Aber die überprüfen nicht weiter, sie monitoren nicht, sondern reagieren nur.
Nunja, das Verhalten ist voellig normal.
UM kann gar nicht jede einzelne Route zu anderen Netzen ueberpruefen und monitoren.
Dafuer sind es zuviele.
Ein Routing funktioniert durch entsprechende Protokolle normalerweise automatisch und vereinfacht gesagt so:
Der Ausgang da kennt jemanden, der weiss wie man zum Netz-Verwaltungsbereich der T-Com kommt.
Also dahin mit den Paketen fuer die T-Com, derjenige weiss ja schliesslich wie es weiter zur T-Com geht.
Bei zwei oder mehr Ausgaengen kommt dann im UM-Backbone die Ermittlung des besseren Pfades innerhalb des UM-Backbones dazu.
Das koennte man fast mit der Beschilderung der Notausgaenge in Gebaeuden vergleichen.
Der schnellste Ausgang aus dem Gebaeude (Netz) ist hier gefragt, nur das es im Netzwerk automatisch ermittelt wird und nicht wie im Gebaeude durch fest eingestellte Wegweiser erfolgt.
Denn normalerweise will ein ISP den Traffic, der nicht fuer ihn selbst bestimmt ist, schnell wieder loswerden und nicht noch ellenlang und damit kostenintensiv durch eigene Leitungen schieben.
Und damit werden auch nur bei Ausnahmen (normalerweise nur wegen vertraglich vereinbarten Traffic-Limits und auch wegen der Kosten) manuelle Routen einzelner Netze -und nicht gleich alle Routen eines gesamten Netz-Verwaltungsbereiches- gesetzt, um Traffic woanders langzuleiten.