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Unitymedia Connect Box, Portweiterleitung

Diskutiere Connect Box, Portweiterleitung im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Hallo, ich habe eine Frage zur Einstellung der Connect Box. Was muss ich in der Connect Box einrichten, dass Wlan Clienten auch auf ein anderes...
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #1

Andy_Regenstauf

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Pfungstadt
Hallo,
ich habe eine Frage zur Einstellung der Connect Box.

Was muss ich in der Connect Box einrichten, dass Wlan Clienten auch auf ein anderes Netzwerk zugreifen können?

Die Connect Box hat den IP Bereich 192.168.4.*
Mein Debian Router hat den IP Bereich 192.168.3.*
Der Debian Router ist an die Connect Box angeschlossen und bei einer anderen Netzwerkkarte des Router, die mit einer Switch verbunden ist läuft auch ein dhcp Server.
Die IP Adresse des Router 192.168.3.1

Mein Problem:
Ich habe einen TV Server und bei dem läuft tvheadend.
Dieser TV Server hat die IP 192.168.3.3

Möchte ich über kodi u. dem pvr client auf den tv server zugreifen, so findet kodi den tv Server nicht.
Kodi läuft bei mir auf einem raspberry pi u. er verbindet sich mit der Connect Box.
Also hat der raspberry pi die ip adresse 192.168.4.200
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #2
Du müsstest in der Connextbox eine Route zum Debian Server und dem dahinter liegenden Netzwerk einrichten, ich vermute aber, dies ist in diesem Superrouter vermutlich nicht vorgesehen, dass man händisch statische Routen setzen kann.

Von daher könntest Du auch Dein Netz zentral hinter den Debian Server hängen und nur diesen mit der Connextbox verbinden. Mir ist aber noch nicht so ganz klar, wieso Du überhaupt 2 Netzwerkbereiche benötigst. Kannst Du nicht alles in 1 LAN hängen (Switch an die Connectbox) und dann kann jeder Client jeden anderen im LAN erreichen?
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #3
:super: daran hab ich nicht gedacht...werde ich jetzt so machen. nochmal vielen Dank
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #4
Naja gibt ja schon Gründe getrennte Netze zu haben. Gerade in Zeiten von IoT ist man damit deutlich besser unterwegs. Aber mit der Connectbox ist sowas halt nicht möglich. VLAN wäre auch eine Option, so mache ich es um Ports an meinem Router zu sparen.
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #5
So einfach ist das bei mir dann doch nicht.
Hab eben noch einmal überlegt. :wand:

Meine ganzen PCs, booten ihr Betriebssystem von dem Debian Server über ipxe u. iscsi, also komplett über Netzwerk.
Damit ich die Bootanweisungen jedem einzelnen PC angeben kann, benötige ich einen eigenen dhcp Server.
Daher die beiden getrennten Netzwerke...die der Connect Box und meinem Netz.

Hm...was könnte ich machen...
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #6
Hab mir eben eine debian vlan Beschreibung angeschaut:

auto lo
iface lo inet loopback

allow-hotplug eth0
iface eth0 inet dhcp

auto eth0.1170
iface eth0.1170 inet static
address 10.10.170.251
netmask 255.255.255.0

Man kann mit der Netzwerkkarte eth0 weitere vlans anlegen.

eth0 würde dann die Netzwerkdaten von der connect box erhalten.
eth0.1170 wäre eine virtuelle Netzwerkschnittstelle mit fester ip Adresse.

Somit ist eth0 u. eth0.1170 zwei von einander getrennte Netzwerke.
Bei eth0.1170 könnte ich ebenfalls einen dhcp Server laufen lassen, der auch nur per mac adressen filterung ip adressen vergibt.

Frage: Kann man bei der connect box nur speziellen mac adressen ip adressen vergeben?
Wenn ja, dann könnte ich ja trotz alle dem 2 dhcp Server im Netzwerk laufen lassen.

