selbst mit einem netgear funktioniert es nicht, habe alles ausgetestet.
einen pc als router einzusetzen...wo bleibt da das umweltbewusstsein ? ...mal auf öko mache.
Soso... wie viel Strom verbrauchen denn die blöden Hardware Router? Die selber werden schon unnötig heiß und dann guck dir mal die billigen Netzteile an. Ich hab da jetzt nicht gemessen, aber wirklich effizient sind die nicht.
Hier läuft ein sog. Mini-ITX PC, lüfterlos mit hochwertigem Netzteil und verbraucht unter "moderater" Last (= meiste Zeit über 50%, selten ganz ausgelastet) gerade mal durchschnittliche 25 Watt (hat sogar noch ne Festplatte mit drinnen!).
Die Diskussion ist aber hinfällig, da ich für bestimmte Aufgaben einfach einen PC brauche, der immer an=erreichbar ist. Da ist jedes weitere Gerät Strom Verschwendung.
Naja...
e) funktioniert ja.. man muss nur die Standards ignorieren und für die eigentlich nicht erreichbare IP einen ARP rausschicken... da wird das Netz schon drauf antworten (wie man daran sieht, dass es mit Windows funktioniert) und schon ist alles in Butter.
Ich glaube, mit Standards ignorieren hat das nichts zu tun. Was Du da beschreibst nennt sich Proxy ARP. Der Router tut so, als wäre er die angesprochene Gegenstelle, die sich tatsächlich in einem anderen (physikalisch getrennten) Segment befindet. Aber auch dafür muss die Netzmaske passen. Unter Windows funktioniert das tatsächlich so, dass die eigene Adresse als Default-GW eingetragen wird. Wie es von da aus weitergeht und ob das standardkonform ist, kann ich nicht sagen.
Interessant ist übrigens noch etwas, das ich beobachtet habe: Versucht man unter Windows eine Route zu definieren, bei der Netzmaske und GW nicht zusammenpassen, kommt eine Fehlermeldung. Wie zu erwarten. Erhält der Rechner diese Daten jedoch über DHCP, richtet er die Netzwerkkarte mit den angegebenen IP/GW ein und legt die beschriebene Route mit sich als GW an. Unter Ubuntu richtete DHCP das eth-Interface an und meldete beim Anlegen der Route einen Fehler
ok, dann war das mit "wie man an Windows sieht" falsch ausgedrückt. Besser wäre: "Wie man daran sieht, dass es funktioniert, wenn man die Netzwerkmaske ändert".
Wenn ich zu einer IP die MAC Adresse wissen will, hindert mich einzig und allein der IP Standard daran nicht einfach ein ARP raus zu schicken mal zu gucken, was sich meldet egal ob die IP im gleichen Netzsegment ist, oder nicht. Die Idee dahinter ist, dass das Gerät zur IP wohl physisch eh nicht erreichbar sein wird, also der ARP verschwendete Zeit ist.... klar. Aber wenn die Idee halt falsch ist und der Gateway physisch erreichbar ist (was ja bewiesen ist, weil einfaches ändern der Netzwerkmaske reicht), dann reicht es auch sich über den IP Standard hinwegzusetzen und einen ARP für die IP rauszuschicken -> damit hat man eine Route zum Default Gateway und kann den erreichen.

Im Prinzip würde das halt einfach darauf hinauslaufen die Netzwerkmaske für den Default Gateway komplett zu ignorieren.
Das hat auch mit Proxy ARP nichts zu tun... das ist dafür vollkommen unerheblich. Und das tut ein Router eigentlich so auch nicht, bzw. braucht es nicht zu tun, da er ja eh der Default-Gateway sein sollte... Aber was ich meinte, spielt sich halt zwischen PC oder Router auf der einen Seite und Modem/UM Netz auf der anderen Seite ab.
VoIP interessiert mich übrigens nicht die Bohne, genauso wie ich auf das Telefon komplett verzichten könnte... ist eh nur ein "Einfalltor" für Werbung. Daher reicht es mir vollkommen, wenn das Telefon am Modem hängt und meine Freundin damit glücklich ist. Was will ich mehr?
