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Unitymedia Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg

Diskutiere Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Gibt es technisch eine Begründung, warum ein 100mbit / 120mbit Vertrag früher mit einem Bruchteil der Kanäle auskam und nun 22 im Downstream und 5...
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #1

JanR

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Gibt es technisch eine Begründung, warum ein 100mbit / 120mbit Vertrag früher mit einem Bruchteil der Kanäle auskam und nun 22 im Downstream und 5 im Upstream benötigt?

Bei mir ist es zB. so, dass ich locker 10, 15 oder auch 20 "perfekte" Downstream Kanäle habe und zwei die aus der Reihe tanzen.
Im Upstream habe ich 3 "gute" Kanäle innerhalb der Spezifikation mit 64qam und 2 die es grundsätzlich nur auf 16qam schaffen. Auf denen habe ich überraschenderweise T3-Timeouts, auf den "guten" nicht.

Also warum sucht sich mein Modem überhaupt so viele Kanäle aus? Warum lässt man die schlechten nicht einfach weg. Also zB. 19 im Downstream und 3 im Upstream. Früher hatte ich glaube ich 4 down 1 up bei selber Geschwindigkeit. Bei einem 500mbit Vertrag würde ich da eine Logik sehen aber bei 120mbit, das lief doch jahrelang über viel weniger.

Wenn es demnächst dann 50 Kanäle im Downstream und 10 im Upstream sein müssen, dann weiss ich schon jetzt, das wird bei meiner Leitung nicht klappen.
(Hatte übrigends letzte Woche erst eine Störung gemeldet, laut Unitymedia ist alles ok, Techniker muss nicht kommen also kann das Argument mit schlechter Leitung oder "Ingress" nicht schon wieder ziehen)
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #2
Du darfst das THema nicht nur auf deinen eigenen Standpunkt beziehen.
DIe Last wird somit nicht nur an deinem Anschluss, sondern am ganzen Knoten/Node eben auf die 22/5 Kanäle verteil. Es bringt z.B. nichts, wenn ein 400 Mbit Anschluss auf 22/5 Kanälen "funkt", aber dafür 20x 20Mbit Anschlüsse dafür nur auf wenigen Kanälen arbeiten. Die Auslastung der wenigen Kanäle wäre somit auch zu hoch/nicht ideal.

Wenn einzelne Kanäle weg brechen ist dies zwar nicht sauber bzw. stimmt hier sicherlich etwas nicht - wenn die Leitung aber ansonsten stabil läuft und kein Ingress vorliegt wird UM wahrscheinlich hier auch nicht priorisiert handeln.
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #3
Hallo!
"Schlechte" und "gute" Kanäle definieren sich ja nicht nur aus der Signalqualität, sondern auch aus der Auslastung. Kabel ist ja shared Media. Je mehr Kanäle parallel verwendet werden, desto einfacher ist möglichst vielen Kunden auch die gebuchte Leistung zur Verfügung zu stellen, auch denen mit "kleinen" Paketen.

Gesendet von meinem STV100-4 mit Tapatalk
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #4
Je mehr Kanäle parallel verwendet werden, desto einfacher ist möglichst vielen Kunden auch die gebuchte Leistung zur Verfügung zu stellen, auch denen mit "kleinen" Paketen.
Und man kann den nächsten Nodesplit damit herauszögern :winken:
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #5
Logisch, dass das Kabel "shared" ist war mir schon bekannt. Aber ich kann doch nicht die Tatsache ausblenden, dass Unitymedia jahrelang die Kunden mit 4 ( oder waren es 8 ) Downstream Kanälen beliefert hat.

Im Upstream, den ja irgendwie eh kaum wer ausreizt ist es doch noch offensichtlicher, oder? Da war es jahrelang nur 1 Upstream Kanal für die 5mbit, jetzt sind es 5 für 5mbit ( Oder eben 5 für 10mbit ).

