Unitymedia Vermieter nutzt Unitymedia

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  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #1

Oh-Leut

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Hallo,

wir als zukünftige Mieter wollen die EG Wohnung mieten und haben gesehen das der Vermieter Unitymedia nutzt.
Im Keller haben wir die Boxen gefunden (siehe Bild)

Unitymedia-Keller.jpg

Es gibt nur insgesamt 2 Etagen (2 Parteien) EG/OG

In der EG Wohnung haben wir auch Wandanschlüsse gefunden wo nur noch Runde Stecken reinpassen !
Ich gehe davon aus das das Haus (TV / DSL) über Unitymedia versorgt wird.

Ich kenne vom Telefon / DSL Wanddose die Länglichen stecker !

1. (Telefon/DSL) müssen wir dann Unitymedia nutzen (Telefon/DSL) oder können wir unseren jetzigen anbieter (O²) mitnehmen ???
2. (TV) Wenn wir für TV Unitymedia nutzen müssen, können wir direkt an die Wanddose gehen oder müssen wir auch ein Vertrag mit Unitymedia machen,
gibt es dann eine Box für empfang ???

Leider kenne ich mich da nicht aus da wir jahrelang TV via Satschüssel empfangen !
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #2
1. Direkt neben dem Unitymedia Übergabepunkt befindet sich der APL der Telekom, es wird also vermutlich auch normales DSL Verfügbar sein. Ein Verfügbarkeitstest bei der Telekom oder O² dürfte da Klarheit bringen. Von dem APL gehen auch Telefonleitungen weg, würde mich sehr wundern, wenn es in der Wohnung keine klassische Telefondose gibt.
2. Falls der Vermieter TV über Kabel schaut, wird er vermutlich einen Einzelnutzervertrag haben. Heißt, ihr müsstet ebenfalls einen Kabel TV Vertrag abschließen. Wenn ihr keinen TV älter als ~10 Jahre habt, braucht ihr wahrscheinlich keinen extra Receiver für den Empfang.
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #3
@robbe

vielen Dank für die schnelle AW, ob der VM einen Einzelnutzervertrag hat müsste ich erfragen, vorher hatte sein Sohn im EG gewohnt !
Wir haben ein Sony TV mit internen Resiever für Digital / Analog empfang und ggf. Steckplatz für Modul

Die überprüfung sagt an dieser Adresse ist O² Verfügbar
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #4
TV-Grundgebühr (ca 20€ monatlich, eventuell auch nur noch 15€ rum) ist schon zur Nutzung von TV-Diensten als solches Grundvoraussetzung. Mit einem digital-kabeltauglichen TV-Gerät (fat alle Geräte, zumindest wenn nicht älter als 10 Jahre) können die unverschlüsselten Sender empfangen werden, für die verschlüsselten Sender gibt es einen Beistellreceiver (vergleichbar Sat-Empfänger), eventuell auch ein CI+ Modul (so das TV Gerät CI+ überhaupt unterstützt). Ob und was womit geht, hängt von den Sendern ab.
Eine aktuelle Liste der TV-Sender, die es bei Unity, jetzt Vodafone gibt findest du unter

bzw für BW unter
Die Senderbelegung wird gerade geändert, in den PDF-Dateien interessieren nur noch die Sender, wo in der letzten Spalte (Frequenz nach Umstellung) noch ein Wert angegeben ist. Parallel dazu der Hinweis unverschlüsselt/verschlüsselt, ich denke selbsterklärend = verlangt CI+Modul, oder Beistellreceiver (den gibt es teilweise auch mit eingebauter Festplatte zum Aufnehmen).
Internet und TV-Dienste gibt es im Kombipack, aber auch einzeln.
Stecker für TV sind eigentlich immer rund. Die Frage: die "Schiebestrecker" wie schon vor 20 Jahren und analogem TV, oder schon F-Stecker (Verbindungen über Schraubgewinde,-Anschlüsse, im Sat-Bereich der übliche Anschlusstyp). Für die Nutzung von digital TV und vor allem Internet, sollte die Antennendose diese F-Stecker (Schraubgewinde) haben. Im Zweifelsfall würde bei Vertragsabschluss ein Unity/VF-Techniker hier aber auch kostenlos eine veraltete Dose tauschen.

