- Konfiguration Kabelverteilung mit Potentialausgleich Beitrag #51
MartinP_Do
Gelten die fünf Verse des "Vaterunser" der Arbeiten an elektrischen Anlagen nicht ganz Allgemein...?
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Hartgesottene "Praktiker" halten die Regeln womöglich nur für "Theoretiker" mit einem VDE-Auswahlabo für verbindlich.Gelten die fünf Verse des "Vaterunser" der Arbeiten an elektrischen Anlagen nicht ganz Allgemein...?
6. 2 Ausführung des Potentialausgleichs
e) Ist ein direkter Anschluss an eine Erdungsanlage ungeeignet, weil beispielsweise in ausgedehnten Kabelnetzen hohe Ausgleichsströme im Kabelschirm (äußerer Leiter) erwartet werden, muss ein besonderer Schutz vorgesehen werden.
Dieser Schutz kann erreicht werden durch
...
- Einbau der Geräte in ein nichtmetallenes Gehäuse oder
- Isolation der Geräte vom Metallgehäuse
Das Sicherheitszeichen "Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung" ISO 7010-W012:2011-05 muss am Gehäuse angebracht werden.
Die Übersetzungen der englischen Texte von IEC bzw. CENELEC sind leider hin und wieder auch missverständlich..Normen sind manchmal, wie das Orakel von Delphi....
Nebulös ist das nur wenn man keinen Normzugriff hat.Das nebulöse "Isolation der Geräte vom Metallgehäuse" ist womöglich die Passage, wo das doppelt galvanische Trennglied ins Spiel kommt...oder wird es anderswo auch explizit erwähnt?
Für die Auslegestelle in der Uni Stuttgart-Vaihingen kann ich das verneinen.Wenn ich in nicht einmal 2 Jahren Rentner bin, gehe ich ggfs. doch mal in die Unibibliothek in 10 km Entfernung - da ist eine Normenauslegestelle... aber wahrscheinlich darf man nicht einmal Popcorn mit in den Leseraum nehmen ;-)
Obwohl ich mein vertraglich geregeltes Zitierrecht großzügig auslege, kam bei mir noch kein Kofferträger vorbei. Ich lasse aber gerne auch anderen Usern den Vortritt, nur scheint es hier keine Alternative zu geben.Vielleicht tue ich der Passage aber auch Unrecht, und mit dem umliegenden nicht zitierten Sätzen würde es verständlicher...
(Bitte nicht weiter zitieren, sonst kommen noch Kofferträger von Beuth Verlag oder VDE vorbei ;-) )
Daraus kann man auch ableiten, dass eine Abdeckung des DGT generell erforderlich wäre. In einem nur für Fachkräfte zugänglichen BVT ist der Berührungsschutz jedenfalls für elektrotechnische Laien erbracht. Für EFK und EuP gelten andere Regeln nach 4.1.6.2 Ausführung des Potentialausgleichs
...
Werden Ausgleichströme erwartet, die die maximalen Nennströme der Kabel und/oder Kabelsteckverbinder überschreiten, muss eine galvanische Trennung, wie nachfolgend beschrieben, eingesetzt werden. Im eingebauten Zustand darf es nicht möglich sein, die Eingangs- und Ausgangsanschlüsse des Trennglieds gleichzeitig zu berühren.
Mit dieser nicht unbedingt professionellen aber pragmatischen Lösung ist der Berührungsschutz m. E. erfüllt.Bei meiner Fehlersuch-Irrfahrt bzgl. Wackelkontakt im HÜP hatte ich mir selbst ein DGT besorgt, und an der passenden Stelle dazwischengeklemmt. Als Isolier-Gehäuse habe ich eine übliche Feuchtraum-Verteilerdose aus Weichkunststoff verwendet ... (Wollte für das vergessene Original-Teil nicht noch einmal Versandkosten löhnen)
Wenn auch die nicht gemessenen Ströme unproblematisch sind, war das von der KDG lange Zeit untersagte DGT nicht erforderlich.Das "Warndreieck" ist inzwischen aus dem Tintendrucker, zuerst nur handgemalt mit Edding ;-)
Nennenswerte Potentialdifferenz zwischen den beiden Seiten gibt es in der Realität aber nicht ... (aktuell 20 mV mit dem Multimeter im AC-Messbereich 20 V ...)

Offenbar war der Glaube zu optimistisch, nach Ablauf der Schamfrist ergänze ich selbst:Da ich nicht glauben will, dass kein einziger User Zugriff auf die DIN EN IEC 60728-11 (VDE 0855-1):2023-10 hat, überlasse ich die Vervollständigung des Zitats aus 4.1 Allgemeines anderen:
Das Vorgenannte gilt nicht für elektrotechnisch unterwiesene Personen oder Elektrofachkräfte ...
4 Grundlegende Anforderungen
4.1 Allgemeines
...
Das Vorgenannte gilt nicht für elektrotechnisch unterwiesene Personen oder Elektrofachkräfte (nach 3.1.40 und 3.1.41), die an den Betriebmitteln arbeiten und durch Entfernen der Schutzabdeckungen gegen stromführenden Teilen des Betriebsmittels ausgesetzt sein können.
Die Codes bei CableCon, wie z.b. 4.9, 5.1, etc beziehen sich eher auf den Durchmesser des Dielektrikums.Was jetzt!?
Oben schreibst du, das weiße Kabel ist 6,5 mm und die schwarzen Kabel 6,8 mm (die Jumper/Patchkabel sind auf jeden Fall RG6).
bei 6,8 oder auch 6,5 mm sind die 4.9er Stecker korrekt.
Dein Kabel mit den 6,5mm Durchmesser ist kein Midikabel und auch kein RG59-Kabel, sondern ein ganz "normales" RG6-Kabel, wo auch die 4.9er Stecker korrekt sind.
Allgemein wird gesagt, dass RG6 etwa 7mm Durchmesser hat, RG6 ist aber nur ein Oberbegriff für viele verschiedene, aber sehr ähnliche Kabel je nach Hersteller.
RG59 hat etwa 6-6,1 mm Durchmesser und die Stecker sind dann die 3.9er, macnhmal auch 3.7er.
Wie auch immer, ich habe damals mal "gelernt", dass man die Abschirmung am ÜP-Kabel sowieso IMMER umschlagen soll.
Das wird hier aber eh wieder so ein Thread, wo alles zerredet wird.
Schraub dein DGT ab, fass das aus der NE3 kommende Kabel an und stelle fest, dass du keinen Stromschlag bekommen wirst.
Keine gewisse Gefahr, ich habe selber noch nie einen Stromschlag aus der NE3 bekommen und kenne auch keinen einzigen "Techniker", den das passiert ist.
Was mal (ein mal in 20 Jahren) passiert ist, ist dass ein NE3-Techniker beim auftrennen eines Kabels in der Erde beim berühren BEIDER Kabelseiten einen Schlag bekommen hat. Das war ein einziger Vorfall dieser Art in der ganzen Zeit.
Wie "Ja, und?!" für die Auswahl des Steckers ist nur der Durchmesser des Dielektrikums relevant.Ja, und!?
Sorry!@shm0 Leichenweckung? Der Thread ist 19 Monate alt!