die Halterung ist noch nicht drauf, die machen das wohl auch erst Montag oder eventuell noch später- Was kostet denn die "Bessere" mehr?
Nix, das ist ja der Witz.
Es ist sogar billiger (25 EUR gegenüber 100 für die ZAS 40).
Schaut die "Bessere" dann unterm Dach raus? Die sollte das nämlich nicht machen, da das ja später evtl mal ein Bad werden soll
Ja, tut sie.
Beim Satteldach spielt das ja normalerweise keine Rolle, denn zumindest in diesen Teil
will man ja wohl kein Bad reinbauen
Oder man schraubt an Kehlbalken
und Sparren (Siehe
Bild):
aber besser mit mehr Abstand als auf diesem Bild.
Auch billig, beliebt und gut: Den Mast mit dem Fußende in eine Schelle am Boden schrauben und dann noch am Sparren festschrauben.
Der ZAS 40 und andere Aufsparrenhalter haben eben den Nachteil, daß der Mast um die einzelne, quer zwischen die Sparren montierte Strebe rotierbar ist (Damit man ihn der Dachneigung anpassen kann) und dort dann im gewünschten Winkel festgeschraubt wird.
Nur diese Fixierung hält ihn davon ab, sich auch weiterhin zu drehen, also nach oben oder unten auf's Dach zu kippen. Und Kräften, die im 90°-Winkel hierzu wirken (Also längs zur Querstrebe zwischen den Sparren) hat er auch nur diese eine Verbindung entgegen zu setzen.
Ein Mast, der an zwei Stellen festgesetzt wurde, kann sich nur unter ungleich stärkeren Kräfteeinwirkungen versetzen.
Aus meinem ersten Posting noch einmal das Beispiel:
Schubse jemanden auf der Baustelle vom Besen oder der Schaufel, auf die er sich gerade aufstützt. Halte das Gerät (Also Schaufel/Besen) am Stielende mit einer Hand fest und versuche nun, den Stiel samt Schaufel dauerhaft senkrecht nach oben zu halten. Du wirst diese senkrechte Lage mit einer Hand nicht einmal halten können, wenn man Dir auch nur einen Klumpen Dre-ck (Das Wort "Dr-eck" zu zensieren ist ja wohl der Kracher ...) gegen die Schaufel wirft!
Etwas besser ist eine Sparrenhalterung, weil man ihr Gelenk im Gegensatz zu Deinem Handgelenk arretieren kann. Dafür ist die Schüssel aber auch ein größerer Windfang als die Schaufel und Wind kann auch mit 100km/h kommen ...
Erst die zweite Hand, die den Stiel etwas weiter oben noch einmal hält, bringt Stabilität in die Sache. Genau das macht ein Rahmenhalter ...
Du kannst die Schaufel auch sicher halten, wenn Du sie auf den Boden stellst, zwischen den Füßen einkeilst und dann oben noch einmal anpackst ... das wäre der Effekt wie bei einer Verschraubung am Speicherboden und einem Sparren oder an der Kehlung und dem Sparren.
Anschaulichere Zahlen:
1. Der Normmensch wiegt 75kg (Dimensionierung von Aufzügen, bei der Zuladung im Auto schon berücksichtigtes Fahrergewicht, ...)
2.
Einer davon
kann den Aufsparrenhalter man mit seinem Körpergewicht
verbiegen (Genauer: Seine Masse entspricht auf der Erde einer Gewichtskraft, die größer ist als das Biegemoment der Halterung)
3.
Zwei können einen Mast im Rahmenhalter
nicht verbiegen ...
Der Aufsparrenhalter entspricht in etwa dieser Wandhalterung:
Ein Rahmenhalter/Schelle an Sparren und Boden o. Kehlung (in etwa) dieser:
Wandhalterungen haben aber immer den Nachteil, daß man den Mast in einem gewissen Abstand zur Wand montieren muß, weil die Wand seltenst so steht, wie der Spiegel ausgerichtet werden müßte und man daher Platz zum Drehen mit "einbauen" muß, im worst-case den halben Spiegeldurchmesser. Das bringt zusätzliche Hebel (= Schwachstellen) mit hinein.
Der Aufsparrenhalter ist natürlich kein kompletter Mist, sonst würde Kathrein sowas nicht verkaufen, aber eben erst zweite Wahl. Im Binnenland wird er auch länger halten als an der Küste.
Zweite Wahl zu montieren kommt für mich aber erst dann in Frage, wenn es andere gute Gründe gibt, die gegen die erste Wahl sprechen:
Ein guter Grund wäre ein bis zur Firstpfette offenes Dachstudio (Sozusagen ein "Sichtdachstuhl"), wo dann der Rahmenhalter hineinragen würde (Wobei an irgendeiner Außenseite doch wohl noch Platz für eine kleine Verkastellung sein sollte).
Kein guter Grund wäre es, wenn der Elektriker die Schüssel einfach nur dort montieren will, wo er sich den Potentialausgleich schenken darf (Da gibt es u.U. Bereiche, je nachdem, wie weit die Schüssel das Haus überragt und so weiter). Das ist allein schon deshalb kein guter Grund, weil ein guter Elektriker im Zweifelsfall lieber ausgleicht, als eine Vorschrift in dieser Richtung komplett auszunutzen. Wenn ich installiere, hast Du auch unter der Acrylbadewanne an Kunststoffrohren einen Potentialausgleich parat liegen. Solltest Du die später mal gegen eine Stahlwanne austauschen, brauche dann nicht ich etwas zu erklären, sondern der Gas-, Wasser-, Sch**ße-Installateur ...
Ein guter Grund wäre natürlich auch ein enormer Preisunterschied. Deshalb hängt hier auch kein Echtglas-Schaltermaterial (1. Wahl), sondern nur "Impuls" (2. Wahl). Dreistellige Preise für die Rahmen an den Schaltern sind dann doch etwas zuviel des Guten.