• Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
    Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich?

Diskutiere Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Hallo, folgende Situation: Seit ein paar Monaten habe ich permanent mit großen Geschwindigkeitseinbußen bei Up- und Download zu kämpfen. Früh...
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #1

johnnyboy

Beiträge
732
Punkte Reaktionen
18
Hallo,

folgende Situation:
Seit ein paar Monaten habe ich permanent mit großen Geschwindigkeitseinbußen bei Up- und Download zu kämpfen. Früh morgens läuft es noch am besten, da kriege ich noch für einen Moment Fullspeed (250 Mbit/s) im Download hin. Aber auch da ist der Upspeed schon beeinträchtigt. Von den gebuchten 50 Mbit/s erhalte ich vielleicht 10 - 15 Mbit/s. Dann mit zunehmendem Tagesverlauf brechen die Raten immer mehr ein. Ich denke, der Flaschenhals ist hier vor allem der geringe Upspeed, welcher regelmäßig abends bis auf ca. 0,7 - 1 Mbit/s absackt! Auch der Downspeed bricht dann ein bis auf 15 - 45 Mbit/s.

Natürlich habe ich das schon bei Vodafone x-mal reklamiert und letztlich ein Schlichtungsantrag bei der Bundesnetzagentur gestellt. Dieser wurde aber von Vodafone abgelehnt, mit der Begründung, man habe mir ja schon eine monatliche Gutschrift von 5,- € für die nächsten 24 Monate (ohne, dass ich meinen Vertrag deswegen verlängern muss) gewährt. Das stimmt auch, nur halte ich 5,- € in Anbetracht der großen Geschwindigkeitseinbußen für deutlich zu wenig! Aber darum soll es jetzt nicht gehen.
In dem Antwortschreiben von Vodafone an die Bundesnetzagentur wurde immerhin auch folgendes eingestanden.

In einer Kurzform heißt es an einer Stelle:
Ausbau des Knotenpunktes ( Nodesplit); Die Beseitigung der Einschränkung wird voraussichtlich erst in einigen Monaten erfolgen. ...

An anderer Stelle findet sich folgende Erklärung:
... unsere Technik-Spezialisten haben sich die Zufuhrstrecke, über die der Anschluss an das Vodafone-Kabelnetz angebunden ist, genau angeschaut und aktuelle Messungen zur Auslastung vorgenommen.
Ergebnis: Die Datennutzung ist in diesem Netzabschnitt tatsächlich ungewöhnlich hoch, denn es werden in diesem Kabelstrang insgesamt (bzw. zu bestimmten Tageszeiten) mehr Daten geladen als allgemein üblich.
Da wir davon ausgehen, dass der Internetverkehr in diesem Bereich nicht wieder auf das Normalmaß sinken wird, werden wir die notwendigen Maßnahmen einleiten, um die Netzkapazitäten in dem betroffenen Kabelstrang deutlich zu erhöhen.
Die Beseitigung der Einschränkung wird voraussichtlich erst in einigen Monaten erfolgen.
Eine Ausbaudatum ist bisher nicht geplant. ...

Nebenbei bemerkt: Der letzte Satz macht nicht gerade Mut!

Man hat mir auch ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt.

Jetzt habe ich mich mal so am Rande gefragt: Wenn ich jetzt kündigen und zu o2 wechseln würde, die in meinem Gebiet auch Internetverträge über das Kabelnetz anbieten, könnte ich dann möglicherweise das Problem umgehen?

Eigentlich ja eher nicht, denke ich, da ja o2 letztlich auch nur die Infrastruktur von Vodafone mitnutzt. Oder ist es vielleicht doch so, dass gewisse Kontingente (an Bandbreite) für o2 reserviert sind und es dann vielleicht doch nicht zu dem Engpass am Nodesplitt kommt? Vorausgesetzt, das Kontingent, welches für o2 reserviert wäre, nicht auch so überbucht ist, wie bei Vodafone.
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #2
Wenn dein Segment ausgelastet ist, wird dir der Wechsel zu o2 Kabel wenig bringen.
Ich rate Dir dann, auf VDSL umzusteigen. o2 DSL oder Fonial DSL ist sehr gut, beide haben ein tolles Peering!
Fonial/Plusnet ist mein Geheimtipp.
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #3
Fonial/Plusnet wird bei mir nicht angeboten. O2 will mich unbedingt aufs Kabelnetz lotsen, da sie das hier eben anbieten. Dort könnte ich V-DSL gar nicht buchen!
Aber es gäbe natürlich schon auch noch ein paar andere Anbieter, bei denen das ginge ...

