- Geschwindigkeit TC4400 vs. FritzBox 7490 Beitrag #1
fruppy
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Hallo Forum,
Seit einiger Zeit verwende ich das TC4400, da ich eigene Netzwerkhardware einsetze (VLAN Support, mehrere APs). Mit dem Netzwerkwissen, dass ich in dieser Konstellation ein unschönes Doppel-NAT erzeuge, wenn ich meine FritzBox weiternutze (Eigengerät, daher kein Bridge-Mode möglich), legte ich mir ein TC4400 zu.
Nun habe ich eine erste Vergleichsmessung der Geschwindkeit. Die Messung erfolgte mit https://hub.docker.com/r/roest/docker-speedtest-analyser/. Für jeden, der es nachbauen will: Unbedingt zu "ungeraden" Zeiten messen und alle "geraden" Zeiten rausfiltern (15:00, 15:15, etc.) - die Ergebnisse sind sonst sehr sichtbar verzerrt, scheinbar lassen zu viele Leute gescriptet um diese Zeiten Performancetests los. Filtert man die Zeiten und lässt nur "ungerade" übrig (Bsp: 15:07h, 15:34h, ...), bekommt man schön konstante Messreihen. Die Auswertung ist ein bisschen Arbeit - ich bin über Export mit CSV gegangen. Es handelt sich um einen 250/50 MBit Anschluss.
Ich werde diese noch erweitern, hier aber bereits erste Indikationen über je drei Tage bei 3 Messungen pro Stunde:
FritzBox: Durchschnitt: Ping 19,1 ms, 233,8 MBit Downstream, 38,6 MBit Upstream
TC4400: Durchschnitt: Ping 15,4 ms, 249,1 MBit Downstream, 40,1 MBit Upstream
Mein Fazit: Es hilft ein wenig, aber hauptsächlich beim Ping. Ich werde die Messreihen nochmal länger laufen lassen (Zur Fritzbox habe ich schon mehrwöchige Daten), scheint aber ein stabiler Trend so zu sein.
Der Gesamtunterschied ist weniger gravierend als angenommen. Ich würde fast sagen, außer man braucht schnelle Pings (oder es schmerzt einfach nur wegen des Wissens über das Doppel-NAT), lohnt es sich kaum. Auf die Down/Upstream-Ergebnisse kann man vermutlich weniger geben, da diese auch so sehr stark nach Uhrzeit schwanken. Ich sehe sehr deutlich, dass Nachts die 50 MBit Upstream fast immer erreicht werden, Tags und Abends brechen die Bandbreiten jedoch mitunter stark ein.
Was sind Eure Erfahrungen?
Seit einiger Zeit verwende ich das TC4400, da ich eigene Netzwerkhardware einsetze (VLAN Support, mehrere APs). Mit dem Netzwerkwissen, dass ich in dieser Konstellation ein unschönes Doppel-NAT erzeuge, wenn ich meine FritzBox weiternutze (Eigengerät, daher kein Bridge-Mode möglich), legte ich mir ein TC4400 zu.
Nun habe ich eine erste Vergleichsmessung der Geschwindkeit. Die Messung erfolgte mit https://hub.docker.com/r/roest/docker-speedtest-analyser/. Für jeden, der es nachbauen will: Unbedingt zu "ungeraden" Zeiten messen und alle "geraden" Zeiten rausfiltern (15:00, 15:15, etc.) - die Ergebnisse sind sonst sehr sichtbar verzerrt, scheinbar lassen zu viele Leute gescriptet um diese Zeiten Performancetests los. Filtert man die Zeiten und lässt nur "ungerade" übrig (Bsp: 15:07h, 15:34h, ...), bekommt man schön konstante Messreihen. Die Auswertung ist ein bisschen Arbeit - ich bin über Export mit CSV gegangen. Es handelt sich um einen 250/50 MBit Anschluss.
Ich werde diese noch erweitern, hier aber bereits erste Indikationen über je drei Tage bei 3 Messungen pro Stunde:
FritzBox: Durchschnitt: Ping 19,1 ms, 233,8 MBit Downstream, 38,6 MBit Upstream
TC4400: Durchschnitt: Ping 15,4 ms, 249,1 MBit Downstream, 40,1 MBit Upstream
Mein Fazit: Es hilft ein wenig, aber hauptsächlich beim Ping. Ich werde die Messreihen nochmal länger laufen lassen (Zur Fritzbox habe ich schon mehrwöchige Daten), scheint aber ein stabiler Trend so zu sein.
Der Gesamtunterschied ist weniger gravierend als angenommen. Ich würde fast sagen, außer man braucht schnelle Pings (oder es schmerzt einfach nur wegen des Wissens über das Doppel-NAT), lohnt es sich kaum. Auf die Down/Upstream-Ergebnisse kann man vermutlich weniger geben, da diese auch so sehr stark nach Uhrzeit schwanken. Ich sehe sehr deutlich, dass Nachts die 50 MBit Upstream fast immer erreicht werden, Tags und Abends brechen die Bandbreiten jedoch mitunter stark ein.
Was sind Eure Erfahrungen?