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Unitymedia Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr?

Diskutiere Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Ein Gesetz gilt auch dann, wenn dessen Inhalt vertraglich anders geregelt ist. Wenn eine Vertragsklausel einem Gesetz widerspricht, dann gilt das...
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  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #76
Womöglich kommen noch "besondere Geschäftsbedingungen", die ala "Wifispot" von einem Normalbürger kaum zu durchschauen sind.

Ein Gesetz gilt auch dann, wenn dessen Inhalt vertraglich anders geregelt ist. Wenn eine Vertragsklausel einem Gesetz widerspricht, dann gilt das Gesetz und nicht umgekehrt. In sofern kann Unitymedia in den besonderen Geschäftsbedingungen vereinbaren, was man will. Wifispots taugt nicht als Falle, um die Aufhebung des Routerzwangs zu umgehen.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #77
Also nach meinem Verständnis heisst das, wenn UM die Zugangsdaten herausgibt, keine Kopplung des Modems über eine MAC Adresse mehr bestehen darf, oder?
Somit könnte jedes Kabelmodem genutzt werden...also KÖNNTE??

Vielleicht liege ich auch total falsch...
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #78
Also nach meinem Verständnis heisst das, wenn UM die Zugangsdaten herausgibt, keine Kopplung des Modems über eine MAC Adresse mehr bestehen darf, oder?
Bisher ist nichts in dieser Richtung klar.

Laut Gesetz entscheiden die Provider, wie die Datenübermittlung zwischen Kunde und Provider aussieht.

Ein Provider könnte die DOCSIS-Spezifikation nehmen und per Suchen-und-Ersetzen den Begriff "MAC-Adresse des Modems" durch "vom Provider zugewiesene MAC-Adresse" ersetzen.

Der Kunde wäre dann verpflichtet, sich ein Modem mit einstellbarer MAC-Adresse zu kaufen - wenn es so etwas überhaupt gibt. (Mein Router hat eine einstellbare MAC-Adresse - technisch möglich ist es also.)

... zufälligerweise hat der TC7200, der gerade im Lager rumliegt, genau die MAC-Adresse, die dir dein Provider zugewiesen hat - was für ein Zufall!
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #79
Mit deinen Spezialtheorien wird es sehr einsam um Unitymedia werden.
Weder die Hardwarehersteller noch der Gesetzgeber noch der Kunde läßt sich dauerhaft so offensichtlich von einem relativ kleinen Provider verarschen.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #80
....
Der Kunde wäre dann verpflichtet, sich ein Modem mit einstellbarer MAC-Adresse zu kaufen - wenn es so etwas überhaupt gibt. (Mein Router hat eine einstellbare MAC-Adresse - technisch möglich ist es also.)...

Das ist nicht im Sinne einer MAC-Adresse! Die MAC-Adresse ist eine eindeutige, nur einmal existierende Nummer, die die Schnittstelle eindeutig zugeordnet ist. Also sowas wie eine Fahrgestellnummer bei Fahrzeugen. Das, was du beschriebst, nennt sich Spoofing und ist alles andere als eine technisch sinnvolle Lösung und grenzt an Legalität. Sowas machen vielleicht "Script-Kiddies" in dunklen Hinterhöfen, aber kein Provider!

Deine Theorien sind gelinde gesagt sehr abenteuerlich! :kratz: :kratz: :kratz:
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #81
Mit deinen Spezialtheorien wird es sehr einsam um Unitymedia werden.
"Spezialtheorien" passt gut : )
Weder die Hardwarehersteller noch der Gesetzgeber noch der Kunde läßt sich dauerhaft so offensichtlich von einem relativ kleinen Provider verarschen.
Denke ich auch.

Letztlich hat man es schon an der Frage ob das Gesetz auch für Bestands- oder nur für Neukunden gelten soll gesehen. Hier im Forum war man sich relativ einige, dass Bestandskunden wenn es nach dem Gesetzeswortlaut geht außen vor sind. Das ist auch immer noch so gültig, auch wenn einige flachhirnige Politiker und die Verbraucherzentrale das jetzt anders sehen mögen. UM wird aber trotzdem (vielleicht nach Anrollen den Shitstorms) dazu entschlossen dies auch für Bestandskunden gelten zu lassen -- in meinen Augen die einzige richtige und sinnvolle Alternative. So erspart man sich einen wuchtigen Berg an Anfragen zu immer der selben Thematik, schlechte PR, Kündigungen und ggf. Klagen (=mehr schlechte PR).

