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Unitymedia Internetangebot für Studenten WG gesucht

Diskutiere Internetangebot für Studenten WG gesucht im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Hm, die meisten Themen hier sind ja eher technisch, ich habe ab mal eine Frage zum Unitymedia / Kabel BW Angebot insbesondere bezüglich...
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #1

FRAC

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Hm, die meisten Themen hier sind ja eher technisch, ich habe ab mal eine Frage zum Unitymedia / Kabel BW Angebot insbesondere bezüglich rechtlicher Randbedingungen.

Ich wurde folgendes gefragt: Eine frisch gegründete Studenten 4er WG möchte sich günstig mit Internet versorgen. Einfache Sache, sollte man meinen, einen passenden Tarif ausgesucht, einen WLAN Router aufgestellt, einer macht den Vertrag mit dem Anbieter, die anderen beteiligen sich an den Kosten.

ABER:
  • Verbieten nicht die AGB's einen Weiterverkauf / eine Untervermietung des Anschlusses? Falls ja - fällt "einer zahlt, die anderen beteiligen sich an den Kosten" unter diese Regelung?
  • Wie sieht es mit der Störerhaftung aus? Wenn plötzlich jemand behauptet, über den Anschluss seien Raubkopien gesaugt worden oder andere illegale Dinge passiert - wie kann man auseinanderhalten, wer aus der WG das verbockt hat?
  • Wie sieht es mit der Vertragslaufzeit und der Verweildauer in der WG aus? Verträge laufen meist über intial 2 Jahre und werden dann jährlich verlängert. Was, wenn der Vertragsinhaber ausziehen will - weil er vielleicht schon nach einem halben Jahr keinen Bock mehr auf das Studium, die UNI, die Stadt, die WG oder was auch immer hat?

Natürlich könnte man die WG wie ein Mehrfamilienhaus angehen: Jedes Zimmer bekommt seinen eigenen Router, jeder Bewohner hat einen eigene Vertrag. Nur - das wird teuer. Zu teuer für Studis. Und das Problem mit der Vertragslaufzeit ist auch nicht gelöst.

Ideal wäre in etwa:
  • Der Vermieter der WG macht den Vertrag mit dem Internetprovider, darf aber gegen Kostenbeteiligung die WG Bewohner den Anschluss nutzen lassen.
    Das würde sowohl das Laufzeit wie auch Problem des (dann nicht mehr) verbotenen Weiterverkaufs lösen.
  • Jeder WG Bewohner bekommt seine eigene IP Adresse oder eine anderweitige eindeutige Kennung, über die sich im Zweifelsfall feststellen lässt, wer Mist gebaut hat, und wer nicht.
    Das würde das Problem der Störerhaftung lösen.

Gibt es solche Angebote? Ich habe bislang leider nichts dergleichen finden können.

Falls nicht - wie machen WG's das? Augen zu und durch, in der Hoffnung, dass weder der Anbieter den potentiellen AGB Bruch mitbekommt noch je jemand illegale Tätigkeiten über den Anschluss reklamiert?

Nachtrag: Eine UMTS Stick oder UMTS WLAN Router mit einem günstigen Tarif von einem Discounter wäre ggf. eine Lösung - wenn die UMTS Abdeckung in der Bude nicht so grotten schlecht wäre ...
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #2
Verbieten nicht die AGB's einen Weiterverkauf / eine Untervermietung des Anschlusses? Falls ja - fällt "einer zahlt, die anderen beteiligen sich an den Kosten" unter diese Regelung?
Eine Wohneinheit (kurz WE) => ein Kabelanschluss, der zu zahlen wäre...
Wie sieht es mit der Störerhaftung aus? Wenn plötzlich jemand behauptet, über den Anschluss seien Raubkopien gesaugt worden oder andere illegale Dinge passiert - wie kann man auseinanderhalten, wer aus der WG das verbockt hat?
Siehe http://anwalt-im-netz.de/urheberrecht/stoererhaftung-vermeiden.html#vertrag
Wie sieht es mit der Vertragslaufzeit und der Verweildauer in der WG aus? Verträge laufen meist über intial 2 Jahre und werden dann jährlich verlängert. Was, wenn der Vertragsinhaber ausziehen will - weil er vielleicht schon nach einem halben Jahr keinen Bock mehr auf das Studium, die UNI, die Stadt, die WG oder was auch immer hat?
Dann kann der Vertrag auf einen neuen Vertragsinhaber umgeschrieben werden.

