- E-Mail an das c't Magazin zur Rubrik "Vorsicht, Kunde!" Beitrag #1
TheSi
Nachdem ich in den letzten Monaten meine eigenen Erfahrungen mit UnityMedia machen durfte, und meines Erachtens dabei viel Geduld und Verständnis aufgebracht habe, schrieb ich die komplette Gschichte mal auf und schickte diese an die Rubrik "Vorsicht, Kunde" des c't Magazins. Mir ist schon bewußt, daß meine Erlebnisse im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten, die in dieser Rubrik erzählt werden, eher unspektakulär ist, zumal ich bisher noch keinen finanziellen Schaden erleiden musste. Jedoch denke ich, daß auch solche Erfahrungen ruhig mal öffentlich gemacht werden sollten. Hier also meine "Geschichte":
"Zur Zeit bin ich Digital-TV Kunde bei UnityMedia. Vor einiger Zeit las ich in den Medien von der Möglichkeit Internet und Telephonie ebenfalls über UnityMedia zu beziehen. Also startete ich am 23.02.2008 eine Anfrage über das Webformular an UnityMedia, ob und wann mein Hausanschluß (Mietshaus, vier Parteien) rückkanalfähig gemacht werden würde. Hintergrund dieser Anfrage war, daß vor einiger Zeit die komplette Hausanlage damals noch von TeleColumbusWest erneuert wurde. Dabei wurden sogar Multimediadosen in die Wohnzimmer installiert, jedoch noch keine rückkanalfähige Verstärkeranlage.
Eine Antwort auf diese Anfrage bekam ich am 27.02.2008 mit folgendem Text:
„Leider liegt keine Freigabe für die angegebene Anschrift vor.“
Aus dieser Antwort wurde ich nicht schlau und erkundigte mich am 01.03.2008 erneut per Webformular, was genau mit dieser Antwort gemeint war und was ich tun könnte, um solch eine ominöse „Freigabe“ für meine Anschrift zu bekommen. Am 05.03.2008 erhielt ich folgende Antwort von UnityMedia:
„Die Verfügbarkeitsüberprüfung in unserer Datenbank hat leider ergeben, daß das von Ihnen angegebene Objekt technisch nicht ausreichend versorgt ist.
Dieser ist allerdings Voraussetzung dafür, daß Sie unsere Produkte, wie Telefon und/oder Internet über uns beziehen können.
Bitte befragen Sie hierzu einmal Ihren Vermieter, ob das Haus doch, trotz gegensätzlicher Informationen, über einen eigenen Kabelanschluß verfügt und nicht über ein anderes Objekt
mitversorgt wird.
Sollte dies der Fall sein, so werden wir dies in unserer Datenbank ändern und erneut prüfen.“
Anhand dieser Antwort war mir klar, daß der Mitarbeiter meine Frage nicht verstanden hatte, da ich bereits in meiner ersten Anfrage klar gemacht habe, daß mir diese Tatsache bewußt ist und meine Frage darin bestand zu erfahren, ob und wann dieser Umbau erfolgen würde. Also schrieb ich anschließend ein drittes Mal meine Anfrage in das Webformular und es wurde erst einmal still….
Zwischenzeitlich erinnerte ich mich an eine Werbebroschüre von UnityMedia, die mir vor einigen Monaten zukam, in der eine Antwortkarte beilag, für den Fall, daß man Interesse an den Internet- und Telephonieangebot von UnityMedia hatte. Bei Rücksendung dieser Karte sollte der Ausbau des Netzes in meinem Gebiet beschleunigt werden. Als ich diese Karte bekam, hatte ich noch eine zu lange Restlaufzeit bei der Telekom, sodaß ich sie erstmal zu den Akten legte. Nun aber schickte ich sie ausgefüllt Anfang März ab und wartete.