Natürlich kann UM jetzt versuche auf Teufel komm raus, das ganze so zu stricken, dass faktisch der Betrieb eines eigenen Endgeräts ab 1. August nicht möglich ist, aber letztlich würden sie nur wieder mit "einem wuchtigen Anfragen zu immer der selben Thematik, schlechte PR, Kündigungen und ggf. Klagen (=mehr schlechte PR)" rechnen müssen. Und irgendwann wird das Recht (per Gesetz oder Rechtsprechung) doch so angepasst, dass man den Willen des Gesetzgebers durchgesetzt.

Letztendlich wären sie also mE gut beraten es einfach direkt, einfach umzusetzen.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #82
Re: AW: Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr

<r><QUOTE author="M@rtin"><s>
</s><QUOTE author="MartinDJR"><s>
</s>....<br/>
Der Kunde wäre dann verpflichtet, sich ein Modem mit einstellbarer MAC-Adresse zu kaufen - wenn es so etwas überhaupt gibt. (Mein Router hat eine einstellbare MAC-Adresse - technisch möglich ist es also.)...<e>
</e></QUOTE>

Das ist nicht im Sinne einer MAC-Adresse! Die MAC-Adresse ist eine eindeutige, nur einmal existierende Nummer, die die Schnittstelle eindeutig zugeordnet ist. Also sowas wie eine Fahrgestellnummer bei Fahrzeugen. Das, was du beschriebst, nennt sich Spoofing und ist alles andere als eine technisch sinnvolle Lösung und grenzt an Legalität. Sowas machen vielleicht "Script-Kiddies" in dunklen Hinterhöfen, aber kein Provider!<br/>
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Deine Theorien sind gelinde gesagt sehr abenteuerlich! <E>:kratz:</E> <E>:kratz:</E> <E>:kratz:</E><e>
</e></QUOTE>

Ich habe schon seit Ewigkeiten Router im Betrieb, bei denen sich die MAC-Adresse ändern lässt. Ganz offiziell im Handel erworbene Router. <br/>
<br/>
Was soll daran illegal sein??? <br/>
<br/>
Bei UM übrigens eine der wenigen Möglichkeiten eine neue/andere IP zu bekommen... <br/>
<br/>
Zu meiner aktiven Gamer-Zeit mußte man schon mal seine IP ändern, um einen besseren Ping zu bekommen und damit konkurrenzfähig zu sein.</r>
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #83
@M@rtin: Bestimmte, nicht-globale MACs sind im Standard tatsächlich vorgesehen: https://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse#Vergabestelle

Damit ließe sich das ohne "Verletzung" der Eindeutigkeit von MACs lösen - denn diese MACs kann jeder selber vergeben.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #84
Es geht ja nicht um die Legalität oder Machbarkeit (falls sich das so kurzfristig seitens UM überhaupt lösen lässt).
So eine Aktion wäre ein Affront gegen alle. Und das nur um den eigenen Dickkopf durchzusetzen.
Wie eine rechtliche Wertung aussieht, wenn dieses Verfahren die eigenen Zwangsrouter nicht beherrschen, kann ich nicht beurteilen.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #85
Mit deinen Spezialtheorien wird es sehr einsam um Unitymedia werden. Weder die Hardwarehersteller...
Denen bleiben zwei Möglichkeiten:
  • Modems bauen, die mit einem Provider mit besonderem Protokoll kompatibel sind
  • Gar keine Modems an Kunden des entsprechenden Providers verkaufen
Die Hardware-Hersteller müssen dann eben entscheiden, ob die Entwicklungskosten für eine spezielle Firmware (z.B. einstellbare MAC-Adresse) höher oder niedriger sind als der entgangene Gewinn.

Die Provider, die jährlich > 10.000 eines bestimmten Routermodells bei den Herstellern kaufen, werden mit Sicherheit die gewünschten Firmware-Änderungen (z.B. einstellbare MAC-Adresse) bekommen - das kann man beim TC7200 und den UM-FritzBoxen ganz eindeutig sehen.
... noch der Gesetzgeber ...
Wenn ich die Diskussionen um "Routerzertifizierung" richtig verstanden habe, dann darf ein Provider nicht verlangen, dass ein Hersteller seine MAC-Adressen bei der Privatorganisation IEEE bezieht.

