Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen

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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #1
Pfanny

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Hallo Leute,

Habe heut Post vom Vermieter bekommen. Dort steht dass ab 1.7.2024 das Nebenkostenprivileg wegfällt und er aus diesen Grund eine Schüssel auf dem Dach installieren lassen hat um dann die Kabeldosen mit Sat Empfang zu versorgen. Ab 1.7.2024 wird die Kabeldose dann nicht mehr auf das Kabelnetz zugreifen können und man solle sich wenn man Internet über Kabel Vodafone besitzt auf DSL umstellen lassen.

Das passt mir garnicht da ich dann von 47€ für 1gbit mit der FB6690 auf 250mbit DSL umsteigen müsste.

Sicherlich müsste ich dann den Kabelanschluss selber zahlen aber wenn das jetzt nen 10er im Monat wäre würde mich das nicht stören.

Kann der Vermieter das einfach so entscheiden?

Wird mich Vodafone anschreiben und mir mitteilen, dass der Vermieter den Anschluss gekündigt hat? Normalerweise würde mir dann Vodafone sicher dies selbst anbieten wollen aber wenn mein Vermieter die Hausverkabelung umstellt. Sehe ich da schwarz. Vermutlich wird es mir Vodafone anbieten und sagen das ist garkein Problem aber technisch wird es dann wohl nicht möglich sein.

Leider gibt es hier noch kein Glasfaser in der Innenstadt…
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #2
Mach mit den anderen Mietern aus, dass Ihr lieber IPTV über Kabel-Internet als dvb-s wollt und sagt das dem Vermieter.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #3
Hier wohnen 21 Parteien im Haus und die zu 80-90% über 65Jahre. Die würden garnicht wissen was ich von denen will. Die freuen sich weniger Nebenkosten zu zahlen und trotzdem ihr ard und zdf weitergucken zu können. Internet nutzt da keiner. Deswegen läuft Internet über cable auch so gut hier.
 
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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #4
Du kannst dem vermieter ne mietminderung androhen weil kein glasfaser. SAT ist veraltet und keine Modernisierung mehr.

Und sag den alten knackern dass sie bald teure dvb-s2 receiver und cam module und Abo brauchen um RTL HD guggen zu können.

ARD/ZDF HD können die über DVB-T2 Receiver mit Zimmerantenne guggen. SAT is dazu überflüssig und viel zu teuer die Neu- Anlage.
 
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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #5
Der Vermieter hat schon alles in die Wege geleitet und die sat Anlage steht schon auf dem Dach. Der Vermieter meint die Mieter müssen nur wenn sie einen aktuelleren Tv haben den Sendersuchlauf neu anstellen damit sie tv über sat empfangen können. Wer kein sat Empfänger eingebaut hat kann sich an ihn wenden. Er hat auch schon alle tv Sender aufgezählt die es dann über Astra gibt. Wenn man mehr möchte solle man sich melden damit er es im Auftrag geben könne.
Internet über Kabel falle weg.

Ich dachte nur das nebenkostenprivileg fällt weg und ich könne trotzdem weiterhin entscheiden wie ich mein Internet (tv) empfangen möchte.

DSL250 bekomme ich hier für 35€ was 12€ günstiger wäre aber auch 750 Mbit weniger als vorher…
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #6
Tja das fällt Dir recht spät ein. Mach mal nen Termin beim DMB Mieterverein ob und wie man das noch anfechten kann.

Frag den Vermieter ob er Deine Wohnung mit sat auslassen kann und den Kabelanschluss nicht zurückbauen.

Ausserdem will der doch bestimmt monatlich Geld sehen für die Umlage der neuen sat-anlage?
 
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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #7
den Grund des Vermieters muss man nicht verstehen. JA, dieses "Nebenkostenprivileg" fällt weg, aber das war ja generell keine Methode für den Vermieter Geld zu verdienen, da darf er noch bis Mitte 2024 dem Mieter die Kosten für den Anschluss weiterreichen. Danach muss jeder Mieter seinen eigenen Vertrag mit dem Kabelanbieter haben = der Vermieter ist hier aussen vor = eigentlich ein Vorteil, spart ihm Arbeit.