Liegt das wirklich nur daran, dass es jetzt einfach viel mehr Kunden mit größeren Paketen gibt, die Infrastruktur aber nicht mitzieht?
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #6
Liegt das wirklich nur daran, dass es jetzt einfach viel mehr Kunden mit größeren Paketen gibt, die Infrastruktur aber nicht mitzieht?
Die Infrastruktur zieht durch die Erhöhung der Kanäle schon mit.
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #7
Liegt das wirklich nur daran, dass es jetzt einfach viel mehr Kunden mit größeren Paketen gibt, die Infrastruktur aber nicht mitzieht?
Die Infrastruktur zieht durch die Erhöhung der Kanäle schon mit.

Also kann man davon ausgehen, dass in ein paar Jahren ein - dann - Einstiegspaket mit 100mbit/5mbit hundert Kanäle im Downstream und zwanzig im Upstream benötigen wird, weil Kabel shared ist und es mehr Kunden geben wird, die einen 500mbit Vertrag nutzen?
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #8
Also kann man davon ausgehen, dass in ein paar Jahren ein - dann - Einstiegspaket mit 100mbit/5mbit hundert Kanäle im Downstream und zwanzig im Upstream benötigen wird, weil Kabel shared ist und es mehr Kunden geben wird, die einen 500mbit Vertrag nutzen?
Ganz so extrem nicht, vielleicht 8 US und 40 DS Kanäle
aber dann kommt ja schon Docsis 3.1
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #9
Liegt das wirklich nur daran, dass es jetzt einfach viel mehr Kunden mit größeren Paketen gibt, die Infrastruktur aber nicht mitzieht?
Die Infrastruktur zieht durch die Erhöhung der Kanäle schon mit.

Geht bis zu einem bestimmten Maß, wenn aber zuviele Kunden an einem Node hängen bringen auch mehr Kanäle nichts - dann muss gesplittet werden.
Also kann man davon ausgehen, dass in ein paar Jahren ein - dann - Einstiegspaket mit 100mbit/5mbit hundert Kanäle im Downstream und zwanzig im Upstream benötigen wird, weil Kabel shared ist und es mehr Kunden geben wird, die einen 500mbit Vertrag nutzen?

In so einem Maße nicht unbedingt, aber die Kanalanzahl wird denke ich weiter steigen, auch mit Docsis 3.1.
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #10
Also kann man davon ausgehen, dass in ein paar Jahren ein - dann - Einstiegspaket mit 100mbit/5mbit hundert Kanäle im Downstream und zwanzig im Upstream benötigen wird, weil Kabel shared ist und es mehr Kunden geben wird, die einen 500mbit Vertrag nutzen?

Die 6590 kann 32 Kanäle im Downstream und 8 im Upstream.

Zwanzig Kanäle im Upstream könnte es erst geben, wenn das UKW-Band im Kabelnetz abgeschaltet wird. im derzeitigen Rückweg-Band von 5 .... 65 MHz passen vielleicht 8 Kanäle hinein....


Von 114 MHz bis 890 MHz ist Platz für 97 Kanäle.
Die Auslieferung von Kabel-TV braucht auch Bandbreite...

Ich denke, die TV-Kunden würden schon anfangen zu Meckern, wenn es in Richtung 60 Kanäle für Internet geht...

Im Rahmen der Einführung von DOCSIS 3.1 wird man aber vielleich auch den Bereich oberhalb von 890 MHz für Internet nutzen ...
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #11
Zwanzig Kanäle im Upstream könnte es erst geben, wenn das UKW-Band im Kabelnetz abgeschaltet wird.
Jo, und genau das hat UM verschludert:
https://www.unitymediaforum.de/viewtopic.php?f=43&t=35830#p381762
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #12
KD/VF haben das "Glück" in Bundesländern abschalten zu können, wo es Beschlüsse der zuständigen Behörden / Landesregierungen gibt, die einen Termin für die komplette "Digitalisierung" des Kabelnetzes vorgeben.

