zu Techniker:
Der Techniker scheint nur dann nichts zu kosten, wenn er einen Fehler findet, der an UM liegt - und das scheint ja nicht der Fall zu sein.
Das stimmt soweit. Aber bei Internet+Telefonie ist UM bis einschließlich Modem zuständig. Wenn du also einen beliebigen PC / ein beliebiges Telefon ans Modem anschließen kannst und es funktioniert
nicht, dann muss UM das für dich richten. Die einzige Ausnahme, in der das komplizierter werden könnte, ist, wenn die Hausanlage von einem NE4 Betreiber verwaltet wird... dann sind die Zuständigkeiten leider etwas verteilt, was im Endeffekt meistens heißt, dass sich keiner zuständig fühlt... aber ob das bei dir der Fall ist, kannst nur du selber wissen und bis du darüber hier nicht aufgeklärt hast, wird dir jeder vorschlagen nen Techniker zu rufen.
Das Modem kann im übrigen von einem selbst
nicht ausgetauscht werden. Das einzige, was man unter Umständen versuchen könnte, ist sich mal testweise das Modem eines anderen aktiven UM Kunden auszuleihen.
zu UM:
Der Vertrag scheint unkündbar zu sein ("Bis dass der Tod uns scheidet"). Als es bei der Einrichtung nicht funktioniere und der Vertrag wurde innerhalb der 2-Wochen-Frist per Einschreiben/Rückschein widerrufen worden sei. Trotzdem kämen Rechnungen mit der Begründung: Im Einschreiben/Rückschein sei nur ein leeres Blatt Papier. (Als wenn man viel Porto zahlen würde um leere Blätter zu versenden). Fazit: Da scheint jemand ohne Gegenleistung kassieren zu wollen.
Wenn die Leistung nachweislich nicht erbracht wurde (dazu muss UM aber die Gelegenheit geben zu reparieren, das heißt Techniker anfordern!), dann ist der Vertrag auch durch ein außerordentliches Kündigungsrecht zu beenden. Das gleiche gilt im übrigen auch für deine Verträge über Internet über die Telefonleitung. Wenn das Internet nicht störungsfrei funktioniert, dann kann der Vertrag auch gekündigt werden... und solche Fazits sollte man eher raus lassen. Natürlich will da keiner ohne Gegenleistung kassieren, so etwas zu vermuten ist einfach nur paranoid! So.
Fazit:
Bitte erkennen, dass wir nicht in einer Demokratie leben würden, wo der Kunde Rechte habe und in der Hoffnung darauf, Recht zu bekommen, diese einklagen könne und erkennen dass Werbung nichts mit der Realität zu tun hat.
Hier werden leider Dinge miteinander vermischt, die absolut nichts miteinander zu tun haben... die Tatsache, dass wir in einer Demokratie leben, bedeutet noch lange nicht, dass Kunden irgendwelche Macht über Firmen hätten (zum Glück

). Wobei der Satz natürlich falsch ist... die Kunden haben die ultimative Macht über Firmen, nämlich ihr Kaufverhalten... aber das ist, genau wie das Stimmrecht in der Demokratie, eher unnütz (bzw. sogar kontraproduktiv), solange der Kunde/der Wähler nicht nachdenkt, bevor er sein Geld/seine Stimme einsetzt... aber das führt hier natürlich zu weit.
Bitte keine Tipps mehr seitens "Techiker" oder "UM" von da habe man nichts zu erwarten. Es muss ohne sie gehen.
Wenn der Zustand wirklich so ist, wie du beschreibst, dann wird es nicht ohne sie gehen... das einzige, was du versuchen kannst, ist das Problem weiter einzugrenzen. *schulterzuck*