Was passiert, wenn ein Routerhersteller seine MAC-Adressen bei der Indischen, Chinesischen oder Russischen Konkurrenzorganisation zur IEEE bezieht, die nach Deutschem Recht denselben Status wie die IEEE haben und die dieselben MAC-Adressen vergeben, die bereits von der IEEE an AVM und TechniColor vergeben worden sind?

Dann gibt es wenn's dumm läuft vier Kabelrouter, die dieselbe "weltweit einmalige" MAC-Adresse haben - wenn's dumm läuft zwei davon im selben Haus!

Spätestens dann, wenn solche Router und Modems auf den Markt kommen, muss der Provider sogar auf Modems mit einstellbaren MAC-Adressen bestehen, um die gesetzlichen Vorgaben erfüllen zu können.

Von Anfang an Modems mit einstellbarer MAC-Adresse zu verlangen, wäre laut §5 FTEG übrigens eindeutig legal.
... noch der Kunde läßt sich dauerhaft so offensichtlich von einem relativ kleinen Provider verarschen.
Den meisten Kunden ist es egal, welchen Router sie haben. Ich könnte drauf wetten, dass selbst im DSL-Bereich 99% der Kunden den Router verwenden, den sie beim Provider gekauft haben. Maximal 1% der Kunden würde den Provider wechseln, weil sie keinen eigenen Router bekommen.

Alleine schon die Kosten, die einem Provider durch Modems mit einer nicht-individuellen MAC-Adresse (s. oben) entstehen könnten, werden höher sein als die Einnahmen, die er von diesen 1% der Kunden bekommt.
Es geht ja nicht um die Legalität oder Machbarkeit (falls sich das so kurzfristig seitens UM überhaupt lösen lässt).
So eine Aktion wäre ein Affront gegen alle. Und das nur um den eigenen Dickkopf durchzusetzen.
Wie eine rechtliche Wertung aussieht, wenn dieses Verfahren die eigenen Zwangsrouter nicht beherrschen, kann ich nicht beurteilen.
Nun ja. Stell dir folgende Situation vor:
  • Die Firma "China ACME Industries" (Name erfunden) bezieht ihre MAC-Adressen nicht bei der IEEE, sondern bei der CEEE (Name erfunden), die rechtlich gesehen in Deutschland denselben Status hat wie die IEEE.
  • Diese Firma bringt 2017 für nur 200 Euro einen tollen Kabelrouter auf den Markt, der super Features hat und den daher jeder haben will.
  • Die CEEE hat der Firma denselben MAC-Adressenbereich zugeteilt, der der Firma TechniColor von der IEEE zugeteilt worden ist.
  • Die Kabelrouter von "China ACME" haben dieselben MAC-Adressen wie TC7200, die bei UnityMedia im Einsatz sind
  • Aufgrund des wirklich billigen Preises kaufen sich massenhaft UnityMedia-Kunden diesen Router

Die Folgen:
  • Es kommt zu Störungen, da es mehrere Kunden gibt, die dieselbe MAC-Adresse verwenden
  • UnityMedia muss den entsprechenden Kunden verbieten, die entsprechenden Router einzusetzen
  • Dies ist in diesem Fall laut §11 FTEG zwar erlaubt, zieht aber laut §11 Abs. 6 Ärger mit der Bundesnetzagentur nach sich
  • UnityMedia wäre in diesem Fall verpflichtet, den Kunden ein gleichwertiges Endgerät zur Verfügung zu stellen. Da es sich beim "China ACME"-Router um ein besonders hochwertiges Modell handelt, würde "gleichwertig" wohl den teuersten Router bedeuten, den UnityMedia im Sortiment hat!
  • Wenn sich "China ACME" in einem Gerichtsverfahren auf den Standpunkt stellt, dass die von der CEEE vergebenen MAC-Adressen "gleichwertig" wie die von der IEEE sind, könnte es sogar sein, dass UnityMedia einen nagelneu gekauften TC7200 wegschmeißen muss, weil der TC7200 dieselbe MAC-Adresse wie ein "China ACME"-Router hat, den ein Kunde bereits verwendet.

