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Unitymedia Modempegel-Grenzwerte

Diskutiere Modempegel-Grenzwerte im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Nein, da Kanal 32 < und nicht > 774 MHz ist, also OFDM < 774 MHz -5dBmV bis 11dBmV QAM 256-1dB MER >32,5dB Und selbst wenn, was sollen die 0,4...
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #26
der Kanal 32 ist bei 7,4dBmV, also über den max. 7dBmV.
Nein, da Kanal 32 < und nicht > 774 MHz ist, also
OFDM < 774 MHz -5dBmV bis 11dBmV QAM 256-1dB MER >32,5dB

Und selbst wenn, was sollen die 0,4 dBmV denn bitte ausmachen?
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #27
Nein, da Kanal 32 < und nicht > 774 MHz ist, also
OFDM < 774 MHz -5dBmV bis 11dBmV QAM 256-1dB MER >32,5dB

Und selbst wenn, was sollen die 0,4 dBmV denn bitte ausmachen?
Sorry, dann hätte ich das falsch interpretiert 😅
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #28
Dieser Thread darf gerne oben angepinnt werden.

Vodafone NRW

QAM 64 / DVB-C kompletter Frequenzbereich -8dBmV bis 8 dBmV QAM 256-4dB MER > 27,3dB
QAM 256 / DVB-C kompletter Frequenzbereich -4dBmV bis 12dBmV - MER > 32,5dB
OFDM < 774 MHz -5dBmV bis 11dBmV QAM 256-1dB MER >32,5dB
OFDM > 774 MHz -9dBmV bis 7 dBmV QAM 256-5dB MER >27,3dB

TX SC-QAM 40dBmV bis 50 dBmV
TX-OFDMA 34dBmV bis 46 dBmV


Vodafone BW

QAM 64 / DVB-C kompletter Frequenzbereich -8dBmV bis 8 dBmV QAM 256-4dB MER > 27,3dB
QAM 256 / DVB-C kompletter Frequenzbereich -4dBmV bis 12dBmV - MER > 32,5dB
OFDM < 774 MHz -5dBmV bis 11dBmV QAM 256-1dB MER >32,5dB
OFDM > 774 MHz -9dBmV bis 7 dBmV QAM 256-5dB MER >27,3dB

TX SC-QAM 36dBmV bis 47 dBmV
TX-OFDMA 30dBmV bis 41 dBmV


Es ist natürlich noch wesentlich mehr definiert und auch je nach Frequenzbereich gibt es auch noch Abweichungen, aber das lässt sich alles sowieso per Modemauslesen nicht "messen", ist daher für die selbsternannten "Pegelexperten" hier im Forum nicht relevant und würde zu weit führen.

Wichtig: Eine negatvie Schräglage / De-Emphasis von z.B. bis zu 10 dB über das ganze Band gesehen (Unterschiede in der Modulation sind natürlich auch noch dazu zu rechnen) sind durchaus normal und an den meisten Anschlüssen wird man eine De-Emphasis vorfinden, genau so wie auch eine positive Schräglage von bis zu 7 dB über alles gemessen durchaus normal sein kann. Ist alles von der jeweiligen Position in der BK-Anlage abhängig.
Nur @ die selbsternannten Experten, die sowas hier im Forum schon mal als "Fehler" bezeichnet haben...
Hi,

sind diese Werte, Stand heute, noch aktuell?
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #29
Soweit ich weiß ja.
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #30
Ja, sind sie.
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #31
An dem alten Thema ist eine Leichenschändung überfällig:

Kann das wirklich wahr sein, dass Beiträge mit der Maßeinheiten dBmV für LEISTUNGSPEGEL so lange unwidersprochen bleiben? 😭
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #32
An dem alten Thema ist eine Leichenschändung überfällig:

Kann das wirklich wahr sein, dass Beiträge mit der Maßeinheiten dBmV für LEISTUNGSPEGEL so lange unwidersprochen bleiben? 😭
Hmm, ich habe DIESEN Thread nun mal nach Mängeln bei der Einheitenzuweisung mit der Browsersuchfunktion durchsucht und nichts gefunden. Ist das ein vorgezogener Aprilscherz, oder ein allgemeiner Rant gegen diese Forum?

Immerhin gibt es den "Leistungspegel" als Einheit zumindest.