Satverteilung, ganz frisch aufgebaut, wird erstmal Geld gekostet haben, was wahrscheinlich auf die Mieter umgelegt werden soll, eine monatliche Instandhaltungsgebühr wird wahrscheinlich ebenfalls abgerechnet (aber das ist nur Mutmassung) = wird sich für den Mieter wahrscheinlich nichts/nicht viel ändern.
Technisch gibt es schon die Möglichkeit parallel zum Sat-Signal auch das Kabelsignal zu verteilen. Dazu braucht es den passenden Multischalter mit terrestrischer Einspeisung (üblich) und heutzutage wohl ebenfalls üblich, dass der Port auch Rückkanalfähig ist (ist er zumindest bei meinem Multischalter und der ist schon >10 Jahre alt). Nutzen tue ich das allerdings nicht, aber technisch sollte eine Fachfirma das hinbekommen. Wenn so keine neuen Antennenkabel in die Wohnungen gezogen wurde und aktuell noch Kabel genutzt wird, dann wird das Signal von der Schüssel wahrscheinlich in den Keller geleitet und dort verteilt auf die Mieter. Da darf dann üblicherweise auch nur ein Endgerät am Antennenkabel hängen, oder mit SCR-Technik auch mehrere, wobei dann die Auswahl an Endgeräten schon wieder geringer wird...
Wenn jeder Mieter seine eigene Zuleitung aus dem Keller hat (wie angenommen) dann könnte man dich vielleicht auch auf Kabel lassen wie bisher, die Technik ist ja vorhanden und aktuell auch in Funktion.

Die Kabelanschluss Grundgebühr die nächstes Jahr wegfällt wird dadurch weiterhin nicht mehr fällig, weil die nur für die Nutzung von TV anfällt, wer nur den reinen Internetanschluss über den Kabelanschuss nutzt zahlt seit jeher nicht diese Grundgebühr welche (noch) über die Miete abgerechnet werden kann.

