Der Bericht bei golem.de ist interessant, weil er die Zusammenarbeit von Unitymedia und AVM beleuchtet. Wenn das ein Erfolg war, dann wäre im Ergebnis zu hoffen, dass zukünftig die Provider-Fritzboxen unmittelbar bei Release einer neuen Firmware diese erhalten. Beim Beta-Test war es ja so, dass ein Firmware-Update auf die Labor-Firmware-Server von AVM aktiviert wurde und nach einem erstmaligen automatischen Update danach weitere Updates neuerer Beta-Releases per Knopf aufgespielt oder auch nicht aufgespielt werden konnten. In den Testbedingungen stand dann unter anderem sowas drin, dass der Test damit beendet sein würde, wenn dann mal das finale Release aufgespielt werden würde.
Was golem.de berichtet, könnte darauf hindeuten, dass Unitymedia in den Release-Prozess der Firmware eingebunden worden ist, konkret: in den Freigabe-Prozess. So könnte es möglicherweise neu sein, dass Unitymedia nicht noch nach dem offiziellen AVM Release vor einem Rollout selbst einen Freigabe-Test durchführen muss, mit eventueller Zurückweisung des Releases, sondern dass etwaige Fehler im Unitymedia-Netz bereits in den Labor-Test-Schleifen erkannt und bearbeitet werden, und die ganze Firmware erst dann von AVM herausgegeben wird, wenn auch Unitymedia bzw. jetzt Vodafone ihre Freigabe erteilt hat. Ist diese Freigabe erteilt, könnte die Firmware dann auch sofort ohne weitere Verzögerung auf die Provider-Boxen verteilt werden, möglicherweise sogar direkt von den AVM Servern selbst. All das erfordert mehr als Technik, und zwar Prozesse und vertragliche Regelungen.