Wenn ich jedes Mal, wenn ich als vorgebliche Maßeinheit für Akku-Kapazitäten in Foren die Einheit "Kw/h" lese einen Euro bekommen hätte, könnte ich vom Geld inzwischen mit der Familie gut essen gehen.... Neulich hat sich das sogar geschrieben von einem "Auto-Journalisten" in einen E-Auto-Test im Internet eingeschlichen ...
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #33
Ist das ein vorgezogener Aprilscherz, oder ein allgemeiner Rant gegen diese Forum?
Das war lediglich ein Hinweis auf antennentechnische Basics von einem verwunderten Angehörigen der aussterbenden RFT-Gilde und nicht von einem der zahlreichen Wutbürger.

Das hat überhaupt nichts mit diesem Forum zu tun, in dem ich bei manchen Themen als RFT-Meister im Unruhestand gleichermaßen über hf-technische Kompetenz aber auch schon gravierende Unkenntnis der Reihe IEC 60728 und insbesondere dem sichheritsrelevanten Teil 11 gestaunt habe.
Immerhin gibt es den "Leistungspegel" als Einheit zumindest.
Immer noch nicht kapiert wo der offenkundige Fehler liegt? :rolleyes:
Wenn ich jedes Mal, wenn ich als vorgebliche Maßeinheit für Akku-Kapazitäten in Foren die Einheit "Kw/h" lese einen Euro bekommen hätte, könnte ich vom Geld inzwischen mit der Familie gut essen gehen..
Die Verwechslung von Maßeinheiten für Arbeit und Leistung ist anderes Thema.
Leistungspegel mit dBmV zu bezeichen toppt noch viel häufigere Vereinfachungsfehler wie absolute und relative gleichzusetzen und Spannungspegel in dB statt dBµV (oder nach ISO richtiger dB(µV)) anzugeben sowie Rate und Ratio oder Schirmdämpfung mit dem anders abgestuften Schirmungsmaß zu verwechsleln.

All das macht eine nicht existierende Maßeinheit nicht richtiger und wäre für einen Antennenprofi mit oder ohne Dibkom-Zertifikat kein Ruhmesblatt. Bei 75 Ohm Impedanz gilt:

- 5 dBm + 108,75 = 103,75 dBµV
11 dBm + 108,75 = 119,75 dBµV


Vielleicht hält jemand die Fehlbezeichnung für so gravierend, dass sie endlich berichtigt wird. Ergänzend ein Nomogramm aus meiner Folien-Mottenkiste.

Folie1.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #34
Ich frage mich immer noch, wo hier im Thread der Fehler gemacht wurde...
Da ich noch nicht im Unruhestand bin, habe ich aber nicht genug Zeit, selber zu suchen, und muss der Suchfunktion des Browsers vertrauen (Der Thread erstreckt sich ja immerhin aktuell nur über 2 Seiten)
und die zeigt bei "dBm" und "Leistungspegel" nur Deine Beiträge ...

Ansonsten wird für die Pegel brav "dBmV" und die MER-Werte "dB" verwendet ...
Ob die Foristen bei der Erstellung der Beiträge etwas falsches gedacht haben, weiß ich nicht - geschrieben wurde hier nichts von Leistungspegel
Bei der allgemeinen Forumssuche sieht das natürlich anders aus .... aber auch da sind die betreffenden Postings doch schon einige Jahre alt ...

Da gibt es aber auch nur 2...3 Kantonisten, die sich sicherlich nicht belehren lassen ...


Und selbst die AVM-Webprogrammierer sind da etwas flapsig

1710854012074.png
Edit: Ich glaube, es fällt gerade der Groschen.... "dBmV" ist womöglich in Deinen Augen keine genormte logarithmische Einheit im Spannungssystem...
Analog Devices führt da aber schon sowohl dBµV, als auch dbmV, und dann auch noch eine Unterscheidung von dBm (50 Ohm) und dBm (75 Ohm) auf

 
Zuletzt bearbeitet:
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #35
Edit: Ich glaube, es fällt gerade der Groschen.... "dBmV" ist womöglich in Deinen Augen keine genormte logarithmische Einheit im Spannungssystem...
Selbstredend sind nach ISO-Schreibweise dB(V), dB(mV) oder dB(µV) logarithmierte Spannungspegel.