Bestenfalls kann man eine Minderung und damit Mieteinbehalt sehen, weil der Breitbandkabelanschluss wie gemietet wegfällt. Erstmal ist das durch den Vermieter legitim, es ist sein Haus/seine Anlagen und mit Sat schafft er ja Ersatz für TV, Telefonleitungen/Kupfer für DSL scheinen ja auch vorhanden. Also da sehe ich zwar den deutlichen Nachteil für dich als Kabel-GB-Kunde, aber auch DSL nennt sich Highspeed-Internet (ab 50MBit/s, so die möglich sind) ist Highspeed-Internet für die Wohnung verfügbar. Einen nicht vorhandenen GF-Anschluss den es auch nie gab kann man nicht als Minderung ansehen, was nie da war, kann sich auch nicht mindern/verschlechtern.
Die Beweggründe des Vermieters sind scher nachzuvollziehen. Wie erwähnt war der Kabelanschluss ja niemals eine Einnahmequelle für den Vermieter die nun wegfällt und welche er als Vermieter kompensieren müsste. Es rechnet lediglich der Kabelbetreiber direkt mit dem Mieter ab = eigentlich ein Vorteil für ihn, so wie bei Strom und Festnetztelefon auch. Man könnte meinen, dass ein geschäftstüchtiger Radio und Fernsehtechniker-Fachbetrieb hier hier eine Verdienstmöglichkeit gesehen hat und einen dummen Vermieter was aufgeschwatzt hat. JA, so kann der Vermieter eine Satnutzungsgebühr vom Mieter nehmen, aber er hat auch die Anlage Instand zu halten und darf dafür auch nur angemessene Gebühren verlangen. Ich glaube nicht, dass sich der Vermieter einen Gefallen tut, der Entfall von Breitbandkabel (deinem Internet) ist heutzutage eher als Wertminderung anzusehen solange es kein Glasfaser gibt, das SatTV nur eine Kompensation (wird die Mieter im Endeffekt einschränken, wie erwähnt begrenzte Geräteanzahl je Anschluss/oft nur ein Gerät je Antennenkabel und so ein Sattuner (das hat der Vermieter ja offensichtlich schon direkt erwähnt) ist in vielen TV-Geräten der letzten 10 Jahre drin, aber bringt keinen Vorteil zum Kabelnschluss (vor allem, wenn die eine Gebühr/TV-Connect Kabelgrundgebühr gegen eine andere für Sat-Instandhaltung getauscht wird).
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #8
Danke Jörg für deinen sehr ausführlichen klasse Bericht. Ein echter Mehrwert fürs Board. Die Beweggründe sind vermutlich die alten Mieter. Er eigentlich ziemlich führsorglich und bemüht als Vermieter will den Mietern vermutlich die an die Hand nehmen damit sie sich nicht um Details wie eigene TV Versorgung kümmern müssen. 90% ist Breitbandinternet hier egal aber Rosamunde Pilcher und Tatort muss Sonntags wie gewohnt empfangbar sein. Den Sat Vertrag hat er sicherlich gern angenommen damit er wenn es TV Probleme gibt diese an die SAT Firma weiterleiten kann, dass die sich wiederum drum kümmern. Mutmaßung. Als Vermieter will man ja auch seine Ruhe haben.
Letzten Endes werde ich ihn die Tage mal anrufen und mein Anliegen schildern. Vllt reicht ja ein Anruf bei den SAT Technikern von ihm das ich und andere Mieter nicht ans SAT Netz gehangen werden. Oder so ein Multischalter was du meintest. Bring dem SAT Unternehmen ja auch wieder Mehreinnahmen. ;)
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #9
Wenn es mit einem Sendersuchlauf bei den Mietern getan ist, könnte das auch eine Umsetzung SAT->DVB-C sein (Mini-Kopfstation). Das hätte für die Mieter den Vorteil, dass auch ältere Fernseher ohne DVB-S(2) Tuner weiter funktionieren.
Das würde das Vorhaben, Huckepack auf dem Antennenkabel auch Kabel-Internet zu übertragen jedenfalls torpedieren, da die DOCSIS-Frequenzbändern von der Kopfstation belegt sind....

Dass eine Kopfstation verwendet wird, könnte darauf hindeuten, dass die Koax-Haus-Verkabelung eine Baumstruktur, und keine Sternstruktur hat.
Die Kopfstation ist zwar nicht billig, aber würde ersparen, dass man an der Verteiltechnik im Haus Änderungen vornehmen müsste, selbst, wenn sie sternförmig wäre. Zumindest müssten alle Antennendosen ersetzt werden, wenn auf Multischalter oder Unicable umgestellt würde, und Ärger mit Mietern, ohne SAT Tuner im Fernseher wäre auch vorprogrammiert ...

@Pfanny Zu Zeiten von Unitymedia haben die alle Installations-Kosten für das Bereitstellen von Kabel-Internet übernommen, wenn der Kunde einen Kabel-Internet-Anschluss gebucht hat. Hier in unserem Einfamilienhaus gab es einen "toten" Unitymedia-Hausanschluss noch aus Zeiten der Bundespost. Verstärkertechnik usw. DEUTLICH aus dem vorigen Jahrhundert ....Wir haben auch Anfang der 2000er auf SAT umgestellt.
Als ich dann auf Kabel-Internet umgestellt habe, kam ein Techniker, und hat die vomplette Verteilanlage im Keller bis auf den Erdkabel-Stummel aus der Keller-Außenwand abgebaut, und eine neue Verteilung installiert. Von dort gab es dann auch ein neues Koaxialkabel (Aufputz) bis zur neu gesetzten Multimediadose.
Je nachdem, wie Deine Wohnung liegt, oder ob es stillgelegte Kamine oder richtige Kabelschächte gibt, wäre auch das eine Möglichkeit, wenn der Vermieter den Verlegearbeiten zustimmt, und Vodafone die Praxis von Unitymedia in der Form fortsetzt ...
 
