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Telefonieprobleme bei DOCSIS 3.0 und DOCSIS 3.1 Verbindung 6690 Cable

Diskutiere Telefonieprobleme bei DOCSIS 3.0 und DOCSIS 3.1 Verbindung 6690 Cable im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Der Grund zum Wechsel auf die 6690 war ja der, dass ich im nächsten Step auf 1 Gbit Tarif wechseln wollte
georg.strauch

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Wenn es keine Erklärung für die Probleme gibt, so würde ich wieder auf die 6590 zurück tauschen: Wenn die Telefonie dann funktioniert, würde ich die 6690 abtauschen lassen. Man hat schon Pferde vor der Apotheke ... sehen.

Der Grund zum Wechsel auf die 6690 war ja der, dass ich im nächsten Step auf 1 Gbit Tarif wechseln wollte
 
MartinP_Do

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Werte sehen unauffällig aus. Was wird in der "Übersicht" als CMTS-Hersteller angegeben?
 
georg.strauch

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Muss die Funktion "Der Anbieter unterstützt DQoS (Dynamic Quality of Service)" in den Telefonieeinstellungen eigentlich immer noch deaktiviert werden? Die Funktion ist in den Werkseinstellungen aktiviert.
 
georg.strauch

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Wenn es keine Erklärung für die Probleme gibt, so würde ich wieder auf die 6590 zurück tauschen: Wenn die Telefonie dann funktioniert, würde ich die 6690 abtauschen lassen. Man hat schon Pferde vor der Apotheke ... sehen.

Ich betreibe eine 6690 und die funktioniert perfekt. Bei Problemen mit der eigenen Fritz!Box steht man leider alleine da im Regen!

Heute Nachmittag kommt ein Techniker, Vodafone hat sich nicht davon abhalten lassen, gleichwohl aber Kosten angekündigt, sollte der Fehler nicht bei UM/Vodafone liegen.

ich fürchte der kommt vergeblich, denn die Modemwerte sind ja augenscheinlich in Ordnung. Außerdem kommt es zum Fehlverhalten der Telefonie immer nur dann, wenn die Anrufe über Festnetz erfolgen, Anrufe über Mobilfunk können mit dem Teilnehmer an der Fritzbox fehlerfrei geführt werden. Dieses Phänomen hat sich mehrfach reproduzieren lassen. Eine Erklärung hierfür habe ich nicht, möglicherweise aber echte Kabelexeprten, also eben genau nicht diejenigen, die bei Vodafone in der Hotline sitzen, leider.
 
georg.strauch

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So, Techniker (Sub) war da, hat alles nochmal überprüft, obwohl er vorher schon wusste, dass meine Werte tiptop in Ordnung sind. Hat mir auch die Werte auf seinem Display gezeigt und erläutert.

Im Ergebnis zeigte er sich über mein Problem mehr als erstaunt und hatte auch keine Lösung.

Der Techniker hatte dann noch mit einem übergeordneten Techniker bei Vodafone telefoniert und dieser wusste von vermehrt bekanntwerdenden Telefonieproblemen im Zusammenhang mit der neuen 6690 zu berichten und das AVM schon an einer neuen Firmware arbeite.

Da bin ich aber jetzt sehr gespannt, was mir AVM antwortet, wenn ich die damit konfrontiere.
 
georg.strauch

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Zwischenzeitlich hat AVM von mir einen Mitschnitt eines fehlerhaften Gesprächs angefordert und ausgewertet:

Anhand Ihres Mitschnittes ist der aufgezeichnete Stream in beiden Richtungen klar und verständlich. Zur Veranschaulichung finden Sie im Anhang dieser Mail eine AU-Datei, welche Sie mit dem VLC-Player oder auch dem Windows Media Player abspielen können. Hieraus geht eindeutig hervor, dass der RTP-Stream vollständig und störungsfrei ankommt.

Da Sie jedoch ausschließlich DECT-Telefone nutzen, und es im Zusammenhang mit diesen DECT-Verbindungen in Ihrem Szenario zu schlechten RSSI-Werten (Received Signal Strength Indication) kommt, sind diese schlechten RSSI-Werte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Ursache. Das Problem liegt daher in Ihrer lokalen DECT-Umgebung


Mein Hinweis, wonach ich zuvor bereits einmal die Fritzbox nur mit Minimalkonfiguration neu aufgesetzt hatte, also ohne DECT an einem schnurgebundenen Telefon, scheint dem AVM Support offensichtlich entgangen zu sein. Im übrigen erfolgte der MItschnitt auch mit einem schnurgebundenen Telefon.

Zwischenzeitlich war jemand in einem IP-Forum so nett und hat ebenfalls meinen Mitschnitt ausgewertet, mit folgendem Ergebnis:

An der Fritz!box kommen RTP-Pakete mit wahnsinnig hoher RTP-Timestamp an. Merkwürdig, auch wenn das eigentlich die andere, gute Richtung des Telefonats ist. Wenn man am Anfang reinhört, dann pulsiert es ganz leise. Das ist nichts im Vergleich zu dem was die Gegenseite der Fritzbox hört, aber es ist trotzdem ganz leicht ein Pulsieren zu hören, dass ich merkwürdig finde.


