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Unitymedia BNA - Muster-Produktinformationsblätter

Diskutiere BNA - Muster-Produktinformationsblätter im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Die Bundesnetzagentur startet öffentliche Anhörung der Muster-Produktinformationsblätter...
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #1

hajodele

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Kabelbw-Land
Die Bundesnetzagentur startet öffentliche Anhörung der Muster-Produktinformationsblätter:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Anbieterpflichten/Kundenschutz/Transparenzmassnahmen/Transparenzmassnahmen-node.html
Ich bin etwas enttäuscht über den Inhalt.
Mir fehlt eindeutig die Definition, welches Protokoll (IPv4, IPv6, ...) benutzt wird. Genau das ist aber der Punkt, der oft zu Missverständnissen führt.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #2
IPv4, IPv6, ...

ist für 99% der Kunden bedeutungslos, nur meine Meinung......

E.L.G.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #3
99% ist aber maßlos übertrieben.
Ich schätze mal, daß es für ca. 20% eine große Bedeutung hat.
Alleine durch die ganze Home Automatisation.
Tendenz sogar strigend.
Die meisten Systeme unterstützen nämlich nur IPV4 und benötigen somit IPV4 Zugriff von außen. :wand:

Da ist UM dann leider der falsche Provider.


Gruß Andreas
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #4
Die meisten Systeme unterstützen nämlich nur IPV4 und benötigen somit IPV4 Zugriff von außen.

Dann müssen diese "meinsten Systeme" auf IPv6 umstellen und fertig.

E.L.G.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #5
Mir geht es nur darum, dass die Provider auch diese Karten auf den Tisch legen, wenn sie schon über eine Verordnung die Hosen runterlassen müssen.
Ob das den Kunden im Einzelfall interessiert, braucht dann niemanden mehr interessieren.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #6
Dann müssen diese "meinsten Systeme" auf IPv6 umstellen und fertig.

Das wird aber sehr schwierig bis unmöglich.
Auch wenn Du das hinbekämst, musst Du Dich auch noch mit Goliat anlegen. Bedeutet, die Mobilfunkanbieter zu zwingen, Ihre Netze auf IPV6 umzustellen und auch die ganzen Hotspots (auch UM Wifispots! !!)
Sonst funktionieren die ganzen Apps zur Steuerung ja nicht.

Gruß Andreas
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #7
Ich bin überzeugt davon, daß es bei den meisten von außen zugänglichen Heimautomatisierungs-Systemen besser wäre, wenn es da größere Hürden für die Erreichbarkeit von Außen geben würde.

Die meisten Käufer von dem Kram werden blind UPnP in ihrem Router auf machen, die Dinger anschließen, schauen ob es funktioniert, und nie einen Update machen, weder von der Router Firmware, noch von den Heimautomatisierungs-Komponenten.

Einen regelmäßigen Blick der Automatisierungs-Freaks auf die Web-Oberfläche des Routers, wer denn da aus dem heimischen Netz über UPnP Zugang nach außen begehrt ist da auch nur Wunschdenken ...

P.S. Zu den "Apps zur Steuerung": Die meisten, die ich da gesehen habe sprechen ja nicht direkt mit den Komponenten im Heimnetz, sondern spielen "über Bande" mit einem Server des Herstellers der Heimautomatisierungslösung ....
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #8
Das Produktinformationsblatt muss Angaben unter anderem über die verfügbaren Datenübertragungsraten, die Vertragslaufzeiten, die Voraussetzungen für die Verlängerung und Beendigung des Vertrages sowie die monatlichen Kosten enthalten. Die Kunden sind zudem auch darüber zu informieren, welche Dienste Teil eines vertraglich vereinbarten Datenvolumens sind.

Um eine einheitliche und verbraucherfreundliche Darstellung der zu veröffentlichenden Informationen sicherzustellen, hat die Bundesnetzagentur für die verschiedenen Vertragstypen Muster-Produktinformationsblätter entwickelt und einige Hinweise und Erläuterungen zur Erstellung derselben in einer Anleitung zusammengefasst.