Connect Box IP Bereich 192.168.3.10 - 192.168.3.20
Mein Debian Server IP Bereich 192.168.3.21-192.168.3.31

Dann müsste es doch gehen, dass der TV Server gefunden wird
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #7
Laut Handbuch der Connect-Box kann man doch den dhcp-Server der Connect-Box ausschalten: https://www.unitymedia.de/content/dam/unitymedia-de/assets-de/pdf/Connect-Box-Interaktives-Benutzerhandbuch.pdf Seite 24. Dann hat man alle Freiheiten, auf einem eigenen Gerät, z.B. einem Raspberry Pi, seinen eigenen dhcp Server laufen zu lassen. Ein zweites Netz, nur damit man von dhcp verschont ist, benötigt man dann nicht.
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #8
Naja gibt ja schon Gründe getrennte Netze zu haben.

Keine Frage, natürlich gibt es dafür Gründe. Eben diese wollte ich im vorliegenden Fall mal erfragen, aber wie es scheint, gibt es hier dann doch keine. Und wenn man das so betreibt und den Debian Server schon "Router" nennt, dann sollte man ihn auch zum Router machen und sein LAN dahinter stellen. ConnectBox --- DebianServer --- LAN - dann klappts auch mit dem Routing, wenn auch andere Probleme dann auftauchen. Liegt es aber wirklich nur am DHCP, dann gibt es lt. Boba ja Abhilfe....
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #9
@boba ok.
Das wäre natürlich auch eine gute Lösung, den dhcp Server der connect box deaktivieren u. dann auf dem debian server den eigenen dhcp Server laufen lassen.
Dann werde ich das gleich morgen mal testen.
Muss da aber noch einiges an meinem Netzwerk ändern und das bekomme ich heute abend nicht mehr hin.
@__QT__ jepp

Edit:
Hab das mit dem Netzwerk nun doch noch neu erstellt.
Also der dhcp Server der connect box läuft nicht mehr, dafür aber der dhcp Server meines debian Server.
Meine Betriebssysteme starten nun auch wieder gewünscht über Netzwerk.

War etwas Arbeit gewesen, aber es funktioniert jetzt.

Meine Konfiguration des debian server:

/etc/network/interfaces:
auto lo
iface lo inet loopback

auto enp4s0
iface enp4s0 inet static
address 192.168.0.200
network 192.168.0.0
netmask 255.255.255.0
broadcast 192.168.0.255
gateway 192.168.0.1

gateway 192.168.0.1 -> Die IP Adresse von der Connect Box.
Ich musste die Connect Box resetten, damit sie wieder auf der IP Adresse war.


/etc/dhcp/dhcpd.conf:
default-lease-time 86400;
max-lease-time 86400;

allow booting;
allow bootp;


subnet 192.168.0.0 netmask 255.255.255.0 {

interface enp4s0;
range 192.168.0.201 192.168.0.210;
option routers 192.168.0.200;
option broadcast-address 192.168.0.255;
option subnet-mask 255.255.255.0;

next-server 192.168.0.200;
option domain-name-servers 80.69.96.12, 81.210.129.4;
}

Die unitymedia Namenserver
/etc/resolv.conf:
nameserver 80.69.96.12
nameserver 81.210.129.4

Nochmal Danke für die Hilfestellung.
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #10
Ich hab da doch noch eine Frage.
Vielleicht passt das jetzt nicht zum Thema, aber ich habe folgendes:

Downstream verbundene Kanäle
Kanal Locked Status RxMER (dB) Pre RS Errors Post RS Errors
1 Locked 36.387 211059553 26
2 Locked 35.780 208217997 29
3 Locked 36.387 208217318 19
4 Locked 36.387 208219587 134
5 Locked 36.610 208222952 11
6 Locked 36.387 208224434 5
7 Locked 36.610 208225219 17
8 Locked 36.387 208220250 10

Ich hab jetzt nur mal die Infos zu 8 Kanälen mal hier geschrieben.
Ist das normal, dass so viele Errors bei den Downkanälen sind?

Das habe ich übrigens schon seitdem ich die Connect Box habe, Verkabelung usw. habe ich auch paar mal überprüft.
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #11
Wenn du den dhcp Server der connect box ausgeschaltet hast und dein ganzes Netz aus einem einzigen Netzwerk besteht, also kein extra Router mittendrin, dann ist die Connect Box mit 192.168.0.1 der einzige Router. Insgesamt hättest du mit obigem post eine suboptimale dhcp Konfiguration:

- dein dhcp Server vergibt nur 10 Adressen. Besser: "range 192.168.0.10 192.168.199"
- "option broadcast-address x.y.z.a" ist überflüssig (läuft auch ohne diese Konfiguration)
- zum pxe booten fehlt dir nicht noch filename <bootimage>" innerhalb des subnet?

