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Unitymedia Updates ohne Provisionierung?

Diskutiere Updates ohne Provisionierung? im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Dann müssen es die KNB eben so wie ihre Kollegen in den USA machen, jedes Gerät im freien Handel wird zertifiziert und entsprechend...
  • Updates ohne Provisionierung? Beitrag #51
Ok, versuch mal ne 6360, 6340 und 6320 zu patchen.
Merkste was?
AVM hat das vor der lächerlichen "Routerfreiheit" genau so gemacht wie jeder andere auch (Arris, Cisco, Technicolor, etc...)
ich weiss nicht worauf du hinaus willst ?
zu Zeiten der 6360er (also Entwicklung/Einführung) waren freie Kabelmodems/router (egal) noch mehr als unüblich (bzw. gab es garnicht). OK, es gibt ganz vereinzelt freie 6360er im freien Handel, welche wohl von kleinen Kabelprovidern an ihre Kunden verkauft wurden (und wie man hier noch vor kurzem, auf keinen Fall länger als 14 Tage her, bei Unity sogar provisioniert bekommt). Firmware-Version weiss ich nicht mehr, aber ich denke diese Boxen wurden auch von ihrem "kleinen Kabelnetzbetreiber" upgedated, denn andere Möglichkeiten bietet die 6360er auch nicht. Hier gibt es sicherlich eine Grauzone, seitens AVM waren die Boxen zumindest nicht für den freien Handel vorgesehen, haben Besitzer bestenfalls von ihrem Anbieter erhalten = war eine Update-Option für den Endkunden auch nicht enthalten.
Was ich damit sagen will: Die Cable-Fritten haben ihre Updates früher auch vom CMTS bekommen.
Und jetzt rühmen sich sie damit, dass Firmwareupdates für ihre Cable-Geräte zum Download angeboten werden.
auch hier weiss ich nicht, worauf du hinaus willst ? ist ja immer noch so - bei Provider-Boxen
KLAR, seit die Boxen offiziell im freien Handel sind gibt es natürlich auch Updates für Endkunden dieser Boxen - denn der Provider macht es ja nicht *g*
Dabei ist sowas eigentlich Standard, wäre da nicht diese bekloppte DOCSIS-MACHT-DEIN-UPDATE Regelung in der Spezifikation. Welche Schnapsdrossel denkt sich nur sowas aus?
welchen Teil von ES IST DEINE BOX, DEIN EIGENTUM, DA HAT KEIN PROVIDER DRAN RUMZUFUMMELN UND DEMENTSPRECHEND AUCH DIE GEWÄHRLEISTUNG ZU ÜBERNEHMEN hast du nicht verstanden ?
vielleicht musst du selber mal aufmerksamer lesen, als einfach nur auf ZUSTIMMEN zu klicken. IdR (meines Wissens ist AVM hier keine Ausnahme) stimmst du bei Updates deiner Geräte schon gegenüber dem Hersteller zu, dass es zu deinem Risiko geht. OK, jetzt sterben nicht viele Boxen den Update-Tot (gibts aber auch bei UM-Boxen, liesst man ab und an von) und selbst dann... wird der Hersteller wohl lieber kostenlos Ersatz liefern (aber auch nur den, den Ausfall und z.B. ein dadurch nicht stattgefundener 2Mio Auftrag deines Unternehmens wird dir sicherlich nicht ersetzt), bevor sich das algemein verbreitet. In meinen Augen geht es bei diesen Vorgaben auch hauptsächlich um genau diese nicht zu kalkulierenden "weiteren Kosten".
Hinzu kommen Fehler durch fehlerhafte Firmware, wir denken alle an den Telefon-Bug von 2014. OK; der war jetzt schon immer in Fritzboxen enthalten, aber technisch denkbar, dass mit einer neuen Firmware eine ähnliche Lücke auftun könnte -> so betroffen (egal ob Telefon, oder Abgriff persönlicher Daten aus dem Lan usw), wärst DU doch wahrscheinlich einer der Ersten die schreien: das Update kam vom Provider, da hatte ich keinen Einfluss drauf, das hätte ich selber nie aufgespielt, ich will Entschädigung !! :D
Nur leider ist die eben nicht Zukunftstauglich. Hat nur 4 DS Kanäle. Welche Schnapsdrossel denkt sich auch sowas aus?
auch dieser Punkt ist mir unverständlich :)
die Box ist von 2010 (glaub ich, ich hatte sie ab 2011). Da war das eben so ! zu der Zeit war die Box ein TOP Gerät. Man muss immer bedenken: selbst wenn damals schon mehr möglich gewesen wäre (nach DOCSIS Spezifikation): es muss bezahlbar bleiben !!! keiner hat was davon, wenn ein Hersteller ein Kabelmodem/router entwickelt, welcher dann nachher in der Massenproduktion zu 5.099,90€ zu erwerben ist und Features bietet die keiner braucht (da gab es vielleicht 50MBit/s, ich hatte auf 32 gewechselt). Oder meinst du hier Unity und seine Vorgaben ? nun zumindest sind solche Hardwarespezifikationen seit der Routerfreiheit zu bekommen und das eben nicht für 5000€ sondern zu (halbwegs) akzeptablen Preisen, zudem setzt man das Gerät selber ein, auch wenn dafür kein flächendeckender Austausch älterer Geräte stattfindet. Es ist durchaus legitim vom Kunden eine Hardware/Hardwarespezifikationen zu verlangen, welche man selber auch einsetzt. Laut Hersteller kann die Box 220MBit/s, Unity nutzt die Kiste bis 120 wie ich gelesen habe, denn darüber belasten diese nur 4 DS-Kanäle das Segment. Unity hat keine Veranlassung den Kunden freier Modems zum eigenen Nachteil die billigsten und ältesten Geräte zu provisionieren.

