Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen

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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #26
oh man, da hat sich der Vermieter aber über'n Leisten ziehen lassen, wenn das dass Ergebnis ist :)
Frage Sat-Signal oder Aufbereitung also geklärt: Sat-Verteilung/Sat-Tuner notwendig.
38 Sender in der Tabelle, nicht ein HD+Sender genannt, nicht ein Sky-Sender genannt, allerdings auch kein ÖR-Sender mit dem Hinweis HD, auch wenn die (fast) alle HD sein sollen, ist die Darstellung unprofessionell, HD oder nicht ist schon entscheidend, wenn auch soweit egal, dass mit einem davor gesetzten Sat-Receiver auch ein Schwarz/Weiss-TV HD-Sender darstellen kann (so Receiver und TV über einen entsprechenden Port wie SCART verfügen). Aber "einige weitere Sender" hört sich jetzt nicht nach "allen HD+Sendern" oder (dazu noch) "alle Sky-Sender" an, sondern eine limitierte Auswahl. Da wohl nicht alle HD+ buche wollen, wird es die deutschen Privatsender eben auch immer in SD geben (also solange verfügbar).
Von der Art wie es beschrieben wird macht es nicht den Eindruck nach dem üblichen Unicable/SCR-System sondern nach einer "Ein-Ebenen Verteilung" des Astra Signal, was zwar beliebig viele Empfänger an einem (vorhandenenm/bereits verlegten) Koax-Kabel zulässt, aber das Gesamtangebot auf 1/4tel der verfügbaren Astra-Sender reduziert und dennoch einen Satreceiver braucht im TV eingebaut oder als Beistellgerät/STB. Ich würde mal klären was so direkt vorgesehen ist und was "einige weitere Sender" heisst, es hört sich nicht danach an das alle HD+Sender so direkt möglich sind, denn das sind mittlerweile ü30 Sender, von Sky-Deutschland und alleine den ü20 optionalen Sportkanälen (neben dem restlichen Angebot an Unterhaltungssendern) ganz zu schweigen.
Was dein Internet angeht: du bist ja selbst informiert = zeitnah kündigen. Zumindest gut 3 Monate vor Ende, denn 3 Monate kann man dich bei nicht zeitnaher Kündigung meines Wissens schon zwingen weiter zu zahlen. Da hört es aber auch auf und die Situaton ist die, dass es keinen Breitbandkabelanschluss von Vodafone mehr gibt = keine Basis für welchen Vertrag (TV, Internet, Telefon) auch immer, wenn das Signal nicht mehr verfügbar ist und das liegt ja nicht in deinem Verschulden. Von daher, unabhängig der restlichen Vertragslaufzeit bist du nach max 3 Monate zusätzlich zahlen (wenn du am30. Juni kündigst) dabei, auch wenn der Vertrag eigentlich noch 15 Monate geht. Verlängern/neues Kabelangebot annehmen mit den üblichen 24 Monaten MVLZ würde ich jetzt aber auch nicht mehr, wo du informiert worden bist.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #27
Immerhin kann er noch DSL mit 250 Mbit bekommen. Bei mir würde so eine Umstellung bedeuten: 2 Mbit via DSL oder Mobilfunk…
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #28
Kleiner Fun fängt am Rande. Der Vermieter hat in der Corona Zeit mit einem anderen Mieter über Internet gesprochen. Dieser hatte Probleme mit seinem Kabel Anschluss im Internet mit zu geringer Upload Bandbreite. Dieser ist dann zur Telekom auf DSL gewechselt und hat, seitdem er keine Probleme mehr gehabt. Das ist zwar richtig, ich hatte auch Probleme bei Corona aber nach Corona läuft die Verbindung über Kabel sehr stabil bei mir. Mir kam es daher nicht in den Sinn für 750 Mbits weniger mehr bei der Telekom zu zahlen und zu wechseln. Ich denke mal der Vermieter dachte dann diese Umstellung hat keine wirklich negativen Auswirkung auf die Geschwindigkeit. Ihm war auch nicht bekannt, dass man über Kabel mittlerweile bis zu 1000 Mbits erhalten kann. Das aber nur so am Rande.