Zu meiner Dibkom-Zertifizierung galt noch ein Richtwert für den Modem-Pegel von 110 dBµV, der von KBW bei Einführung von DOCSIS 3.0 auf
  • max. 107 dBµV ≙ 47 dBmV
  • ideal 103 dBµV ≙ 43 dBmV
  • min. 96 dBµV ≙ 36 dBmV
geändert wurde.

Auch die von @Hemapri als VF-Installationspartner genannten Spannungspegel von 6 bis 12 dBmV können nicht stimmen, weshalb ich davon ausgegangen bin, dass damit keine Spannungspegel in dBmV sondern Leistungspegel in dBm gemeint waren, womit die Größenordnung eher passt..

Welche Werte aktuell in den Regionen gelten und wo Änderungen im Zuge der Netzvereinheitlichung anstehen, werde ich bei einem ohnehin anstehenden Gespräch mit VF klären.
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #36
Ist ja die Frage, wo man misst - am Ausgang des Hausverstärkers oder am Ausgang der Dose vor dem Modem...
Auf dem Weg zur Dose kommt ja noch die Dämpfung der Verteilkomponenten unterwegs und der Dose selber obendrauf ...
Bei 107 dBµV betreibt man einige gängige Haus-Verstärker anscheinend schon außerhalb ihrer Spezifikation...

Mein DCT DELTA BKE36 P soll laut Datenblatt nicht auf über 102 dBµV eingepegelt werden...


Irgendwo habe ich hier gelesen, dass die Verstärker auf 95 dBµV = 35 dBmV eingepegelt werden...

Bei mir

35 dBmV
- 6 dB Dämpfungsglied direkt hinter dem Verstärker
- 2 dB Leitung (geschätzt)
- 15 dB Multimediadose

macht 12 dBmV ... an der Dose

Das ist das Spektrum aus der Fritzbox - Unter "Kanäle wird zwischen 4,1 und 9,1 dBmV angezeigt ...

1710864288488.png
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #37
Auch wenn ich nur noch "leicht" mit der Vodafone-Abteilung zu tun habe:

1 .Die Grenzwerte auf Seite 1 gelten nach wie vor genau so wie sie dort stehen.

2. Ist es für die Leute, die einfach nur wissen wollen wie ihre, wie sie es immer nennen "Werte" in Ordnung sind völlig irrelevant ob da nun dBm, dB(mV) oder dBmV steht, auch wenn es fachlich falsch ist.
Die wollen einfach nur wissen, welche Grenzwerte für ihre angezeiten "Werte" gelten.
Selbst wenn da überhaupt keine Einheiten oder Zeichen hinter stehen würden wäre diesen Leuten mit der Auflistung schon geholfen.

3. Wurde in den letzten 10 Jahren bei allen dibkom-Schulungen die ich mitbekommen habe überhaupt nichts zu mehr dB und was dahinter steckt abgefragt oder gar gelehrt. Sonst hätten die ganzen Gärtner, Mauer, Steuerberater, Maler, Flüchtlinge ohne Ausbildung usw. sie auch niemals bestehen können.
Praktisch scheitert es oft schon einfach am Addieren und Subtrahieren (z.B. um Verstärker zu dimensionieren), soll man von den gleichen Leuten tatsächlich erwarten, dass sie wissen was dBµV bedeutet oder wie viel Volt an 75 Ohm 1 dBµV ist?
Träum weiter...
Ist allerdings im praktischen Alltag auch quasi gar nicht nötig, die Baustellen liegen bei viel einfacheren Dingen.
Fängt schon damit an, dass man den "Technikern" vielleicht erst mal zeigen sollte wie man Bauteile gerade an die Wand und fest schraubt und ähnliche Dinge, bei denen man eigentlich von Handwerkern erwartet, dass sie das von sich aus können...
Gerade vor wenigen Tagen erst wieder gesehen, dass ein "Techniker" eine HVA an einem Kunststoffrohr mit einer Banderdungsschelle geerdet hat.
Noch fragen, wo die Baustellen liegen???

4. Halte ich mich hier im Forum weiter zurück, denn viel sinnvolles kommmt hier nicht mehr. Stattdessen dieses Foren-Typische aneinander vorbei reden, obwohl eigentlich jeder längst weiß was gemeint ist.
Dabei meine ich nicht nur Dipole, die zwar Normenzugriff haben (den der normale HSI-Schrauber aber keineswegs braucht und selbst wenn er ihn hätte könnte er die Normen eh nicht deuten), aber Beiträge nicht richtig lesen können (ich meine damit nicht diesen Thread hier).
Auch die "normalen" Threads mit Fragen zur Installation kommen ja quasi gar nicht mehr.

