Was ist denn ein nicht vertragsgemäßer Gebrauch des Internetanschlußes und wo steht das ?
Ich nehme mal an, wenn man den geschäflich nutzt und man 24/7 im Netz ist.
24/7 wird nicht das Problem sein. Das ist eigentlich mittelweile Standard durch Router hinter dem Modem. Das kostet den Provider nichts. Geschäftlich und Internet wird je nach Verwendung auch ok sein. Bei Telefon sieht das ggf. anders aus. Wogegen sich die Telekom schützen will sind Power-Sauger.
Wobei man sich fragen muss was mir ein Highspeed-Anschluss nutzt, wenn er nach 200GB kastriert wird.
Was man mit dem VDSL-Anschluss als Privatkunde darf und was nicht lässt sich ganz simpel aus der Leistungsgeschreibung für das Produkt und den AGB der Telekom herausfinden.
Ich gehe jede Wette ein, dass ihr in sämtlichen UMKBW Internet-Produkten ähnliche Klauseln finden werdet.
Nur noch soviel:
Die geschäftliche/geschäftsmäßige Nutzung ist bei ALLEN PRIVATKUNDENPRODUKTEN ALLER DSL- und Kabelinternetanbieter vertraglich ausgeschlossen bzw. explizit untersagt.
Mit 24/7 hat das nicht viel zu tun. Es sei denn man stellt z. B. fest, dass 24/7 innerhalb kürzester Zeit wenige Tage mehrere Terabyte Daten übertragen werden. Privat ist eine derartige Auslastung nicht zu bewerkstelligen und damit eine unerlaubte Nutzung gegeben. Jetzt hat die Telekom die Möglichkeit, dank klarer AGB, unverzüglich zu drosseln.
Bei den VDSL-Paketen sind solche Eingriffsregelungen erforderlich, da durch den hohen Upload von 5 bis zu 10 MBit/s und mehr (via Annex-J) eine missbräuchliche gewerbliche Nutzung durchaus attraktiv ist.
Die popeligen 1 MBit/s via ADSL2+ oder der ebenso miese Upload via Kabelinternet sind dafür gähnend uninteressant.
Ein Upload-Server lässt sich damit jedenfalls nicht effektiv betreiben. Bei VDSL hingegen schon.
Und nochmal:
Die Telekom hat überhaupt nichts gegen "Powersauger" (was auch immer das sein soll) und sie drosselt auch
nicht automatisch bei Überschreitung der 200 GB-Grenze. Wer sich ganz normal und
legal verhält und selbst 500 GB im Monat zieht, wird keinesfalls belangt/gedrosselt. Bei unregelmäßigen "Peaks" über's Jahr verteilt sowieso.
Ihr werdet in den unendlichen Weiten des deutschen Netzes keine anderslautenden Aussagen finden.
Es wurde noch nie einer bei VDSL gedrosselt, der legal 201 GB Volumen verbraten hat. Das sind Märchen...
Zunächst einmal danke für deine ausführliche Info.
Mein PC ist auch immer rund um die Uhr im Internet und nur weil man mehr als 200 GB Traffic hat heißt da ja lange nicht das man ihn geschöftlich nutzt.
HNIKAR kann das also nciht einfach unterstellen. Auf über 200 GB Traffic bin ich auch schon des Öfteren gekommen.
Ich denke mal die Telekom will damit nur den Gewinn pro Kunden in die Höhe treiben indem man diese Beschränkungen vornimmt.
Wenn es so läuft wie alle wünschen ( Cloud Computing ) werden die Traffics massiv raufgehen und vielleicht will sich dqa die T.kom heute schon eine Aufpreismöglichkeit sichern wenn jemand mehr als 200 GB Traffic hat.
Mit einer Flatrate hat das aber nicht mehr viel gemeinsam so wie der Kunden das versteht.
Diesen Werbebeschiss gibts ja auch bei den Mobiltarifen der Anbieter.
Was soll ich mir ein iPhone 5 kaufen mit LTE und hab den Speed dann nur ein paar Minuten bis der Traffic verbraucht ist und haben dann eine total lahme Leistung ?
Gestern habe ich noch mit einem Kollegen gesprochen der mal seine Podcasts per Internet statt WLAN genutzt hat. der sagte das nach 3 Tagen seine 300 MB Traffic verbraucht waren und er dann nur noch Schneckentempo hatte.
So etwas kann nicht der Sinn einer Flatrate sein, von daher soll man sie auch nicht so nennen dürfen.
... die billige Populisten und Harcore-Kabelfanboys wie DianaOwnz sehr gerne verbreiten und schüren.
Es timmt aber einfach nicht. Es ist dummdreist gelogen. Auf das bräsig-paranoide Geschriebsel hier oben gehe ich deshalb erst gar nicht genauer ein. Er/Sie/Es begreift nicht, dass ich hier - im Gegensatz zu ihm/ihr - nicht unterstelle,
sondern tatsächlich weiss wovon ich schreibe.
Nochmal im Klartext: Niemand
der keine Schei*e baut, braucht die vertragliche 200 GB-Drosselmöglichkeit der Telekom zu fürchten.
Sie wird nicht gezogen. Garantiert! Und falls es tatsächlich doch in einem äußerst merkwürdigen Einzelfall dazu kommen sollte, dann gibt es bei der Telekom eine
kostenlose Hotline, bei der man anrufen und alles in Ruhe klären kann.
Es sollte sich also niemand durch Schauermärchen abgeschreckt fühlen, ein VDSL-Pakte der Telekom zu buchen.
Vor allem nicht bei den sehr günstigen Vorzugskonditionen für Annington-Mieter. Wenn's euch nach 24 Monaten nicht passt, dann könnt ihr ja wieder zurück auf's Kabel...