Bei uns ist es so, dass der DSL-Vertrag auf unseren Vermieter läuft und wir alle eine Klausel im Mietvertrag wegen der Störerhaftung haben.
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #3
Wenn Leute in einer WG das Internet mitnutzen, dann ist das nicht zwangsläufig ein Weiterverkauf, wie in den AGBs verboten. Schließlich gibt es weder Untermietverträge, noch schriftliche Rechnungen.

Wenn jemand illegale Sachen mit dem Anschluss macht, dann ist erst einmal der Vertragsnehmer dafür verantwortlich. Dies ist aber ein generelles Problem - auch in Familien-Haushalten. Wenn die illegalen Sachen jemand Anderes gemacht hat, liegt die Beweislast bei ihm. Dann steht entweder ein Mitnutzer dafür gerade, oder die WG löst sich im Streit auf. Da brauchst du im Endeffekt weder einem Abmahn-Anwalt, noch der Polizei erzählen, dass der illegale Download von Diesem und Jenen durchgeführt wurde. Ein Abmahn-Anwalt will zwar Geld sehen, aber ermittlungstechnisch ist das eine Lapalie, mit der niemand Zeit verschwenden möchte. Das interessiert die nicht, der Sache weiter auf den Grund zu gehen, sofern nicht gerade von der WG aus ein größeres Download-Portal betrieben wird. Zugleich hast du kaum legale Möglichkeiten, zu beweisen, dass der Download von einem Mitbewohner getätigt wurde.

Also: Wenn du nicht das notwendige Vertrauen gegenüber deinen Mitbewohnern hast, solltest du den Vertrag jemand Anderes machen lassen oder dir eine andere WG suchen. Sprich mit den Leuten darüber, dass sie keine Tauschbörsen nutzen sollen. Wenn jemand damit ein Problem hat, dann soll dieser den Vertrag machen und im Zweifel selbst dafür verantwortlich sein.
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #4
Im Prinzip kann man, wenn man als Vermieter Internet bereitstellen will, von der Technischen Seite her, solche Geräte verwenden.



Damit bekommt jeder Nutzer einen individuellen Zugang mit eigenen Zugangsdaten und gegebenenfalls Bandbreiten und/oder Volumen Budget, welcher protokolliert werden kann.
Die damit erhobenen Daten sollten eigentlich ausreichen um nachzuweisen, wer wann was gemacht hat.

Der Anschaffungspreis von knapp 200,- € ist da noch verhältnismäßig günstig.

Zu beachten wäre da allerdings, das man dann einen Businessanschluss mit FritzBox verwendet, da der Bridgemode hier sehr sinnvoll ist.
Die Telefonanschlüsse kann man ja gegebenenfalls mit nutzen.
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #5
Wie ich bereits geschrieben habe, kann man ganz einfach einen Vertrag aufsetzen und unterschreiben lassen, der dann die Störerhaftung in einer WG regelt...

Außerdem: Hotspots für den privaten Gebrauch: geht's noch?

Da gibt's nur Nachteile mit.
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #6
Ich würde einen Router aufstellen, der alles über einen VPN routet. Die Kosten für einen VPN geteilt durch 4 ist ja nicht viel. Auf jeden Fall ist es billiger als ein Rechtsanwalt. Ein Vertrag schützt einen nicht davor, verklagt zu werden.
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #7
Nein, "einen" nicht.. den Anschlussinhaber, solange er die Urheberrechtsverletzung nicht begangen hat, aber schon!
http://www.jurpc.de/jurpc/show?id=20100179
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #8
Man kann technisch machen, was man will. Das löst das Problem nicht.

