- Portierungswahnsinn Beitrag #51
Höppemötzjer
Begriffsklärung: Portierung betrifft die Schaltung einer Rufnummer. Im Gegensatz zu einer Rangierung, die die physikalische Umschaltung einer Anschlussleitung betrifft.An- und Abschaltung und Portierung bei Festnetzanbieter kann man Zeitgleich planen, das ist überhaupt kein Problem. Hier treffen aber zwei verschiedene Komponenten aufeinander. Festnetz und Kabelfernsehen.
Bitte erkläre mir, weshalb eine Portierung zwischen Festnetz und Kabelnetz nicht gleichzeitig +/- 12 Stunden nicht funktionieren kann?
Da gebe ich dir Recht, dass die "alte" Technik hier Vorteile bietet.Die Deutsche Telekom kann bis zu deiner TAE-Dose Messungen durchführen, ohne einen Techniker dafür rausschicken zu müssen. Warum? Muss ich dir ja nicht erklären, da du dich in dieser Technik auch auskennst.
Was wäre, wenn man dem Kunden das Modem zuschickt, er es selber an die Leitung klemmt und der Mitarbeiter bei UM, dann die Werte ausliest?Bei Kabelfernsehen geht dies nicht. Andere Technik, ander Verfahrensweise und Netzebenenzuteilung.
Wir drehen uns in der Argumentation im Kreis. :smile:UnityMedia stellt erst mit der Freischaltung sicher das der Telefonanschluss funktioniert und ERST DANN KANN PORTIERT WERDEN, WEIL ERST DANN GEWÄHRLEISTET IST, DAS DER ANSCHLUSS FUNKTIONIERT.
Ich denke, dass wir da generell verschiedene Auffassungen von Kundenservice und Dienst am Kunden haben. Ich bin mir aber sicher, dass es noch vielen UM-Kunden auf den S... geht, doppelte Gebühren zu zahlen, nur weil die Abstimmung zwischen UM und den anderen Providern nicht stimmt.
Bitte erkläre dies genauer. Geht es deiner Meinung nach technisch nicht, oder weil es an einem Kommunikationsproblem hängt? :zwinker:Eine Zeitgleiche An- und Abschaltung mit Portierung ist seitens von der Telekom und UnityMedia nicht möglich.
Jepp. Wo ist das Problem? Ich will doch den Anschluss von UM erst dann, wenn die Rufnummer frei ist.Eine Terminabsprache ist sehr Zeitaufwendig wenn zwei verschiedene Techniken aufeinander treffen.
Für eine Abschaltung und eine Portierung muss der Kunde nicht zu Hause sein, das geschieht softwaremäßig. Das Telefon kann der Kunde auch nach seinem Urlaub umstecken.2. Wann kann Telekom Abschalten und Portieren? Kann da der Kunde auch?
Die Telekom darf natürlich erst dann einen Auftrag zur Abschaltung erhalten, wenn die Realisierbarkeit bis zur Anschlussdose geklärt wurde.Das sind alles Risiken und Verantwortungen die UM tragen muss, weil viele Kunden und Hauseigentümer sich um diese technischen Vorraussetzungen der NE4-Ebene nicht kümmern oder nicht aussreichend kümmern. An dem Tag, wo Telekom abschaltet und portieren will und in der NE4-Ebene ist ein defekt, dann zieht der Techniker wieder ab und deine Rufnummer ist futsch.
Rischtisch. Das ist ja mein Reden. UM lässt lieber den Kunden dafür bezahlen. :zwinker:Im Vorfeld schon jede Hausanlage usw. überprüfen, das kostet sehr viel Geld und Zeit. Dieses hat UM nunmal leider nicht zu verschenken und wird dies auch nie tun, weil die NE4-Ebene einfach nicht UM gehört.
Auch wenn man den anderen mit billigen Vergleichen herunter machen möchte, bekommt man dadurch nicht mehr Recht. Du hast meine Frage noch nicht beantwortet, ob du in deiner Arbeit bei UM/Telekom auch mit Rufnummernportierungsservern und Vermittlungsstellen - wie z. B. S12 - zu tun hattest. Und bitte nicht über irgendein Hotlinetool, sondern direkt am Managementsystem.
Gruß
Thomas