So, da wäre ich wieder.
"Ja, wer bist denn DU???"
Ja, ich bin doch der Depp, dem
fehlt(e). Habe's aber jetzt doch geschafft, nicht, dass ihr mir eine große Hilfe dabei gewesen wäret. Musste ich mir eben alles selbst beibringen. Also den TC4400 von Werner besorgt und den PC zum Router gemacht.
"Ja, wie jetzt, ein halbes Jahr hast du dafür gebraucht??!" Äh... ja, wie die Zeit verfliegt... hättet ihr mir dabei geholfen, wäre es schneller gegangen!
"Ja, warum hast du dir denn nicht die Mietbox von UM besorgt, wie wir dir geraten haben?" Weil ihr gesagt habt, ich würde es nicht schaffen! "Ja, wie jetzt, du hast 6 Monate an deinem Netzwerk gebastelt, um es uns zu zeigen?!" Ja... irgendwie schon. "Ja, dat ist nun ja ganz schön blöd von dir!" Ob blöd, oder nicht, das wird sich schon zeigen! Ich lese nämlich das Forum hier, und auch die Beiträge auf vodafonekabelforum.de und die im offiziellen Forum, und da höre ich ja nun, dass ihr mit eurer Connect-Box nicht mehr so dolle fahrt, gelle? Denn wenn der Postmann zweimal klingelt, dann bekommt ihr den Vodafone Station-Abfall aufgedrückt, und alles Betteln, man solle euch die Connect-Box doch mal vorerst lassen, bis die Kunden im ehemaligen UM-Gebiet auf das Portal von Vodafone umgestellt sind (was vor Februar nicht passieren wird, und auch da noch fraglich!), hilft nichts. Sondern die Connect-Box wird euch abgenommen, und da ist Sense mit Bridge-Mode! Viel Spass mit der Müllfone Station!
Jetzt werdet ihr sagen, die Fritzbox-Mietbox von UM lasse sich in den Bridge Modus versetzen. Aber erstens, ich bleche nicht 5 Märker pro Monat für eine Box, deren Router-Funktionen ich nicht nutzen kann, wenn ich sie in den Bridge-Modus versetze, weil dann bleibt nur das Modem übrig, und da ziehe ich den TC4400 vor, und zweitens, ich lese ja hier einiges, so z.B. geht das Gerücht hier im Forum um, wenn die Kundencenter von Vodafone und UM zusammengelegt werden, wird man die Fritzbox nicht länger in den Bridge-Modus versetzen können, oder man wird sie euch ganz wegnehmen und durch die Müllfone Station ersetzen, je nach Vertrag, weil es sich nur um eine Zwischenlösung handelt für die Zeit, wo die Kundencenter noch nicht zusammengelegt sind. Da guckt ihr nu schön blöde aus der Wäsche, ich dagegen fahre viel sicherer mit dem TC4400.
Was eure Sicherheitsbedenken angeht,
so kann ich nur darüber lachen. Habe noch nie eine Firewall verwendet, die eingehende Verbindungen prüft, nur eine solche für ausgehende (damit Programme nicht nach Hause telefonieren, man kennt ja solche Pappenheimer). Wlan: kein Passwort, Apache Server auf dem Linux und Mac, die die gesamte Festplattenstruktur zum Download anbieten, auf dem Mac ungeschütztes WebDav aktiviert, kann man also die Platte als Netzaufwerk einbinden und darauf schreiben. Auto-login als root auf dem Linux und Mac, kein Passwort. SSH-Verbindungen auf 2 Mobiltelefonen, Linux, und Mac (Sierra): Standardpasswort oder gänzlich ohne Passwort. Leider muss ich mich bei SSH doch mit einem RSA-Schlüssel anmelden, wenn das Passwort leer ist, weil die Hersteller von openSSH genauso paranoid sind, wir ihr. So ein Blödsinn! Überhaupt habe ich auf allen Systemen, ob Windows, Linux oder Darwin, alle Sicherheitsvorkehrungen ausgehebelt, im System selbst, so wie in allen Programmen... Anti-virus Programme kommen mir nicht auf die Platte. Oh, ich sollte vielleicht aufhören, da hat jemand einen Kollaps gekriegt, lol. Geht's dir gut, Jungchen? Ich empfehle ja einen Besuch beim Psychiater, hilft bei Paranoia.
"Sekundenbruchteile", ja ja. Ich bin seit über 20 Jahren im Netz unterwegs, einen Virus habe ich aber noch nicht getroffen. Haben wohl Angst vor mir. Malware gibt's freilich überall, aber wer kein Hirn hat und auf alles klickt, dem hilft kein Anti-Virus. Und hacken? Seid ihr ein Hollywood-Star? Wer will sich denn mit euch abgeben? Größenwahn ist übrigens heilbar, nur zur Info. Das Einzige, was mir stinkt, sind die Affen, die SIP-Daten abfragen, da habe ich aber vorgesorgt. Ansonsten harmloses Zeug, wird man angepingt und so was, dummes Zeug.
Was aber eure Aussage angeht, PC als Router gehe nicht, weil er immer an sein muss, was ist denn das für ein Unsinn? Wenn ich schlafe, brauche ich doch kein Internet! Seid ihr toll? Ist doch gut, dass SIP nicht funzt, wenn ich penne und der PC aus ist, sonst würde man mich aus meinem Schönheitsschlaf wecken! Also echt...
Was den zusätzlichen Stromverbrauch angeht, den ihr erwähnt, ergibt das für mich keinen Sinn. Mein PC ist doch je immer an, wenn ich nicht schlafe, und die Router-Funktionen darauf verbrauchen nicht mehr Strom, als sonstige Router-Boxen.