Vor diesem Hintergrund wird jeder Provider gerne bereit sein, einen "Affront gegen alle" zu riskieren, zumal Modemhersteller wohl gar nicht so traurig darüber wären:

Die Modemhersteller würden bereits einen Monat später Modelle mit einstellbarer MAC-Adresse auf dem Markt haben. Die Tatsache, dass man die alten Geräte mit nicht-einstellbarer MAC-Adresse nicht mehr verwenden kann, kommt den Herstellern gerade recht: Dadurch machen die alten "Gebrauchtgeräte" den "Neugeräten" keine Konkurrenz!
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #86
Seltsam, dass offensichtlich nur eine Person damit ein Problem hat, während sich der Rest der Welt mit einfachen, erprobten, standardisierten Abläufen prima leben kann.
Aber halt - WIR sind der deutsche Michel.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #87
Seltsam, dass offensichtlich nur eine Person damit ein Problem hat, während sich der Rest der Welt mit einfachen, erprobten, standardisierten Abläufen prima leben kann.
Aber halt - WIR sind der deutsche Michel.
Hier geht es nur noch darum bis August irgendwelche wilden Überlegungen zu machen.

Kein normaler Mensch/ISP wird der Kundenmasse Begriffe wie "Mac-Adresse", "IEEE-Zertifizierung" oder "DOCSIS-Spezifikationen" erklären wollen.

Wahrscheinlich wird es für UM schon schwer genug zu erklären, warum der Kunde jetzt seine "DSL"-FritzBox nicht am UM Anschluss weiterverwenden kann ("Aber sie haben doch auch eine FritzBox im Angebot, wieso geht jetzt meine nicht".
Und genau darum ging es letztlich in der Schnittstellenspezifikation: Kein Kunde soll vom Provider unmögliches verlangen können. Und nicht um irgendwelche Hirngespinste.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #88
Seltsam, dass offensichtlich nur eine Person damit ein Problem hat,
Ich spekuliere nur, was denn sein könnte.

Wenn sich am 1. August tatsächlich rausstellen sollte, dass man die "Geräte von der Stange" bei UM aus irgend einem Grund nicht verwenden kann, will ich nicht das Gejammere von all den Leuten lesen müssen, die sich eine teure "FritzBox Professional Extra Expensive" gekauft haben und diese jetzt nicht verwenden können.
während sich der Rest der Welt mit einfachen, erprobten, standardisierten Abläufen prima leben kann.
In den USA ist die Rechtslage meines Wissens anders:

Dort hat die IEEE im Gegensatz zu Deutschland einen besonderen rechtlichen Status, so dass im Beispiel mit dem Modem von "China ACME Industries" in den USA klar wäre, welches Gerät die MAC-Adresse "illegal" verwendet und daher vom Netz genommen werden muss. In Deutschland ist das nicht der Fall.

Und dass "Billighersteller" Geräte mit "geklauter" MAC-Adresse bauen, konnte man an billigen Ethernet-Karten aus China bereits sehen!
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #89
Und dass "Billighersteller" Geräte mit "geklauter" MAC-Adresse bauen, konnte man an billigen Ethernet-Karten aus China bereits sehen!
Sowas ist mir in den 90er schon mit einer damals angesagten 3com passiert.
Ich bekam 2 Karten mit versehentlich gleicher MAC. Folge: immer der PC, der als letzter gestartet wurde, bekam keine IP. Das konnte man so relativ schnell herausfinden und die Ursache beheben = Karte austauschen und zurück zum Lieferant.

Bei einem normalen Verfahren bei UM "MAC in Datenbank eintragen" lässt sich das durch eine Überprüfung der MAC vor der Freigabe einfachst lösen.
Ein theoretischer Missbrauch ist sowieso nie auszuschließen: Dann kommt halt der Angriff aufs Kundencenter.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #90
Das konnte man so relativ schnell herausfinden und die Ursache beheben = Karte austauschen und zurück zum Lieferant.
Wenn die beiden Netzwerkkarten / Modems / Router / ... vom selben Hersteller sind, geht das.