5. Sind Dämpfungsglieder außerhalb der Verstärker in 98% der Fälle falsch, unnötig und ein meist ein Zeichen dafür, dass derjenige der es eingebaut hat grundsätzlich nicht verstanden hat wie man pegelt. Es gibt ganz selten mal Pegelverhältnisse, wo man Dämpfungsglieder benötigt (und dann in der Regel auch nur Rückwegdämpfer).
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #38
5. Sind Dämpfungsglieder außerhalb der Verstärker in 98% der Fälle falsch, unnötig und ein meist ein Zeichen dafür, dass derjenige der es eingebaut hat grundsätzlich nicht verstanden hat wie man pegelt. Es gibt ganz selten mal Pegelverhältnisse, wo man Dämpfungsglieder benötigt (und dann in der Regel auch nur Rückwegdämpfer).

Nunja, in meinem Fall versorgt der Hausverstärker nur über eine einzige Leitung die Fritzbox. Wahrscheinlich hatte der Techniker keine 21 dB Dose dabei... Wenn man am Verstärkerausgang auf 35 dBmV einpegelt, muss man den Überschuss ja "verbrennen" oder man pegelt am Verstärkerausgang niedriger und kriegt dadurch mehr Verstärker-Rauschen in das Signal ...
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #39
Dann baut man da für gewöhnlich einen Abzweiger oder Verteiler hinter den Verstärker, aber kein Dämpfungsglied.
Abzweiger entkoppelt über Richtkoppler, Dämpfungsglied verheizt einfach mit ohmschen Widerständen (T-Filter).
Bei so einer Anlage, die nur ein einzelnes MTA versorgen soll, kann man auch ganz auf die Dose verzichten und nur einen 20 dB Abzweiger setzen (mal sehen, ob der übliche aber nur auf [falschen] Gerüchten basierende Aufschrei darüber hier auch gleich wieder kommt)..
Und den Verstärker halt passend dimensionieren, auch ganz wichtig, weder zu groß noch zu klein.
Dämpfungsglieder sind lt. Installationsrichtlinien eigentlich gar nicht zulässig bis auf die genannten 2% Ausnahmefälle, und zwar schon immer.
Wenn man welche braucht um den Pegel anzupassen, dann liegt das nahezu immer an falsch aufgebauten Verteilungen.

In den letzten Jahren wo hier viele Installationspartner verschwunden sind und nur noch durch eine Firma ersetzt wurden, wird mit Dämpfungsgliedern aber gerade zu um sich geworfen, ist mir auch aufgefallen. Ist aber dennoich der falsche Weg, auf sowas achtet aber seit der Vodafone-Übernahme irgendwie keiner mehr.
Die Installationsqualität geht seit dem auch eher (noch) weiter runter als sowieso schon.
Ich würde am liebsten mal einen "Dipol" einen Tag bei einem Installationstechniker mitfahren lassen - der würde aus dem Staunen nicht mehr rauskommen.
Ich tippe das hier mobil, mögliche Tippfehler sind hinzunehmen, ich kann das hier mit nicht besser ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #40
Mein DCT DELTA BKE36 P soll laut Datenblatt nicht auf über 102 dBµV eingepegelt werden...


Irgendwo habe ich hier gelesen, dass die Verstärker auf 95 dBµV = 35 dBmV eingepegelt werden...
Wie sich aus dem Datenblatt ergibt ist der max. zulässige Ausgangspegel von Verstärkern kein Einheitswert und bei Kaskadierung ist der Wert noch zu reduzieren. Dafür gab e schon zu anlalogen Zeiten ein Scherendiagramm und ob die alten KDG-Werte
Das ist das Spektrum aus der Fritzbox - Unter "Kanäle wird zwischen 4,1 und 9,1 dBmV angezeigt ...

Anhang anzeigen 10517
Beim Überfliegen von "L4 Provide & Repair Techniker Handbuch (Version 3.86)" bin ich bei den Fibernodes auf Modemsendepegel von 105 dBµV +/- 5 dB für NRW und HE sowie 103 dBµV +4/-7 dB gestoßen. Dieses Diagramm stellt m. E. die Empfangspegel von DVB-C- und Internetsignalen -also Downstream- aber keine Sendepegel dar.