Ich poste aber vor allem, um Newbies ein Paar Tipps zu geben, weil von euch Super-Experten hier ja nicht viel Hilfe zu erwarten ist. Ist aber kein Problem, helfen wir Anfänger uns eben gegenseitig. Ich erzähle jetzt mal meine ganze Leidensgeschichte von Anfang an, jedenfalls, woran ich mich noch erinnere, hätte Tagebuch führen sollen, könnte Bücher damit füllen, wenn ich alles aufgeschrieben hätte. Das Folgende ist also nur für Newbies von Interesse, nicht, dass man mir wieder vorwirft
ja ja, Lesen ist schwer, wird man müde von. Ich denke aber, Newbies werden für meine Infos dankbar sein, wäre seinerzeit auch dankbar gewesen, wenn mir jemand geholfen hätte.
Also den TC4400 bei Werner bestellt, auch prompt geliefert bekommen, überhaupt kann ich von Werner nur Gutes berichten, kann ich nur empfehlen. Hier und in anderen Foren werden ja ständig Schreckensgeschichten verbreitet, von wegen UM provisioniere das TC4400-Modem nicht, oder zicke dabei, oder mache sonstige Schwierigkeiten, kann ich so nicht bestätigen. Hatte den TC4400 angemeldet, ging ganz flott. Angerufen, quatschen die irgendwas von "Fritzbox". Ist keine Fritzbox, sage ich, ist ein Modem. Auch gut, her mit der MAC. Durchgegeben, ein Paar Stunden später war das Modem freigeschaltet.
Hatte aber vor einem Monat ein Problem mit meinem Internet (wie sich später rausstellte, war der Verstärker auf dem Dachboden kaputt). Da fingen die Probleme an. Bei UM angerufen, sagen die mir, die würden einen Techniker schicken, aber wenn sich rausstellen sollte, dass es nicht an der Leitung liege, sondern am Modem, müsste ich 99 Märker berappen. eben weil kundeneigenes Gerät. Und überhaupt, so UM, seien ihre Messwerte in Ordnung, der Speicher meines Modems solle angeblich kaputt sein. Ich sagte also dem Kundencenter, die sollen mir eine Vodafone Station schicken, um es damit zu testen. Weil nämlich, wenn ein Gerät von Vodafone angemeldet ist, kostet es nix, wenn ein Techniker vorbeikommt.
Parallel habe ich auch Werner angeschrieben und ihm meine Leiden geschildert, von wegen Unitymedia schiebe alles auf mein Modem ab, und ich bräuchte ein Ersatzmodem, um ihnen zu beweisen, dass es an der Leitung liegt. Werner ist topp, hat mir gleich ein Modem geschickt, die Drecksäue von UM auch, haben aber eine Liefergebühr für die Dreck-Station berechnet, obwohl die Internetstörung gar nicht am Modem lag.
Nu gut, schlürfte also der Techniker an. Mit seinem Gerät alles geprüft, Werte im Keller (SNR), von wegen mein Modem kaputt. Die Drecksstation (man, war das ein Stück Abfall!), beide Modems von Werner und das Meßgerät des Technikers stimmen überein, da ist UM ganz kleinlaut geworden. *Winsel winsel*. Also, Internet funzt wieder, Testmodem ging an Werner zurück, nu schreibt mir UM, ich solle ihnen ihre Abfall-Station zurückschicken. Heißt, ich soll den Rückversand blechen. Obwohl alles ihre Schuld war!
Das müsst ihr also bedenken, wenn ihr mit dem Gedanken spielt, auf ein eigenes Modem umzusteigen. Nur Stress mit den Typen!
Lustig fand ich, dass der Techniker meinte, ich fahre mit meinem eigenen Modem gut, weil Vodafone nur Probleme mit der Vodafone Station habe, liest man auch sonst überall, vor allem, was das das Arris-Modell betrifft, wenn aber der Vodafone eigene Techniker zugibt, die Station sei eine Ansammlung von Bugs, das spricht doch Bände! Er meinte, ich solle sofort den Station-Müll abklemmen und mein eigenes Modem anschließen. Klar, hat er recht, sofort bei UM angerufen, nu ging es aber nicht mehr so flott, wie das erste Mal. Die Type brabbelte irgendwas von wegen "Probleme im System" und vertröstete mich auf morgen. Am nächsten Tag noch immer nicht provisioniert. Rufe ich also an, "ähh, wir haben aber noch gar nix gemacht... werde ich gleich weitergeben..." Man, sind das Faulpelze! Also Druck gemacht, ist dann doch ein Paar Stunden später freigeschaltet worden, hätte ich aber nicht angerufen, hätten sie bis heute nix gemacht. Weil es alles faule Säue sind.
Also schön, zurück zum Anfang. Als ich mein Modem damals zum ersten Mal provisioniert hatte, habe ich bei UM auch angefragt, ob ich nicht Dual Stack bekommen könne. No problem, sagen die mir, das gehe aber nur mit einem anderen Vertrag, Die Umstellung koste mich aber nur einen Cent mehr. Einen Cent? sage ich. Ja, nu, ist schon viel Geld, aber DS Lite, da ist meines Bleibens nicht länger, mache ich, habe jetzt aber keine Zeit, rufe ich in einer Stunde wieder an.