Gestern habe ich mich mal schlau gemacht für DSL Tarife an meinem Anschluss . 250 Mbits sollen wohl drin sein laut Anfrage Seiten. Zuerst habe ich natürlich bei der Telekom geschaut aber 55 € ohne Router dauerhaft im Monat für diese Leitung waren mir dann zu teuer. Dann fiel mir ein. Ich habe eine monatliche kündbar Simkarte für mein Handy. Drillisch hat momentan Angebot für DSL für knapp zehn Euro in den ersten sechs Monaten und die Folgemonate betragen dann 35 € Monate ohne Router nimmt man einen Router dazu zum Beispiel die FRITZ!Box 7590 AX Version 2 muss man zehn Euro monatlich mehr bezahlen. Sind die 24 Monate roter Miete um, muss man roter Miete nicht mehr bezahlen und der roter geht in den eigenen Besitz über. Das Angebot klang für mich sehr verlockend aber nach Recherche ob die Verbindung dort gut sind, musste ich folgende Entdeckung machen. Nach Rücksprache mit deren Technik per Telefon wurde mir zugesichert, dass diese nur das DSL Lite anbieten. DualStack ist nicht möglich. Da war die Sache für mich abgehakt.
Also kurz bei my Dealz ,Cop Benefits und den üblichen verdächtigen geschaut, das Ende vom Lied war dann, dass ich im Media Markt eine FRITZ!Box 75,90 AX Version 2 inklusive einer Fritz Glühbirne für 219 € gefunden habe direkt zur Abholung. Kurz gefragt, ob ich die Glühbirne weglassen kann, dass der Ruder dann noch billiger wird, wurde leider verneint. okay dann muss ich sie verkaufen. Bei Kopf oder Benefits hab ich dann ein Angebot von der Telekom gefunden, wo man den monatlichen Preis um 15 % drücken kann. Das bedeutet in den ersten sechs Monaten 16 € und danach dann 46 € im Monat dauerhaft. Kurz noch mal schlau gelesen und gefunden, dass es DSL Lite bei der Telekom nicht gibt. also diesen Vertrag als Neukunde bei der Telekom abgeschlossen und 2 Stunden später schon eine Mail mit Techniker Termin übernächste Woche Mittwoch Vormittag bekommen. ich hätte auch erst zum 1. Juli dann wechseln können aber ich warte nicht gerne und die 16 € Mehrkosten egal und eventuell kein Internet fürs Home-Office kann ich mir nicht erlauben. ach ja, einen Neukunden Anschluss kostet 70 € bei der Telekom, die ich aber auch direkt über dieses Corporate Benefits erstattet bekommen habe. Ein reiner Wechsel wäre da auch noch mal vorteilhafter gewesen von den Kosten. Zwischenzeitlich hatte ich auch mit Vodafone telefoniert und Ihnen die Sache geschildert. Die Dame meinte, ich soll alles schriftlich per E-Mail und jetzt kommt’s nicht lachen an [email protected] versenden, damit ich schon zum 30.6.2024 oder eventuell früher aus dem Vertrag, wenn es keine physikalische Leitung mehr für mich gibt. Sollte es ganz schlecht laufen, komme ich aus meinem Vertrag Anfang August 2024. Ich solle aber alles rechtzeitig abschicken. Gut fande ich bei der Vodafone Hotline, obwohl diese eigentlich den Verkauf diente, dass mir kein DSL Vertrag von Vodafone aufgeschwatzt wurde.