2011 hatte ein fränkischer KDG-Mitarbeiter im DF-Forum folgende Pegel genannt:
  • Downstream: -4 bis +13 dBmV (56 bis 73 dBµV)
  • Upstream: 38 bis 50 dBmV (98 bis 110 dBµV)
Hätte ich gerne früher gefunden.
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #41
Ich würde am liebsten mal einen "Dipol" einen Tag bei einem Installationstechniker mitfahren lassen - der würde aus dem Staunen nicht mehr rauskommen.
Auch wenn ich altersbedingt nur noch eingeschränkt an der "Front" bin, bekomme ich auch über andere Quellen noch mit was abläuft.

Als bei KABEL BW anstatt der auf einer Clever-Kabel-Veranstaltung in Esslingen avisierten Erhöhung die erste Reduzierung folgte, habe ich keinen HSI-Auftrag mehr übernommen. Aber selbst nach der zweiten Reduzierung fanden sich noch genug Installationspartner und auch zu den aktuellen Konditionen trifft man auch noch wirklich kompetente Installateure an..
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #42
Wie sich aus dem Datenblatt ergibt ist der max. zulässige Ausgangspegel von Verstärkern kein Einheitswert und bei Kaskadierung ist der Wert noch zu reduzieren. Dafür gab e schon zu anlalogen Zeiten ein Scherendiagramm und ob die alten KDG-Werte

Beim Überfliegen von "L4 Provide & Repair Techniker Handbuch (Version 3.86)" bin ich bei den Fibernodes auf Modemsendepegel von 105 dBµV +/- 5 dB für NRW und HE sowie 103 dBµV +4/-7 dB gestoßen. Dieses Diagramm stellt m. E. die Empfangspegel von DVB-C- und Internetsignalen -also Downstream- aber keine Sendepegel dar.

2011 hatte ein fränkischer KDG-Mitarbeiter im DF-Forum folgende Pegel genannt:
  • Downstream: -4 bis +13 dBmV (56 bis 73 dBµV)
  • Upstream: 38 bis 50 dBmV (98 bis 110 dBµV)
Hätte ich gerne früher gefunden.

Ich konstatiere - wir haben schon wieder aneinander vorbei geredet ... Ich dachte, Du redest von 110 dBµV im Downstream ...

Zu meiner Dibkom-Zertifizierung galt noch ein Richtwert für den Modem-Pegel von 110 dBµV,

Falsch interpretiert - mea Culpa ...
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #43
Falsch interpretiert - mea Culpa ...
Das mea Culpa beanspruche ich auch für mich. ;)

Nachträglich würde ich den Schwerpunkt an den Werten des Modem-Sendepegels statt an der Maßeinheit in dBmV oder dBm orientieren.
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #44
Beim Überfliegen von "L4 Provide & Repair Techniker Handbuch (Version 3.86)" bin ich bei den Fibernodes auf Modemsendepegel von 105 dBµV +/- 5 dB für NRW und HE sowie 103 dBµV +4/-7 dB gestoßen. Dieses Diagramm stellt m. E. die Empfangspegel von DVB-C- und Internetsignalen -also Downstream- aber keine Sendepegel dar.
Genau das sind die Sendepegel, auf die ein MTA an der MMD eingestellt werden soll. Wie es auch auf Seite 1 steht.
"Richtwert" ist bei UM /VF NRW seit dem ich dabei bin (2006) für den Sendepegel an der MMD immer schon 105 dBµV gewesen und ist es für gleichartige Signale wie damals auch heute noch.

Generell kann man aber einfach bei allen deutschen Kabelnetzbetreibern sich an 105 dBµV orientieren, damit macht man nie was falsch.
  • Downstream: -4 bis +13 dBmV (56 bis 73 dBµV)
  • Upstream: 38 bis 50 dBmV (98 bis 110 dBµV)
Das sind die (damaligen) Vorgaben im Ex-KDG Netz (siehe auch "der fränkische"), nicht im (damaligen) UM-Netz.

Bezüglich der Technikerqualität:
Ich bekomme durchaus viel mit, was das angeht, da ich seit einigen Jahren ein ganzes Team mehr oder weniger "betreuen" muss. Wenn auch jetzt die letzten Jahre nur noch eher nebenbei, das Hauptgeschäft ist inzwischen GF (wo die Anforderungen an technischem Wissen viel niedriger sind als beim Koaxnetz).