Stammen sie von unterschiedlichen Herstellern, wird der jeweils eine behaupten, dass der jeweils andere das Gerät austauschen muss.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #91
Stammen sie von unterschiedlichen Herstellern, wird der jeweils eine behaupten, dass der jeweils andere das Gerät austauschen muss.
What? .. no!

Verwenden sie die falsch Herstellerkennungen ist ziemlich schnell klar wer der schuldige ist, denn es gibt eine Vergabestelle. Und vergibt der Hersteller innerhalb seiner Kennung eine MAC doppelt ja ...dann wohl auch.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #92
Verwenden sie die falsch Herstellerkennungen ist ziemlich schnell klar wer der schuldige ist, denn es gibt eine Vergabestelle. Und vergibt der Hersteller innerhalb seiner Kennung eine MAC doppelt ja ...dann wohl auch.
Stell dir folgende Situation vor:

In China wird eine Konkurrenzorganisation zur IEEE aufgemacht, die ebenfalls Herstellerkennungen vergibt. Der rechtliche Status dort ist derselbe wie der Status der IEEE in den USA. Dasselbe passiert in Inden und dasselbe in Russland.

Nach deutschem Recht sind alle vier Organisationen gleichwertig. Somit kann jede MAC-Adresse theoretisch vier mal existieren...

Wenn's blöd läuft machen die Hersteller sogar jeweils ihre eigene Organisation auf, so dass sie sich quasi selbst eine Herstellerkennung zuweisen können.

Nur, wenn die Bundesnetzagentur festlegt (die Provider dürften das wahrscheinlich nicht), dass ausschließlich die IEEE Herstellerkennungen vergeben darf, wäre dieses Problem aus der Welt.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #93
Wie du schon gemerkt hast, habe ich seit einigen Tagen die Diskussion zu deinen absurden Ansichten und Theorien eingestellt. Ich erlaube mir die größten Realitätsabweichungen zu kommentieren, ansonsten führen diese Diskussionen lediglich zu vielen OT-Einträgen die letztlich keinen interessieren und praktisch auch überhaupt keine Relevanz haben.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #94
Wie du schon gemerkt hast, habe ich seit einigen Tagen die Diskussion zu deinen absurden Ansichten und Theorien eingestellt. Ich erlaube mir die größten Realitätsabweichungen zu kommentieren, ansonsten führen diese Diskussionen lediglich zu vielen OT-Einträgen die letztlich keinen interessieren und praktisch auch überhaupt keine Relevanz haben.
Danke! Die abstrusen, auf Halbwissen basierende Gedankenspiele lassen mir auch die Fußnägel aufrollen!
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #95
Dass wir uns inzwischen etwas "Off-Topic" bewegen, ist mir inzwischen auch klar.

Dass diese Gedankenspiele all zu "abstrus" sind, glaube ich allerdings nicht - aus zwei Gründen:

1. Netzwerkkarten mit gleicher MAC-Adresse (und dadurch verursachte Probleme) sind bei meinem Arbeitgeber schon aufgetaucht.

Es ist also keine reine Gedankenspielerei, sondern etwas, was tatsächlich in der Praxis vorkommt.

Meinen letzten Beitrag habe ich nur gebracht, um zu verdeutlichen, warum der Provider wahrscheinlich nicht das Recht hätte, zu entscheiden, welches von beiden Modems nun vom Netz genommen werden muss:

Welches von beiden Modems hat die MAC-Adresse "legal" und welches hat sie "illegal"?

Nach deutschem Recht haben wahrscheinlich beide Modems die MAC-Adresse "gleich legal" und "gleich illegal"!

2. Selbst, wenn es keinen technischen Grund dafür gäbe:

Die Provider haben bisher alles, ja alles, versucht, um zu verhindern, dass der Kunde eigene Modems anschließt...
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #96
Frei erhältliche DOCSIS-Modems sind keine neue Erfindung, die erst nach dem Wegfall des Routerzwanges Weltpremiere genießt. Man kann sie bei einschlägigen Elektronikhändlern erwerben, seitdem es DOCSIS überhaupt gibt. Dass sich jemand mit einer gefälschten MAC-Adresse einen Zugang erschleichen könnte, ist von daher kein neues Problem, das bald bevorsteht, sondern ein schon immer Dagewesenes, aber scheinbar auch kein besonders Schlimmes.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #97
Dass sich jemand mit einer gefälschten MAC-Adresse einen Zugang erschleichen könnte
Es geht mir nicht ums Erschleichen, sondern um den ganz einfachen Fall, was passiert, wenn sich mehrere Kunden Modems mit der gleichen MAC-Adresse kaufen (wie die billigen Netzwerkkarten) und dann alle darauf bestehen, dass das eigene Modem für jeweils den eigenen Anschluss provisioniert wird.