All das hilft mir freilich nicht weiter.
 

franky1966

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Hallo Georg,
ich habe genau die gleichen Probleme an einer eigenen Fritzbox 6690 (Vodafone Cable 1000 in BW). Die Sprachqualität ist teils massiv gestört und zwar nur auf der Gegenseite. Diese kann mich teilweise nur sehr abgehakt verstehen. Vodafone sagt alles sei in Ordnung und AVM sagt mir, es liege nicht an der neuen Fritzbox, da ich schon ein Ersatzgerät getestet habe. Bin langsam am verzweifeln.

Wurde das Problem bei dir bereits behoben ?
Grüße
Frank
 

Riplex

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Hab auch Probleme mit Telefonie und der 6690. Manchmal hört mich mein gegenüber nur abgehackt.
AVM sagt das liegt an Vodafone und Vodafone sagt das liegt an AVM.
 

Frank-M

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Hallo zusammen,
ich (ehemaliger Unitymedia NRW Kunde) bin auch aktuell von diesen Telefonproblemen betroffen, allerdings verwende ich eine eigene 6590. Ich war in der Zeit von 01.04. bis zum 08.04. in Urlaub. Davor war die Welt
noch in Ordnung, jedoch als wieder zu Hause war ging das Theater los. Irgendwas muss in der Zwischenzeit (bei Vodafone) passiert sein. Ein Neustart der 6590 ist nicht erfolgt.

Bei mir kämpfe ich damit, dass manchmal die Gegenseite mich nur abgehackt empfängt, manchmal umgekehrt. Ich weiß nicht ob das Problem mit dem hier Eingangs geschilderten
Fehlerbild identisch ist, oder ob es sich um unterschiedliche Dinge handelt. Daher würde mich interessieren, ob noch andere 6590 Besitzer Probleme haben.

Meine Werte sehen z.Z. so aus:
1649790408167.png

Also teilweise dramatische Paketverluste. In der Vergangenheit lagen diese immer im Bereich 0,0 - bis 0,1 %. In seltenen Ausnahmen bei 0,5 %.

Schon mal Danke für eure Meinungen.
 

Crazyhorse

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Seit der OFDMA Aufschaltung ist es auch hier aufgetreten, SIP wird ja mit UDP von der Fritz zum Vodafon Registart übermittelt und das geht dann im tollen neuen Upstream verloren.
Denn der OFDMA funktioniert zwar, aber gerade in Senderichtung erzeugt er in den alten Netzen in NRW massive Verluste. Bei TCP kann das dann aufgefangen werden, die Pakete werden einfach nicht mit einem ACK bestätig und neu versende. Das geht bei UDP einfach nicht, sprich ist das Paket also nicht durch die OFDMA Fehlerkorrektur durch gekommen, ist es weg. Und bei 44% Verlust, da versteht dich der gegenüber gar nicht mehr.

Problem, die Fehlerrate kannst du in der Fritz nicht sehen, das kann nur auf dem CMTS ausgewertet werden.

Hier wäre ein Plot der Subcarrier im OFDMA über die Zeit interessant, aber da kommen wir als Anwender nicht dran.

Telefonie kannst du, nach meine Erfahrungen jedenfalls, unter den Bedingungen nicht zuverlässig nutzen. Das dürfte auch einer der Gründe sein, warum das Festnetz ein aussterbender Dino ist. Noch habe ich auch ein paar DECT Teile hier, fallen die aber irgendwann mal aus, werden die entsorgt und kein neues mehr angeschafft.
Stellst du dir eine Provider Box hin, von der Aufpreispflichtigen FritzBox mal abgesehen, bekommst du auch 2022+ noch als einzige Möglichkeit analoges Telefon anschließen zu können.
Sorry geht gar nicht!

Sowohl ich als auch meine Eltern kämpfen seit der OFDMA Aufschaltung mit massiven Problemen, von Totalausfall bis zu einem extrem schwankendem Upload. Von 0,x MBit voll da ist alles drin. Auch ein totaler Verlust des Modem Syncs. ist mehrfach vorgekommen.
 

Frank-M

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Das sind ja trübe Aussichten. Kabeltelefonie kommt bei uns nicht in Frage, da müsste ich erst mal wieder Kabel über mehrere Etagen ziehen und irgendwie hat
man sich ja auch an die Bequemlichkeit des Schnurlosen gewöhnt.

Ich kann mich erinnern, dass Ende 2018 / Anfang 2019 schon mal ein derartiges Problem auftrat. Das wurde damals auch unter VoiP Paketloss - sonst noch jm? ausgiebig erörtert.
Ich habe heute von meiner Frau erfahren, dass in der entfernten (nicht räumlich gemeint) Verwandtschaft auch dieses Problem besteht. Ich muss noch in Erfahrung bringen, ob dort
ebenfalls eine Fritzbox besteht.

Ansonsten hoffen, dass viele Störungen gemeldet werden und das Problem dadurch intern hocheskaliert wird.
 

Crazyhorse

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Wenn das Problem im WAN liegt, da hier VoIP Pakte zu Hauf verloren gehen, dann kannst du im Haus Kabel legen wie du willst.
Denn die Pakete gehen ja erst verloren wenn sie dein Haus am HÜP verlassen haben.
Da kannst du dann nur auf DSL oder Glas umsteigen, da es ja nur noch VoIP gibt.
 
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