- Verlegen einer Kabeldose bei Mitversorgung Beitrag #1
ZeFir
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Hallo liebes Unitymedia-Forum,
ich versuche einmal, meine Situation "kurz" zu schildern. Wer nicht alles lesen möchte, darf die Wall of Text gerne überspringen
In unserem Ort steht über die Leitungen der Telekom nur DSL 2.000-3.500 zur Verfügung (RAM). Internet per Kabel wäre die einzig sinnvolle Alternative, aber natürlich haben wir keinen Kabelanschluss im Haus. Dieses Szenario wird man hier wohl schon oft gelesen haben.
Wir dürfen den bestehenden HÜP des Nachbarn nutzen. Dieser befindet sich in idealer Lage direkt angrenzend zu unserem Haus; Effektiver Aufwand wäre also ein Durchbruch und das Legen einer Dose.
Zunächst rief ich bei der Bauherren-Hotline von UM an und erfragte, wie denn ein solcher Anschluss ablaufen würde und erwartete, dass UM mich durch den Prozess begleiten würde. "Schöne Idee. Machen Sie das mal alles alleine und melden Sie sich, wenn Sie angeschlossen sind", sagte mir der Herr am Telefon. Ich beauftragte also privat einen UM-Servicepartner, mir eine Dose zu legen und mich an den HÜP des Nachbarn anzuschließen. Dieser war erstaunt, dass UM mir sagte, ich solle den Anschluss privat bezahlen.
Da auch eine Aktualisierung des alten HÜPs vorgenommen werden müsste (neuer Verstärker, Erdung, Platte mit Erdungsanschluss), welche zusätzliche Materialkosten mit sich bringt, rief ich erneut bei der Bauherren-Hotline an. Diesmal sprach ich mit einer Frau. Ich schilderte ihr im Detail meine Situation und fragte, ob ich denn die enstehenden Materialkosten auch selbst tragen müsse, oder ob UM zumindest einen Teil der Gerätschaften übernimmt. Was nun kam überraschte mich: Sie sagte mir, ich solle bei UM einfach das Legen einer Dose und den Anschluss an den HÜP des Nachbarn beauftragen. UM würde alles übernehmen und ich hätte nur die Zusatzkosten für die Mitversorgung zu tragen, welche ich mit dem Service-Partner, welchen man mir zur Seite stellen würde, aushandeln könne.
Ich beauftragte also den Anschluss meiner Wohnung an besagten HÜP schriftlich bei den Bauherren. Die Antwort ein paar Tage später war ein Schreiben voller allgemeiner Aussagen wie etwa: "Die eigentliche Verlegung erfolgt i.d.R. durch einen Elektriker, welcher ein Koaxialkabel vom
vorhandenen Hausanschluss in das nicht-versorgte Gebäude verlegt. [...]
Nach Beendigung der Arbeiten ist eine Mitteilung über die angelegte Mitversorgung an uns notwendig.
Das Einpegeln des Signals sowie die Installation eines Verteilers und Breitbandverstärkers erfolgt durch unsere
Techniker mit Beauftragung eines unserer Internet- und Telefonie Produkte.
Für weitere Fragen bezüglich einer Mitversorgung wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Elektriker.".
Ich empfand dies als sehr missverständlich, rief also erneut an und fragte, ob dieser Hinweis alles gewesen sei und was denn nun passiere. Man sagte mir wieder, dass ich alle Kosten selbst zu tragen habe und gab sich meiner Situation gegenüber sehr ignorant. :streber: Am Telefon hatte ich den selben Herrn welcher mir anfangs effektiv sagte "Mach alleine.", wenn ich nicht irre. Mit der Kollegin habe es wohl ein Missverständnis gewesen, sagte man mir dazu. Dieses kann ich aber fast ausschließen. Ich habe alles doppelt und dreifach gefragt (auch zum Ablauf) und die Dame war sich ihrer Sache völlig sicher und erschien sehr routiniert.
Ich weiß nun nicht mehr, was ich glauben soll. Auf der einen Seite stehen einige Elektriker im Ort, die mir sagen "Komisch, dass UM dir die Dose nicht installieren will" :kratz: und die Frau, mit der ich dort telefonierte.
Auf der anderen Seite stehen das Schreiben, welches meiner Meinung nach zu viel Interpretationsspielraum zulässt und die Aussage des "netten" anderen Mitarbeiters der Bauherren-Hotline.
Was ist denn nun richtig?
Übernimmt UM generell das legen von Kabel-Dosen?
Habe ich mich bei meinem Auftrag an UM vielleicht nur falsch ausgedrückt?
Kann ich den Auftrag als Erstanschluss meiner Wohnung formulieren, sodass UM mir einen Servicepartner zur Seite stellt, mit dem ich die Mitversorgung (und nur die) im Rahmen des Auftrags privat aushandle?
Lohnt es sich, noch einmal dort anzurufen, um vielleicht ein drittes Statement zu der Situation zu bekommen?