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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #10
Du kannst dem vermieter ne mietminderung androhen weil kein glasfaser.
Von mir bekommst Du einen Punkt für "Witz". Im Mietvertrag wird wohl kaum etwas Substanzielles über Internetempfang als Bestandteil des Mietvertrages stehen. Und ein Recht auf einen Glasfaseranschluss auf Kosten des Vermieters gibt es nicht.
Und dass der Satellitenempfangsanteil In Deutschland ca. 45 % beträgt macht ihn neuerdings veraltetß
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #11
Ich liebe diese Geschichten wenn Leute etwas von anderen leihen und sich dann aufregen das er an seinem Eigentum was ändert. 🤣🤣
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #12
Ich liebe diese Geschichten wenn Leute etwas von anderen leihen und sich dann aufregen das er an seinem Eigentum was ändert. 🤣🤣
Ich mag Leute nicht, die Mieter für rechtloses Gesindel halten.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #13
Deine Phantasie las mal bei dir. Aber es ist eben so du bist einer von 21 und nur zur Miete. Was glaubst du was du da zusagen hast. Der Vermieter stellt dir doch alles zu Verfügung über welchen weg (Kabel, Sat oder Dsl) spielt erstmal keine rolle. TV, Internet , Telefon etc pp bekommst du doch von daher ist alles Ok. Der Rest sind persönliche Sonderwünsche.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #14
Deine Phantasie las mal bei dir. Aber es ist eben so du bist einer von 21 und nur zur Miete. Was glaubst du was du da zusagen hast. Der Vermieter stellt dir doch alles zu Verfügung über welchen weg (Kabel, Sat oder Dsl) spielt erstmal keine rolle. TV, Internet , Telefon etc pp bekommst du doch von daher ist alles Ok. Der Rest sind persönliche Sonderwünsche.
Ich liebe diese Geschichten wenn Leute etwas von anderen leihen und sich dann aufregen das er an seinem Eigentum was änder

Wenn ein Vermieter "an seinen Sachen etwas ändert" muss das schon bewertet werden, was das für Auswirkungen auf den Vermieter hat. Je nachdem stehen dem Mieter Mietminderungen zu ...

Monatelang Staub und Dreck, zwischendurch funktioniert irgendetwas grundlegend nicht -> Mietminderung.
Mieter hat einen 2-Jahresvertrag mit einem Internet-Provider abgeschlossen, und der Vermieter reißt die spezielle Verkabelung heraus, die diesen Vertrag erst möglich macht. Daraufhin muss der Mieter für die Restlaufzeit zwei Internet-Verträge führen. -> Schadenersatz...
Gerne versuchen auch Neu-Besitzer ihren neuen Besitz zu "Entmieten" indem sie exzessiv "Spezial-Handwerker-Trupps" vorbeichicken, die nichts anderes tun sollen, als Dreck und Lärm zu machen....
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #15
Ja sollte es nicht funktionieren liegt die schuld beim Vermieter keine Frage. Aber grundsätzlich kann er das haus so Verwalten Endscheidungen treffen wie er mag so lange alles funktioniert. Das Eigentum Gehört nun mal einem und der trifft die Entscheidungen und bezahlt das auch. Wenn der Vermieter jetzt für jeden Mieter seine Sonderwünsche erfühlen muss dann wird die Miete so teuer das dann eh wieder alle anfangen rum zu heulen. Eins für alle ist nun mal für alle am günstigsten und am einfachsten.