Ein kleinen Dämpfer gibt es aber trotzdem noch:
Wie vereinbart, stellen wir Ihnen den Zugang aus technischen Gründen mit einer reduzierten Geschwindigkeit bereit.
Download: Max. 175 MBit/s, Normal 145 MBit/s, Min. 105 MBit/s
Als ich das in der Auftragsbestätigung gelesen habe, dachte ich mir nein wie vereinbart waren es 250 an Max.
Aber nach weiterer Recherche und anderen bei Telekom hilft, kann es daran liegen, dass auf dieser Telefondose in den letzten Jahren kein DSL Anschluss zur Verfügung gestellt wurde und die Telekom nicht verbindlich zu sichern kann, dass ich die volle Bandbreite erreiche. So wird immer erst tief gestapelt, was man 100-prozentig zu sichern kann. Im Vertrag steht nämlich mindestens 175 Mbits und Max 250 Mbits. Sollte es dann doch technisch besser gehen sind dann halt auch die 250 oder 240 drin. Dann lass ich mich mal überraschen.
Naja, alles nicht so toll, aber immer noch besser als das Szenario wie Rainer_ Zufall sagt. Ich hätte es mir auch nicht erträumt können, dass meine Eltern mal schnelleres Internet auf dem Dorf haben als ich hier in der Innenstadt. Zumal ja hier Gigabyte Internet bis dato funktioniert über Kabel.

P.s. ich habe den Text mit der diktierfunktion geschrieben. Hinterher die Fehler anpassen war mir der Aufwand bisher nicht wert.
 
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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #29
Komisch, dass das hier noch keiner vorgeschlagen hat, oder vielleicht wird das auch nicht mehr praktiziert.
Zu meiner Zeit als Techniker konnte man Problemlos Sat und Kabelsignal zusammen auf die Wohnungszuleitung einspeisen. Zuleitung vom Multiswitch und vom Kabelverteiler gehen dafür auf einen Diplexer, welcher beide Frequenzbereiche auf die Wohnungszuleitung schmeißt. In der Wohnung wird eine spezielle Dose mit einmal SAT und einmal Multimediaausgang gesetzt, in welcher die Frequenzen dann wieder auf die ensprechenden Anschlüsse gesplittet werden.

Ist aber letzlich auch nur nötig, wenn du über SAT schauen willst. Ansonsten könnte man deine Leitung doch einfach direkt am Kabelverteiler lassen.
 

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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #30
nun so steht es doch in Posting #7, wenn auch über einen entsprechenden Multischalter mit terrestrischer Einspeisung und Rückkanal erklärt. So direkt scheint das ja nicht zu gehen mit dem "Kabel behalten" obwohl ich auch mit dem Techniker sprechen würde. Es ist zwar noch nicht klar welches System verwendet wird um das Satsignal zu verteilen, ausser das es nicht die normale Sat-ZF Verteilung sein wird, wenn eine begrenzte Senderliste vom Techniker vorgegeben wird und damit wahrscheinlich mehrere Nutzer an einem Kabelstrang hängen. Aber wenn es zukünftig Sat-Tuner braucht, dann ist das Frequenzband bis 950MHz erstmal frei. Wie schon vom Martin angemerkt mögen die 950MHz irgendwann in ferner Zukunft nicht mehr reichen, aber mMn. ist das noch lange hin.
Doch scheint man sich entschieden zu haben und persönlich würde ich auch sagen, dass selbst "nur" 170MBit/s unterm Strich für wenigstens 3 User reichen werden im Alltag, selbst mit Zocken und Streamen, nur wenn man grössere Downloads hat fällt der Unterschied wirklich auf. Aber mit 170MBit/s ist man noch weit überm Durchschnitt und die allgemeinen Angebote im Internet werden schliesslich für den Durchschnitt gemacht man will ja was verkaufen und nicht nur 500 Leute zufriedenstellen.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #31
Mit der Geschwindigkeit habe ich mich jetzt abgefunden. Solange man tidal in bestmöglicher Qualität nutzen kann oder uhd streams und nebenbei zocken Homeoffice zu zweit etc. kann ich damit leben. Mal eben nen Call of duty mit 120gb in 20min zu Downloaden ist jetzt erstmal vorbei. Hoffe die ping Zeiten sind top. Vllt ja doch ein Verbesserung in der Hinsicht?
Auf längerer Sicht hoffe ich einfach auf den Glasfaseranschluss. Es muss doch möglich sein gerade in so einen großen Mehrfamilienhaus in der Innenstadt von der Straße ein Kabel ins Haus zu verlegen. Die jüngeren würden es sicher nutzen wenn der Preis stimmt. Vllt kann ich dann ja direkt bei der Telekom upgraden. Wenn ich den Techniker der sat Anlage erwische werde ich ihn ansprechen was noch möglich wäre.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #32
Vodafone DSL Basic, also ohne Telefonie inkl., würde dich übrigens "nur" 45 € monatlich kosten und mit Telefonflatrate ins deutsche Festnetz 50 € (Preis ohne Rabatt aber inkl. kostenloser Fritzbox 7530). Bist du auch Mobilfunkkunde bei Vodafone, dann würde zusätzlich der GigaKombi greifen und du hättest noch einmal 10 € Rabatt auf Internet oder Mobilfunk + mehr Datenvolumen bekommen.