Wenn du jetzt 02 hast, dann wahrscheinlich DSL.
Wie hier schon steht: wahrscheinlich hast du ebenfalls einen herkömmlichen Telefonanschluss. Wie schnell DSL an deiner neuen Adresse geht, kannst du über einen Verfügbarkeitstest prüfen. Grundsätzlich, so dein jetziger Provider dich weiterhin versorgen kann mit Internet und Telefon (wahrscheinlich), kommst du aus dem bestehenden Vertrag nicht raus, eventuell, wenn der Speed via DSL an der neuen Adresse (deutlich) langsamer ist, wie das, was du bisher gebucht hast - gegebenenfalls bei 02 fragen.

Die Preise für Internet sind bei VF in meinen Augen OK, die Preise für TV sind schon heftig (um es freundlich auszudrücken). Für "nur Internet + Telefon" muss man Kabewl-TV, also die Grundgebühr, nicht buchen, sondern nur wenn man TV glotzen will über den Kabelanschluss. Es ist zumindest eine Überlegung wert, nur Internet (und Telefon) bei Unity/VF zu buchen, oder bei deinem o2 zu bleiben und TV über ein Streamingangebot zu beziehen, das ist meist günstiger. Internetperformance von Unity ist sehr regional abhängig, tendenziell in Grosstätten oft schlecht weil überlastet, aber z.B. bei mir in einer Kleinstadt klappt das 24/7 fehlerfrei mit vollen Durchsatz. Also entweder testen (und gegebenenfalls widerrufen), oder vielleicht noch eher mal bei Nachbarn fragen, welche Kabel-Internet nutzen. Die angebotenen Geschwindigkeiten für Kabel-Internet dürften deutlich höher sein, als das, was über DSL realisierbar ist (DSL ist bei 250/40 ja definitiv Ende, Kabel hingegen in den meisten Gebieten mit bis zu 1000/50 möglich, was nichts über die angesprochene Performance sagt). Naja, Internet-mässig bist du wahrscheinlich weiterhin erstmal an o2 gebunden, wobei Unity/VF die Kosten für Internet und Telefon bis zu 12 Monate auf 0 senkt, wenn in deinem Fall o2 noch eine Restlaufzeit hat, an die du gebunden bist.
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #5
Mein O² Vertrag würde 10/2021 Verlängert werden ich ihn nicht bis 07/2021 kündige !

Was ich nicht verstehe ist wenn ich Vodafone buchen würde, kommt nochmal eine Kabelanschluss TV Connect gebühr (15 euro) oben drauf ..... obwohl schon 2 Dosen in der EG Wohnung sind und der VM selbst Unitymedia nutzt !!!
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #6
Kabel TV Grundgebühr (von mir aus Kabelanschluss TV Connect genannt) muss nur gezahlt werden, wenn man KABEL-TV nutzen will, aber nicht, wenn man nur Internet (und Telefon) von Unity/VF bezieht. Die Anzahl der TV-Dosen ist dabei egal, man zahlt je Wohnung, egal ob 1 oder 38 TV Dosen. Gucken kann man so direkt eh nur die unverschlüsselten Sender, für die verschlüsselten braucht es entweder ein CI+Modul, oder den Beistellreceiver von VF. Modul oder Beistellreceiver kannst du durch die Wohnung schleppen, so direkt aber natürlich nur ein Endgerät (TV) dran anschliessen. Gegen Aufpreis gibt es auch mehrere Module + Dekodier-Karten, bzw. Beistelldekoder (letztere zum Teil, oder von mir aus auch alle Modelle, heutzutage ohne Dekodier-Karte, diese ist technisch gesehen sogesehen eingebaut, je nachdem was du buchst kann die Freischaltung der Sender angepasst werden).

Wenn du VF Kabel-Internet und Telefon buchen würdest und O2 kündigst zu Oktober21, würde VF bis dahin keine Gebühren für Internet+Telefon verlangen. Einfachster Weg ist die Bestellung über die VF-Webseite mit Kündigung des alten Anbieters durch VF, gegebenenfalls mit Rufnummern-Mitnahme, wenn das überhaupt möglich ist (muss der gleiche Vorwahlbereich von alter und neuer Wohnung sein).
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #7
Die Kabelgebühr hat doch überhaupt nichts damit zu tun, ob und wie viele Dosen vorhanden sind und auch nicht ob eine andere Wohneinheit im Gebäude bereits Kabel nutzt.
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #8
wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, brauche ich kein TV über VF buchen sondern könnte mein Fernseher (mit Eingänge HF Antenne / Kabel & ZF Satellit ) direkt an die dose anschließen und Freie Sender empfangen ???
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #9
Nein, immer noch nicht.
Bzw. das könntest du zwar, dafst du aber nicht.