Ich lasse dieses hin und her, sowie den mit mir verwendeten Umgangston nur ungern auf mir sitzen und bin für jede Hilfe dankbar.
ich versuche einmal, meine Situation "kurz" zu schildern. Wer nicht alles lesen möchte, darf die Wall of Text gerne überspringen
In unserem Ort steht über die Leitungen der Telekom nur DSL 2.000-3.500 zur Verfügung (RAM). Internet per Kabel wäre die einzig sinnvolle Alternative, aber natürlich haben wir keinen Kabelanschluss im Haus. Dieses Szenario wird man hier wohl schon oft gelesen haben.
Wir dürfen den bestehenden HÜP des Nachbarn nutzen. Dieser befindet sich in idealer Lage direkt angrenzend zu unserem Haus; Effektiver Aufwand wäre also ein Durchbruch und das Legen einer Dose.
Zunächst rief ich bei der Bauherren-Hotline von UM an und erfragte, wie denn ein solcher Anschluss ablaufen würde und erwartete, dass UM mich durch den Prozess begleiten würde. "Schöne Idee. Machen Sie das mal alles alleine und melden Sie sich, wenn Sie angeschlossen sind", sagte mir der Herr am Telefon. Ich beauftragte also privat einen UM-Servicepartner, mir eine Dose zu legen und mich an den HÜP des Nachbarn anzuschließen. Dieser war erstaunt, dass UM mir sagte, ich solle den Anschluss privat bezahlen.
Da auch eine Aktualisierung des alten HÜPs vorgenommen werden müsste (neuer Verstärker, Erdung, Platte mit Erdungsanschluss), welche zusätzliche Materialkosten mit sich bringt, rief ich erneut bei der Bauherren-Hotline an. Diesmal sprach ich mit einer Frau. Ich schilderte ihr im Detail meine Situation und fragte, ob ich denn die enstehenden Materialkosten auch selbst tragen müsse, oder ob UM zumindest einen Teil der Gerätschaften übernimmt. Was nun kam überraschte mich: Sie sagte mir, ich solle bei UM einfach das Legen einer Dose und den Anschluss an den HÜP des Nachbarn beauftragen. UM würde alles übernehmen und ich hätte nur die Zusatzkosten für die Mitversorgung zu tragen, welche ich mit dem Service-Partner, welchen man mir zur Seite stellen würde, aushandeln könne.
Ich beauftragte also den Anschluss meiner Wohnung an besagten HÜP schriftlich bei den Bauherren. Die Antwort ein paar Tage später war ein Schreiben voller allgemeiner Aussagen wie etwa: "Die eigentliche Verlegung erfolgt i.d.R. durch einen Elektriker, welcher ein Koaxialkabel vom
vorhandenen Hausanschluss in das nicht-versorgte Gebäude verlegt. [...]
Nach Beendigung der Arbeiten ist eine Mitteilung über die angelegte Mitversorgung an uns notwendig.
Das Einpegeln des Signals sowie die Installation eines Verteilers und Breitbandverstärkers erfolgt durch unsere
Techniker mit Beauftragung eines unserer Internet- und Telefonie Produkte.
Für weitere Fragen bezüglich einer Mitversorgung wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Elektriker.".
Ich empfand dies als sehr missverständlich, rief also erneut an und fragte, ob dieser Hinweis alles gewesen sei und was denn nun passiere. Man sagte mir wieder, dass ich alle Kosten selbst zu tragen habe und gab sich meiner Situation gegenüber sehr ignorant. :streber: Am Telefon hatte ich den selben Herrn welcher mir anfangs effektiv sagte "Mach alleine.", wenn ich nicht irre. Mit der Kollegin habe es wohl ein Missverständnis gewesen, sagte man mir dazu. Dieses kann ich aber fast ausschließen. Ich habe alles doppelt und dreifach gefragt (auch zum Ablauf) und die Dame war sich ihrer Sache völlig sicher und erschien sehr routiniert.
Ich weiß nun nicht mehr, was ich glauben soll. Auf der einen Seite stehen einige Elektriker im Ort, die mir sagen "Komisch, dass UM dir die Dose nicht installieren will" :kratz: und die Frau, mit der ich dort telefonierte.
Auf der anderen Seite stehen das Schreiben, welches meiner Meinung nach zu viel Interpretationsspielraum zulässt und die Aussage des "netten" anderen Mitarbeiters der Bauherren-Hotline.
Was ist denn nun richtig?
Übernimmt UM generell das legen von Kabel-Dosen?
Habe ich mich bei meinem Auftrag an UM vielleicht nur falsch ausgedrückt?
Kann ich den Auftrag als Erstanschluss meiner Wohnung formulieren, sodass UM mir einen Servicepartner zur Seite stellt, mit dem ich die Mitversorgung (und nur die) im Rahmen des Auftrags privat aushandle?
Lohnt es sich, noch einmal dort anzurufen, um vielleicht ein drittes Statement zu der Situation zu bekommen?
Ich lasse dieses hin und her, sowie den mit mir verwendeten Umgangston nur ungern auf mir sitzen und bin für jede Hilfe dankbar.