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Unitymedia Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht

Diskutiere Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Ich hab hier in BW einen Business-Anschluss Office Internet 50 im Rahmen dessen ich 5 (!) statische IPv4 bekomme sowie ein Cisco EPC3212 Modem...
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #1

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Ich hab hier in BW einen Business-Anschluss Office Internet 50 im Rahmen dessen ich 5 (!) statische IPv4 bekomme sowie ein Cisco EPC3212 Modem. Ein echtes Modem. Das Kabel i Ehternet konvertiert und sonst nichts. Dahinter habe ich meine eigene Firewall, meinen eigenen Router, meine eigenen WLAN-APs. Das könnte von mir aus alles so bleiben, es ist der stabilste Internetanschluss, den ich je hatte. Nur hätte ich gern etwas mehr Geschwindigkeit und wäre sogar bereit, Vodafone dafür mehr Geld pro Monat zu bezahlen. Allerdings besteht man dort für jegliche Vertragsänderung standhaft nicht nur darauf, mir vier meiner fünf IPv4-Adressen wegzunehmen (dafür hätte ich noch Verständnis), sondern auch darauf, mir ein Hitron-Gerät zu stellen (oder alternativ eine Fritzbox) samt Technikertermin, das Cisco dürfe ich leider nicht behalten (obwohl es doch bis zu 400 MBit/s beherrscht), das sei "nicht mehr gewünscht". Zudem werde ich vor die Wahl gestellt, nur entweder eine statische IPv4 oder Dual-Stack mit IPv4 und IPv6 haben zu können.

Mein Leid ist Euch damit geklagt. Habt Ihr Ideen zu Folgendem:

a) Gibt es noch eine Telefonnummer, wo man anrufen kann und eine Lösung erwirken. Ich will mehr bezahlen für etwas, was technisch möglich ist (hätte ich noch zu Unitymedia-Zeiten einen Vertrag über höhere Bandbreite abgeschlossen, würde der ja jetzt auch noch funktionieren). Wenn ich es nicht bekomme, bekmmt VF halt weniger Geld, muss aber trotzdem mein Legacy-Gerät weiter supporten. (Wobei ich ehrlich gesagt nicht wüsste, was es da zu supporten gibt, aber gut ...). Das kanns doch nicht gewesen sein?

b) Gibt es Erfahrungswerte mit dem Hitron CGNv4. Sind diese Geräte in einem echten Bridge-Modus betreibbar (so, dass sie weder NATten noch routen noch WLAN bereitstellen noch sonst etwas machen, was ihre Firmware zu häufigen Abstürzen veranlassen oder ein Sicherheitsproblem darstellen könnte, dass dieser Teil der Firmware also echt deaktiviert ist)? Erreichen diese Geräte in dieser Betriebsart eine mit den Cisco-Modems vergleichbare Betriebsstabilität (unter ein Neustart pro Jahr erforderlich)?

Die Situation am Installationsort lässt ein Consumer-Gerät, das ein- bis zweimal die Woche aus und wieder eingeschaltet werden muss (und als solches nehme ich die von Vodafone bereitgestellten Endgeräte aufgrund von Erfahrungen an anderen Standorten nun mal wahr), schlicht nicht zu. Ich zahle ja nicht ohne Grund den Business-Mehrpreis, weil ich professionelle Hardware haben möchte.

c) Ist es tatsächlich so, dass man nur entweder statische IPv4-Adresse(n) (eine würde mir auch reichen, fünf müssen nicht sein ...) oder IPv6 haben kann, aber nicht beides?
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #2
Da kann man leider nur dumm kucken :rolleyes:
Aber man wird Dir das Modem sowieso eines Tages wegnehmen, da man es im Netz nicht mehr haben will.
Also freunde Dich schon mal mit einer Fritzbox an und dem "schönen" RIP Mode :cool:
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #3
Und wenn du ZUSÄTZLICH einen Consumer Vertrag für mehr Bandbreite abschließt und den dann einfach zusätzlich mit deinem Router verbindest und nur für Trafficspitzen bei ausgehenden Daten nutzt?
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #4
a) Keine Chance. Und nein, sie "müssen" dein Gerät nicht supporten. Es ist Eigentum von UM und sie können es jederzeit durch ein anderes austauschen.

b) Das Hitron wird bei UM NRW bei statischer IP mit vorkonfiguriertem BridgeMode ausgeliefert, verhält sich also wie ein reines Modem.
Wie es bei dynamischer IP ist, weiß ich nicht, kannst du aber fragen.

c) Du kannst auf jeden Fall dynamischen DualStack haben. Ich glaube, Du kannst auch zu einer festen IPv4 ein IPv6 Präfix bekommen - jedoch kein statisches.
Das kannst du jedenfalls probieren, da sehe ich am ehesten eine Chance für dich.
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #5
Danke für Eure Antworten.