Das hört sich für mich nach einer Zusammenfassung der AGB an.

Für den Verbraucher wäre eine übersichtliche Zusammenfassung wünschenswert.

Ob sich da was groß in der Praxis ändert wage ich zu bezweifeln.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #9
Leute! Zuerst muss man wissen was man beim ISP kauft.

Wenn Jemand einen "Internet-Zugang" kauft, bedeutet dies, daß er einen Zugang zu Internet kauft und
nicht einen Zugang zu seinen "Gäretschaften".

Als Privatkunde sehe ich das mindestens so.

E.L.G.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #10
Wenn Jemand einen "Internet-Zugang" kauft, bedeutet dies, daß er einen Zugang zu Internet kauft undnicht einen Zugang zu seinen "Gäretschaften".

Das sehe ich aber anders.
Ein Internetzugang sollte unumfänglich funktionieren und nicht nur als Einbahnstraße in eine Richtung.


Gruß Andreas
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #11
Das wäre dann ein "Internet-Anschluss".

E.L.G.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #12
Von mir aus kannst Du es nennen, wie Du willst. :D


Gruß Andreas
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #13
IPv4, IPv6, ...

ist für 99% der Kunden bedeutungslos, nur meine Meinung......
So lange alles funktioniert, ist dem Kunden egal, ob er DS-Lite, IPv6-only, IPv4-only oder sonst irgendwas hat. Problematisch wird es dann, wenn etwas nicht funktioniert.

Bereits heute funktionieren viele Geräte (z.B. Spielkonsolen, oder Smart-TVs) an einem DS-Lite-Anschluss nicht. Ich gehe davon aus, dass mehr als 1% aller Kunden solche Geräte hat.

Ich gehe davon aus, dass irgendwann zwischen 2019 und 2022 die ersten IPv6-only-Internet-Anschlüsse kommen werden. Mit so einem Anschluss wäre es dann nicht mehr möglich, eine Webseite, die kein IPv6 kann, "anzusurfen". Das wären Stand heute wohl 90% aller Webseiten, 2020 werden es sicherlich noch 40% der Webseiten sein.

Außerdem gehe ich davon aus, dass noch innerhalb der nächsten 1 1/2 Jahre "größere" IPv6-only-Webserver aufmachen ("kleinere" gibt es bereits). Kunden mit IPv4-Anschluss können diese Server bereits heute nicht "ansurfen".

Ich gehe davon aus, dass es die Kunden sehrwohl interessiert, wenn sie mit ihrem Internet-Anschluss bestimmte Webseiten nicht aufrufen können.

Was die BNA angeht

Ich hatte denen eine Email geschrieben - gerade wegen diesem Thema.

Zwei Wochen später habe ich eine Antwort erhalten: "Vielen Dank für Ihre Email. Wir werden Sie demnächst bearbeiten." Eine Antwort habe ich bis heute nicht bekommen.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #14
Alles schön und gut, aber letztendlich wird dem Internet Nutzer nur echtes Dual Stack weiterhelfen, um sich in den nächsten Jahren ohne irgendwelche Einschränkungen im Internet bewegen zu können.

Und da ist halt Unitymedia der falsche ISP, ausser man hat einen Altvertrag und wohnt im BW-Ländle. :wand: :hirnbump:

Gruß Andreas
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #15
@ MartinDJR:

Wenn Jemand erreicht werden will, dann muss er auch dafür sorgen, daß er "erreichbar" ist.... und nicht umgekehrt!

E.L.G.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #16
Wenn Jemand erreicht werden will, dann muss er auch dafür sorgen, daß er "erreichbar" ist.... und nicht umgekehrt!
Das ist eine dumme Argumentation:

Bei den Produktinformationsblättern geht es darum, dass die Kunden vom Provider darüber informiert werden, was sie denn geliefert bekommen.