Aber hier wird gerade (schon seit ca. einem Jahr!) Glasfaser ausgebaut. Aber die sind halt einfach 20,- € im Monat teurer!
Okay, schon klar, kann man natürlich entgegnen, "siehst ja, was man für deinen Preis kriegt"! (Zahle derzeit 32,99 € für 250/50.)
Es ist aber noch nicht klar, wann die hier endlich mal fertig werden, und ob das Haus auch verkabelt wird. Der Vermieter hat zwar dem Hausanschluss schon zugestimmt und der wird wohl auch verlegt, egal ob jemand Glasfaser bucht oder nicht. Aber dann geht es in einer zweiten Ausbaustufe noch darum, ob hausintern Glasfaser bis in die Wohnungen verlegt wird. Der Netzbetreiber nutzt FTTH und macht den Innenausbau nur im sog. Vollausbau (das heißt, das ganze Haus komplett, auch die Wohnungen, bei denen gar kein Vertrag abgeschlossen ist) und auch nur, wenn mindestens ein Bewohner einen Vertrag abschließt. Und dann ist die große Frage, ob und wenn ja, was die Hausverkabelung kostet, denn laut Netzbetreiber "kann das durchaus etwas kosten"! Ob dem dann der Vermieter zustimmt, ist noch fraglich. Dem grundsätzlichen Einverständnis zum Hausanschluss hat er nämlich nur zugestimmt, weil dieser ihm kostenlos im Rahmen des Erstausbaus zugesichert wurde.
Ist alles etwas kompliziert und ungewiss!

Daher doch noch mal zum Kabel-Internet:
Wenn so etwas mit einem überlasteten Nodesplit dem Netzbetreiber bekannt ist und er laut des o.g. Schreibens plant Abhilfe zu schaffen, wie ist sowas in der Praxis einzustufen?

Geht das überhaupt ohne größere Baumaßnahmen "die Netzkapazitäten in dem betroffenen Kabelstrang deutlich zu erhöhen"?
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #4
Geht das überhaupt ohne größere Baumaßnahmen "die Netzkapazitäten in dem betroffenen Kabelstrang deutlich zu erhöhen"?
in der Regel nicht. Es müssen Glasfaserkabel vom nächsten verfügbaren Glasfaserknotenpunkt, welchen Vodafone nutzen kann, zum Verstärkerpunkt gezogen bzw. ggf. ein neuer Verstärkerpunkt aufgestellt und die Straßenzüge dann umgehängt werden.

Vodafone kommuniziert dies den Planungsstand nur sehr zögerlich bzw. im zum Teil gar nicht. Da Vodafone auf Anfrage der NetzA noch keinen Planungsstand nennen konnte, wird dieser noch ziemlich am Anfang stehen :/

Ich rechne damit, dass das nächste halbe Jahr nichts passieren wird und würde mich auf die Suche nach Alternativen begeben ;)
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #5
War das ein allmählicher Prozess?
Wenn man den Verlauf etwas dichter überwacht, kann man ja sehen, wenn irgendetwas allmählich schlechter wird.
Es muss aber nur ein (oder mehrere) Power-User, oder ein größeres Unternehmen im Segment dazugekommen sein, und es beginnt zu klemmen


Mein Anschluss sieht sauber aus.


Vermutlich bleibt das so, da an der Hauptstraße Glasfaser verlegt wird, die abzweigende Stichstraße, an der unser Haus liegt, wird aber laut Planungskarten nicht erschlossen. Habe mich zwar sowohl bei der Telekom als auch bei der Stadtwerketochter für Glasfaser als Interessent registriert, aber Klinkenputzen kommen nur DSL-Vermarkter ...

Wenn die Glasfaser aber in der Nachbarschaft verlegt wird, wird die Gefahr der Überlast wohl geringer, da doch einige die Möglichkeit zum Wechsel von Kabel zu GF nutzen werden...
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #6
War das ein allmählicher Prozess?
Komischerweise würde ich sagen, nein, eher nicht!
Es gab hier mal einen knapp dreitägigen Komplettausfall, und als es dann wieder ging, war der Wurm drin!
Bis dahin habe ich allerdings auch nicht so sehr darauf geachtet, aber ich habe schon hin und wieder mal einen größeren Down- oder auch Upload und von daher ist mir auch früher schon mal die eine oder andere Schwankung aufgefallen. Vor allem gerne in den Abendstunden. Aber das war nie so gravierend. Wenn's mal nicht so gut lief, habe ich auch früher schon mal einen Speedtest zur Kontrolle gemacht, der das dann auch bestätigt hat. Wenn's einmal etwas langsamer lief, hat man zur Not eine Stunde gewartet, und dann war es wieder gut. In den meisten Fällen hatte ich aber bis zum genannten Totalausfall "Traumwerte".

Tja, und seitdem wurden diverse Tickets geöffnet und wieder geschlossen. Mein Zugang wurde auch schon ein paar Mal "umgeklemmt", genauer kann ich's leider nicht sagen (man hat mir das von der technischen Abteilung der Hotline mal erklärt, aber ich hab den Fachbegriff wieder vergessen!). Alles per Fernwartung, dann verliert die Fritz!Box kurz den Kontakt zur Kopfstelle, stellt ihn dann wieder her und danach sind auch die Leitungswerte (z.B. Power Level für die Uploadkanäle) anders, aber gebracht hat das alles bisher überhaupt nichts!

