Dazu steht im Gesetz, dass der Provider erstens dem Kunden nix zur Verfügung stellen MUSS (UM könnte also auch bei Vertragsabschluss sagen "Bitte kaufen Sie sich eine 6490 oder ein Modem nach Wahl, von uns gibts nix - machen sie nur nicht, weil das heutzutage kein Provider mehr macht), zweitens, wenn er so gnädig ist und dir kostenlos ein Gerät zur Verfügung stellt, bist du nicht dazu verpflichtet, das zu nutzen, sondern kannst dir auch ein eigenes kaufen.
UM könnte dir also auch - mal stark übertrieben - einen komplett kastrierten Computer wie im Internet-Cafe zur Verfügung stellen, ohne USB oder sonstige Schnittstellen, nur ein Browser, Tastatur, Maus und natürlich ne Coax-Buchse für die Internetverbindung - denn dass dir überhaupt was zur Verfügung gestellt wird, ist freiwillig. *Kannst* du dann nutzen, musst du aber nicht, du kannst dir auch ein eigenes Modem und einen eigenen PC kaufen.
Und dass UM DS-Lite nutzt ist auch völlig legal - die RFCs, die "Internet" definieren, sind der Meinung, dass DS-Lite "Internet" ist (IPv4-only allerdings z. B. nicht), und wenn dein Router dann weder "Internet" kann noch die Schnittstellenbeschreibung von UM ("DS-Lite"), nun, dann kannst du ihn halt nicht nutzen. Das steht aber auch im Gesetz drin - dass der Provider die Schnittstellenbeschreibung erstellt und die Hersteller dann Geräte dafür bauen können. Und da UM halt DS-Lite nutzt - was ja nun auch schon etwas älter und gut dokumentiert ist, und kein proprietäres eigenes Protokoll - dann sind wohl eher die Hersteller schuld dass sie das nicht implementieren bzw. der Kunde schuld, dass er so einen Schrott kauft.