Am 18. März 2008 bekam ich dann tatsächlich einen Anruf von UnityMedia. In diesem Anruf gab ich alle erforderlichen Daten (inkl. Bankverbindung (!), obwohl ich zunächst meine Bedenken äußerte), um ab dem 01.06.2008 das sogenannte „TriplePlay“ - Angebot (also Fernsehen, Telephon und Internet) inkl. Portierung meiner jetzigen Festnetz-Rufnummer zu erhalten. Der Vertag sollte mir innerhalb einer Woche zugesandt werden. So weit, so gut.
Zwischenzeitlich (am 26.03.2008) bekam ich Antwort auf meine dritte Anfrage, welche im am 05.03.2008 via Webformular an UnityMedia sendete:
„Wir haben Ihre Anfrage an den Planungsstab weitergeleitet. Wir bitten um etwas Geduld“
Im Anhang zu dieser E-Mail befand sich ein blanko Nutzungsvertrag zwischen UnityMedia und Eigentümer…. (???)
Am 28.03.2008 erreichte mich dann folgende E-Mail :
„Derzeit leider nicht möglich, da MMA-Verhandlungen mit Eigentümer laufen und derzeit noch kein Rückkanal eingemessen ist.
Ein Termin steht nach Rückfrage mit Technik leider noch nicht fest.”
Ich nahm diese E-Mail so hin, da ich ja bereits am Telephon einen Vertrag vereinbart hatte und während des Gesprächs nie die Rede von technischen Problemen war.
Leider wurde mir auch nach zwei Wochen kein Vertrag zugeschickt, so daß ich am 05.04.2008 mich per Webformular nach dem Verbleib der Vertragsunterlagen erkundigte. Eine Antwort bekam ich am 09.04.2008:
„
Bitte wenden Sie sich hierzu einmal telefonisch an uns.
Eine 3 Play Bestellung ist hier nicht ersichtlich.
01805 - 663 100”
Das schlug für mich dem Faß den Boden aus.
Ich schreibe Ihnen dieses Erlebnis, weil ich es unmöglich, inakzeptabel und vor allem dreist finde, daß
- die UnityMedia Hotline nicht einmal auf einfache Fragen richtig antworten kann,
- selbst eine am Telephon getroffene Vereinbarung direkt „verschlampt“ wird,
- innerhalb von UnityMedia offensichtlich die linke Hand nicht weiß was die rechte macht,
- man schlußendlich dazu aufgefordert wird, eine kostenpflichtige Hotline anzurufen, um für die Inkompetenz der Kundenbetreuung noch zu bezahlen."
So, und nun "Feuer frei" zur unvermeidlichen Diskussion :zwinker:
"Zur Zeit bin ich Digital-TV Kunde bei UnityMedia. Vor einiger Zeit las ich in den Medien von der Möglichkeit Internet und Telephonie ebenfalls über UnityMedia zu beziehen. Also startete ich am 23.02.2008 eine Anfrage über das Webformular an UnityMedia, ob und wann mein Hausanschluß (Mietshaus, vier Parteien) rückkanalfähig gemacht werden würde. Hintergrund dieser Anfrage war, daß vor einiger Zeit die komplette Hausanlage damals noch von TeleColumbusWest erneuert wurde. Dabei wurden sogar Multimediadosen in die Wohnzimmer installiert, jedoch noch keine rückkanalfähige Verstärkeranlage.
Eine Antwort auf diese Anfrage bekam ich am 27.02.2008 mit folgendem Text:
„Leider liegt keine Freigabe für die angegebene Anschrift vor.“
Aus dieser Antwort wurde ich nicht schlau und erkundigte mich am 01.03.2008 erneut per Webformular, was genau mit dieser Antwort gemeint war und was ich tun könnte, um solch eine ominöse „Freigabe“ für meine Anschrift zu bekommen. Am 05.03.2008 erhielt ich folgende Antwort von UnityMedia:
„Die Verfügbarkeitsüberprüfung in unserer Datenbank hat leider ergeben, daß das von Ihnen angegebene Objekt technisch nicht ausreichend versorgt ist.
Dieser ist allerdings Voraussetzung dafür, daß Sie unsere Produkte, wie Telefon und/oder Internet über uns beziehen können.