Kleine Anregung, wie ich das bei mir gelöst habe.
[pre]option architecture-type code 93 = unsigned integer 16;
[...]
subnet 10.1.0.0 netmask 255.255.255.0 {
range 10.1.0.20 10.1.0.100;
option routers fritz.box;

class "pxeclients" {
match if substring (option vendor-class-identifier, 0, 9) = "PXEClient";
next-server pi.home.example.org;

if option architecture-type = 00:07 {
filename "efi/grubx64.efi";
} else {
filename "pxelinux/pxelinux.0";
}
}

option domain-name "home.example.org";
option domain-search "home.example.org";
}
[/pre]

Efi-boot-fähige Maschinen werden hierbei mittels efi-boot gebootet, die anderen mit pxelinux.0. Ich nutze das nur zur Installation. Die booten in ein Menü, aus dem man lokal booten, Installation übers Netz oder Rescue-Modus auswählen kann.
Das DNS Namensschema, das ich lokal verwende, ist maschine.home.example.org, wobei example.org die offizielle .de domain ist, die ich besitze. Alles, was im Internet hängt, heißt maschine.example.org, und alles was lokal im LAN hängt, ist maschine.home.example.org. Das Netz, das ich lokal verwende, ist nicht 192.168.0.0/24, sondern 10.1.0.0/24 (Geschmackssache). Man muss auch die dhcpd.conf nicht mit IP Adressen vollkleistern, solange man einen funktionierenden DNS Server am laufen hat, der die Namen alle kennt. Dadurch spart man sich Tipparbeit, falls man lokal mal das Netz ändert. Die Systeme werden mittels ddns am lokalen Nameserver registriert/aktualisiert. Bei Interesse kann ich das vollständige dhcpd.conf posten, da sieht man dann auch die zugewiesenen statischen/reservierten Adressen, sowie das ddns Update Gedöns. Der dazugehörige dns Server ist bind.
 
  • Connect Box, Portweiterleitung Beitrag #13
@boba = Coole Möglichkeit von Dir, indem man prüft, ob das System efi hat oder nicht und dann die jeweilige Datei laden. :winken:

Die dhcpd.conf sieht bei mir komplett folgendermaßen aus:

default-lease-time 86400;
max-lease-time 86400;

allow booting;
allow bootp;

subnet 192.168.0.0 netmask 255.255.255.0 {

interface enp4s0;
range 192.168.0.201 192.168.0.210;
option routers 192.168.0.200;
option broadcast-address 192.168.0.255;
option subnet-mask 255.255.255.0;

next-server 192.168.0.200;
option domain-name-servers 80.69.96.12, 81.210.129.4;
}


host asus {
hardware ethernet 70:8b:cd:7f:80:b9;
fixed-address 192.168.0.5;
filename "pxelinux.0";
}

host tv {
hardware ethernet 00:21:85:c9:53:85;
fixed-address 192.168.0.3;
filename "undionly.kpxe";
}

host lexmark {
hardware ethernet 00:04:00:41:ad:42;
fixed-address 192.168.0.7;
}

host asus -> mein Arbeit PC
host tv -> der TV Server
lexmark -> mein Netzwerkdrucker
mxq pro 4k -> für den Schlafzimmer Tv
raspberry pi 3b+ -> Fernseher im Wohnzimmer

Für den tv Server musste ich mir eine eigene undionly.kpxe mit Netzwerktreibern compilieren, da die Standart pxe Treiber von dem am2 Mainboard fürchterlich sind.
Bis das Linux gestartet war, hatte es fast 30 Minuten gedauert.

Ich finde, dass iscsi schneller u. zuverlässiger als pxe in Verbindung mit tftp u. nfs ist.

Den IP Bereich habe ich so klein gewählt, da so viele sich auch nicht im Netzwerk bei mir zu Hause anmelden.

@Andreas1969 ok, dann brauch ich mir ja keine Gedanken mehr zu machen wegen den Errors
 
Thema:

Connect Box, Portweiterleitung

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