Gut, rufe ich also später wieder an, her mit dem Dual Stack für einen Cent! Äh... einen Cent? Das hättest du wohl gerne! Musst schon den Power Upload dazu buchen. Ja, wie jetzt Power Upload?! Die Tante hat doch vor einer Stunde gesagt, "einen Cent"? Deine Tante interessiert uns nicht, sagt mir UM. Ich wollte denen ja erklären, es handele sich um IHRE Tante, nicht die meine, da haben sie aber nicht darauf hören wollen. Also doch Power Upload gebucht, obwohl ich ihn überhaupt nicht brauche, aber was willste mit denen machen...
Haben sie mich also auf Dual Stack umgestellt, und dafür 10,-€ Gebühr kassiert, wegen vorzeitiger Vertragsumstellung. Rufe ich also bei UM an, seid ihr toll? Ich bleche doch jetzt mehr als vorher, war doch die Vertragsumstellung in eurem Interesse! Kein Problem, sagen die mir, die 10,-€ schreiben wir die wieder gut. Haben sie freilich nie gemacht, hatte ich aber keine Lust, in der Telefonschlange rumzuhängen, um mich anschließend mit ihnen rumzuärgern.
Ich hatte also mein Modem provisioniert bekommen, nur Internet funzte nicht. Was stellt man denn am eigenen PC ein? Ähhh... Keine Ahnung gehabt von all diesen Netzwerksachen, im Internet nachgucken ging ja nun nicht, weil kein Internet. Ich also ab zum Kumpel und bei ihm an den PC ran und nachgeschaut. Dazu muss ich sagen, dass ich ja bis dahin meinen PC nur an den Router angeschlossen gehabt hatte, so dass ich am PC eine feste IP vergab und als Gateway die IP des Routers. Ich war schon so daran gewöhnt, dass ich felsenfest glaubte, auch jetzt, wo der PC am Modem hängt und eben selbst der Router ist, dass ich auch jetzt eine feste IP am PC vergeben muss. Nun aber, nachdem ich mich ein bisschen eingelesen hatte, dämmerte es mir. Junge, die IP muss doch automatisch bezogen werden!
Ich also ab nach Hause, auf automatisch gestellt... funzt nicht. Was zum Geier? Ich habe drei Betriebsysteme zu der Zeit installiert gehabt, Win10, WinPE und WinXP (WinXP habe ich mittlerweile rausgeschmissen), also unter Win10 und WinPE ist keine IP-Adresse bezogen worden, unter WinXP schon. Da denke ich mir, was ist da bloss los? Also rumgefummelt, plötzlich kriege ich auch unter Win10 eine IP von Unitymedia. Jo, was habe ich denn gerade gemacht?! Ach du meine Fresse, der UDP-Port 68! Der muss doch freigeschaltet werden in der Firewall für ausgehende Verbindungen! Das hatte ich doch glatt vergessen...
Nu wundere ich mich aber, wieso war denn der Port unter WinXP freigeschaltet? Ja klar, wegen
Code:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\bits
der Dienst verwendet den Port auch, habe ich aber nur unter WinXP gebraucht, hatte ich also unter den Win10-Systemen nie freigeschaltet gehabt.
Also soweit, so nervig. Nun stellten sich mir zwei Probleme: Erstens, muss NAT her für ipv4, zweitens, ipv6 für alle Geräte im Netzwerk. Also zuerst zum NAT. Es ist wirklich unglaublich, wie erbärmich Win10 (ich rede nicht von der Server-Edition) sich bei Netwerksachen anstellt, damit ist nun wirklich kein Staat zu machen. Ich habe eine Repo bei github erstellt:
https://github.com/WRFan/ubuntu und habe dort auch Windows Probleme angesprochen, man muss wannsinnig sein, wenn man das System als Router zu gebrauchen gedenkt. Ich hatte freilich anfangs davon keine Ahnung. Ich kann jetzt nicht auf alles einzeln eingehen, ich verweise also auf meinen Beitrag bei github, hier nur das Wesentliche. Ich habe ja nun wirklich alle NAT-Programme ausprobiert, inclusive des MS eigenen ICS, und was ich da an Blödsinn erlebt habe, damit könnte man Bücher füllen, was ich bei github geschrieben habe, ist nur ein Bruchteil davon.
Ich hatte also meine Versuche, NAT über Windows einzurichten, erst einmal aufgegeben, und dachte mir, kümmerst dich um ipv6 zuerst. Keine Ahnung von ipv6 gehabt, zum erbärmlichen Verhalten von MS dhcp-Client und ICS bei ipv6-Präfix Bezug und anschließender Delegation siehe meinen Beitrag bei github, unbrauchbar. Ich hatte anfangs ja, weil ich keine Ahnung von SLAAC hatte, angenommen, ISPs vergäben direkt /128 ipv6-Adressen an alle Geräte im Haus, ich hatte aber immer nur eine ipv6-Adresse bekommen, nämlich die /128 für meinen PC, alle anderen Geräte saßen auf dem Trockenen.
Ich rufe also bei UM an, habe nur eine ipv6-Adresse von euch bekommen! Her mit ipv6-Adressen für alle meine Geräte! Gibt es doch genug davon auf der Welt! Nö, sagt mir UM, wir vergeben nur eine, das wäre ja noch schöner! Aufgelegt. Ich sitze also da und denke mir, nur eine ipv6-Adresse? Kann doch nicht sein! Was sollen denn die ganzen Siris und Alexas ohne ipv6 machen? Was hat bloß die Tante bei UM gemeint mit "nur eine Adresse"? Also ab ins Netz und zum Thema gestöbert. Stellt sich raus, die UM-Tante meinte mit "Adresse" den ipv6-Präfix, also nur einen Präfix bekommt man pro Vertrag. Und weil die MS Internetfreigabe so dolle funzt, ist der Präfix auch nie bezogen worden, Näheres siehe meinen Beitrag bei Github.