Bei Vodafone DSL gibt es übrigens erst einmal nur eine IPv4 Adresse ohne IPv6 und wenn man die Hotline anruft und nachfragt, schalten die einem auch IPv6 darauf frei, sodass man einen vollwertigen DualStack Anschluss hat. Das sind so meine Erfahrungen von Schwiegermama (Anschluss seit letztem Jahr) und einem Bekannten, der den Anschluss aber schon länger hat.

Allerdings bietet die Telekom für ihren Preis auch eine Telefonie Flatrate in alle deutschen Netze an (Festnetz und Mobilfunk). Und mit dem Telekomanschluss macht man in der Regel nichts verkehrt. Nur was das Peering angeht, da verschlechtert man sich mit einem Telekomanschluss.
 
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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #33
Danke für die Info. Ja ich Probier mal wieder was Neues. Mobilfunk zahl ich 14,99€ für 37 GB bei drillisch. Das reicht mir. Vodafone ist mit 10€ Rabatt nie drunter gekommen. Und ich bin 24monate gebunden. Mit dem peering bin ich gespannt wie es mich beeinträchtigt.
 
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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #34
Mal ein kurzes Update zu meiner Telekom Schaltung. Am Mittwoch den 20.12.2023 war es ja soweit. Der Neuanschluss der Telekom sollte zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr erfolgen. Um 08:50 Uhr habe ich einen Anruf des Telekomtechnikers erhalten, dass er auf dem Weg zu mir sei und in 15Minuten vor Ort ist. So war es dann auch und es klingelte. Ich hatte Glück, es war ein Techniker aus dem Business Bereich der an dem Tag für Privatkunden abgestellt wurde. Konnte sich auch an meinen Arbeitgeber erinnern, da wurde schonmal die TK Anlage von ihm und Kollegen erneuert. Kurzerhand hat er auf die Telefondose ein Gerät angeschlossen. So ne Art Sucher bzw. eher Sender. Dann runter in den Keller und direkt zum Hausanschlusskasten. Der war bereits offen also nicht abgeschlossen. Die Kabel dort das übelste Wirrwarr. Er geht mit dem Sucher an das erste Kabel was ihm entgegenkommt und er so, "oh das ist es auch schon. Das ist ihr Anschlusskabel." Er mit dem "Auflegesteckerwerkzeug" oder wie man das nennt 2 x KLICK, KLICK gemacht und den Kasten wieder zugemacht. Dieses Klickgeräusch klingt mega befriedigend so mal am Rande. :D Er so: "naja dann machen wir den Kasten auch mal wieder richtig zu. Keine Ahnung ob mein Kollege vorher nicht wollte oder nicht konnte." Er mit mir wieder zu meiner Telefondose in die Wohnung. Sender raus gesteckt. Dann mit dem anderen Sucher "so ne art Empfänger der Geräusche von sich gibt. "So dann gucken wir mal ob man schon was hört. Viele Kollegen hören das nicht aber das gibt einen speziellen Ton wenn es "verbunden" ist. "hören sie es?" ich so nein. Er hielt das "Ding" wie ein Multimeterkontakt in der Nähe des mittleren Anschlusses der Telefondose. :D
FritzBox angeklemmt und er mit seinen Smartphone irgendwas freigegeben. Er so: "ja bei 300m Leitungslänge 175mbit kommen an. Passt. Mehr geht leider nicht. Ich mit iPad das Fritz!Box Menü geöffnet. Ging alles direkt. Musste kein Assistenten starten. Ging automatisch und bis ich Fritz.box im Browser eingegeben hatte lief auch alles schon. Hatte da einen direkten Screenshot der Werte gemacht. Wollte gucken wie es sich entwickelt.

