1. Interessant wäre mal zu wissen, was man dem Vermieter genau mitteilen soll. Reicht es wenn ich dem Vermieter mitteile, dass ich einen Internetanschluss per Kabel bei UnityMedia geordert habe und dass hierfür eventuelle Umbaumaßnahmen, wie z.B. Austausch des alten Verstärkers gegen einen neuen, Austausch von Kabeln, sowie Austausch der Anschlussdose, von Nöten sind und dass dies der schritlichen Zustimmung des Vermieters Bedarf?
Ja. Schriftlich ist kein muss für den TK. Aber für den Kd als Auftraggeber kann das dennoch nicht schaden (ich persönlich wäre allerdings dafür, es grundsätzlich schriftlich zu machen, wie es z.B. meines Wissens bei KabelBW gemact wird)
2. Was macht eigentlich ein absoluter Laie, der gar nichts von diesen Anforderungen gegenüber dem Kunden weiß?
Die machen leider in der Regel gar nichts, und erfahren erst vom Techniker vor Ort, was gemacht werden muss. Viele "Techniker" fangen in so einem Fall auch einfach an zu schrauben und haben danach (oder noch währenddessen) das Theater :zwinker: .
3. Was genau geschieht eigentlich, wenn die beauftragte Firma zwecks Terminabsprache anruft? Wird man darauf hingewiesen, dass man eine schriftliche Genehmigung des Vermieters einholen muss? Oder wird einfach ein fixer Termin vereinbart, der Techniker trudelt zum vereinbarten Termin ein, sagt einem, dass er ohne Genehmigung nichts machen könne und zieht dann wieder unverrichteter Dinge ab?
Wie gesagt, schriftlich braucht die Installationsfirma das nicht, da sie ja nur ihren Auftrag ausführen. Im _idealfall_ Firma wird einem bei der Terminvereinbarung mitgeteilt, dass für den "Techniker" der Hausanschlussverstärker sowie der HÜP und die Verteilung zugänglich sein muss, da hier Änderungen durchgeführt werden müssen (im perfektestem Fall wird sogar noch darauf hingewiesen, dass während des Umbaus mit Ausfällen des TVs zu rechnen ist :zwinker: ).
Spätestens bei der Aussage sollte eigentlich jedem klar sein, dass man dieses mit dem Eigentümer abklären sollte :zwinker: .
Oder wird einfach ein fixer Termin vereinbart, der Techniker trudelt zum vereinbarten Termin ein, sagt einem, dass er ohne Genehmigung nichts machen könne und zieht dann wieder unverrichteter Dinge ab?
Wenn der Kunde sich tatsächlich bis dahin noch um nichts gekümmert hat, teile ich ihm nochmal mit, dass er abzuklären hat, dass wir an der Anlage rumschrauben dürfen. Viele rufen dann noch schnell den Eigentümer an und die Sache ist gegessen (mündlich reicht für den TK), viele erreichen den Eigentümer aber auch in dem Moment nicht. Dann verschiebe ich den ganzen Termin, ohne Erlaubnis rumschrauben, das mache ich nicht (gab schon zu viele Probleme deswegen, und letztendlich war der Techniker, also in diesem Fall ich der Arxxx).
Wenn bei der Terminvereinbarng tatsächlich nichts dazu gesagt wurde, gehe ich nach dem gleichen Schema vor (auch wenn der Kunde in diesem Fall nichts dafür kann).
Wenn man den Eigentümern vernünftig erklärt, dass der Verstärker ausgewechselt werden muss und hier und da ein paar Änderungen nötig sind, und das dazu noch nicht mal was kostet, haben die meisten nichts dagegen.
Wenn aber irgendwo einfach einer anfängt rumzuschrauben ohne jegliche Abklärung vorher, dann würde ich als Eigentümer auch etwas dagegen haben (zumal gerade in solchen Fällen meist auch noch nach dem Hau-Ruck-Prinzip umgerüstet wird :hammer: ).