Wenn ich das Gesetz richtig verstehe, wäre der Provider dann schadensersatzpflichtig, weil er dazu verpflichtet wäre, alle Modems zu provisionieren, obwohl es technisch nicht machbar ist.
Frei erhältliche DOCSIS-Modems sind keine neue Erfindung,
... wobei aber nicht klar ist, ob die Provider dort verlangen dürfen, dass nur Modems mit einer von der IEEE zugwiesenen, eindeutigen MAC-Adresse verwendet werden dürfen!
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #98
Es geht mir nicht ums Erschleichen, sondern um den ganz einfachen Fall, was passiert, wenn sich mehrere Kunden Modems mit der gleichen MAC-Adresse kaufen (wie die billigen Netzwerkkarten) und dann alle darauf bestehen, dass das eigene Modem für jeweils den eigenen Anschluss provisioniert wird.

Wenn ich das Gesetz richtig verstehe, wäre der Provider dann schadensersatzpflichtig, weil er dazu verpflichtet wäre, alle Modems zu provisionieren, obwohl es technisch nicht machbar ist.
Den Richter möchte ich sehen, der den Provider für eine offensichtlich fehlerhafte Hardware zum Schadensersatz verurteilt.
Mit diesem Passus soll dem Provider nur die Möglichkeit genommen werden, "einfach so" bestimmte Hersteller auszuschließen.

Wie war das mit den ersten Fords: "Sie können die Farbe frei wählen. Hauptsache es ist schwarz".
Und das will man damit verhindern.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #99
Den Richter möchte ich sehen, der den Provider für eine offensichtlich fehlerhafte Hardware zum Schadensersatz verurteilt.
Du hast meine Argumentation immer noch nicht ganz verstanden:

Wie wird der Provider reagieren, wenn ein chinesisches Modem bereits längere Zeit am Netz hängt und dann ein anderer Kunde versucht, eine AVM FritzBox mit derselen MAC-Adresse provisionieren zu lassen?

Der Chinese wird behaupten, dass er die MAC-Adresse "zurecht" verwendet und AVM "zu unrecht". Außerdem, dass die FritzBox "defekt" ist, da die Störungen ja erst dann aufgetreten sind, als die FritzBox angeschlossen wurde.

Wie würde nun ein Gerichtsverfahren ausgehen und mit welcher Begründung?

Es müsste (wie in den USA) eine Regelung her, wer denn überhaupt das Recht hat, MAC-Adressen an die Hersteller zu vergeben. Und diese Regelung fehlt in Deutschland meines Wissens. Daher kommt dieses Problem.
 
  • Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr? Beitrag #100
Eine Sache die anscheinend während dieser ganzen Diskussion um doppelte MACs vergessen wird:
Die MAC-Adresse muss doch nur an einem CMTS einmalig sein. Ist doch scheiß egal, ob die am nächsten CMTS nochmal existiert - oder nicht?

Wie viele Endgeräte hat so ein CMTS? Grob geschätzt 1000 wenns hochkommt.

Und jetzt rechnet mal bitte aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass unter 1000 Geräten zwei mit gleicher MAC sind, wenn die MAC-Adresse 2^48 bits hat, es also ungefähr 28.147.400.000.000.000 verschiedene MAC-Adressen gibt.

Das ist alles nur theoretischer Käse und die Wahrscheinlichkeit für einen Lottogewinn ist wohl höher.

Mag zwar sein, dass es Hersteller in China oder sonstwo gibt, die allen ihren Geräten die gleiche MAC gibt. Dann ist aber klar, wer der Schuldige ist.
Eine echte Kollision, also mit einer zweiten MAC-Vergabestelle, ist so dermaßen unwahrscheinlich dass es absoluter Schwachsinn ist sich da jetzt Gedanken drüber zu machen.
 
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Nach dem 01.08. mit eigenem Router kein Telefon mehr?

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