Du meinst die Stammkunden, die in ihrer FritzBox-cable "Live-TV" aktiviert haben?
Und welcher Anschluss wird gesperrt, mit dem Dongle? Nur die Benutzung von "Live-TV" mit der FritzBox-cable?
Also ich kenne nur den physikalischen Sperrfilter und ebenfalls auch die Variante, dass es der Medienberater ist, der diesen setzt, in der Hoffnung, dass du dann KabelTV (=Kabel Grundgebühr) buchst.
KabelTV-Empfang mit der Fritzbox ist nichts anderes, wie mit jedem anderen Receiver, oder kabeltauglichen TV-Gerät, das TV-Programm der Fritzbox kommt nicht aus dem Internet, auch wenn die Fritzbox dafür 4 Downstream-Kanäle nutzt. Die 4 Kanäle sind nichts anderes wie stink normale DVB-C Tuner, letzten Endes machen die Tuner auch bei Internet nichts anderes: sie empfangen einen DVB-C Kanal, ob das jetzt Bildinformationen sind, welche ein TV/Receiver auf die Mattscheibe umsetzt, oder Internetdaten, liegt an der weiteren Verarbeitung. Aber bevor gleich jemand schreit, dass ein TV-Receiver das so nicht könnte: es mag gut sein, dass die Kabeltuner in Modems grössere Frequenzbereiche unterstützen, sowie andere Fehlerkorrekturen und Kompressionsverfahren, was nicht jeder simple TV-Kabeltuner besitzt, aber zu KabelTV sind die Tuner der Fritzbox zumindest (abwärts)kompatil.
Von daher würde der reine TV-Empfang mit der Fritzbox nicht wirklich auffallen, WENN dadurch nicht 4 Downstream-Kanäle verloren gehen würden + die Box vom Provider ausgelesen werden kann, was nur bei Providergeräten geht.
Von daher dürfte jedem klar sein: wenn der Dongle kommt, dann sperrt der nicht den TV-Empfang durch Fritzboxen, sondern den Frequenzbereich über den TV übertragen wird = ALLE Geräte die sich hinter diesem Dongle befinden, sind betroffen und können den gesperrten Frequenzbereich = KabelTV nicht mehr empfangen.
Sperrfilter waren vor 10 Jahren recht üblich, teilweise direkt durch den Unitymedia-Techniker (ein Bekannter hat nen 50er bezahlt, damit der Techniker den "vergisst, persönlich habe ich SatTV), die Montage der Sperrfilter wurde aber vor ca 5-7 Jahren ausgesetzt, teilweise sogar wieder entfernt, weil es Probleme damit gab (also bei reinen Internet/Internet+Telefon-Kunden). Danach waren es dann eigentlich die Medienberater, welche "im Auftrag von Unitymedia" die Sperrfilter installiert haben, um KabelTV-Abschlüsse zu generieren und was man so liesst, wurden diese Sperrfilter dann im Nachhinein durch eche Unitymedia-Techniker wieder ausgebaut werden, wenn der Internet/Telefon-Kunde Probleme mit seinem Anschluss hatte.
Wer KabelTV zahlt muss sich keine Gedanken machen, auch wenn das Kabelnetz = KabelTV-Angebot von einem anderen Anbieter kommt, dann geht das Vodafone auch gar nix an, Vodafone liefert ja nur Internet und Telefon in diese Netze.
Wo ich das hier lese, glaube ich auch, dass hier Medienberater aktiv werden. Wenn Vodafone damit ein Problem hätte, wäre es insbesondere auf Dauer gesehen sicherlich deutlich günstiger, man sorgt dafür, dass der KabelTV-Empfang mit den Fritzboxen Software-mässig nicht mehr geht, so wie das jahrelang bei der 6490 geklappt hat. bzw immer noch klappt. Entweder wieder direkt für alle Kunden, wie bei der 6490, schliesslich ist dieses Empfangs-Feature nirgends vermarktet, oder gar kostenpflichtig. Oder man macht sich die Mühe und regelt es pro Kunde. Dafür muss vielleicht die Server-Software, welche die Konfig-Files verteilt angepasst werden, bei Millionen nicht-TV-Kunden aber sicherlich günstiger, als jedem einen Techniker zu schicken (und jedem ~5ten dann erneut einen Techniker, weil es zu technischen Problemen mit dem Sperrfilter kommt

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