Wird etwas Illegales bemerkt, taucht im Log des Dienstanbieters nur eine IP-Adresse des Anschlussinhabers auf und kann auch nur Anzeige gegen den Anschlussinhaber erstatten. Der Anschlussinhaber kann darauf hin dann zwar sagen "ein Mitbewohner ist es gewesen". Aber wenn sich dieser dumm stellt, hat man ziemlich Pech. Zum Einen können solche Router kaum ein beliebiges Netzwerkprotokoll tiefer analysieren. Zum Anderen kann man MAC-Adressen in der heutigen Zeit meist nach Belieben ohne großen Aufwand ändern.

Zu dem ist es in Deutschland auch streng gesetzlich geregelt, was man an Verbindungsdaten loggen darf. Loggt man darüber hinaus mit, taugt das im Streitfall zumindest nicht als Beweismittel.
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #9
Hmm, Vertrag, VPN, HotSpot - das sind alles gute Ideen. Lieber wäre mir ein passendes Angebot eines Providers wie z.B. Unitymedia / Kabel BW. Das dürfte dann auch ein paar Euro extra Kosten, solange es für den einzelnen Studie günstiger ist als ein eigener Vertrag.

Die WG wird leider gerade erst vom Vermieter zusammengestellt, die kennen sich also noch gar nicht untereinander. Da ist bestenfalls blindes Vertrauen möglich ...

Vielleicht sieht ja einer der anderen WG Bewohner das Ganze nicht so eng und setzt was auf, dann ist mein Fragesteller erst mal raus. Das hat dann jedoch was von St. Florian ...

Vielen Dank jedenfalls an alle für die vielen Tipps!
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #10
Wie ich bereits geschrieben habe, kann man ganz einfach einen Vertrag aufsetzen und unterschreiben lassen, der dann die Störerhaftung in einer WG regelt...

Wenn Du meinst...
Außerdem: Hotspots für den privaten Gebrauch: geht's noch?

Klar.

Ich denke hier soll 3ten ein Internetanschluss ermöglicht werden, welcher über den Vermieter als Anschlussinhaber bereitgestellt wird.
Um sich abzusichern gibt es "NUR" diese (oder eine technisch vergleichbare) Möglichkeit.
Es besteht ja durchaus die Option zusätzliche Rechner per Netzwerkkabel anzuschließen, falls die WLAN Infrastruktur nicht flächendeckend aufgebaut werden kann.
(jedoch ist dann auch für diese eine Registrierung mit den entsprechenden Zugangsdaten zwingend erforderlich.)
Zusätzlich sind einzelne WG Nutzer im Netzwerk gegeneinander abgeschirmt, so daß keine unbefugten Zugriffe auf fremde Netzwerkrescourcen erfolgen können.
Da gibt's nur Nachteile mit.

Welche?
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #11
Wie ich bereits geschrieben habe, kann man ganz einfach einen Vertrag aufsetzen und unterschreiben lassen, der dann die Störerhaftung in einer WG regelt...
Wenn Du meinst...
Außerdem: Hotspots für den privaten Gebrauch: geht's noch?
Klar.
Ich denke hier soll 3ten ein Internetanschluss ermöglicht werden, welcher über den Vermieter als Anschlussinhaber bereitgestellt wird.
...
Da gibt's nur Nachteile mit.

Welche?

3ten? Wenn dann ja nur den Mietern und nicht irgendwelchen Leuten, welche von der Straße aus das WLAN nutzen wollen oO
Einen hast du selber genannt:
Zusätzlich sind einzelne WG Nutzer im Netzwerk gegeneinander abgeschirmt, so daß keine unbefugten Zugriffe auf fremde Netzwerkrescourcen erfolgen können.