Ich kenn das Schauspiel nur zu gut. Habe auch zur miete gewohnt in so einem Haus mit 30 Einheiten. Das kannst knicken das man alle unter einen Hut bekommt.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #16
Ich liebe diese Geschichten wenn Leute etwas von anderen leihen und sich dann aufregen das er an seinem Eigentum was ändert. 🤣🤣
naja, man zahlt ja auch nicht unbedingt wenig Miete, da darf man schon Ansprüche haben. Selbst wenn es "dem Vermieter gehört" mit seinem Vermieten des Wohnraums hat er auch Pflichten, wir sind also ganz weit weg von "etwas leihen" dafür wird bezahlt ! (ich liebe solche hirnarmen Hauseigentümer die wahrscheinlich selbst gar nicht realisieren, dass ~70% ihres "Besitzes" auch nur auf Pump da stehen, sprich kein Mieter > keine Miete = bald kein Haus mehr:)) Einen einen GF-Anschluss liefern den es bisher auch nicht gab muss man nicht drüber reden, auch schon erwähnt, aber sehen wir den Breitbandkabelanschluss: ohne Kompensation durch Sat wäre hier schon ein Grund auf Minderung, so der Kabelanschluss bei Vertragsabschluss vorhanden war. Und selbst mit Sat muss man es nicht als gleichwertig ansehen, insbesondere nicht in Zeiten des Breitband-Internetanschlusses.

So wirklich verstehen kann ich den Vermieter weiterhin nicht: Sattechnik bietet jetzt nicht weniger Potential für Störungen, eher mehr. Und bei einem Problem mit dem Kabelanschluss ruft er auch nur seinen Radio- und Fernsehtechniker an, oder den Kabelanbieter. Letztere sind ja nicht mehr so hilfsbereit wie noch vor 10 Jahren, das Einsparpotential hat man schon erkannt und im Grunde ist es ja auch legitim, denn was hat der Breitbandanbieter mit der Hausinstallation zu tun ? von daher war ich auch bei Umzug immer "begeistert" dass für 60€ Umzugspauschale auch Kabel gezogen werden und an einem vorher ungenutzten Kabelanschluss der Übergabepunkt eingerichtet wird. Und mit der Sattechnik werden die Mieter eher Probleme haben wie mit dem Kabelanschluss, selbst wenn es bei den Mietern liegen sollte, die Probleme werden garantiert nicht weniger mit Sat und völlig unbedarften Kunden.

Das es eine direkte Satverteilung werden wird liesst sich zumindest aus dem Posting #5 und dem Hinweis auf "halbwegs moderne TV-Geräte mit Sattuner einfach anschliessen und Suchlauf machen". Aber jetzt kommt das erst in Monaten, selbst wenn schon was auf dem Dach montiert ist... ob der Vermieter das so genau weiss auch die mMn schon entscheidende Frage ob man nur ein Gerät nutzen kann, oder eine SCR Einkabellösung mit 2-4 Ports für den Kunden gibt, wo es definitiv nicht mit simplen Suchlauf des Sattuners getan ist, bei SCR müssen im Tunersetup für diese Empfangstechnik angaben gemacht werden (Frequenz und Usernummer) die vom Installateur eingerichtet werden = muss man genannt bekommen, da hilft nicht mal sich im Internet schlau machen ohne diese Vorgaben.
Ein Hinweis auf eine Kanalaufbereitung und Konvertierung von Sat/DVB-S(2) auf DVB-C könnte die Anzahl Sender geben: hat der jetzt von ü1000 Sendern in x-beliebigen Sprachen geredet, oder von (recht üblich sind ca 30-32) Sendern die es geben wird ? (und der Option sich zu melden wenn 1-2 Sender mehr gewünscht werden).