Also fort mit dem blöden ICS, fort mit dem MS dhcp-Client, muss eben ein richtiger ipv6-Client her. So, google, nu spuck mal schön ipv6-Clients für Windows aus. Da lacht mir Google ins Gesicht. Wat lachst denn so blöd? Na, Googy hatte recht, es gibt überhaupt keine ipv6-Clients für Windows, außer dem eingebauten "dhcp" Dienst, der den ipv6-Präfix bezieht (oder eher "beziehen soll", denn der versagt ja jämmerlich), und dann über ICS SLAAC-t. Soll wohl alles ein bisschen professioneller laufen unter der Server-Edition von Windows, mir kommt keine andere ab jetzt auf die Festplatte als eben die, so viel ist klar.
Also kein NAT und kein SLAAC unter Windows. Was mache ich nun? Na, ist doch klar, Linux. Bloss, ich habe doch keine Lust, den ganzen Tag unter Linux zu sitzen, nur um Internet zu haben! Klar, was die Lösung ist, virtuelle Maschine. Also die Einrichtung von Linux in der virtuellen Maschine, sowie die Netzwerk-Einrichtung beim Linux-Boot vom USB Stick als eigenständiges System hat mich Monate gekostet, plus ich musste das VMWare-Programm selbst unter WinPE zum Laufen bringen, bei diesem kastrierten System ist das eine Wissenschaft für sich, kann wiederum nur auf die github repo (oben) verweisen, sowie:
https://github.com/WRFan/ipv6prefix Das geht zu sehr ins Technische hinein als dass ich hier alles ausführlich erörtern könnte. Hier will ich nur erwähnen, dass ich das NAT unter Windows über das VMWare interne NAT realisiert habe, welches eigentlich nur für virtuelle Gastsysteme gebraucht wird, aber ich habe den NAT-Adapter von VMWare im virtuellen Linux an den virtuellen Netzwerkadapter gebridg-et, der seinerseits an die zweite Netzwerkkarte meines PC gebridge-t ist (welche wiederum an das Netzwerk angeschlossen ist) und somit das NAT-Gateway für alle Geräte im gesamten Netzwerk verfügbar gemacht:
https://github.com/WRFan/ubuntu/blob/main/etc/network/interfaces Unter dem Linux, der vom USB-Stick gebootet wird, wird NAT über iptables realisiert:
https://github.com/WRFan/ubuntu/blob/main/etc/network/interfaces_USB ipv6-Präfix Bezug über dhclient:
https://github.com/WRFan/ubuntu/blob/main/etc/dhcp/dhclient.conf https://github.com/WRFan/ubuntu/blob/main/sbin/dhclient-script https://github.com/WRFan/ubuntu/blob/main/sbin/dhclient-script_USB SLAAC (Delegation) über radvd:
https://github.com/WRFan/ubuntu/blob/main/etc/radvd.conf https://github.com/WRFan/ubuntu/blob/main/etc/radvd_USB.conf Zu den einzelnen Problemen, dass z.B. Linux ständig die beiden Netzwerkadapter-Module verwechselt und mal den einen, mal den anderen zuerst lädt, habe ich bei Github Stellung genommen, also dort nachlesen.
Hier nun stellt sich die berechtigte Frage, was denn so eine virtuelle Maschine an Speicher und CPU verbrät? Also, wenn man gerade was herunterlädt, geht freilich der CPU-Vebrauch in die Höhe, aber ich persönlich lade selten große Dateien runter, beim normalen Surfen ist die CPU-Auslastung minimal.
Was den Speicher angeht, das kommt ja alles darauf an, wie ihr Linux einrichtet, als Router braucht man ein minimales System, das muss man eben einrichten, Dienste abschalten und auch sonst alles aus dem Speicher schmeissen, was dort nichts zu suchen hat. Bei mir funzt Ubuntu mit 160 MB Speicher, den VMWare vom System-Speicher abzwackt, notfalls auch mit 128 MB, würde ich aber nicht empfehlen. Mit allem Drum und Dran braucht die virtuelle Maschine an die 400 MB Speicher, hält sich in Grenzen.
Auf der Platte benötigt Linux ca. 750 MB, ein Witz, meine Windows VM frisst 8GB, ist aber im Grunde schnuppe bei heutigen Plattengrößen.
Man muss auch bedenken, dass so ein Router, bei dem man WIRKLICH Zugriff hat (also ssh, und nicht etwa snmp oder Browser-GUI, ein Witz), sich zu vielen Dingen eignet. So habe ich z.B. die KMS-Aktivierung von Windows Volume über den Router realisiert, die Dateien sind auf Github zu finden. Zwar ließe sich Windows auch über ein Windows-System aktivieren, eine Windows-Version des KMS-Servers ist ebenfalls auf Github zu finden, ich gebe aber zu bedenken, dass Windows sich nicht über 127.0.0.1 aktivieren lässt, d.h., das Windows-System, das aktiviert, muss wiederum selbst von einem anderen OS aktiviert werden, was Blödsinn ist, weil ja Linux selbst keine Aktivierung benötigt, gleichzeitig aber alle Windows-Systeme sowie MS Office aktivieren kann.
Übrigens, zieht euch mal per Wireshark die Kommunikation zwischen Windows und dem KMS-Server rein, höchst interessant (Wireshark-Filter auf "dcerpc" stellen).