204mbit waren nur freigegeben von den wirklich grade so 249mbit die technisch möglich sind.

Techniker ist dann nach etwas Smalltalk (er war sichtlich froh, ich auch) das alles in kurzer Zeit reibungslos geklappt hat, wieder von dannen zum nächsten Kunden. (Wenn ich jetzt an sein Erscheinungsbild denke, erinnert er mich an Manfred Krug aus der damaligen T Aktien Werbung. Auch so das Auftreten und die Ruhe im schnellen Handeln.)

OK, das mit den 175mbit in Zusicherung bzw. 204mbit Bandbreite und knapp realen 184mbit bei Speedtest war jetzt nicht so toll aber immerhin dann doch besser als vorausgesagt. Trotzdem hatte ich doch erhofft der Techniker kann direkt was verbessern.

Nun gut.

Heute, am 22.12.2023 gegen 05:00 morgens hatte meine Fritz!Box dann ein neues "Downloadratenprofil" erhalten. Die Kapazität ging auf 292mbit hoch und ich hab jetzt reell 244mbit und im Speedtest 222mbit. Danke ASSIA. Und das nach nicht mal nur 2 Tagen im Dauerbetrieb. Nicht nach 4 Wochen wie die Meisten so sagen. Im Kundenzenter ist der Vertrag jetzt auch mit 250mbit und nicht 175mbit gelistet. Puh Glück gehabt. Hoffe das bleibt auch alles so.

Damit kann ich gut leben. DualStack habe ich übrigens auch erhalten so am Rande. Also von Anfang an.

Positiv im Gegensatz zur noch parallel laufenden Vodafone 1000mbit Kabel Verbindung fällt mir auf, dass der Ping besser ist und die Leitung bisher sehr stabil und ohne Einbußen absolut mit konstanten Werten läuft. (siehe Speedtest Verlaufsscreenshot) Egal zu welcher Tageszeit. Besonders bei Videocalls merkt man das. Upload ist immer da und die Videosoftware wurde bisher nicht genötigt ihre Bitrate der Leitung anzupassen.

Die Fritz!Box an sich läuft auch stabil aber das Wlan zur 6690 ist schon Reichweitenschwächer. Was bei der Bauweise aber auch irgendwie klar ist. Da ich aber auch bisher nur 250mbit streamen muss auch egal. Bei 1000mbit würde mich das schon eher triggern. Wenn ich diese mal als Glasfaserrouter benutzen wollen würde. Dafür würde ich sie sicher verkaufen, und dann wenn die Zeit ran ist, auf eine aktuellere Generation umsteigen.

P.s. jetzt will mir die Telekom mit 55€/Monat und ne Menge Cashback einen Unlimited 5G Vertrag schmackhaft machen. Bin aber leider oder zum Glück kein Hardcorestreamer unterwegs. Daher bin ich da raus.

SO das meine Rückmeldung zum aktuellen Fall bisher. Wenn sich was ändert und wann es mit dem Kappen der Kabelverbindung etc. losgeht melde ich mich mal wieder auf ein Update.

Schöne Weihnachten Euch und kommt alle gut und gesund ins Neue Jahr! Werde der Community hier trotzdem treu bleiben!

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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #35
Du kannst dem vermieter ne mietminderung androhen weil kein glasfaser. SAT ist veraltet und keine Modernisierung mehr.

Und sag den alten knackern dass sie bald teure dvb-s2 receiver und cam module und Abo brauchen um RTL HD guggen zu können.