Ich sage es wie es ist:
Es sind ca. 30 Techniker.
5 Davon sind ziemlich gut (von den 5 sind 3 "richtig" gut) und kennen auch die technischen Hintergründe. Sind hauptächlich gelernte RFTs aber auch da sind sogar ungelernte dabei.
Weitere 10 wissen wenig bis gar nichts über die technischen Hintergründe, bekommen aber ihre Anschlüsse ohne Probleme zum laufen und wissen sich immer irgendwie zu helfen. Auch darunter sind (ein paar wenige) RFTs und Elektriker.
Noch mal 10 bekommen den großteil ihrer Anschlüsse hin, leisten sich aber immer mal wieder ganz üble Fehler, die aber in den meisten Fällen nicht auffallen.
Manche davon wissen auch genau, wie es eigentlich geht und richtig ist, lassen aber aus Bequemlichkeit oftmals einfach irgendwas (durchaus wichtiges wie PA) weg. Auch dabei sind RFTs und Elektriker.
Die restlichen 5 bekommen ihre Anschlüsse nur mit hängen und würgen zum Laufen oder auch mal gar nicht. Und selbst darunter sind RFTs und Elektriker. Insgesammt sind die Überzahl der Techniker aber keine RFTs, Elektriker oder Kommunikationslektroniker / Informationselektroniker. Müssen sie auch nicht zwingend, für das reine Installationsgeschäft ist das nicht wirklich wichtig, wie die Praxis zeigt. Dibkom haben übrigens auch nur ca. 15 der "Techniker". Aber das ist eh nichts wert, wenn es in den letzten 10 Jahren gemacht wurde und bei den zwei Dozenten die ich kenne.

Ein Problem stört mich persönlich aber viel mehr: Von den 30 Technikern sind vielleicht 5 handwerklich begabt (die sind nicht zwingen deckungsgleich mit den 5 "guten" fachlichen Technikern!), weitere 5 liefern rein handwerklich vielleicht "ausreichende" Qualität ab und der Rest liefert handwerkliche Arbeit ab, die oft - nicht immer ! - jeglicher Beschreibung spottet.
Das ist im Laufe der Jahre immer ausgeprägter geworden.

Da ich zwangsläufig auch sehr oft Installationen anderer SPs sehe kann ich sagen, dass es dort von der Zusammensetzung her ähnlich sein muss.
Es ist nicht alles Mist und Murks, aber doch sehr viel und gefühlt eher mehr geworden als weniger.
Dafür sind jetzt überall Blitz-Aufkleber drauf :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #45
Was sind die Thresholds für den OFDM Profil Wechsel?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #46
Das ist ein Verhältnis zwischen BER und Rauschabstand. Wird die BER bei dem und dem SNR zu hoch, wird ein anderes Profil gefahren.
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #47
Bei mir sind die Upload Werte in den letzten paar Wochen schon wieder höher geworden liegt das nicht außerhalb der Richtwerte?

1741220068747.png
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #48
Ja, 6..7 dB zu viel.
Würde aber erstmal abwarten, wenn es keine Probleme gibt
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #49
Das würde aktuell auch wahrscheinlich nicht als NE3-Fehler augfenommen werden.
 
  • Modempegel-Grenzwerte Beitrag #50
Hallo zusammen,

ich wollte jetzt betr. meiner Anfrage keinen extra Thread aufmachen und hoffe hier kann mir jemand Input geben zu meinem Problem.
Wir haben hier in Nürnberg eine Kabel Internet Anschluss über Pyur.
Seit 4 Tagen haben wir in Empfangsrichtung 2x OFDM Kanäle mit 4096QAM geschaltet.
Bis dato war hier immer nur 1x mit 4096QAM auf der niedrigeren Frequenz 110.025 - 256.975MHz.

Der jetzt neu hinzugekommene Kanal ist auf 774.975 - 860.975MHz und dort mit sehr vielen nicht korrigierbaren Fehlern.
Aktuell bei Nutzung Internet habe ich noch keine Einschränkung festgestellt.
Habt Ihr einen Tip warum der neue Kanal so viele Fehler aufweist, welcher MER Wert sollte hier sein im besten Fall ?
Vielen Dank schon mal für Rückmeldungen.
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