Ich erweitere meinen letzten Beitrag, da ich merkte, daß hier auch das Einschaltverhalten WLAN/Computer etc. eine Rolle spielt.
Hier jetzt meine, tragbare Lösung:
EVW3226:
Folgende Einstellungen, kann man auch erst mal weglassen, sind jedoch empfehlenswert:
spärliche Default Einstellungen belassen. hier noch ein paar nützliche, zusätzliche Einstellungen:
- Port Forwarding: 23 auf 192.168.0.254
- Port Forwarding: 80 auf 192.168.0.254
- Passwort abändern, möglichst ein sicheres, langes Wort. Hier gibts einige Bugs. 15 Zeichen sind eralubt. Sonderzeichen werden nur bedingt akzeptiert. Daher mit nochmailgen LogIn prüfen, ob alles OK ist.
--> Die offenen Ports werden somit ins Nirwana geschickt. Kann man über Netzwerkcheck z.B.: bei heise.de prüfen.
Als WLAN-(Router) habe ich einen D-Link DWR-116. Kann natürlich auch ein andere Accesspoint sein, da die Routereigenschaften hier nicht relevant sind, außer natürlich: die WLAN Komponenten wollen alle ins Internet geroutet werden.
Diesen schliesse ich zunächst solo an einen PC.
WLAN/(Router) --> "Netzwerkeinstellung":
-->IP-Adresse des Routers: 192.168.0.2 (Der Router ist somit künftig über diese Adresse erreichbar)
-->SubNetz 255.255.255.0
WLAN/(Router) -->"Internet, Internetverbindung"
-->DHCP
-->Hostname:
-->Primärer DNS Server: 192.168.0.1
-->Primärer DNS Server: 192.168.0.2
--> MTU:
--> MAC:
Danach verbinde ich diesen Router/WLAN mit dem EVW3226, wichtig: die Netzwerkstrippe kommt nicht in den WAN Port des Routers.
Beste Verbindung: Strippe zwischen ETH1 des EVW3226 und LAN1 des Routers/WLAN ziehen. So erfolgt die IP Vergabe richtig.
---> hier liegt übrigens der große Knackpunkt. Man sollte tunlichst den Router/WLAN zeitgleich oder früher als alle anderen angeschlossenen Netzwerkkomponenten angeschlossen haben.
Denn dieser ist über den LAN Port verbunden, hat fix die IP 192.168.0.2, und sollte diese auch automatisch zugewiesen bekommen. Sind andere Netzwerkkomponenten schneller, so funzt das I-Net beim WLAN nicht.
Jetzt kann der eine oder andere sagen, na ja, dann nimm doch den WAN Port des Routers, oder schalte DHCP vom EVW aus. Glaubt mir, das funktioniert hier nicht.
Das schöne an dieser Lösung ist, die Defaulteinstellungen vom Kabelmodem, außer den empfohlenene Tipps, bleiben bestehen. Denn bekanntlich fummeln die Provider gerne am Modem rum. :traurig:
Alle übrigen Netzteilnehmer können ohne Änderunge der IP-Adresseinstellung sowohl am EVW als, auch am WLAN/Router angeschlossen werden.
Welchen Vorteil hat man nun damit? Man hat einen eigenen WLAN Accesspoint mit Internetanschluß aufgebaut, mit dem man selber die Qualität der Funkreichweite bestimmen kann. Das ist meist auch kostengünstiger.