ARD/ZDF HD können die über DVB-T2 Receiver mit Zimmerantenne guggen. SAT is dazu überflüssig und viel zu teuer die Neu- Anlage.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #36
Eben hat mich Vodafone angerufen wegen meiner Kündigung. Dem Herrn am Telefon habe ich gesagt aufgrund des Wegbrechens der Coax Hausverkabelung weil darüber das Sat Signal angeschlossen wird. Da meinte er 3-4 Leute aus dem Haus hätten schon ihren Vertrag mit Internet und Telefon verlängert. also kein "3Play" mehr sondern nur "2Play" :D :D :D ich habe gesagt die werden sich wundern wenn ihr Internet am 1.7. nicht mehr laufen wird. Er so ja das wird wohl so sein wenn es stimmt was ich sage. Er meinte ich solle das mit dem Internet am 01.7. testen und wenn es tot ist soll ich mich nochmal melden dann komme ich schon am 01.7. als Sonderkündigung aus dem Vertrag, momentan ist noch mein normales Vertagsende zum 04.08.2024 hinterlegt. Haha ich lach mich kaputt. :D:D:D
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #37
Beachte das bei einer Sonderkündigung eine Frist von 3 Monaten besteht auch wenn du das nicht mehr nutzen kannst. War bei einem Umzug damals auch so, als an der neuen Adresse kein Kabel möglich war, daher rate ich dir das nochmal zu kommunizieren und die Unterlagen vom Vermieter via Mail einzureichen das du nicht 3 Monate "umsonst" zahlen musst. Sichere dich lieber ab und definiere die Kündigung im Schreiben als Sonderkündigung und lege den Sachverhalt vor.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #38
Danke für den Hinweis. Ja werde ich auf jeden Fall machen.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #39
Ganz gute neue Nachrichten. Fast zeitgleich mit der Kabel Abschaltung bei mir kann ich bei der Telekom Glasfaser beantragen. Bin zumindest schonmal im Ausbaugebiet. Das wäre ja fast Schicksal bzw ein guter Zufall. Da ich ja bei der Telekom den DSL Tarif bereits habe kann ich diesen ganz einfach auf einen Telekom Glasfasertarif upgraden sobald verfügbar.

Bei meinem Netzfund zum Ausbau heißt es: “Mitte 2024 startet der Ausbau des neuen FTTH-Netzes. Die Glasfaseranschlüsse können ab August 2024 bei den Vermarktungspartnern EWE und Telekom bestellt werden.”

Ich freu mich drauf. Aber bis es dann auch soweit ist und die Leitung läuft dauert es bestimmt noch bis 2025-2026. Aber immerhin.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #40
Ich hab da mal ne Frage, weil das ja eigentlich hier alle betrifft:

Im Keller von jedem Haus ist ja eigentlich eine Kabel Verstärker und Verteileranlage. Die ist ja eigentlich im Besitz von Vodafone. Was passiert damit wenn das Nebenkostenprivileg wegfällt? Strom für diese Anlage wird ja vom Haus bezahlt und an alle Partein aufgeteilt und nicht Vodafone. Was passiert nun, wenn der Vermieter VF kündigt wegen dem Nebenkostenprivileg, baut VF die Anlagen dann einfach ab? Ich wohne in einem Mietshaus mit 6 Parteien und nutze Kabelinternet. Bisher kam noch keine Post zu dem Thema.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #41
Dann müsste Vodafone auch wieder den alten Zustand herstellen, was nahezu unmöglich ist. Auch müsste Vodafone für den Rückbau Geld in die Hand nehmen. Falls zu einem späteren Zeitpunkt nun doch jemand ein Produkt haben möchte, muss wieder alles eingebaut werden.
Ist natürlich auch eine Frage des Vertrages zwischen dem Eigentümer und Vodafone. Bei langjährigen Verträgen war es früher so geregelt, dass die Kabelkomponenten nach Vertragsablauf in den Besitz des Eigentümers übergegangen sind.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #42
Die ist ja eigentlich im Besitz von Vodafone.