Mein Verdacht ist ja, dass die das Cisco eigentlich deswegen aus dem Netz haben wollen, weil bei dem alle 6 Monate das Netzteil abraucht und dann immer ein Techniker kommen muss, der gleich das ganze Modem austauscht. Ich hab das beim ersten Mal mit angesehen. Als das Netzteil dann das nächste Mal tot war, bin ich zum Conrad und hab ein ordentlich Dimensioniertes geholt, seitdem läuft das Ding und läuft und läuft und läuft und wird solange laufen, bis Unitymedia mich zur Rückgabe zwingt. Ich nehme an, deren Plan ist, die Geräte einfach mit dem nächsten Technikereinsatz beim nächsten abgerauchten Netzteil aus dem Verkehr zu ziehen, Tja, da können sie lange warten :) :) :). Oder kann mir hier einer erklären, was für Probleme diese Modems sonst im Netz bereiten könnten?

Der Vorschlag mit dem zusätzlichen Consumer-Vertrag. Nun, man kann sich auch mit dem kleinen Fußzeh in der Nase bohren ... ich suche eine einfache, robuste Vanilla-Lösung. Das wäre so ziemlich genau das Gegenteil davon. Die Installation soll ohne mein Zutun durchlaufen können; ein Load-Balancing zwischen Consumer mit dynamischer und Business mit statischer IP schreit einfach nach aller möglichen Art von Problemen. Ich brauch die höhere Bandbreite auch nicht zum Filmchengucken ...

Wenn es sich denn irgendwann nicht mehr vermeiden lässt - wenn ich das richtig sehe, fahre ich mit einem Hitron CGN-V4 auf jeden Fall besser als mit einer Fritzbox, wenn mein Ziel ist, ein möglichst unanfälliges, robustes, konfigurationsoptionenfreies Dingens mit möglichst wenig Eigenintelligenz und sonstigen Eingriffen zwischen meinem Router und dem Kabel zu haben? Gibt es Erfahrungswerte, kann man das Hitron, wenn es im Bridge-Modus ist, einstecken und vergessen oder ist es pflegebedürftig?

Am unklarsten ist mir die Situation mit DualStack geblieben. Da halfen auch mehrere Telefonate mit Vodafone nicht wirklich weiter. Ich nehme an, wenn ich DualStack einfach bei dem Sales-Typen beauftragt hätte, wäre meine statische IPv4 weg gewesen. Der Techniker erklärte dann später, dass bei statischer IPv4 kein DualStack möglich sei, erklärte aber nicht, warum. Die statische IPv4 ist Grundvoraussetzung, ich hätte dazu gern native IPv6-Konnektivität provider-seitig. Warum das Prefix dann dynamisch sein muss, erschließt sich mir nicht, ist aber egal, da es sowieso überhaupt nicht angeboten wurde.

Ich bin insgesamt recht enttäuscht von meinen Telefonaten mit Vodafone. Als ich damals mit Unitymedia diesen Vertrag abschloss, hatte ich den Eindruck, endlich einen technisch kompetenten Ansprechpartner für alle Fragen zu haben; dieser Eindruck ist diesmal nicht entstanden. Und das, wo ich anbiete, auf 4 von 5 statische IPs zu verzichten. Da sollte man sich doch ein wenig bewegen können. Ich kann es mir nicht leisten, jetzt bei dem Sales-Typen irgendwas zu beauftragen und wenn es dann installiert ist zumerken, dass es doch nicht das ist, was der Technik auf Telefon meinte, dass es das vermutlich werden würde, weil der Sales-Typ gar nicht kapiert hat was ich wollte ... oder weil es Vodafone-seitig nicht gewünscht ist ...
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #6
..... sondern auch darauf, mir ein Hitron-Gerät zu stellen (oder alternativ eine Fritzbox) samt Technikertermin, das Cisco dürfe ich leider nicht behalten (obwohl es doch bis zu 400 MBit/s beherrscht), das sei "nicht mehr gewünscht".

Du kennst ja wahrscheinlich die Geschwindigkeitsangaben des Wlans die immer auf den Routerverpackungen drauf stehen. Genauso verhält es sich auch mit den Angaben bei Modems. Das sind rein theoretisch Werte, die in der Praxis nicht erreicht werden können. Das Cisco war bei UM zu keiner Zeit für mehr als 200Mbit zugelassen und das wird sich auch nicht mehr ändern.
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #7
Das Cisco kann nur wenig Kanäle ansprechen, dadurch wird die Last nicht homogen verteilt und die Segmentkapazität wird nicht effizient genutzt.
Das Hitron CGNv4 ist völlig okay und für deinen Router/Firewall transparent, auch wenn es über die anderen LAN Schnittstellen noch weiteren Krams beherrscht. Am bridge Port läuft alles einwandfrei.
Siehe auch hier: wobei ich es mit einem /29er Netz in Betrieb hatte.
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #8
Das Cisco kann nur wenig Kanäle ansprechen, dadurch wird die Last nicht homogen verteilt und die Segmentkapazität wird nicht effizient genutzt.

Im Prinzip sollte es doch bei den Segmentgrößen, die so üblich sind eine gewisse "Herdenimmumität" geben.