Ja schade wenn die Technik schon auf dem Dach steht, sonst hätte man den Vermieter das vielleicht noch ausreden können. Insbesondere wenn es ein reines Vermietungsobjekt ist, er kein persönliches Interesse an Sat an diesem Gebäude hat, tut er sich keinen Gefallen. Die Mieter rechnen direkt mit dem Kabelanbieter ab = JA, wird ein paar Euro teurer werden (auch gerade bei einem Haus mit 21 Parteien da gibt es schon ordentlich Nachlass auf den Gemeinschaftsanschluss), aber das ist nicht Schuld des Vermieters, nicht mal seine Entscheidung sondern gesetzlich so geregelt. Und bei einem Mangel , Empfangsstörungen = Techniker (mit etwas Glück sogar kostenlos oder eine günstige Pauschale vom Kabelanbieter). Oder hab ihr regelmässig Empfangsprobleme ? zumindest reicht es bei dir für GB-Internet, wenn das den halben Tag gestört wäre, würdest du vielleicht schon DSL haben, oder es zumindest nicht so negativ sehen.
Ich würde versuchen, notfalls vielleicht auch für ein paar Euro (also meine Einstellung, so man vor hat da wohnen zu bleiben...) den Vermieter dazu zu bringen, dass du Breitbandkabel in deiner Wohnung behälst.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #17
Wenn es mit einem Sendersuchlauf bei den Mietern getan ist, könnte das auch eine Umsetzung SAT->DVB-C sein (Mini-Kopfstation). Das hätte für die Mieter den Vorteil, dass auch ältere Fernseher ohne DVB-S(2) Tuner weiter funktionieren.
Gehen diese Kopfstationen noch mit HD+ Verschlüsselung?
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #18
zumindest gibt es solche Kopfstationen, im Normalfall wird der DVB-Stream nur umgesetzt von Sat auf Kabel aber bleibt so erhalten wie dieser ist = inklusive Verschlüsselungsinformationen. Dementsprechend geht im Grunde auch Sky-TV, man wird allerdings wechseln müssen von Sky-via-Kabelanschluss auf einen Sky-via-PRIVATkabel Vertrag = es bleibt der Kabelreiceiver (Sky Kuh Box), bekommt aber eine Sat-Dekodierkarte, weil die Karten für den Empfangsweg eine andere ist.
Über allem steht natürlich die rein lokale Frage, welche Sender von Sat auf Kabel umgesetzt werden. Wird ein Programm nicht in das lokale DVB-C Netz umgewandelt und eingespeist, ist es nicht verfügbar unabhängig ob kodiert oder nicht. Das ist aber eine rein lokale Entscheidung welche Transponder/Sender man in das lokale Kabelnetz einspeist.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #19
Einfachste Lösung:

DOCSIS einfach über den Multischalter einspeisen. Wurde hier genauso gemacht - gibt dann andere Multimediadosen und fertig.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #20
Einfachste Lösung:

DOCSIS einfach über den Multischalter einspeisen. Wurde hier genauso gemacht - gibt dann andere Multimediadosen und fertig.
Fein, wenn es wirklich ein Multischalter und keine Mini-Kopfstation ist, die dort installiert wird - und wenn der Multischalter auch noch Rückkanalfähig ist, und die Lösung funktioniert nur, solange Vodafone weder an die Ausweitung des Rückkanals in das abgeschaltete UKW Band, und an die Ausweitung des Hinweges nach oben über 860 MHz hinaus herangeht ...
Bei einem Rentner-Haus und der Aussage des Vermieters, dass nach Inbetriebnahme der SAT-TV Verteilung nur ein Suchlauf gemacht werden muss, würde ich eher davon ausgehen, dass eine Umsetzung von DVB-S2 auf DVB-C in einer Kopfstation realisiert wird ... Ansonsten müssten ja auch in den ganzen Wohnungen die Antennendosen getauscht werden.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #21
stimmt, steht bei meinem Multischalter auch so: Empfangsfrequenz 85 bis 862MHz, Rückkanal 5 bis 65MHz.
Und technisch wird alles ab 950MHz via Breitbandkabel definitiv ein Problem, denn da fängt der Satbereich an.

Aber hey, nur weil da vielleicht mal irgendwas geändert wird, eventuell, könnte mal sein, irgendwann... ich hab ein Jahr auf die Kabel-TV Frequenzumstellung zur Netzangleichung gewartet und die war jetzt immer noch nicht vollumfänglich :) von daher muss man sich glaube ich nur Sorgen über die Zukunft machen, wenn man noch eine Lebenserwartung ü110 Jahre hat, alle anderen werden das nicht mehr erleben.

Ob das nun eine Kopfstation gibt, oder Sat-ZF Verteilung... zumindest hat der Threadstarter erwähnt, dass der Vermieter von TV mit Sattuner gesprochen hat und wer das nicht hat sich melden soll - wenn alles bei DVB-C bleibt wie es ist, gibts auch keinen Grund für niemanden sich zu melden.

