Vielleicht bin ich ja auch nur zu blöd um dich zu verstehen.
Meinem Verständnis nach bekommt das Modem seine IP von Unitymedia. Eben 109.xx.xx.xxx!
Darüber baut der Router eine Verbindung auf. Er bezieht eben seine IP automatisch (DHCP).
Es gibt eine externe IP, eine interne IP und eine Gateway-Adresse die in den ersten 3 Blöcken identisch mit der internen IP ist.
Wie soll eine Änderung der internen IP, die ich ja vom Router beziehe, Auswirkungen auf die Vergabe der externen IP (des Modems) von Unitymedia haben?
Ich kann zwar die interne IP in den Eigenschaften des Internetprotokolls als feste IP einstellen. Allerdings wirkt sich das nicht auf die Vergabe der IP des Modems aus.
ja...das hast du nicht richtig verstanden^^
so sieht das aus:
die kopfstation von UM gibt deinem router seine externe IP......die gateway adresse für deine externe IP ist dabei die IP der kopfstation
der router vergibt alle internen IPs an deine pcs....die dazugehörige gateway adresse ist die interne IP des routers
alle internen IPs kannst du aber im router ändern (unter Setup->"Einrichten eines Lan" kann man das alles einstellen im webinterface des routers)
und die externe IP deines routers (also die mit der du dann im internet surfst) kannst du eben ändern indem du die MAC adresse änderst wie oben beschrieben
zu dem "internetanschluss mit dynamischer IP": das ist zwar eigentlich richtig, aber unitymedia macht es sich da im gegensatz zu anbietern wie der Telekom einfach und vergibt einfach immer die gleiche IP sofern man dieses eben über die MAC änderung nicht erzwingt
da jeder ISP dazu verpflichtet ist, verbindungsdaten zu speichern, müssen die DSL anbieter riesige listen speichern, da sich die IP jedes kunden alle 24 std ändert (oder sogar öfter)....solch eine liste beinhaltet also pro kunde mindestens 365 verschiedene IPs damit zB die polizei das dann einsehen kann, wenn sie muss
wie gesagt macht UM sich das einfach und vergibt einfach die gleiche sofern sich die MAC nicht ändert....im idealfall hast du dann fürs gesamte jahr eine einzige IP in der liste stehen was für UM natürlich viel weniger speicherplatz bedeutet
bei einem kunden mag das vielleicht witzlos erscheinen ob ich jetzt 365 mal 4 byte abspeichere oder eben 1 mal 4 byte....aber rechne des mal auf ein paar millionen kunden hoch
und dann kommt das thema sicherheit mit ins spiel: für UM mag es klasse sein, dass die nicht so viele verbindungsdaten speichern müssen, aber stell dir mal vor, du gibst irgendwelche ports an deinem router frei, weil du die grade im moment brauchst, und lässt die dann über monate hinweg weiterhin offen
bei DSL ist das nicht so schlimm, weil sich ja jeden tag die IP ändert und sich hacker dadurch nicht so leicht zugang zu deinem system verschaffen können.....wenn du aber bei UM ein halbes jahr lang die gleiche IP hattest, dann ist das um ein vielfaches schlimmer (das mit den hackern ist nur ein beispiel....gibt genügend andere tolle sachen wie zB DDOS attacken, die dir das leben schwer machen können)
genauso kann deine IP-range einfach auf einer blacklist landen, weil irgendwer, der in der gleichen IP-range sitzt wie du, irgendeine scheiße gebaut hat....du kannst nichts dafür, aber wirst trotzdem dann von vielen diensten einfach ausgesperrt, weil deine IP-range "bekannt für hackerangriffe" ist
moral von der geschicht: aus sicherheitsgründen würde ich das "dynamisch" erzwingen.....zumal du dadurch für dienste wie google analytics auch viel einfacher identifizierbar bist auch wenn du deine cookies jedes tag löschen würdest