Ohne diese Information habe ich erst einmal gar nicht die Möglichkeit, "dafür zu sorgen", dass ich "erreichbar" bin; ich habe noch nicht einmal die Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass ich Seiten wie "www.ebay.de", "www.amazon.de" oder "www.unitymediaforum.de" erreichen kann: Keine dieser drei Seiten ist von einem reinen IPv6-Anschluss aus erreichbar.

Als nächstes macht irgendein Provider auf, bei dem man ausschließlich ganz bestimmte Webseiten (z.B. nur Wikipedia, Google und Facebook) abrufen kann - da der Provider eine besondere Technik einsetzt - und du machst einen Vertrag für einen "Internet-Zugang" mit diesem Provider - OHNE DARAUF HINGEWIESEN WORDEN ZU SEIN, dass man da eben nur bestimmte Webseiten aufrufen kann.

Der Provider könnte dann genau so argumentieren wie du: "Wenn Sie andere Seiten aufrufen wollen, müssen Sie eben dafür sorgen, dass das geht (indem Sie bei einem anderen Provider einen zweiten Vertrag machen)."

Von daher ist es schon notwendig, dass der Kunde über so etwas informiert wird.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #17
Reine v6 Anschlüsse wird es sicher ne Weile nicht geben, CGNAT oder vergleichbare Techniken kann jeder Provider immer relativ einfach umsetzen. Du kannst relativ sicher sein, dass Du auch in 10 Jahren noch dieses Forum erreichen kannst (das ist dann sicher immernoch v4 only).

Und via v6 ist man von aussen erreichbar, sogar besser als vorher. Dein Mobilfunknetz kann das nicht? Beschwer Dich oder besorg Dir einen Tunnel. Wechsel den Provider. Oder warte halt ab, lang wirds nicht mehr dauern.

Trotzdem ist es sinnig, dass der Provider darüber informiert. Er sollte mMn auch informieren, wenn er bestimmte Ports sperrt oder drosselt, inkl. Nennung ebendieser Ports.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #20
Ich wette alle deutschen Mobilfunknetzbetreiber (nicht unbedingt die Reseller) bieten v6 bevor dieses Forum es bietet :)
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #21
Das geht mir aber alles viel zu schleppend voran. :wand:
Und UM Mobil ist ja auch noch ein Reseller (von O2) wie lange soll es denn da dauern? :kratz:
Und die ganzen UM Wifispots laufen auch alle auf IPV4, wann werden die denn umgestellt (sind ja gerade erst rausgekommen) ? :kratz: :wand: :hirnbump:

Gruß Andreas
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #22
Reine v6 Anschlüsse wird es sicher ne Weile nicht geben
Hier in Deutschland, vielleicht. Aber in Asien müssen Provider auf IPv6-only gehen, weil es keine IPv4-Adressen mehr gibt. Auch keine für CGNATs/AFTRs.

Aber zurück zur BNA:

Viele IPv4-only-Provider sagen, sie bieten kein IPv6 an, ein Kunde könnte ja z.B. Teredo benutzen, wenn er eine IPv6-only-Webseite besuchen will.

Genau so könnten die DS-Lite-Provider sagen, sie bieten kein IPv4 an, der Kunde könnte aber einen kostenlosen AFTR (natürlich der, der vom Provider selbst betrieben wird) benutzen, wenn er auf eine IPv4-Seite zugreifen will.

Die juristische Folge: Genau so wenig, wie der IPv4-Anbieter dafür gerade stehen muss, dass die Datenübertragungsrate über Teredo unterirdisch langsam ist, muss ein DS-Lite-Provider für die Datenübertragungsrate über den AFTR geradestehen. Schließlich bezahlt der Kunde nur für 100 MBit/s IPv6 und die 32 kBit/s IPv4 via CGNAT bekommt der Kunde kostenlos!

Ich habe heute nochmal eine E-Mail an die BNA geschrieben, wo ich denen auch dieses Problem angedeutet habe.

