Es ist unglaublich, wie viel hier über eine so einfache Sache diskutiert (und vor allem spekuliert) wird...
1. Aufgrund eines Vertrages mit UM wurde in dem Gebäude wurde damals wohl ein "MMA-Ausbau", ""Vollausbau", "Multiline-Ausbau", "Projekt Ausbau" oder wie auch immer das noch von den jeweiligen Firmen genannt wird gemacht.
Das heißt, dass das Gebäude "Steckdosenfertig" umgebaut wurde, sprich die Anlage komplett mit AND durchgeplant wurde und demenstprechend aufgebaut wurde, so dass an jeder Dose definierte Pegel im Vor und Rückweg anliegen - eben "Steckdosenfertig", so dass für Aufschaltungen usw. keine Techniker vor Ort mehr nötig sind.
Das ist etwas ganz anderes als die bei den meisten hier im Forum eher bekannten Einzelinstallationen, die sich letztendlich pro Auftrag nur immer um einen einzigen Anschluss im Haus drehen.
Nun kann es sein, dass die Hausverwaltung mit UM einen neuen Vertrag oder einen geänderten Vertrag abgeschlossen hat. Im Zuge dessen überarbitet UM die Anlagen grundsätzlich nach neuesten Standards um auf der sicheren Seite zu sein. Das können so banale Dinge sein wie dass die bisherigen Multimediadosen nicht "LTE-Safe" sind, oder das die verbauten Verstärker nicht bis 1 GHz spezifiziert sind, oder was auch immer.
Daher kommt es jetzt zu der Beauftragung der Elektrofirma für einen erneuten Ausbau.
UM betreibt nämlich durchaus relativ viel Aufwand dafür, dass diese (von UM selbst betriebenen) NE4-Netze technisch in Ordnung und auf dem neusten Stand sind.
2. Ist das gezeigte Schreiben sehr wohl und entgegen anders lautender Aussagen hier offiziell von UM.
(Gruß an Hemapri, die Vorlage zu dem Schreiben gibt's sogar in einer der technischen Richtlinien zum MMA-Ausbau)
3. Hat das Schreiben nichts mit einem Medienberater zu tun. Es stimmt, dass die Medienberater gerne die Installationstermine bei solchen Vollausbauten zu Verkaufsgesprächen nutzen, weil dann eben damit zu rechnen ist, dass alle Bewohner auch vor Ort sind, außerdem kann er sich sicher sein, dass die verkauften Anschlüsse in diesem Haus auch wirklich "schaltbar" sind wegen der Modernisierung. Bietet sich ja auch irgendwie an und ist auch nicht verwerflich, es wird ja Niemand gezwungen was zu kaufen oder ihn überhaupt rein zu lassen. Dennoch haben die Medienberater überhaupt nichts mit der Installation, der Installationsfirma und auch im Grunde nichts mit Unitimedia an sich zu tun.
4. Kommen die Anschreiben für solche Ausbauten immer vom Installationspartner direkt, in der Regel steht auf den Anschreiben auch "Ihre Firma XXX und ihre Hausverwaltung XXX", auf dem gezeigten Foto fehlt der Teil lallerdings. Jedoch ist es eine Frechheit, solche Tips zu geben, einfach nicht da zu sein oder nicht aufzumachen.
Das verursacht nur unnötige Mehrkosten.
Das Schreiben ist sicher nicht "aus Spaß" und ohne Abstimmung mit der HV geschickt worden, außerdem kann man die Hausverwaltung / Vermieter ja im Zweifel auch einfach mal anrufen / fragen, wenn einem das nicht Geheuer ist! EDIT. OK, wurde schon gemacht, habe ich jetzt erst gesehen. Dass die HV davon nichts weiß, ist allerdings komisch.
Die UM-Hotline braucht man keineswegs anrufen, die wissen meist noch nicht mal, dass irgendwo ein Vollausbau stattfindet.
Außerdem muss man sich ja keinen Tag Urlaub nehmen. In dem Schreiben steht ja ganz klar, dass nur ein Dosentausch in der Wohnung durchgeführt wird. Das dauert nicht den ganzen Tag. Einfach die auf dem Schreiben genannte Firma anrufen (dazu steht die Nummer da drauf, man mag es kaum glauben!) und abklären, dass man nicht die ganze Zeit Zuhause sein kann, meistens findet man da schon eine Lösung.
Was anderes wäre es, wenn Leitungen getauscht werden müssten, das dauert schon den ganzen Tag, aber ein Dosentausch dauert vielleicht 15-30 Minuten inkl. Kaffee und Papierkram :zwinker: .