Genau, wie die Bundesregierung bei Beschwerden über unpopuläre Maßnahmen gerne auf die EU zeigt, kann KD/VF bei Beschwerden aus Sachsen über die UKW-Abschaltung auf die sächsische Staatsregierung zeigen ;-)

Wenn es staatliche Vorgaben für eine komplett-Abschaltung auch im Verbreitungsgebiet von UM gäbe, würde UM deutlich weniger Angst vor dem Shitstorm haben ...
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #13
DS3.1 arbeitet nicht mehr mit fixen Kanälen - es gibt bis zu 96MHz breite Frequenzbänder, von denen auch noch mehrere genutzt werden können. Der Einsatz wird in jedem Fall parallel zu DS3.0 erfolgen, da man ja nicht für alle Kunden direkt neue Hardware ausrollen will (vor allem, wo grade so aggressiv die CB rausgehauen wird).

Es ist mir momentan nicht bekannt, ob ein DS3.1 Gerät beide Verfahren gleichzeitig nutzt.

Für DS3.0 gibt es mWn keine Endgeräte mit mehr als 32x8 Kanälen.


Ansonsten, zum Thema: Je mehr Kanäle, desto besser die Verteilung der Last, wurde ja schon gesagt.
Das hätte man früher auch gerne schon gehabt, aber dafür mussten schrittweise das Netz (passive Komponenten), die CMTSe und die Endgeräte der Kunden aufgerüstet werden. Heute geht es glücklicherweise (sonst würden wir vielleicht auch im Kabelnetz nur 16 MBit/s bekommen).
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #14
Die 6591 soll beides können. 3.0 und 3.1

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  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #15
Die 6591 soll beides können. 3.0 und 3.1

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Die sollte sogar noch DOCSIS 2.0 und vielleicht sogar noch 1.0 können.
Soweit ich weiß, kriegen die Modems nur eine Zertifizierung von Cable Labs, wenn sie abwärtskompatibel zu einer Reihe älterer DOCSIS Standards ist.
Eine reine DOCSIS 3.1 Hardware ohne DOCSIS 3.0 und 2.0 wird es also in absehbarer Zeit nicht geben ... aber wer weiß, was sich Unitymedia als DOCSIS 3.1 Router zum Verleihen maßgeschneidert bauen lässt. Wenn man Drei Euro fuffzig pro Leihgerät dadurch sparen kann, verzichten die womöglich auf die Abwärtskompatibilität ....

Das erhöht aber den Aufwand bei der Umstellung eines Kabelsegmentes. Dann muss man zwangsläufig länger parallel Bandbreite für DOCSIS 3.0 und DOCSIS 3.1 vorhalten.
Mit abwärtskompatiblen Routern, kann man diese lange vor der Umstellung in einem Kabelsegment an die Kunden dort ausgeben, und wenn alle Kunden versorgt sind, von 3.0 auf 3.1 umstellen, ohne zweimal Bandbreite vorhalten zu müssen....
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #16
Ich redete von "gleichzeitig nutzen", nicht beides nutzen können.

Und wenn in 8 Jahren ein paar Bröselkunden noch immer mit 120MBit/s rumdödeln, dann stellt man denen halt nur noch 4 Kanäle zur Verfügung und macht mit den restlichen 18 nochmal 1,5 OFDM-Kanäle auf.
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #17
Es macht keinen Sinn beides gleichzeitig zu nutzen entweder man läuft 3.0 oder 3.1 aber nicht Mischmasch.

Und da die Hardware mietsache ist bei den meisten Bestand kunden bekommen die passende Hardware aufgezwungen.

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  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #18
Und da die Hardware mietsache ist bei den meisten Bestand kunden bekommen die passende Hardware aufgezwungen.
Auch ein Bedtanskunde, dessen Vertrag nicht zu alt ist, kann jederzeit auf eigene HW wechseln. :winken:
 
  • Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg Beitrag #19
Es macht keinen Sinn beides gleichzeitig zu nutzen entweder man läuft 3.0 oder 3.1 aber nicht Mischmasch.

Doch, natürlich macht das Sinn. Zumindest theoretisch: Z.b. wenn die Übertragungsmodi unterschiedliche Latenzen hätten, würde man Low-Latency und High-Throughput Anwendungen trennen können.

Und zumindest in der Anfangszeit bei UM wird es eh der Fall sein: Downstream wird DS3.1 sein, aber Upstream wird DS3.0 sein.
 
Thema:

Was ist technisch gesehen der Sinn hinter 22 Downstream und 5 Upstream Kanälen bei kleineren Verträg

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