Steht bereits in der 1. Antwort .
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #10
alles klar Danke , ich buche einfach VF Horizon TV Cable für 30 euro
nehme meine 100er O² DSL einfach mit , bzw. werde es dann verlängern für die neue Adresse !
Sowas kompliziertes hab ich noch nicht erlebt , sorry !
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #11
technisch gesehen JA, wobei nur die unverschlüsselten Sender direkt empfangen werden können.
Ansonsten ist das TV-Signal im Allgemeinen freigeschaltet, wenn man z.B. Internet(Telefon) über UM/VF bezieht. Es gibt zwar auch sogenannte Sperrfilter, welche das TV-Signal/die dafür genutzten Frequenzen, blockiert (= kein TV Empfang), aber die werden nur sehr selten eingebaut.
Und wie hier schon steht: "technisch funktionieren" ist eine Sache, dennoch nicht zulässig/erschleichen von Dienstleistungen, eine andere Sache = sollte man sich dabei nicht erwischen lassen. Je nach Aufbau des lokalen Koax-Netztes im Haus, wenn die Antennenkabel deiner Wohnung so direkt in den Keller gehen, ohne vorher mit dem/den Antennenkabel(n) aus der zweiten Wohnung im Gebäude zusammengeführt zu werden, wird VF die Wohnung wohl direkt abklemmen, wenn du gar nix nimmst bei VF. Klar kann man das wieder zusammen schrauben, womit es technisch wieder geht, aber dann sind wir wieder beim erschleichen von Dienstleistungen - möchtest du dich nicht für erwischen lassen (auch wenn ein reines TV so direkt kein Signal zurück sendet an den Anbieter = man muss schon physikalisch in deiner Wohnung nachsehen, ob und was du angeschlossen hast)

Wie schon geschrieben: vielleicht b9st du besser dran, wenn du einen TV Streamingdienst nutzt, wenn du per se vorhast O2 zu behalten + letztere genug Speed bietet (je HD Kanal ca. 16MBit/s, je SD-Kanal ca.10MBit/s beim Streamen). Für 30 Euro, bzw. vielleicht auch nur 15 moantlich, lässt sich viel streamen, und ein besserer Vertrag bei einem Internetanbieter wie Waipu. oder Zatoo bekommen, die ÖR-Sender hast du mit de kostenlosen Apps der Anbieter umsonst).
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #12
TV Gucken darfst du über Internet Streaming, DVB-T2 über Antenne oder SAT TV
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #13
Insofern technisch möglich, hat dein Vermieter ja auch nichts dagegen, wenn du dir eine Sat Schüssel Installierst.
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #14
Ich weiß jetzt nicht, was du für Ansprüche stellst, aber 100 mbit ist bei Kabel Internet unterste Geschwindigkeitskategorie. Für in der Regel denselben oder sogar geringeren Preis erhältst du über TV Kabel deutlich schnelleres Internet. Man kann bei allen bis mindestens 500 MBit buchen, bei der Hälfte aller Anschlüsse sogar bis 1000 MBit. Ich persönlich würde nie wieder zu DSL zurück wollen. DSL ist jetzt da, wo Kabel vor 10 Jahren war. Auch die Bürokratie-Scheiße über Reseller als Externer in einem anderen Netz drinzuhängen (fast alles DSL ist ja in der Basis von der Leitung her letztlich Telekom) ist im Störungsfall ungünstig.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #15
würde ich etwas bezweifeln, dass der Vermieter nix dagegen hat, wenn es aber nicht auffällt, z.B. auf einem Balkon nach Süden raus... wenn man es nicht sieht, kann er nichts dagegen haben. Dennoch ist die Nutzung des Balkons arg "gestört" *g*
DVB-T2 Empfang ist abgesehen der ÖR-Sender auch kostenpflichtig und hängt vom Wohnort ab, ob eine Zimmerantenne reicht.
Die Kabel-TV Grundgebühr bei Unity/VF, bzw. der unkodierte Programmanteil, entspricht etwas dem, was man auch auf Astra hat = ÖR-Sender in SD und HD (allerdings nicht alle regionalen Programme, insbesondere nicht den Haufen an Regionalfenstern vom WDR) + SD-Programme der deutschen Privatanbieter, wie diese auch über Sat unverschlüsselt übertragen werden.
Unabhängig vom Wunsch-TV-Programm (dazu schreibt er Thread-Starter nix) würde ich weiterhin sagen: selbst für "nur" 15€ monatlich gibt es verschiedene Streaming-Anbieter, welche die Sender anbieten für weniger Geld, bzw. bei den Anbietern wie ARD und ZDF per App auch kostenlos. DSL100 (so die 100 auch tatsächlich ankommen in der neuen Wohnung, DSL ist da ja etwas emfindlich), wird reichen für 2-3 mal parallel TV glotzen (auch in HD) + zusätzlich noch etwas Internet surfen.
Hängt dann auch etwas vom TV ab. Ich habe ein Android-TV (Philips oled 903) da lassen sich Streaminganbieter komfortabel mit einbinden und nutzen wie normales TV, bei älteren Geräten (ich hab auch noch ein Philips von 2006 ganz ohne Netzwerkfunktion), ist z.B. ein FireTV-Stick für einmalig ~40€ eine gute Option, relativ simpel Streamingdienste nutzen zu können
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #16
Da er bei o2 ist, kann es eh passieren das o2 ihn auf Kabel umstellt.
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #17
hallo