Es bringt alles nichts: Wenn das verwendete Protokoll nicht im Informationsblatt steht, fehlen dem Kunden wichtige Informationen.
... dass Du auch in 10 Jahren noch dieses Forum erreichen kannst (das ist dann sicher immernoch v4 only) ...
2015 war die neuste Vorhersage, dass bereits in 7 Jahren (von jetzt an gesehen) der letzte noch IPv4-fähige Rechner im Internet auf IPv6-only umgestellt wird. Danach gibt es der Schätzung zufolge nur noch IPv6 im Internet.

Wohl gemerkt: Es geht nicht um den Zeitpunkt, wo 50% der Anschlüsse IPv6-only sind, sondern um den Zeitpunkt, wo es nur noch IPv6-only gibt!

Bisher sind solche Vorhersagen fast immer mit 2-3 Jahren Verzögerung eingetroffen. Wenn auch diese Schätzung mit 3 Jahren Verzögerung eintritt, gäbe es in 9-10 Jahren IPv4 nur noch in lokalen Netzwerken.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #23
Es gibt doch aber garkeinen Bedarf daran, v4 Adressen abzuschalten?

Ich kann mir eher vorstellen, dass die irgendwann langsam von den Providernetzen zu den Contentnetzen wandern. Dann muss man auch keine v6 only Server deployen. Und auf Clientseite kommt man doch mit NAT jetzt auch schon zurecht.
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #24
Es gibt doch aber garkeinen Bedarf daran, v4 Adressen abzuschalten?
Zwei Varianten, wie es kommen könnte:

1) Irgendwer fordert, dass die IPv4-Adressen weltweit neu vergeben werden, da das mit der IPv6-Einführung zu langsam geht und sich Länder wie Indien benachteiligt fühlen.

Die ICANN lässt sich darauf ein; die Adressen werden nach Einwohnerzahl an die Länder verteilt. Dann dürfte Deutschland gerade mal 1/3 seiner Adressen behalten.

=> Sofort wäre ein "Bedarf" da, der von Außen kommt

2) Im Ausland (z.B. Indien) wird das Internet gerade massiv ausgebaut. Da dort die IPv4-Adressen noch knapper sind als hier, gehe ich davon aus, dass es dort bereits dieses Jahr IPv6-only-Anschlüsse und -Server geben wird. Vielleicht auch erst nächstes.

Sobald sich deutsche Urlauber beschweren, dass ihre Server vom Urlaubsort aus nicht erreichbar sind, werden viele deutsche Server auf DualStack umstellen (um noch von jedem Internet-Anschluss aus erreichbar zu sein).

Sobald 90% der Server IPv6 können, werden die DS-Lite-Provider Gebühren für die Nutzung der AFTRs verlangen. CGNAT ist für den Provider nämlich so richtig teuer.

Dann werden wohl auch die letzten IPv4-only-Server auf DS umgestellt werden, da kein Hoster will, dass er nur von "Premium-Kunden" erreicht werden kann.

Außerdem hat das Gesichtsbuch bereits angekündigt, einige Dienste in Zukunft IPv6-only hosten zu wollen. Was meinst du, was passiert, wenn die das tatsächlich machen? Richtig: Kein Kunde würde einen IPv4-only-Anschluss mehr akzeptieren.

Irgendwann hat dann jeder IPv6 (teils DS, teils DS-Lite, teils 464xlat und teils IPv6-only).

IPv6 braucht man dann sowieso und IPv4 könnte man in dieser Situation einfach so abschalten. Es kommt einfach teurer, beide Protokolle am Leben zu erhalten (Administrationsaufwand, Softwarepatches, ...).

=> Es gäbe zwar keinen "Bedarf", aber es wäre einfach sinnvoller, IPv4 nicht weiter zu benutzen
 
  • BNA - Muster-Produktinformationsblätter Beitrag #25
=> Es gäbe zwar keinen "Bedarf", aber es wäre einfach sinnvoller, IPv4 nicht weiter zu benutzen

Das ist aber alles noch Zukunftsmusik :hirnbump:
Vielleicht in 30 Jahren mal... :D


Gruß Andreas
 
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