Dann müssen es die KNB eben so wie ihre Kollegen in den USA machen, jedes Gerät im freien Handel wird zertifiziert und entsprechend getestet/geupdated. Da erhält dann das eigene Gerät Updates vom Provider, ODER die deutschen KNB müssten sich mal stärker im CableLabs Konsortium engagieren, damit das Aufspielen von Updates durch die Kunden eben gängige Praxis weltweit wird. Ich befürchte nur, die haben dort so gut wie nix zu melden im Vergleich zu Time Warner Cable, Cox, RogerCable und Co.
 
  • Updates ohne Provisionierung? Beitrag #52
Na dafür haben die deutschen KNB doch ihre Schnittstellenbeschreibungen, die den Standard unter anderem um die Updatemöglichkeit erweitern. Niemand hindert die Gerätehersteller daran genau wie AVM Modems anhand dieser Vorgaben zu entwickeln.
 
  • Updates ohne Provisionierung? Beitrag #53
Das steht nur in der Schnittstellenbeschreibung von UM, bei VF ist davon kein Wort zu lesen.
In den DOCSIS Dokumenten dazu ist immer die Rede von einem Update über ein NMS (==Provider), niemals kundenseitig.
 
  • Updates ohne Provisionierung? Beitrag #54
Dann müssen es die KNB eben so wie ihre Kollegen in den USA machen, jedes Gerät im freien Handel wird zertifiziert und entsprechend getestet/geupdated. Da erhält dann das eigene Gerät Updates vom Provider, ODER die deutschen KNB müssten sich mal stärker im CableLabs Konsortium engagieren, damit das Aufspielen von Updates durch die Kunden eben gängige Praxis weltweit wird.
WHY ???
ich glaub nicht, dass die Provider hier selber ein Problem sehen
Wenn der Provider ein Problem mit deinem Modem bekommt, dann mag er dich eventuell benachrichtigen und dann geht dein Modem mehr oder weniger kurzfristig vom Netz. Ich glaub nicht, dass hier irgendwer beim Anbieter wegen der Frage schlechter schläft.
 
  • Updates ohne Provisionierung? Beitrag #55
Da DOCSIS das flashen von Firmware durch den Netzbetreiber vorsieht, sehe ich die Pflicht beim Netzbetreiber, dass er für möglichst viele Kabelmodems und Kabelrouter die Firmware auf den Servern bereit hält und die Updates auch übertragen werden, sobald ein Gerät ans Netz angeschlossen wird.

Das sieht DOCSIS nicht prinzipiell vor, sondern ist lediglich eine Option. Es liegt an den Herstellern, hier andere Möglichkeiten anzubieten. Es ist durchaus verständlich, dass die KNB nur Updates für Geräte anbieten, die sie selbst ausgegeben haben. Praktisch trifft aber nicht mal das zu. Z.B. gibt es für die Cisco-Geräte schon seit Jahren keine Updates mehr.

MfG
 
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