Ich würde erstmal mit dem Vermieter reden,wie das geregelt wird mit dem Kabelanschluss.Grade weil da vorher ja nur der Sohn in der Whg drin gewohnt hat.
Den vil Bezahlt dein Vermieter das ganze Jahr im Voraus,für zbs 1 bis 3 Wohneinheiten.

gruss kalle
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #18
Ich weiß jetzt nicht, was du für Ansprüche stellst, aber 100 mbit ist bei Kabel Internet unterste Geschwindigkeitskategorie. [...] Auch die Bürokratie-Scheiße über Reseller als Externer in einem anderen Netz drinzuhängen (fast alles DSL ist ja in der Basis von der Leitung her letztlich Telekom) ist im Störungsfall ungünstig.
Ich würde mal behaupten - proved mich gerne wrong - dass 100 MBit für 80-90% der Internetnutzer völlig ausreichen und jeder Euro mehr für schnelleres Internet zu viel ist.
Und mag sein, dass die Entstörung bei DSL bei Resellern mal etwas länger dauert, aber die meisten DSL Störungen kann man zumindest beheben.
Wenn es bei Kabel Internet dann heißt, "Tut uns leid, das Segment ist dicht, wir können Ihnen entweder einen Rabatt einräumen bis nächstes Jahr der Nodesplit stattfindet oder Ihnen ein Sonderkündigungsrecht einräumen", dann ist das trotzdem nicht besser oder?

wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, brauche ich kein TV über VF buchen sondern könnte mein Fernseher (mit Eingänge HF Antenne / Kabel & ZF Satellit ) direkt an die dose anschließen und Freie Sender empfangen ???
Ich sage es jetzt mal ganz konkret: Es würde ziemlich sicher funktionieren, auch ohne dass du einen TV-Vertrag bei Vodafone gebucht hast, aber es eben einfach nicht erlaubt. Das große Problem für Vodafone ist, dass die das technisch nicht wirklich verhindern können (gerade bei Kunden die auch Internet gebucht) haben. Und das könnte denen noch richtig auf die Füße fallen, wenn die Kabelzwangsgebühr über die Nebenkosten wirklich gesetzlich verboten wird.

Da er bei o2 ist, kann es eh passieren das o2 ihn auf Kabel umstellt.
Nein, das sollte nicht passieren, denn Kabel-Internet ist keine gleichwertige Alternative zu DSL, schon allein weil es ein Shared Medium ist...
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #19
Seit wann ist Kabel-Internet keine vergleichbare Alternative zu DSL ? so einen Quatsch hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Es gibt sicherlich, wie oben auch bereits geschrieben, Segmente im Kabelnetz, welche arg überlastet sind. Selbst wenn in vielen Fällen die Behebung des Problems noch mehrere Monate dauern mag, so ist das zumindest nicht der Normalzustand.
JA, bei O2 und dem Nutzungsabkommen mit VF, sehe ich ebenfalls die Möglichkeit auf Kabel geschaltet zu werden und würde darin erstmal keinen Nachteil sehen. Ganz im Gegenteil, ist bei DSL mit 250/40er Anschlüssen das obere Ende erreicht - so das Maximum am Standort überhaupt verfügbar ist! 100MBit/s halte ich persönlich an sich auch für ausreichend, wenn aber tatsächlich noch Streaming hinzu kommt und an mehreren Geräten und Nutzern parallel genutzt wird, kann das schon eng werden. Dennoch würde ich lieber mehr Geld für einen schnelleren Internetzugang ausgeben, als das völlig überteuerte Kabel-TV-Angebot zu nutzen. Preislich akzeptabel ist das nur, wenn das über die Miete geht, der Vermieter eine grosse Anzahl Wohnungen hat, wodurch der Preis aufgrund von Rabatten passt, was hier aber nicht der Fall sein wird.
Es muss aber auch gar nicht im Interesse von O2 liegen: ob man jetzt die letzte Meile an die Telekom zahlt, oder an VF... also der Kauf des Unity-Netztes durch VF und die Umstellung von VF-DSL-Kunden auf Kabelanschluss, hatte sicherlich mehr Sparpotential für den Anbieter.