Ob man nun auf mehrere 100 Endgeräte die 31 verfügbaren DOCSIS-Downstream-Kanäle so verteilt, dass alle Endgeräte alle verfügbaren Kanäle nutzen können, oder ob man gut durchgerührt jedem altbackenen Endgerät eine Auswahl von 4 ... 8 Kanälen zuweist....
Ein gewisses Problem könnte es natürlich geben, wenn die Zuordnung nicht dynamisch ist, sondern nur zum Verbindungsaufbau ausgehandelt werden kann. Da kann es natürlich ggfs. situativ zu mehr Flaschenhälsen kommen ...
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #9
Was spricht gegen 1G Privatanschluss+TC4400, wenn dir das /29 egal ist?
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #10
Was spricht gegen 1G Privatanschluss+TC4400, wenn dir das /29 egal ist?
Er möchte die feste IP behalten.
Und beim Business mit fester IP erlauben die Hornochsen ja bekanntlicherweise kein eigenes Endgerät 🤮
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #11
Im Prinzip sollte es doch bei den Segmentgrößen, die so üblich sind eine gewisse "Herdenimmumität" geben.

Ob man nun auf mehrere 100 Endgeräte die 31 verfügbaren DOCSIS-Downstream-Kanäle so verteilt, dass alle Endgeräte alle verfügbaren Kanäle nutzen können, oder ob man gut durchgerührt jedem altbackenen Endgerät eine Auswahl von 4 ... 8 Kanälen zuweist....
Ein gewisses Problem könnte es natürlich geben, wenn die Zuordnung nicht dynamisch ist, sondern nur zum Verbindungsaufbau ausgehandelt werden kann. Da kann es natürlich ggfs. situativ zu mehr Flaschenhälsen kommen ...

Inwieweit die Zuordung dynamisch ist, kann ich auch nicht sagen. Fakt ist aber, das sein Cisco niemals die 400Mbit erreichen würde, je nach Segmentauslastung vielleicht nicht mal die Hälfte. Und das VF sich den Stress mit Kunden die dann den Speed bemängeln nicht geben will, kann ich absolut nachvollziehen.
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #12
Die Ciscos kommen nicht mit dynamischer Kanalzuordnung zurecht soweit ich weiß. Gab doch immer wieder mal Beschwerden darüber, das plötzlich keine Verbindung mehr möglich war und dies nur durch einen Neustart behoben werden konnte.
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #13
Inwieweit die Zuordung dynamisch ist, kann ich auch nicht sagen. Fakt ist aber, das sein Cisco niemals die 400Mbit erreichen würde, je nach Segmentauslastung vielleicht nicht mal die Hälfte. Und das VF sich den Stress mit Kunden die dann den Speed bemängeln nicht geben will, kann ich absolut nachvollziehen.

Aber der Threadersteller hat nur einen Business 50 Tarif - von da her wäre ein Ersatz nicht erforderlich ... Er hat zwar erwähnt dass das Cisco rechnerisch für 400 MBit/s reichen würde (da bin ich bei Dir, dass das zumindest "Auf Kante genäht" wäre), aber dass er einen entsprechende Tarif-Upgrade beabsichtigt nicht ...
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #14
Nochmals herzlichen Dank. Ich verstehe jetzt besser, warum vielleciht doch ein neues Modem her muss. Ich dachte eigentlich nicht an ein Upgrade gleich auf 400. Mir ging es vor allem um die 5 MBit/s Upstream, die mir zu knapp sind. Das Angebot, das mir Vodafone unterbreitet, latuet auf 200/15. Das sollte das Cisco ja schon irgendwie schaffen. Aber wenn ein Modemtausch der Netzstabilität zuträglich ist, will ich mich da ja nicht querstellen, sofern ich eben tatsächlich ein transparentes Modem bekomme.

Es bleibt die Frage nach statischer IPv4 in Kombination mit einem IPv6-Adresspräfix (bevorzugt natürlich auch statisch). Ich habe von Vodafone a) die Aussage, dass ich meine statische IPv4 (eine, oder alle fünf gegen heftige Zuzahlung) behalten kann, und b) die Aussage, dass "eine Umstellung auf DualStack möglich" sei, aber keine Aussage, dass die statische IPv4 bei Dualstack auch tatsächlich erhalten bleibt.
 
  • Business-Vertrag - moechte Cisco behalten, Vodafone will nicht Beitrag #15
Wenn du auf DualStack umstellen lässt, dann ist die statische IP mit großer Wahrscheinlichkeit weg. Nicht, weil das technisch nötig wäre, sondern weil das UM Management so wenig Ahnung von der Technik hat, dass es nur die 4 Auswahlmöglichkeiten (dynamische) "IPv4 only", "IPv6 only, DSLite", "DualStack" und "statische IP" gibt.
Frag am besten nochmal bei der Business Hotline und lass dir zusichern, dass die statische IP bei der Umstellung auf DS auf jeden Fall erhalten bleibt! Ansonsten würde ich die Umstellung nicht riskieren.
Und auch nur, wenn du damit leben kannst, dass du sie ggf. trotzdem verlierst und es dann ein paar Tage dauert, sie zurück zu bekommen.
 
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