Wie sieht es außerdem mit mehreren WLAN-Geräten aus? Wenn das ein klassischer Hotspot mit erforderlicher User-Authentifizierung wird, dann könnte ja jeder Nutzer nur einmalig eingeloggt sein (also wird nix aus WLAN für's Smartphone, etc.)

Ach ja, ganz toll: natürlich muss man sich dann bei jedem PC-Boot einloggen. Macht sicher Spaß!

Ein Hotspot verursacht möglicherweise Kosten und Aufwand, welche/-r nicht sein müssen!

Technisch sich dagegen abzusichern: Viel Spaß! Das wird sicher allen untereinander Spaß machen (weil es IMMER 2 Seiten der Medaille gibt)
Wie gesagt: Vertrag aufsetzen lassen, dann kann man bei einer Unterlassungsaufforderung der Rechteeintreiber [notfalls im Gerichtsverfahren, wenn es soweit kommt] die juristische Schuld bei dem jeweiligen Mitbewohner suchen


Ach ja: so weit kommt's außerdem nur, wenn er:
  • * KiPo lädt/besitzt/verbreitet
    * Warez verteilt, z.B. via Torrent oder P2P generell
    * irgendeinen anderen kranken Scheiß macht
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #12
3ten? Wenn dann ja nur den Mietern und nicht irgendwelchen Leuten, welche von der Straße aus das WLAN nutzen wollen oO

Und Mieter sind dann gegenüber dem Internetprovider keine 3ten??
Einen hast du selber genannt:
Zusätzlich sind einzelne WG Nutzer im Netzwerk gegeneinander abgeschirmt, so daß keine unbefugten Zugriffe auf fremde Netzwerkrescourcen erfolgen können.

Nicht jeder ist davon erbaut, das andere ungefragt seine Netzwerkrecourcen und Netzwerkfreigaben benutzen können. WG hin oder her.
Wie sieht es außerdem mit mehreren WLAN-Geräten aus? Wenn das ein klassischer Hotspot mit erforderlicher User-Authentifizierung wird, dann könnte ja jeder Nutzer nur einmalig eingeloggt sein (also wird nix aus WLAN für's Smartphone, etc.)

Das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur eine Frage der Konfiguration.
Ach ja, ganz toll: natürlich muss man sich dann bei jedem PC-Boot einloggen. Macht sicher Spaß!

Wo ist denn da das Problem?
Ein Hotspot verursacht möglicherweise Kosten und Aufwand, welche/-r nicht sein müssen!

Ja. Die einmalige Anschaffung des Gateways mit knapp 200,- Euro + Versand und minimalen Konfigurationsaufwand bei Mieterwechsel, sowie den üblichen Stromverbrauch, den jeder andere Router auch gehabt hätte.
Technisch sich dagegen abzusichern: Viel Spaß! Das wird sicher allen untereinander Spaß machen (weil es IMMER 2 Seiten der Medaille gibt)
Wie gesagt: Vertrag aufsetzen lassen, dann kann man bei einer Unterlassungsaufforderung der Rechteeintreiber [notfalls im Gerichtsverfahren, wenn es soweit kommt] die juristische Schuld bei dem jeweiligen Mitbewohner suchen

Weil Gerichtsverfahren im Zweifelsfall keine Kosten verursachen.
Ach ja: so weit kommt's außerdem nur, wenn er:
  • * KiPo lädt/besitzt/verbreitet
    * Warez verteilt, z.B. via Torrent oder P2P generell
    * irgendeinen anderen kranken [zensiert] macht

Was in einer StudentenWG völlig abwegig ist, da Studenten so etwas auf gar keinen Fall tun.
 
  • Internetangebot für Studenten WG gesucht Beitrag #13
Ich hab hier keine Frage gestellt, denn ich bin nicht der Threadautor... :brüll:
 
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Internetangebot für Studenten WG gesucht

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