Da bin ich mir nicht sicher. Bei reinen TV/UKW-Verteilanlagen ist das soweit ich weiß nicht immer zwingend der Fall gewesen. In aller Regel gibt es bei Hausverteilern, die der Provider errichtet hat aber einen Aufkleber "Eigentum von ..."
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #43
die der Provider errichtet hat aber einen Aufkleber "Eigentum von ..."
Hier steht noch drauf im Eigentum von irgend einem uralt Kabelanbieter (glaub Tele Columbus GmbH) der schon seit 15 Jahren nicht mehr existiert.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #44
meines Wissens wird die erste Hardwareausstattung zwar bezahlt von VF (ehemals Unitymedia) geht aber in den Besitz des Gebäude-Eigentümers über. Im Besitz von VF ist nur das Kabel bis einschliesslich HÜP.
IdR kenne ich es auch nur so, dass der Verstärker, oder andere Updates am Hausverteiler durch Unitymedia bzw. Vodafone gestellt wird, wobei VF schon daran arbeitet die kostenfreien Leistungen zu reduzieren (z.B. Stichwort Routermiete). Also gegebenenfalls vorher nachfragen beim Service, so du jemanden hast der das günstiger erledigen kann. Da der Verstärker auch eingeregelt werden muss, insbesondere bei Internet/Telefon über Kabel, ist ein "kauf ich selbst im Baumarkt und schraub das an" wahrscheinlich keine Option, solange man keine Ahnung davon hat.

PS: auch wenn der Verstärker nicht abgebaut wird, kann man ja den Stecker aus der Steckdose ziehen, so keiner mehr das Breitbandkabel nutzt. Solange noch Mieter verbleiben... ich glaub dann ist es sogar rechtens, wenn das auf Allgemein umgelegt wird. Es wird immer Positionen geben, die der einzelne Mieter nicht nutzt und dennoch mit bezahlt. Z.B. Garagenhof-Beleuchtung geht idR über Allgemeinstrom = auch ein Kostenanteil für Mieter ganz ohne Garage. Die Frage ist, ob man sich über sagen wir max 10-15€ Stromverbrauch des Verstärkers auf X Mieter umgelegt Gedanken machen muss, oder ob das Schreiben des Postings hier nicht schon teurer war (je nach PC halt möglich).
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #45
meines Wissens wird die erste Hardwareausstattung zwar bezahlt von VF (ehemals Unitymedia) geht aber in den Besitz des Gebäude-Eigentümers über. Im Besitz von VF ist nur das Kabel bis einschliesslich HÜP.
IdR kenne ich es auch nur so, dass der Verstärker, oder andere Updates am Hausverteiler durch Unitymedia bzw. Vodafone gestellt wird, wobei VF schon daran arbeitet die kostenfreien Leistungen zu reduzieren (z.B. Stichwort Routermiete). Also gegebenenfalls vorher nachfragen beim Service, so du jemanden hast der das günstiger erledigen kann. Da der Verstärker auch eingeregelt werden muss, insbesondere bei Internet/Telefon über Kabel, ist ein "kauf ich selbst im Baumarkt und schraub das an" wahrscheinlich keine Option, solange man keine Ahnung davon hat.

PS: auch wenn der Verstärker nicht abgebaut wird, kann man ja den Stecker aus der Steckdose ziehen, so keiner mehr das Breitbandkabel nutzt. Solange noch Mieter verbleiben... ich glaub dann ist es sogar rechtens, wenn das auf Allgemein umgelegt wird. Es wird immer Positionen geben, die der einzelne Mieter nicht nutzt und dennoch mit bezahlt. Z.B. Garagenhof-Beleuchtung geht idR über Allgemeinstrom = auch ein Kostenanteil für Mieter ganz ohne Garage. Die Frage ist, ob man sich über sagen wir max 10-15€ Stromverbrauch des Verstärkers auf X Mieter umgelegt Gedanken machen muss, oder ob das Schreiben des Postings hier nicht schon teurer war (je nach PC halt möglich).

Bei mir war der Hausanschluss von 2007 bis 2014 ungenutzt vorher nur Kabel-TV mit irgendwie wild direkt an die Kellerwand gedübelten Komponenten aus den 80er Jahren.... Potentialausgleich Mangelware ...Nach Buchen von Kabel-Internet kam ein Techniker und hat das alles neu aufgebaut ...
Ich dachte, da hinge ein "Eigentum von..." Aufkleber dran, ist aber nur eine Telefonnummer...