Zumindest hoffe ich für den Threadstarter, dass es keine Umsetzung auf DVB-C wird, denn das ist undankbar, jede Änderung muss schliesslich der Manuell machen und wird Geld kosten = da wird es dann noch weniger neue Sender geben wie schon im Breitband-Kabelnetz von Unity und jetzt Voafone
 
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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #22
Ob das nun eine Kopfstation gibt, oder Sat-ZF Verteilung... zumindest hat der Threadstarter erwähnt, dass der Vermieter von TV mit Sattuner gesprochen hat
Die Aussagen sind da etwas wiedersprüchlich. Im Beitrag #1 wird gesagt, dass die "Kabeldosen" bleiben, im weiteren aber dann, dass der Vermieter bei älteren Fernsehern auch mit Problemen rechnet, mit denen man sich aber an ihn wenden könne ...
Wenn die Antennendosen nicht ausgetauscht werden, wird das schwierig mit der SAT-ZF Verteilung ...
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #23
Melde mich mal zurück. Habe gerade mit dem Vermieter telefoniert. Er ist jetzt auch nicht so technisch versiert aber er meinte das Coaxkabel welches in die Wohnungen geht wird dann für die Sat genutzt. D.h. auch wenn es mich wegen Internet nicht betrifft mit dem TV Anschluss wird das Kabel nicht mehr mit dem "Provider" verbunden sein. D.h. ich kann es nicht mehr nutzen. Ich brauch dann ein neues Kabel für mein Internet. Wenn man das realisieren kann wäre er dafür offen. Oder halt über DSL Leitung. D.h. ich werde mich jetzt nicht bemühen ein extra Kabel zu bekommen und DSL nutzen müssen.. Er meinte die Geschwindigkeit wäre mit Telefonkabel genau so gut. (Hmm ja im Upload vielleicht.) Habe zwar gleich im Anschluss Glasfaser erwähnt und wenn ich wüsste wenn man dies bekommen könnte, kann ich mich wieder melden und da wäre er mit dabei. Wäre für Neues immer offen. Jetzt muss ich die Tage mal mit Vodafone reden und denen das schildern. Ob ich da vorzeitig aus meinen Vertrag komme deswegen. Auf deren DSL switchen will ich nicht bei ihren Preisen.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #24
Er ist jetzt auch nicht so technisch versiert aber er meinte das Coaxkabel welches in die Wohnungen geht wird dann für die Sat genutzt.
das kann immer noch heissen was es will :) als Laie (und überhaupt) ist es nicht wirklich verkehrt zu sagen, dass Kabel wird für das Sat-Signal genutzt, selbst wenn es auf DVB-C umgewandelt wird ist das nicht falsch gesagt.
Wenn der sich so nett anhört, würde ich an deiner Stelle mal nach einem Gespräch mit dem Installateur fragen, der sollte es ja definitiv wissen, auch ob und wie sich entweder dein Kabel auf dem Breitbandanschluss verbleiben lässt, oder ein neues Kabel möglich ist, denn der Techniker sollte zumindest wissen, wie es aktuell läuft, zB. jeder Kabelanschluss/jede Wohnung einzeln in den Keller zum Kabelanschluss, oder alte Bestandsverkabelung wo das Breitbandkabel auf den Dachboden geht und dort die Dachantenne ersetzt, oder was auch immer noch an Varianten bestehen mag.
Mit der Möglichkeit TV via Streaming zu nutzen hat man auch preislich gute Alternativen, wo es sich lohnt auf Breitbandkabel zu bleiben fürs schnelle Internet und auf Satempfang komplett zu verzichten.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #25
Hier mal das Infoschreiben und die Senderliste die dann möglich ist:IMG_4306.jpegIMG_4307.jpeg
Im Keller habe ich heute dieses schwarze Antennenkabel gefunden was bereitliegt. Es sieht so aus als wenn es zum Dach geht.
IMG_4305.jpeg
 
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