- Weniger Netzüberlastung durch Betreiberwechsel (vodafone zu o2) im Kabelnetz möglich? Beitrag #1
johnnyboy
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Hallo,
folgende Situation:
Seit ein paar Monaten habe ich permanent mit großen Geschwindigkeitseinbußen bei Up- und Download zu kämpfen. Früh morgens läuft es noch am besten, da kriege ich noch für einen Moment Fullspeed (250 Mbit/s) im Download hin. Aber auch da ist der Upspeed schon beeinträchtigt. Von den gebuchten 50 Mbit/s erhalte ich vielleicht 10 - 15 Mbit/s. Dann mit zunehmendem Tagesverlauf brechen die Raten immer mehr ein. Ich denke, der Flaschenhals ist hier vor allem der geringe Upspeed, welcher regelmäßig abends bis auf ca. 0,7 - 1 Mbit/s absackt! Auch der Downspeed bricht dann ein bis auf 15 - 45 Mbit/s.
Natürlich habe ich das schon bei Vodafone x-mal reklamiert und letztlich ein Schlichtungsantrag bei der Bundesnetzagentur gestellt. Dieser wurde aber von Vodafone abgelehnt, mit der Begründung, man habe mir ja schon eine monatliche Gutschrift von 5,- € für die nächsten 24 Monate (ohne, dass ich meinen Vertrag deswegen verlängern muss) gewährt. Das stimmt auch, nur halte ich 5,- € in Anbetracht der großen Geschwindigkeitseinbußen für deutlich zu wenig! Aber darum soll es jetzt nicht gehen.
In dem Antwortschreiben von Vodafone an die Bundesnetzagentur wurde immerhin auch folgendes eingestanden.
In einer Kurzform heißt es an einer Stelle:
An anderer Stelle findet sich folgende Erklärung:
Nebenbei bemerkt: Der letzte Satz macht nicht gerade Mut!
Man hat mir auch ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt.
Jetzt habe ich mich mal so am Rande gefragt: Wenn ich jetzt kündigen und zu o2 wechseln würde, die in meinem Gebiet auch Internetverträge über das Kabelnetz anbieten, könnte ich dann möglicherweise das Problem umgehen?
Eigentlich ja eher nicht, denke ich, da ja o2 letztlich auch nur die Infrastruktur von Vodafone mitnutzt. Oder ist es vielleicht doch so, dass gewisse Kontingente (an Bandbreite) für o2 reserviert sind und es dann vielleicht doch nicht zu dem Engpass am Nodesplitt kommt? Vorausgesetzt, das Kontingent, welches für o2 reserviert wäre, nicht auch so überbucht ist, wie bei Vodafone.
folgende Situation:
Seit ein paar Monaten habe ich permanent mit großen Geschwindigkeitseinbußen bei Up- und Download zu kämpfen. Früh morgens läuft es noch am besten, da kriege ich noch für einen Moment Fullspeed (250 Mbit/s) im Download hin. Aber auch da ist der Upspeed schon beeinträchtigt. Von den gebuchten 50 Mbit/s erhalte ich vielleicht 10 - 15 Mbit/s. Dann mit zunehmendem Tagesverlauf brechen die Raten immer mehr ein. Ich denke, der Flaschenhals ist hier vor allem der geringe Upspeed, welcher regelmäßig abends bis auf ca. 0,7 - 1 Mbit/s absackt! Auch der Downspeed bricht dann ein bis auf 15 - 45 Mbit/s.
Natürlich habe ich das schon bei Vodafone x-mal reklamiert und letztlich ein Schlichtungsantrag bei der Bundesnetzagentur gestellt. Dieser wurde aber von Vodafone abgelehnt, mit der Begründung, man habe mir ja schon eine monatliche Gutschrift von 5,- € für die nächsten 24 Monate (ohne, dass ich meinen Vertrag deswegen verlängern muss) gewährt. Das stimmt auch, nur halte ich 5,- € in Anbetracht der großen Geschwindigkeitseinbußen für deutlich zu wenig! Aber darum soll es jetzt nicht gehen.
In dem Antwortschreiben von Vodafone an die Bundesnetzagentur wurde immerhin auch folgendes eingestanden.
In einer Kurzform heißt es an einer Stelle:
Ausbau des Knotenpunktes ( Nodesplit); Die Beseitigung der Einschränkung wird voraussichtlich erst in einigen Monaten erfolgen. ...
An anderer Stelle findet sich folgende Erklärung:
... unsere Technik-Spezialisten haben sich die Zufuhrstrecke, über die der Anschluss an das Vodafone-Kabelnetz angebunden ist, genau angeschaut und aktuelle Messungen zur Auslastung vorgenommen.
Ergebnis: Die Datennutzung ist in diesem Netzabschnitt tatsächlich ungewöhnlich hoch, denn es werden in diesem Kabelstrang insgesamt (bzw. zu bestimmten Tageszeiten) mehr Daten geladen als allgemein üblich.
Da wir davon ausgehen, dass der Internetverkehr in diesem Bereich nicht wieder auf das Normalmaß sinken wird, werden wir die notwendigen Maßnahmen einleiten, um die Netzkapazitäten in dem betroffenen Kabelstrang deutlich zu erhöhen.
Die Beseitigung der Einschränkung wird voraussichtlich erst in einigen Monaten erfolgen.
Eine Ausbaudatum ist bisher nicht geplant. ...
Nebenbei bemerkt: Der letzte Satz macht nicht gerade Mut!
Man hat mir auch ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt.
Jetzt habe ich mich mal so am Rande gefragt: Wenn ich jetzt kündigen und zu o2 wechseln würde, die in meinem Gebiet auch Internetverträge über das Kabelnetz anbieten, könnte ich dann möglicherweise das Problem umgehen?
Eigentlich ja eher nicht, denke ich, da ja o2 letztlich auch nur die Infrastruktur von Vodafone mitnutzt. Oder ist es vielleicht doch so, dass gewisse Kontingente (an Bandbreite) für o2 reserviert sind und es dann vielleicht doch nicht zu dem Engpass am Nodesplitt kommt? Vorausgesetzt, das Kontingent, welches für o2 reserviert wäre, nicht auch so überbucht ist, wie bei Vodafone.