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  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #46
meines Wissens wird die erste Hardwareausstattung zwar bezahlt von VF (ehemals Unitymedia) geht aber in den Besitz des Gebäude-Eigentümers über. Im Besitz von VF ist nur das Kabel bis einschliesslich HÜP.
IdR kenne ich es auch nur so, dass der Verstärker, oder andere Updates am Hausverteiler durch Unitymedia bzw. Vodafone gestellt wird, wobei VF schon daran arbeitet die kostenfreien Leistungen zu reduzieren (z.B. Stichwort Routermiete). Also gegebenenfalls vorher nachfragen beim Service, so du jemanden hast der das günstiger erledigen kann. Da der Verstärker auch eingeregelt werden muss, insbesondere bei Internet/Telefon über Kabel, ist ein "kauf ich selbst im Baumarkt und schraub das an" wahrscheinlich keine Option, solange man keine Ahnung davon hat.
Jepp, so wurde mir auch mitgeteilt als der Techniker diesen Aufbau auf dem bauseits vorhandenem Lochblech im Rittalschrank vornahm. Bleibt mir also erhalten, wenn ich voraussichtlich noch vor Ende 2024 die 6591lgi an Vodafone zurücksenden kann und für mindestens 24 Monate durch eine 7530 von Deutsche Giganetz am Glasfasernetz ersetze.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #47
Ich hab noch mal im Keller nachgesehn. Also auf dem Verteiler steht drauf Eigentum von Telecolumbus Berlin Gmbh. Die scheints wohl doch noch zu geben dachte die wurden irgendwann aufgekauft von VF:



Was heisst das jetzt? Ich wohne übrigens in NRW, nicht Berlin. Ich hatte die Tage irgendwo gelesen, dass es wohl Stress geben wird, wenn die Verteilerkästen nicht im Eigentum von VF sind sondern über Drittanbieter. In diesem Falle mietet sich VF wohl nur bei denen ein? Und genau das wird wohl zum Problem wegen dem Nebenkostenprivileg.

Um weiterhin Internet über VF zu beziehn muss man dann wohl einen Vertrag bei diesen Drittanbietern (Netzebene 4) machen sonst kappen die einem die Leitung, stimmt das? Das wäre ja der Gipfel!

Hier:

"Zwingend TV für Internet per Kabel?
teltarif.de wurde inzwischen von mehreren Fällen in Zusammenhang mit der Abschaffung des Nebenkostenprivilegs berichtet. Dabei geht es beispielsweise um die NE4-Betreiber "Infocity Rostock" und "Rehnig Group": Diese bekommen - zumindest das Internet-Signal - vom NE3-Betreiber Vodafone. Das bedeutet: Die Verbraucher schließen den TV-Vertrag über den NE4-Betreiber ab, das Telefon- und Internet-Signal kommt jedoch von Vodafone."

 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #48
Um weiterhin Internet über VF zu beziehn muss man dann wohl einen Vertrag bei diesen Drittanbietern (Netzebene 4) machen sonst kappen die einem die Leitung, stimmt das? Das wäre ja der Gipfel!
leider die Realität. Wird kein TV Vertrag gebucht, wird abgeklemmt, egal ob ggf. noch ein Kabelinternetvertrag besteht.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #49
leider die Realität. Wird kein TV Vertrag gebucht, wird abgeklemmt, egal ob ggf. noch ein Kabelinternetvertrag besteht.
Wie bitte!? Also muss ich jetzt doch wo anders hin? Ich hab noch keine Post bekommen von VF oder diesem Telecolumbus.

Ich weiß aber, dass vor einigen Wochen hier Drückerkolonnen waren die bei jedem geklingelt haben und einem TV Verträge aufschwatzen wollten, bin da nicht zur Tür.

Wieso steht dann nich hier im Forum dazu was? Das würd ja dann fast alle betreffen.
 
  • Nebenkostenprivileg - Vermieter will Kabelanschluss kündigen und auf Sat-Empfang umsteigen Beitrag #50
Auf Wiki steht eigentlich dass Telecolumbus Pÿur ist, wenn ich auf der Pÿur Seite meine Adresse eingebe kommt aber Pÿur sei bei mir nicht verfügbar.... seltsam.
 
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