Mobiltelefone lassen sich ebenfalls über Linux steuern, wer mal spielen möchte:
https://packages.ubuntu.com/xenial/usbmuxd https://packages.ubuntu.com/xenial/ideviceinstaller https://packages.ubuntu.com/xenial/python-imobiledevice https://manpages.debian.org/testing/libusbmuxd-tools/index.html https://manpages.debian.org/unstable/ifuse/ifuse.1.en.html https://github.com/libimobiledevice/libirecovery https://manpages.debian.org/unstable/libimobiledevice-utils/ideviceenterrecovery.1.en.html Kindereien...
Außerdem lasse ich auf dem Linux-Router den Apache und den dnsmasq Server laufen. Ist ja auch das Sinnvollste, wo Linux bei Netzwerk-Sachen die Nase vorn hat. Habe den Linux Router auch dazu verwendet, HFS-Images (dmg) in ISO zu konvertieren usw. usf. Versucht das mal auf eurer Kotz-Fritze. Oder noch besser, versucht es auf der Vodafone Station, rofl.
Also soweit so gut, ipv4 und ipv6 hatte ich nun auf allen Geräten, nun zur Sip-Telefonie. Da möchte ich allen hier im Forum schön danken, die den Cisco-Dreck SPA112 empfohlen hatten. Ich habe keinen Bock, alle Probleme erneut aufzuführen, die ich mit diesem Mist-Gerät hatte, Interessierte verweise ich auf meinen Beitrag im offiziellen Cisco-Forum:
https://community.cisco.com/t5/atas...dhcp-and-cant-set-via-ivr/td-p/2015210/page/2 Es ist aber nicht sicher, ob die meinen Beitrag stehenlassen, auf negative Bewertungen stehen die nich' so. Wenn sie aber meinen Beitrag löschen sollten, verschiebe ich ihn eben zu Github, Google findet ihn so und so, würde Cisco nix bringen.
Also nur mal in aller Kürze, und was Unitymedia angeht: Die haben mich auf einem ipv6-only SIP Server untergebracht, und dieses Drecksgerät von Cisco unterstützt kein ipv6, weil die Schweine kein firmware update nachgeschoben haben (und auch nicht nachschieben WERDEN, weil sie mittlerweile den Support eingestellt haben).
Code:
nslookup ssl85-v6.telefon.unitymedia.de
Supi, was? Na, ich habe bei UM angerufen, ich will einen ipv4-fähigen SIP Server! Du kannst uns mal! meint UM. Du hast doch Dual Stack, oder? Also hast du ipv6 zu können. Ja, liebe Leute, alle meine Geräte können doch ipv6, aber die Cisco-Schweine... Cisco geht uns nix an, sagen sie mir, beschwer dich doch bei denen. Dann erzählten die mir irgendeinen Blödsinn, von wegen ich soll einen Teredo-Tunnel nutzen, und was weiß ich, was alles.
Na, ich denke, ich rede mit Schwachsinnigen, also sage ich, bringt mich einfach nur auf einem ipv4-fähigen Server unter, ihr habt doch welche, die ipv4 können, und ob ich nun da, oder dort bin, das kann euch doch egal sein. Darauf sagt UM, die könnten mich nicht direkt einem SIP Server zuweisen, sondern sie könnten nur die SIP-Daten neu generieren, ob ich dann aber einen ipv4-fähigen Server bekomme, stehe in den Sternen.
Ja, was ist denn das für ein Unsinn, denke ich, kontrollieren sie ihr System, oder umgekehrt? Na, was blieb mir übrig? Generiert halt die Daten neu, sage ich. Also warte ich nu, und muss alle Gespräche inklusive solcher zu Unitymedia übers Mobiltelefon abwickeln, das geht ins Geld, aber dermaßen! Habe mich auch schon bei UM beschwert, da sagen sie, hier hast du eine Nummer, kostet nix! Von wegen kostet nix, haben sie mir eine Festnetznummer gegeben, also bleche ich auch da 9 Cent pro Minute bei blau.de (prepaid).
Tagelang habe ich gewartet, die neuen SIP-Daten kommen nicht per Post, und auch im UM-Kundencenter nicht zu finden. Aber um in diesem Scheiß Kundencenter überhaupt was zu finden... na ja. Habe also bei UM angerufen, wo sind die neuen SIP-Daten? Haben erst mal 10 Minuten rumgezickt und sich unwissend gestellt, ich gerate bei UM immer an super nette und super kompetente Mitarbeiter, haben sich aber am Ende dennoch dazu herabgelassen, mir mitzuteilen, dass die Daten am nächsten Tag kommen sollten. Na, ich kreuze also die Finger, dann tatsächlich einmal im Leben Glück gehabt, einen ipv4-Server bekommen.
Habe mich also mit zwei Handbüchern durch die Einstellungen des SIP ATA durchgewurstellt, alles eingestellt... funzt nicht. Interner Server Fehler. Was ist denn nun wieder los? Unitymedia schreibt mir, "konsultieren Sie bitte das Benutzerhandbuch des Herstellers". Ja, liebe Leute, woher soll denn Cisco wissen, welche Einstellungen Vodafone eigene SIP-Server erwarten? Aber bei UM gibt es niemanden, mit dem man reden könnte, die sind doch alle gaga.
Habe mich also umgesehen, bin dann glatt tatsächlich hier im Forum fündig geworden:
Code:
SIP -> RTP Packet Size: 0.020
Na, danach funzte SIP. Ist aber auch zu viel verlangt, dass UM solche Infos bereitstellt! Das wäre ja Arbeit, und da ist UM sehr allergisch dagegen.