Bitte befragen Sie hierzu einmal Ihren Vermieter, ob das Haus doch, trotz gegensätzlicher Informationen, über einen eigenen Kabelanschluß verfügt und nicht über ein anderes Objekt
mitversorgt wird.
Sollte dies der Fall sein, so werden wir dies in unserer Datenbank ändern und erneut prüfen.“
Anhand dieser Antwort war mir klar, daß der Mitarbeiter meine Frage nicht verstanden hatte, da ich bereits in meiner ersten Anfrage klar gemacht habe, daß mir diese Tatsache bewußt ist und meine Frage darin bestand zu erfahren, ob und wann dieser Umbau erfolgen würde. Also schrieb ich anschließend ein drittes Mal meine Anfrage in das Webformular und es wurde erst einmal still….
Zwischenzeitlich erinnerte ich mich an eine Werbebroschüre von UnityMedia, die mir vor einigen Monaten zukam, in der eine Antwortkarte beilag, für den Fall, daß man Interesse an den Internet- und Telephonieangebot von UnityMedia hatte. Bei Rücksendung dieser Karte sollte der Ausbau des Netzes in meinem Gebiet beschleunigt werden. Als ich diese Karte bekam, hatte ich noch eine zu lange Restlaufzeit bei der Telekom, sodaß ich sie erstmal zu den Akten legte. Nun aber schickte ich sie ausgefüllt Anfang März ab und wartete.
Am 18. März 2008 bekam ich dann tatsächlich einen Anruf von UnityMedia. In diesem Anruf gab ich alle erforderlichen Daten (inkl. Bankverbindung (!), obwohl ich zunächst meine Bedenken äußerte), um ab dem 01.06.2008 das sogenannte „TriplePlay“ - Angebot (also Fernsehen, Telephon und Internet) inkl. Portierung meiner jetzigen Festnetz-Rufnummer zu erhalten. Der Vertag sollte mir innerhalb einer Woche zugesandt werden. So weit, so gut.
Zwischenzeitlich (am 26.03.2008) bekam ich Antwort auf meine dritte Anfrage, welche im am 05.03.2008 via Webformular an UnityMedia sendete:
„Wir haben Ihre Anfrage an den Planungsstab weitergeleitet. Wir bitten um etwas Geduld“
Im Anhang zu dieser E-Mail befand sich ein blanko Nutzungsvertrag zwischen UnityMedia und Eigentümer…. (???)
Am 28.03.2008 erreichte mich dann folgende E-Mail :
„Derzeit leider nicht möglich, da MMA-Verhandlungen mit Eigentümer laufen und derzeit noch kein Rückkanal eingemessen ist.
Ein Termin steht nach Rückfrage mit Technik leider noch nicht fest.”
Ich nahm diese E-Mail so hin, da ich ja bereits am Telephon einen Vertrag vereinbart hatte und während des Gesprächs nie die Rede von technischen Problemen war.
Leider wurde mir auch nach zwei Wochen kein Vertrag zugeschickt, so daß ich am 05.04.2008 mich per Webformular nach dem Verbleib der Vertragsunterlagen erkundigte. Eine Antwort bekam ich am 09.04.2008:
„
Bitte wenden Sie sich hierzu einmal telefonisch an uns.
Eine 3 Play Bestellung ist hier nicht ersichtlich.
01805 - 663 100”
Das schlug für mich dem Faß den Boden aus.
Ich schreibe Ihnen dieses Erlebnis, weil ich es unmöglich, inakzeptabel und vor allem dreist finde, daß
- die UnityMedia Hotline nicht einmal auf einfache Fragen richtig antworten kann,
- selbst eine am Telephon getroffene Vereinbarung direkt „verschlampt“ wird,
- innerhalb von UnityMedia offensichtlich die linke Hand nicht weiß was die rechte macht,
- man schlußendlich dazu aufgefordert wird, eine kostenpflichtige Hotline anzurufen, um für die Inkompetenz der Kundenbetreuung noch zu bezahlen."
So, und nun "Feuer frei" zur unvermeidlichen Diskussion :zwinker: