ich kann dir zumindest sagen, wie es bei mir Anfang 2014 gelaufen ist in einer sehr ähnlichen, ich würde sagen vergleichbaren Situation:
Mietwohnung mit KabelTV Grundgebühr über Miete + 3play Vertrag. Ich hatte damals zwar schon Sat, aber 3play mit Leihbox kostete damsls (2009 angefangen bei Unity) nicht mehr wie 2play und ich bin ja nicht blöd... (naja, hätte man halt ein Backup, wenn die Schüssel vom Dach fällt). Kabel-Grundgebühr haben alle im Haus über den Vermieter gezahlt und ich war froh, dass ich Schüssel haben durfte, von daher auch keinen Alarm gemacht und zufrieden (in dem Haus auch schon etwas günstiger als Standardpreis aufgrund von 8 Mietparteien, nach dem Umzug wollte man natürlich den regulären Einzelkundenpreis).
Umzug Anfang 2014 in ein Haus mit ungenutztem Kabelanschluss im Keller = super, bleibt mein Internet (Umstellung kostet meine ich 60€ pauschal, hab ja auch Verstärker usw bekommen, Koax-Kabel damals selbst verlegt mit dem Ausbau der Wohnung). Und dann kam Unitymedia mit: "ich muss KabelTV-Grundgebühr zahlen, denn ich hab ja 3play und das geht nur mit TV-Grundgebühr" hat sich auch nicht wegbiegen lassen. 3play lief damals dann bis September. Im September hat man es dann nochmal versucht seitens Unity mit "KabelTV-Anschluss Mindestvertragslaufzeit = 12 Monate" - das hat man dann aber doch eingesehen, nachdem ich etwas lauter wurde, da war die Kündigung parallel zu 3play dann doch OK.
Heutzutage, mit Rechtsschutzversicherung wäre ich da anders, da würde ich sagen: ohne KabelTV-Grundgebühr tuts mein 3play halt nicht, also das TV vom 3play, aber da kann ich mich nicht beschweren, solange ich keine TV-Grundgebühr zahle. Denn dass das eine (3play) auf dem anderen Aufbaut (TV-Grundgebühr) ist ausreichend bekannt, dennoch muss es bei unterschiedlichen Verträgen meine Sache sein, welchen ich davon haben will und welchen nicht, auch wenn das Konsequenzen wie TV von 3play tuts nicht mehr, mit sich bringen kann. Wenn es eine unabänderliche Verpflichtung ist KabelTV-Grundgebühr zu zahlen für 3play/andere TV-Pakete, welche auf KabelTV-Grundgebühr *basieren* und ich trotz in Kauf nehmens der "Unannehmlichkeiten" (tuts nicht) nicht selber entscheiden kann, was ich buchen will, dann darf man es nicht unabhängig voneinander vermarkten, sondern nur in einem Angebot/Paket.
Von daher wird man dir, so du ein KabelTV-Paket gebucht hast, zum Auslaufen der Zwangsverträge über den Vermieter sagen "sie müssen KabelTV-Grundgebühr zahlen bis Ende PayTV-Paket" und dass das teurer war (also quasi Preiserhöhung zumindest für mich persönlich), hat auch nicht geholfen. Dann wird die KabelTV-Grundgebühr sicherlich auch erhoben, bis zum Ablauf der PayTV-Küdigungsrist (oder du zahlt per se durch, weil du es behälst).
Ohne PayTV-Paket, also nur die FTA-Sender, natürlich anders, da wird man dich schlicht fragen, ob du TV glotzen willst, oder eben nicht. Da hier sicherlich viele sagen werden "ach nöö" würde ich davon ausgehen, dass es eine Renaissance des Sperrfilters geben wird. Vodafone wird nicht zugucken, wie alle (also zumindest ein grosser Teil, da bin ich sicher) weiterhin, wie gewohnt KabelTV nutzen, nur ohne dafür zu zahlen. Heutzutage ist es aber auch so, dass man mit einem Internetzugang das gleiche und deutlich mehr für 20€ monatlich via IPTV bekommt. Schiesst sich Vodafone ebenfalls mit ins eigene Knie, denn die Netzauslastung geht nach oben, ohne das VF auch nur einen Cent daran verdient.
...man darf gespannt sein, wie man das lösen wird
