Scheinbar kommt Bewegung in die Sache.
Um 21:20 habe ich zufällig ein erneutes Wegbrechen der Leitung mitbekommen - allerdings dauert es diesmal etwas länger (ca. 1 Minute), und als die Verbindung wieder da war, hatte mein Netzwerkadapter plötzlich keine IPv6-Adresse mehr, alles ging über IPv4.
Obwohl dies ziemlich langsam und schwankend geschah (max. 6MBit statt 100 auf der Leitung bzw. ca. 48 über n-WLan), liefen die Speedtests nun durch. Es ging allerdings immer noch recht eindeutig durchs AFTR-Gateway, wie ich auf Basis des IP-Adressbereichs vermutete.
Nach einem Neustart des Routers wurde mir das dann auch bestätigt, da die IPv4-Adresse, die nach außen ging, dieselbe blieb, nun aber auch die IPv6-Verbindung zurückkehrte.
Weiterhin liefen alle Speedtests nun durch (die beiden von UM auf Seite 1 + Speedtest.net, wobei die Engine (ookla) meines Wissens nach dieselbe ist), auch ein größerer Download (MSDN) ließ sich starten und läuft bisher einwandfrei durch.
Einzig bei den Online-Spielen hakt es anscheinend noch etwas, das werde ich nun noch 1,2 Stunden beobachten und durchtesten - vielleicht werkeln "sie" ja gerade noch, und bevor der arme Techniker, der vermutlich eh nichts machen kann, da es sich (nun) ziemlich sicher um ein Gateway-Problem handelt, morgen umsonst kommt, werde ich bei Erfolg dann ein hoffentlich vorerst letztes Mal die Hotline beehren
..als w#re es gestern gewesen - bei meinem Technikertermin kam, wie zu erwarten, nichts weiteres Produktives 'rum, da ja nun erst einmal alles in Ordnung schien. Am Anschluss in der Wohnung konnte er dann auch in der Tat keine Probleme feststellen, ähnlich sah es im Keller aus. Hier wurde dann aber dennoch die Verkabelung/Installation erneuert, da diese nicht mehr auf aktuellem Stand sei. Später stellte sich dann heraus, dass er dabei vermutlich den Anschluss der Nachbarn (2. Partei im Haus) um die Ecke gebracht hat, deshalb kommt Ende dieser Woche erneut ein Techniker vorbei
Bei meiner Problematik war dann aber weiterhin erst einmal alles wieder in Ordnung, aber das ja schon, wie zitiert, seit Montag Abend. Unglücklicherweise hatte dieser Zustand eine relativ geringe Halbwertszeit - nach ziemlich genau einer Woche, nämlich am Montag gegen 22:00 (ein Hoch auf das Störungsprotokoll!), kam es erneut zu Verbindungsabbrüchen. Ähnlich wie zuvor betraf dies insbesondere Online-Spiele und größere Downloads, den MSDN-Download z.B. erwischte es wieder nach genau 4,4MB.
Mit einem ersten Schuss ins Blaue habe ich dann den Router wieder einmal auf Werkszustand zurückgesetzt (der arme Kerl muss zwischenzeitlich auch 'ne ziemliche Identitätskrise haben) und siehe da.. danach war's wieder in Ordnung, sollte es nun doch auch die Router-Hardware erwischt haben/betreffen? Nun gut, erst einmal abwarten.
Gestern Abend (ca. 21:10) trat genau dasselbe Problem dann erneut auf - vermutlich wäre das auch schon früher passiert, aber erst dann nutzte ich wieder eins der Szenarien, beim "normalen" Surfen passiert ja bekanntlich nichts. Wieder ließ es sich mit einem Werksreset beheben. Allerdings, wie sich nun herausstellte (es war ja noch früh am Abend), nur für ca 25-30 Minuten: Nach Ablauf dieser "Gnadenfrist" ging es dann wieder los.
Mit gewecktem Interesse (und möglicherweise leichter Ärgernis) probierte ich als nächstes aus, lediglich die " WAN-IP" zu erneuern (im Routermenü unter "Grundeinstellung, wenn mich nicht alles täuscht). Wenngleich die aufgelistete IPv6-Adresse dieselbe blieb, schien dies die Verbindung dennoch neu zu initialisieren und erneut war ich für ca. 25 Minuten störungsfrei, bevor die Verbindungen dann wieder einem Kartenhaus glichen - aber immerhin konnte ich das Problem nun reproduzieren und ein wenig eingrenzen (vielleicht der Router, sehr viel wahrscheinlicher aber wohl der Verbindungsstatus an sich - ob jetzt nur zum Gateway oder generell sei mal dahingestellt), es war also wieder einmal Zeit für einen Anruf bei der Hotline.
Nach relativ kurzer Wartezeit schilderte ich dann die Problematik und deren Historie einer freundlichen Mitarbeiterin, die das ganze aufnahm - sogar ohne das sonst scheinbar obligatorische Durchmessen der Leitung usw. Nun heißt es also erneut, auf die Fachabteilung zu warten, die idealerweise ebenfalls in die bestehenden Fälle Einsicht nimmt und mir nicht wieder empfiehlt, den WLAN-Kanal zu wechseln

Zu guter Letzt ein wenig "Ehre, wem Ehre gebührt" - die freundliche Supporterin hat mir im Zuge der erneuten Störungsmeldung, ohne dass ich in irgendeiner Weise danach gefragt hätte, eine - meiner Einschätzung nach - vergleichsweise hohe Gutschrift für die entstandenen Unannehmlichkeiten angeboten und entsprechend verbucht, ein wenig kümmert man sich dann doch um die Kundschaft, wenn die Lösungsfindung schon nicht die schnellste ist
