- Gerichtsverfahren wegen DS-Lite - bitte um Erfahrungen Beitrag #76
ifei
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Das ist ein RIESEN Unterschied. Denn jeder Kunde hat wenn er jetzt einen Vertrag mit einen Provider macht das Recht in seinem Haus das an zu schließen was er möchte wenn diese NAT bei Ihm zuhause steht. Er ist auch nicht verpflichtet dazu die NAT vom Anbieter, falls eine per Post zugestellt wurde, auch nur ein mal an sein Stromnetz an zu schließen. Er fängt direkt mit seine Hardware an.Wo liegt der Unterschied, ob der NAT des Providers bei dir im Haus oder im Rechenzentrum des Providers steht? Du hast in beiden Fällen Internet nur über NAT.
Wo ist den diese Liste? Auch danach habe ich gesucht, jedoch wenig nützliches gefunden.Die Liste der (kleineren) Provider, die nur noch DS-Lite liefert, ist aber ziemlich lang - wahrscheinlich länger als die Liste der Provider, die IPv4 liefern...
Ich glaube eine Datei für einen Freud freigeben mit dem man zusammen an eine Datei schreibt ist alles andere als "Serverbetrieb". Auch die zig andere Dienste die einen offenen Port benötigen und aus dem IPv4 Netz erreichbar sein sollten für die Nutzung sind massenhaft kein "Serverbetrieb".Außerdem ist deine Argumentation die folgende:
Ich verlange, dass mir der Provider eine Funktion liefert, die laut internationalen Standards "optional" ist und die er mir nirgends zugesichert hat, und zwar nur, weil ich damit etwas machen will, von dem im Vertrag, den ich unterschrieben habe drinsteht, dass ich es nicht tun darf.
Ob du mit dieser Argumentation durchkommst, ist für mich extrem fraglich.
Aber lassen wir das mal von der Gegenseite argumentieren und das Gericht entscheiden.
Was hat die Netzneutralität mit deinem Fall zu tun?So etwas wäre teil eines Todesurteils fürs freie Internet/Netzneutralität und eine Art Diskriminierung.
"Netzneutralität" bedeutet, dass alle Datenpakete gleichberechtigt geroutet werden müssen. Es bedeutet nicht, dass du einen Anspruch auf eine IPv4-Adresse hast. Und wenn in deinem Vertrag drinsteht, dass du keinen Server betreiben darfst, wirst du dich wohl auch nicht auf die Netzneutralität berufen können - schließlich hast du selbst unterschrieben.
Hast mein Beispiel und die Aussage auseinander gerissen.
Ich sprach davon, dass wenn es irgendwann gesagt wird, dass E-Mails nur von einer bestimmten Domain akzeptiert werden, dass dann das freie Internet sozusagen verloren hat. Falls du jetzt damit argumentierst, dass das jetzt weniger mit mein Problem zu tun hat, dann hast du recht. Dennoch tendiert es richtung abschaffung von Freiheiten und das finde ich nicht in Ordnung.