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Neubauten kömmen nun einmal nicht mit Kabelanschluß "auf die Welt", aber darauf gehst du ja am Ende des Postings selbst drauf ein und widersprichst dir damit.
Das man sich bei Neubauten für einen Kabelanschluß entscheidet dürfte auch die Ausnahme sein, ich kenne da niemanden, die haben sich alle für SAT entschieden, was mich auch überhaupt nicht wundert

Fakt ist bei Kabel zahlst du JEDEN Monat un bei SAT nur einmalig.
Wo die Quantität und Qualität besser ist steht auch nicht zur iskussion, auch dort verliert das Kabel wenn sie an den Signalen rumfummeln.
PS : Brauchst du mir nicht zu erzählen , mir gehört eine Wohnung
.... sieht mal von Eigenheimen ab, wo der Bauherr auch gleich Eigentümer ist, kommen Neubauten i.d.R. mit Kabelanschluss "auf die Welt". Individuelle Empfangsanlagen sind seitens Architekten und Wohnungsbaugesellschaften verpönt. Auch wenn Kommunen neue Siedlungsgebiete zur Bebauung freigeben, wird nicht selten zur Auflage gemacht, keine Empfangsanlagen zu installieren.
Von EIgentumswohnungen halte ich persönlich nichts, denn man hat mehr oder weniger die gleichen Pflichten wie Mieter aber nicht die gleichen Rechte. Eigentumswohnungen werden immer wieder schöngeredet, da man nie wieder Miete zahlen müsse. Allerdings fallen auch beim Wohneigentum Nebenkosten an.
Was hier immer wieder unberücksichtigt sein:
Jegliche Versuche in Deutschland neben 19,2° Ost eine weitere Satposition zu etablieren, sind bislang gescheitert. Der allergrößte Teil der deutschen Sathaushalte hat die Schüssel exklusiv auf 19,2° Ost ausgerichtet. Das hat dann natürlich zur Folge, dass für deutsche Sender, die auf DtH-Sathalte setzen, Kapzitäten auf 19,2° Ost anmieten .
Astra 19,2° Ost ist auch keine reine deutsche Angelegenheit. Auch ausländische Sender nutzen die Position 19,2° Ost zur Verbreitung ihrer Programme in ihren Zielregionen, wobei die Übertragung i.d.R. verschlüsselt erfolgt und somit nicht ohne weiters für deutsche Haushalte zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus legt der allergrößte Teil der deutschen Haushalte wert auf deutschsprachige Programme. Anderssprachige Sender spielen nur eine untergeordnete Rolle. Da es auf anderen Satpositionen so gut wie keine frei empfangbaren deutschsprachigen Programme gibt, sind diese für die meisten deutschen DtH-Sathaushalte uninteressant.
Die deutschen DtH-Sathaushalte haben Astra quasi zu einer Monopolstellung verholfen, was sich in den Mieten für Transponderkapazitäten widerspiegelt. Für große Medienkonzerne wie RTL, ProSiebenSat.1, Viacom, Sky etc. ist das kein größeres Problem. Auch bei den deutschen ÖR ist das kein Thema, denn wenn die Transpondermieten steigen, werden die Kosten im Rahmen der GEZ auf alle deutschen TV-Haushalte umgelegt.
Für kleine unabhängige Privatsender wird es immer schwieriger ihr Programm via Sat zu verbreiten, da die Kosten dafür zu hoch sind. Im Kabel sind die Kosten für die Sender niedriger. Außerdem ist die Reichweite nach den Wünschen der Sender skalierbar, sodass die Sender nur da verbreitet werden, wo sie verbreiteten werden wollen. Die Kosten orientieren sich u.a an der Reichweite. Je geringer die Reichweite, desto weniger Kosten fallen für die Sender an.
Im Kabel stehen zudem die kompletten Kapazitäten für das Versorgungsgebiet des jeweiligen Kabelnetzbertreiber zur Verfügung, womit letztendlich eine größere Bandbreite als über Astra 19,2° Ost zur Verfügung steht.
Dass Sat kostenlos ist, gilt nur für die unverschlüsselten Free-TV-Programme. In Sachen deutschsprachigen HDTV-Programme gibt es auf Astra neben den gebührenfinanzierten Sender 'Das Erste HD', 'ZDF HD' und 'arte HD' noch 'Servus TV HD' und das von Astra gesponsorte 'Anixe HD'.
Die HDTV-Versionen der kommerziellen Sender gibt es auf Sat nur kostenpflichtig über die HD+ Plattform. Das ist der erste Schritt zur Einführung der Grundverschlüsselung über Sat.
Wer auch großen Wert auf anderssprachige Sender legt und auch bereit ist, in eine Multifeedanlage zu investieren, ist mit Sat natürlich besser bedient.
Der primäre Verbreitungsweg von Sky ist Sat. Daher wird Sky via Sat attraktiver als über andere Verbreitungswege gestalten, um so Sky-Kabelabonnenten auf Sat zu locken. Wer also das maximal mögliche Sky-Angebot nutzen möchte, wird weder heute noch in Zukunft am Sat-Empfang vorbei kommen ...