Also, ich SIP-pe so vor mich hin und freue mich des Lebens, dann hatte ich aber eben das Problem mit dem Verstärker, hatte ich oben erwähnt. Weil kurzzeitig der Vodafone-Station Müll provisioniert war, bin ich von meinem schönen SIP Server geflogen. Als ich dann mein Modem wieder provisioniert hatte, habe ich gebeten, mich auf dem gleichen Server unterzubringen, na, ist klar, was jetzt kommt, oder? Die können immer nur die Sip-Daten stupide neu generieren, auf den eigentlichen Server hätten sie keinen Einfluß. Also kreuze ich mir wieder die Finger, hoffentlich kriege ich nicht schon wieder einen ipv6-only Server (Drecks-Cisco!). Nee, also diesmal gleich vorne weg einen ipv4-Server gekriegt, nur UM ist doch zu blöde ihre eigenen Server einzurichten, das Problem habe ich ausführlich im Cisco-Forum (Link oben) beschrieben.
Es geht aber im Grunde darum, dass dieser Server ( ssl93-ds.telefon.unitymedia.de ) im Gegensatz zum dem Server, auf dem ich vorher drauf war ( ssl104ds.telefon.unitymedia.de ) mit Geräten, die hinter dem NAT stecken, nicht zurecht kommt, dieser schwachsinnige Server versucht doch glatt mit der LAN IP-Adresse des Cisco-Gerätes direkt zu kommunizieren. Ich wollte ja erst mal im offiziellen Vodafone Forum darüber berichten, aber dann denke ich, neee, ich lese ja so ab und zu die Beiträge im offiziellen Forum, habe keine besonders hohe Meinung von Leuten, die sich da rumtummeln.
Ich habe trotzdem mal bei UM angerufen, war natürlich totaler Blödsinn, gebe ich zu, sie haben freilich kein Wort verstanden (hatte einen Techniker am Telefon, hat aber bei UM wenig zu sagen). Trotzdem haben sie zugegeben, das Problem liege auf ihrer Seite. Kein Problem, wird gefixt! Plötzlich steht am nächsten Tag ein Vodafone-Techniker vor meiner Tür. Was will denn der bei MIR? Ja, ich will doch ihr Telefon fixen, lieber Kunde! Na, ich sage ihm, er soll sich verpissen gehen und lieber den SIP Server fixen, meine Geräte seien in Ordnung. Die Type verkrümmelt sich also, und nun ratet mal, ob Vodafone den Server gefixt hat? Zwei Versuche habt ihr frei.
Blieb mir also nix übrig, als Port-Weiterleitungen auf SIP/RTP Ports einzurichten. Scheiß-Lösung, wäre alles nicht notwendig, wenn das SPA112 ipv6 fähig wäre, weil da NAT keine Rolle spielt und eine direkte Kommunikation mit dem SIP Server über die globale ipv6-Adresse möglich wäre, aber naja, Cisco eben.
Das war ja nu eine spaßige Erfahrung, möchte ich also allen schön danken, die das Gerät empfielen, aber vor allem natürlich den kompetenten Mitarbeitern bei Vodafone, und vor allem Cisco! Tolle Firma!
Hier im Forum ist ja auch Grandstream HT801 / HT802 empfohlen worden, kann ich auch nur empfehlen, obwohl ich es nicht getestet hatte, aber es unterstützt ganz sicher ipv6, und auch sonst scheint mir das Gerätchen gut zu sein, soweit ich mich in das Benutzerhandbuch eingelesen habe. Kostet bei ebay.de 25 Märker, ich habe aber für Cisco über 30 bezahlt. Könnte mir in den Ars*h beißen!
Was den Wechsel der IP-Adressen angeht, um den es mir von vornherein ging, da empfehle ich meinen Beitrag hier:
https://github.com/WRFan/ipv6prefix Ich erörtere auf dieser Seite die verschiedenen Möglichkeiten, bei einem Kabelanschluß die IP zu ändern und stelle auch den dafür notwendigen Code zur Verfügung, um das zu automatisieren:
https://github.com/WRFan/ipv6prefix/blob/main/mac.cc https://github.com/WRFan/ipv6prefix/blob/main/mac_OLD.cc Näheres auf Github, hier will ich nur kurz die Mögichkeiten des IP-Wechsels erwähnen:
1) ipv4-IP Änderung über MAC-Änderung. Nicht sonderlich bequem, da bei einer Änderung der MAC alle Geräte im Netzwerk inklusive des Modems neu initialisiert werden müssen, damit sie ihre ARP-Tabelle updaten.
2) bei Dual Stack, und falls ein Server sowohl ipv4 als auch ipv6 unterstützt, kann man bei etwaiger Blockierung der ipv6-Adresse auf ipv4 switchen. Freilich, wird auch diese blockiert, ist Sense.
