Da ganze Branchen genau davon leben, Gelder vorübergehend durchzureichen (allen voran GZV, Thomas Cook und Co), ist das keine sooo gewagte Unterstellung, sondern nur eine Feststellung, dass man damit Geld verdienen kann.
WENN du Absicht unterstellst, dann musst du auch gegenrechnen, welche Kosten damit verbunden sind durch zusätzliches Callaufkommen, Bankentgelte, gestörte Kundenbeziehungen.
- Die armen Hotline-Schergen, die das ganze am Telefon ausbaden müssen, hatten/haben bestimmt keine angenehmen Tage. (Der Begriff "Scherge" ist nicht abschätzig gemient, sondern soll nur ausdrücken, dass sie diejenigen sind, die am wenigsten dafür können, aber am meisten drunter leiden müssen)
- Zur Pflege der Vertrauensbasis waren ganze Abteilungen mehrere Tage lang damit beschäftigt, Ihre Kunden vorab darüber zu informieren, was geschehen ist.
- Der Verlust, der entsteht, wenn nur eine einziger Großkunden mit meinetwegen nur ein paar tausend Wohneinheiten empört UM für einen nicht zuverlässigen Partner hält und die Kundenbeziehung zur nächsten Gelegenheit beendet, übersteigt bei weitem den Betrag, den du errechnet hast.
Ich glaube nicht, dass da unter dem Strich ein Gewinn übrig bleibt.
Ach ja, und eines noch:
Es kann nicht schaden, wenn du deine Fehlermeldung zusammen mit den verwendeten Parametern per Mail an UM sendest. WENN der Bearbeiter auf Zack ist, wird er erkennen, dass diese Infos wertvoll für IT zur Behebung sind. Du kriegst vielleicht keine persönliche Rückmeldung, hast aber unter Umständen zur Behebung des Problems beigetragen und somit selbst daran mitgewirkt, dass dir dieses Problem nicht wieder widerfährt.
( Ich wette, zu-breit-für-dich wird gleich wieder schreiben: "Tu auf gar keinen Fall uirgendwas. Die sollen ihre probleme selber lösen.)
Anmerkung:
Fettgedruckte Worte haben die Bedeutung: Ich gehe zwar nicht davon aus, aber es könnte ja trotzdem sein... *gg*