Die Nutzung von Kabel-TV, selbst wenn parallel Internet via Kabel gebucht wird, ist über die Sperrfilter für den Frequenzbereich technisch machbar. Ich weiss nicht, ob sich das wieder beruhigt hat, aber mit der TV-tauglichkeit der Fritzbox6591 nach dem letzten Update, haben doch einige hier geschrieben, dass ihnen der Sperrfilter angedroht wurde. Ist aber wieder verdammt ruhig um das Thema geworden.
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #21
Seit wann ist Kabel-Internet keine vergleichbare Alternative zu DSL ? so einen Quatsch hab ich schon lange nicht mehr gelesen. [...]
Die Nutzung von Kabel-TV, selbst wenn parallel Internet via Kabel gebucht wird, ist über die Sperrfilter für den Frequenzbereich technisch machbar. Ich weiss nicht, ob sich das wieder beruhigt hat, aber mit der TV-tauglichkeit der Fritzbox6591 nach dem letzten Update, haben doch einige hier geschrieben, dass ihnen der Sperrfilter angedroht wurde. Ist aber wieder verdammt ruhig um das Thema geworden.
"Alternative" bezieht sich natürlich nicht nur auf die Geschwindigkeit, sondern auf alle (vertraglich) zugesicherten Leistungen. Wenn ich vorher eine eigene IPv4 Adresse hatte, nach dem Umzug aber nur noch DS Lite bekomme, dann ist das schon ein erheblicher Unterschied. (An der Stelle wäre es mal ganz Interessant zu wissen, wie das bei o2 genau läuft).
Genau so, wie wenn ich einen Router ohne Modem von Ubiquiti oder mit pfsense habe: Ein einfaches, freies DSL-Modem kostet 20€, das TC4400 aktuell 170€.
Kosten, die ich ggf. bei Vertragsabschluss (des DSL-Vertrags) nicht mit einkalkuliert habe.

Ja, das Thema Sperrfilter ist echt speziell. Ganz offenbar ist es wohl so, dass Vodafone eben nicht flächendeckend Sperrfilter einsetzt dort wo Leute nur Internet, aber kein TV gebucht haben. Irgendeinen Grund wird es dafür wohl geben...

DSL ist ebenso ein shared medium...
Das stimmt ja nun überhaupt gar nicht. (Zumindest im Fall von Vectoring, sofern du echt Haare spalten willst 🥱)
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #22
Das stimmt ja nun überhaupt gar nicht. (Zumindest im Fall von Vectoring, sofern du echt Haare spalten willst 🥱)

Was Bastler damit sagen will: Jede Technik ist ab einem gewissen Punkt ein Shared Medium
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #23
Was Bastler damit sagen will: Jede Technik ist ab einem gewissen Punkt ein Shared Medium

Und im Falle der Telekom ist es dann das Peering in manche Zonen des Internet...
Die Telekom sieht ihre Kunden als Handelsware - die großen Inhalteanbieter sollen Geld dafür bezahlen, dass sie diese Handelsware erreichen können. Dass die Kunden bereits dafür Geld bezahlen, dass sie Zugang zu diesen Inhalteanbietern bekommen ist da nebensächlich ...
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #24
Irgendwo laufen, egal bei welcher Zugangsart, immer mehrere Teilnehmer zusammen, und ab da ist es immer "shared", nur bei (V)DSL halt mit sternförmiger Struktur ab DSLAM. Das ist vielleicht nicht "shared" nach Definiton, effektiv aber schon. DOCSIS wäre, wenn vom CMTS aus jeder HüP sternförmig angefahren würde, ebenso immer noch ein "shared medium".

Der Unterschied ist die Adressierbarkeit. Bei DOCSIS muss sich das Modem quasi seinen angefragten Teil aus dem Datenstrom herausfischen, bei VDSL wird halt nur das geschickt was angefragt wird. Den DSLAM bzw. die Bandbreite teilt man sich trotzdem mit allen Nutzern, genau so wie ein DOCSIS-Segment.
 
  • Vermieter nutzt Unitymedia Beitrag #25
Nein, das sollte nicht passieren, denn Kabel-Internet ist keine gleichwertige Alternative zu DSL, schon allein weil es ein Shared Medium ist...

O2 kann entscheiden mit welcher Anschlußart sie dich anschließen.
 
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