3) Änderung der "Dhcpv6DUID":
Code:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\tcpip6\Parameters
Praktisch nutzlos, weil Google, z.B. den ganzen Präfix blockt
4) die einfachste und beste Möglichkeit, geht aber nur bei Servern, die ipv6-fähig sind, leider noch zu wenige (Amazon, z.B. ist immer noch ipv4, glaubt man das?!): neuen ipv6-Präfix von Unitymedia anfordern. Das kommt auf den von euch verwendeten ipv6 DHCP-Client an, bei meinem (dhclient) geschieht das durch Löschen von:
Code:
/var/lib/dhcp/dhclient6.leases
Ist die Datei nämlich vorhanden, wird der ehemals erhaltene Präfix neu Rebind-et:
Code:
fe80::XXX:XXX:XXX:XXX ff02::1:2 DHCPv6 Rebind XID
ansonsten Solicit-et, worauf Unitmedias Advertise folgt, der den Präfix enthält, welcher dann vom Client Request-et wird:
Code:
fe80::XXX:XXX:XXX:XXX -> ff02::1:2 DHCPv6 Solicit XID
fe80::201:5cff:fe7b:f046 -> fe80::XXX:XXX:XXX:XXX DHCPv6 Advertise XID
fe80::XXX:XXX:XXX:XXX -> ff02::1:2 DHCPv6 Request XID
fe80::201:5cff:fe7b:f046 -> XXX::XXX:XXX:XXX:XXX DHCPv6 Reply XID
Option: IA Prefix (26)
Preferred lifetime: 604800
Valid lifetime: 1209600
Prefix length: 59
Prefix address: 2a02:XXX:XXX:XXX::
Übrigens, wenn ihr einen neuen Präfix von UM anfordert, übertreibt es nicht. Ich habe mal was getestet und habe ca. 10 Mal einen neuen Präfix in kürzester Zeit angefordert. Da hat mich das CMTS einfach blockiert. Präfix wird bezogen, ins Internet komme ich nicht mehr. Musste das Modem neustarten, dann ging es wieder. Freilich weiß aber kein Mensch davon, im Internet findet sich nix, ist aber ganz sicher, habe ich mehrmals getestet, immer mit dem gleichen Ergebnis. Das Problem besteht nur beim Anfordern von neuen Präfixen, bei einem einfachen Rebind des gleichen Präfix besteht das Problem nicht.
Also, ich dachte nun, meine Netzwerksorgen wären zu Ende, aber da fing es erst an! Das Wlan-Problem und die Anbindung von Mobiltelefonen und meinem Mac über Wifi ans Internet. Weil ich ja von Euch so tolle Hilfe in dieser Beziehung bekommen hatte, war ich ziemlich ratlos. Access Point, Basis Station, Wifi Router, Wifi-Empfänger, mir ist von diesen ganzen technischen Begriffen ganz übel geworden, wußte nix damit anzufangen. Na, ich sitze also belämmert da... plötzlich fällt mein Blick auf meinen alten TC7200-Router, den ich vor der Umstellung auf mein eigenes Modem hatte. Der war eigentlich als Testgerät für Techniker gedacht, weil sie ja an kundeneigene Geräte nicht rangehen. Ich sagte aber schon, als ich ein Problem hatte, hatte mir UM die Vodafone Station zugeschickt. Warum das? Ja, was weiß ich, bei denen weiß doch die linke Hand nicht, was die rechte tut, vor allem jetzt, wo sie ihr System auf das Vodafone-System umstellen, ein Durcheinander ohnegleichen.
Also, ich denke mir, der TC7200 kann doch Wlan? und zwar 802.11n, nicht das Neueste, aber, da ich nur einen iPhone 5s besitze (der kann nix Besseres), und den Mac nur wenig nutze, ist das eine prima Lösung. Jaaa, kann man denn den Wlan AP des Routers nutzen, wenn das Koaxialkabel nicht steckt? Probieren geht über Studieren, erste Netzwerkkarte des PCs in den ersten LAN-Anschluß des TC4400-Modems, zweite Netzwerkkarte des PCs an den TC7200, SIP ATA ebenfalls an den TC7200 und TC7200 an den zweiten LAN-Anschluß des TC4400. So, wären alle Geräte ans Netzwerk angebunden, und den Switch habe ich auch nicht mehr gebraucht, der TC7200 hat ja genug Anschlüsse.
Also angeschlossen, Wireshark gestartet, war ich ganz verwundert zu sehen, dass mein iPhone tatsächlich im Netzwerk aufgetaucht ist. Na, also im iPhone die Adresse des NAT-Gateways manuell eingegeben, ipv4 funzt! Super, was ist nun mit ipv6? Nee, will er nicht! Ja, was ist denn nun los? Ja, so ist es mit den Unitymedia Quark-Routern, die lassen die radvd Router Advertisements nicht durch. Wie soll da bitte das iPhone SLAAC-en? Nu ist mir der Bridge-Modus des TC7200 eingefallen. Von dem ist ja seinerzeit viel geschrieben worden, weil Unitymedia den immer rausgeworfen hat. Das geht aber nur, wenn der Router per Koaxialkabel mit dem UM-CMTS verbunden ist, ich wollte aber den TC7200 als reinen Access Point nutzen. Also, nach viel Mühe und Not und vielen verlorenen Nerven habe ich den TC7200 doch in den Bridge-Modus versetzt, da hat er auch die radvd RAs durchgeschleift, hatte ich also auch ipv6 auf die Wlan-Geräte bekommen. Braucht man weder einen Switch, noch einen AP zu kaufen.
Das einzige Problem ist, der TC7200 läuft im Bridge-Modus auf 192.168.100.1, der TC4400 aber doch auch! Dumm di dumm! Konfliktchen. Ich wollte ja zum TC7200 über snmp verbinden und die Adresse ändern, da hat aber Unitymedia vorgesorgt und den snmp Zugriff abgeschaltet. Ist doch nett von Unitymedia, oder? Ist aber schnuppe, weil man den TC4400 auch über 192.168.0.1 erreichen kann, und den Access Point des TC7200 muss man ja nur einmal einrichten. Der TC4400 lässt sich übrigens über SNMP ansprechen, an dem möchte ich aber nicht so gerne fummeln, ist mir denn doch zu teuer, falls ich was verbocke und was kaputt geht. Wer aber doch mal spielen möchte:
https://manpages.debian.org/testing/snmp/index.html Code:
snmpwalk -Os -v2c -c public 192.168.0.1
Für Windows gibt es auch einen SNMP-Browser, nennt sich "mibbrowser".