Irgendwann hat man das mit dem erhöhten Traffic (Leitungsauslastung) offenbar mal anerkannt und seither ist ein Störungsticket schon seit etwas über zwei Monaten geöffnet geblieben.

Mein Anschluss sieht sauber aus.
Du glücklicher! :) Von solchen Werten kann ich nur träumen, wenn die Tachonadel im Upload mal wieder gerade so an der 1-Mbit-Marke kratzt!

Aber manchmal gibt es ja auch etwas komische Zufälle, es kann natürlich trotzdem sein, dass es so ist, wie du schreibst und hier der eine oder andere Power-User dazu gekommen ist und sich das nur zufällig mit dem Komplettausfall überschnitten hat. Vielleicht war's auch schon in den Tagen davor nicht mehr so gut, obwohl, wie gesagt, eigentlich hätte ich das schon gemerkt ...

Da bei uns auch gerade Glasfaser ausgebaut wird, könnte man das natürlich auch mal andersrum denken: Vielleicht wechselt der eine oder andere (Power-)User zu Glasfaser und schon würde sich das Kabel-Segment wieder entspannen! Aber man weiß es halt nicht. Aber vor allem habe ich glaube ich nicht die Nerven, einfach noch länger zu warten und zu hoffen ...
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #7
o2 DSL oder Fonial DSL ist sehr gut, beide haben ein tolles Peering!
O2 macht 24 Std Zwangs Trennung und Fonial scheint im Jahr 2025 kein IPv6 zu unterstützen, da sollten die shame Glocken läuten und keine Empfehlung (welches AS nutzen die überhaupt). Easybell (AS12312) hat zwar auch mindestens 20 Jahre zu lange mit der Einführung von IPv6 gebraucht aber zumindest bekommt man da mittlerweile Dual-Stack weshalb meine Empfehlung für DSL Anbieter aktuell da verortet wäre.
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #8
Fonial = Plusnet, AS20676

Auf dem Zweitanschluss hier läuft auch IPv6. Keine Zwangstrennung.
Ich nutze DOCSIS von VF und DSL von Fonial parallel.
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #9
Auf dem Zweitanschluss hier läuft auch IPv6. Keine Zwangstrennung.
Also haben die DSL Anschlüsse IPv6, nur deren Kommunikation ist im letzten Jahrtausend stecken geblieben?
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #10
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #11
Heise.de ist im Plusnet Netz gehostet.
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #12
Also haben die DSL Anschlüsse IPv6, nur deren Kommunikation ist im letzten Jahrtausend stecken geblieben?
Sieht ganz so aus, als wäre das hauptsächlich ein Problem im VoIP-Netz.
Sind die irgendwie mit Vodafone verbandelt?
Beim Traceroute nach Heise.de gibt es zwischendurch ein paar Hops über Plusnet von meinem Vodafone Anschluss aus...
+
Heise.de ist im Plusnet Netz gehostet.
Ihr meint sicherlich Plusline (as12306.plusline.net), die haben soweit ich weiß nichts mit Plusnet (lg.as20676.net) zu tun.
 
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #13
  • Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #14
Fonial = Plusnet, AS20676

Auf dem Zweitanschluss hier läuft auch IPv6. Keine Zwangstrennung.
Ich bin nun sehr verwirrt, da ich tatsächlich darüber nachgedacht habe dahin zu wechseln, habe ich denen über das Kontaktformular geschrieben und das hier als Antwort bekommen.
Dual Stack Anschlüsse:
Diese Frage müssen wir leider verneinen. Die Anschlüsse von fonial unterstützen leider kein Dual Stack. Dies bedeutet, dass nur IPv4 verwendet werden kann. Allerdings können wir Ihnen statische IP-Adressen anbieten, die Ihnen dauerhaft zugewiesen werden.
 
Thema:

Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich?

Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? - Ähnliche Themen

Unitymedia Upload dauernd unter 5 MBit/s (Fritzbox 6591 Cable, Tarif 1000 MBit/s downstream mit 50 MBit/s upstream): Hi Leute, bin echt frustiert und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich bin aus Baden-Württemberg Raum Stuttgart, Kreis Esslingen und langjähriger...
Unitymedia O2 Telefónica - Wann geht´s los im neuen Vodafone Netz?: Hallo, weiß jemand, wann mit dem Start der O2 Telefónica-Produkte im neuen Vodafone-Kabelnetz zu rechnen ist? Ich frage deshalb, weil mein...
Unitymedia Störung im Vodafone-Netz oder Hausgemacht? Seit Änderung meines privaten IP-Adressbereichs nur noch 300 Mbit/s statt 500 Mbit/s: Hallo, folgendes Problem habe ich aktuell. Vorgeschichte: Mein Heimnetz lief bis Anfang des Monats noch im IP-Adressbereich 192.168.0.1 -...
Unitymedia Wenn Kundenservice klein geschrieben wird!: Hallo zusammen! Seit einem Monat habe ich jetzt einen Anschluss bei Unitymedia und versuche nun seit dem Tag des Anschlusses ein anderes Gerät als...
Oben