also ich kann mir auch absolut nicht vorstellen, dass der HP-Drucker nur DHCP kann. Es wäre damit zumindest ein gravierender Mangel am Produkt, wenn die Netzwerkfähigkeit beworben wurde, denn selbst wenn DHCP vielfach/überwiegend (zumindest privat) genutzt wird, so ist es kein zwingender Bestandteil der TCP/IP-Netzwerkprotokolls. Das die Hotine die reine DHCP-Nutzung bestätigt... Hotlines (idR keine herausragenden Facharbeiter und vorallem schlecht geschult, hab den Job selbst jahrelang gemacht *g*) mögen das "DHCP-Problem" vielleicht sogar bestätigen und es mag ja in der Tat nicht leicht zu konfigurieren sein, vorallem wenn man die Geräte nicht hat (was im oftmals, auch bei HP!, outgesourcetem Supportgeschäft üblich ist), da gibts ne PDF, vielfach nicht mehr wie das was der Kunde auch hat und muss dann eben zusehen *g* der Markt ist hart, kaum ein anderer Job, in dem sich die Produktivität eines Mitarbeiters so sekundengenau berechnen lässt. Von daher ist in den meisten Fällen auch keine Zeit sich stundenlang damit zu beschäftigen, eine produktivitätsabhängige Bezahlung (Akkord) oftmals basierend auf einem mageren Grundgehalt tut ihr übriges dazu *g* (aber das will der Kunde ja, genau das kauft man doch gerne - von daher hatte ich nie wirklich ein schlechtes Gewissen)
Das mit der Fritzbox6340:
UM hat halt festgestellt, dass die Box nicht so der Renner ist. Und wenn das Management beschliesst die Boxen zu tauschen (eventuell unter Einbeziehung von Technikern - aber das sind dann Techniker auf einem Level, die kein Hotline-Mitarbeiter auch nur vom Namen her kennt), dann ist das eben so ! Da sollte man (leider) nicht immer nur sich selber sehen - heute ein Kunde der die Fritte behalten will, morgen ein anderer mit was weiss ich nicht für einem Modem oder Router... Um effizient arbeiten zu können sind Standards schon sehr vorteilhaft. Die Fluktuation bei den Hotlinemitarbeitern ist idR auch nicht gerade gering, wie schon angesprochen sind das vielfach auch keine Informatikprofessoren (ich will ganz bestimmt nicht sagen, dass sie strunz-dumm sind) und da ist es schon "ein Problem" wenn die Mitarbeiter sich mit einer Vielzahl von Geräten auskennen = geschult werden müssen. Von daher ist das Vorgehen sicherlich nicht als kundenfreundlich einzustufen, aber durchaus verständlich, denn unterm Strich ist doch für alle von uns der Preis der Hauptfaktor für die Entscheidung einen Anbieter zu nehmen und um das zu erreichen muss man knallhart standarisieren, für >98% aller Kunden wird das auch kein Problem sein, der Rest hat eben Pech.
Und ist jetzt nicht zwingend nur die Hotline, die ist nur meistens der erste Ansprechpartner für die Kunden, aber auch die Aussendienst-Techniker müssen sich ebenfalls mit den Geräten auskennen, je nach Lage eine Vielzahl von unterschiedlichsten Geräten als Ersatzteile im Wagen bereit halten...