Trotzdem mal ein interessantes Problem, wenn eine IP-Adresse im Netzwerk mehrmals vorkommt, wie entscheiden Betriebssysteme dann, welche angesprochen wird? Also über Linux und Darwin weiß ich nix zu sagen in der Beziehung, aber unter Win10 ist das so: Geht der Request zu 192.168.100.1 von einer IP-Adresse, die sich an dritter Stelle unterscheidet (z.B. 192.168.0.13), so wird bei mir der TC4400 angesprochen. Ergeht jedoch der Zugriff von einem Netzwerkadapter aus, der an dritter Stelle ebenfalls die Zahl "100" führt (z.B. 192.168.100.4), wird der TC7200 angesprochen. Warum das so ist? Was fragt ihr mich? Ruft in Redmond an, Bill Gates wird es euch erklären. Oder noch besser, fragt die Super-Experten hier im Forum, die wissen doch alles.
Übrigens, der Access Point des TC7200 erlaubt die Einstellung auf 5 GHz, 20/40 MHz Kanalbreite. Das ist bei verschiedenen Anbietern des TC7200 unterschiedlich, denn das Gerät ist von vielen ISPs verwendet worden, u.a. sogar von Schweizern (!). Das weiß ich, weil ich mal Infos zum TC7200 gesucht habe und dann auf so einer Schweizer Seite gelandet bin, habe aber kein Wort verstanden. Ja ja, die Schweizer. Also bei einigen ISPs wird TC7200 mit einer OS ausgeliefert, bei der sich entweder 20 ODER 40 MHz Kanalbreite einstellen lassen, aber bei der von Unitymedia 20 oder 20/40. Das Letztere bedeutet, wenn ein Gerät im Netzwerk auftaucht, das 40 MHz nicht rafft, wird auf 20 runtergestuft.
Nun habe ich den TC7200 dazu verwendet, eine Datei vom iPhone direkt auf die Platte meines PCs runterzuladen. Im Intranet lässt sich die Geschwindigkeit ja am genauesten prüfen. Also
Code:
/System/Library/Caches/com.apple.dyld/dyld_shared_cache_arm64
mal runtergeladen (830 MB), Firefox zeigt eine Download-Geschwindigkeit von 9.2 MB an. 9.2 MB == 73.6 Mbit, das entspricht fast genau den 72mbps, die Wikipedia als Brutto-Speed für 5 GHz, 20 (!) MHz Kanalbreite angibt. Ja, was soll das, unterstützt der iPhone 5s 40 MHz Kanalbreite nicht? Habe ich bei Google angefragt, der verweist mich auf das offizielle Appel-Forum. Tatsächlich hat da auch jemand gefragt, ob iPhone 5s 40 MHz unterstützt. Man hat aber dort nur mit Schwachsinnigen zu tun, denn die Idioten antworten, "iPhone 5s unterstützt 40 MHz Kanalbreite auf dem 2.4 GHz Band nicht". Daraufhin sagt der Typ, er habe danach nicht gefragt, sondern, ob 40 MHz Kanalbreite auf dem 5 GHz-Band unterstützt werden. Aber naja, mit den Appel-Leuten ein vernünftiges Gespräch führen zu wollen ist ein sinnloses Unterfangen.
Habe jedenfalls Wlan eingerichtet, dachte ich mir, Ende gut, alles gut. Man, lag ich aber daneben! Die Probleme fingen erst an! Apple, eben. Haben wir doch schon seit Eva damit nix als Probleme. Ich war ja früher voll auf Windows abgefahren, mittlerweile gebe ich bei bestimmten Sachen dem Linux den Vorzug, aber über Apple habe ich nichts Gutes zu berichten. Ihre Geräte und Betriebssysteme sind kindisch und zum Arbeiten überhaupt nicht geeignet. Was mich nun vor allem genervt hatte, war, dass das iPhone (Mac auch) ständig Verbindungen mit Apple-Servern aufnimmt und ständig meine Internetbandbreite für sinnlose Abfragen stiehlt. Gut, sage ich, muss ich eben am iOS rumfummeln und ein Paar Dinge abstellen, damit das Telefon endlich seine Schnauze hält. Wo ist denn bash? Muss über SSH rein.
Wer das jetzt gelesen und von iPhone Ahnung hat, der wird über meine Naivität laut auflachen. Ja, ihr habt gut lachen, ich habe Monate gebraucht, um das Gerät zuerst zu jailbreaken, dann den ganzen Schwachsinn abzustellen. Ich kann hier wiedrum nicht ins Detail gehen, Interessierten empfehle ich meine Github-Repo zu dem Thema:
https://github.com/WRFan/jailbreak10.3.3 Vor allem, zieht euch mal die nutzlosen Dienste rein, die ich abgestellt hatte:
https://github.com/WRFan/jailbreak1...e/var/db/com.apple.xpc.launchd/disabled.plist Nachdem ich also diesen ganzen Quark abgestellt hatte und auch sonst 1000 Sachen am Telefon verändert hatte (wobei ich das Telefon so ca. 20 Mal umgelegt hatte und das System aufs Neue aufspielen musste, aber das ist eine andere Geschichte), hatte ich das Telefon soweit, dass es nun endgültig seine Klappe hielt, Schluß mit Bonjour, Schluß mit unangeforderten Internet-Zugriffen, überhaupt, Schluß mit allem! APNS (com.apple.apsd) habe ich an gelassen, damit eingehende WhatsApp Anrufe rein gepusht werden, sonst alles abgestellt. Drecks-Appel.
So weit, so gut, und noch mal, wer sich eingehender mit der hier erörterten Thematik beschäftigen möchte, der lese meine Beiträge bei Github/Cisco, die ich oben erwähnt hatte.