tja, so ist es meistens. Es wir öffentlich geschimpft, gemeckert, verflucht ...
bis die Blase dann platzt und sich herausstellt, dass nun doch alles nach Plan läuft.
Und alles nur, weil ein gutgemeintes Schreiben von Unitymedia falsch interpretiert wurde. :brüll:
Alles nach Plan? Gut gemeintes Schreiben? Sehr witzig.
Ein Anbieter schafft es trotz monatelanger Vorbereitung nicht ein bestehendes (!) Produkt auf den Markt zu bringen. Ich sage nichts, wenn ein Hersteller ein brandneues Produkt auf den Markt bringt und dieses zunächst nicht verfügbar ist, also ein Paperlaunch stattfindet. Aber Horizon ist kein brandneues Produkt und trotzdem veranstaltet UM einen waschechten Paperlaunch.
Und die Art und Weise wie UM hier agiert ist nun mal absolut dilettantisch.
Da wird ein Produkt groß angekündigt, dann wieder verschoben, dann ein Countdown auf der HP eingerichtet, der interessierte Kunde wird mit E-Mails bombardiert und dann kommt der große Tag X und es passiert.....nichts. Das Gerät ist weiterhin nicht verfügbar.
Der Besteller bekommt an der Hotline
keinen Hinweis darauf, dass pro forma der Internetzugang gekündigt wird, und schaut verdattert aus der Wäsche, als besagte Kündigung im Briefkasten liegt. Nach ein paar Tagen fällt UM auf, dass man möglicherweise die Geräte doch nicht ausliefern kann, also wird wieder verschoben und der Kunde wieder angeschrieben, als hätte man nicht schon gemerkt, dass Horizon sich wieder mal verspätet. Und dann kommt eine "Auftragsbestätigung", die in meinem Fall so dermaßen umprofessionell ist, dass noch nicht mal das bestellte Produkt aufgeführt ist, was nun mal nicht der Form entspricht, wie eine Auftragsbestätigung auszusehen hat.
Und das alles bedeutet für dich "nach Plan"
Eine vernünftige, professionelle Handhabung des Horizon Launches hätte folgendermaßen ausgesehen:
- Zunächst mal nimmt man keine Bestellungen sondern nur VORbestellungen auf. Damit weiß der Kunde automatisch, dass das Gerät noch nicht lieferbar ist und man möglicherweise mit einer Wartezeit zu rechnen hat. Analog dazu natürlich der Hinweis, auf der HP, dass man ab dem 4.9. das Gerät vorbestellen kann.
- Dann schickt man zeitnah, also innerhalb weniger Tage, ein Auftragsbetätigung, in der das bestellte Produkt und entstehende Zusatzkosten aufgeführt sind. Zusätzlich weist man darauf hin, dass es zum Umstellen der Tarife notwendig ist, den Internetzugang zu "kündigen", und das aufgrund der hohen Nachfrage Lieferzeiten von 3-4 Wochen möglich sind.
Und schon wäre alles in Ordnung gewesen, und keiner hätte groß meckern brauchen, da UM vernünftig informiert hätte.