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Unitymedia Kleiner IPv6-Workshop

Diskutiere Kleiner IPv6-Workshop im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Diskussionsthread zum kleinen TCP/IP-Workshop - IPv6 und IPv4 In diesem Thread können Fragen und Anregungen zum Kleiner TCP/IP-Workshop - IPv6...
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #1
SpaceRat

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Diskussionsthread zum kleinen TCP/IP-Workshop - IPv6 und IPv4

In diesem Thread können Fragen und Anregungen zum gepostet werden oder auch allgemein darüber diskutiert werden :)
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #2
Einrichtung von DynDNS-Diensten bei IPv6

Prinzipiell funktioniert die Einrichtung von DynDNS-Diensten bei IPv6 genau so, wie bei IPv4 auch. Leider unterstützen die in Deutschland verbreiteten Fritz!Boxen die Mechanismen hierzu nicht oder unvollständig.
Dies dürfte u.a. auf die Problematik zurückzuführen sein, daß DynDNS-Dienste bisher darauf ausgelegt sind, eine einzige IPv4 mit einem Hostname zu versehen, da der Benutzer eh nur diese eine IPv4 hat und die im Heimnetz laufenden Geräte nur durch Port-Weiterleitungen von dem Gerät aus, welches diese IP nutzt (Also dem Router) erreichbar sind.

Da wir bei IPv6 ein eigenes Subnetz erhalten, in dem wirklich jedes Gerät seine eigene öffentliche IP erhält, brauchen wir auch für jedes Gerät, auf dem wir einen aus dem öffentlichen Netz heraus erreichbaren Dienst einrichten wollen, einen DynDNS-Eintrag! Das kann so natürlich nicht durch die derzeitige - zentrale - Konfiguration der DynDNS-Dienste in der Fritz!Box funktionieren. Vielmehr müßte es entweder bei der Auflistung der Geräte im Heimnetz geschehen oder - besser noch - beim Einrichten der Freigaben.

Aus diesem Grund - und weil Kabel-Kunden ja nicht selten mit einer Fritz!Box 63x0 geschlagen sind, die sie nicht freetzen können, um diese Funktionalität hinzuzufügen, bietet es sich an, die Updater für DynDNS-Dienste auf den entsprechenden Servern laufen zu lassen.
Der Client inadyn-mt ist für alle gängigen Betriebssysteme, darunter auch auf Receivern und Routern laufende Linux-Versionen, verfügbar und erfüllt genau diesen Zweck. Weil er auch direkt auf dem Router läuft (Wenn man die Firmware entsprechend modifizieren kann, z.B. mit DD-WRT oder Freetz), kann man die Methoden auch teilweise übertragen, wenn man die Updates über den Router veranlassen möchte. Wofür er jedoch nicht verfügbar ist, ist Windows 64 Bit ...

Zuerst einmal brauchen wir jedoch ein Konto bei einem DynDNS-Dienst mit IPv6-Unterstützung. Als Dienst eignet sich meiner Ansicht nach am besten afraid.org (), da man hier fünf DynDNS-Einträge gratis erhält und nicht ständig damit genervt wird, irgendwelche Links in eMails anklicken zu müssen, damit das Konto nicht verfällt.
Ich denke, daß ich das Anlegen eines Kontos bei afraid.org hier nicht weiter erklären muß. Wenn wir ein Konto angelegt haben, können wir nachfolgend 1 bis 5 "Dynamic DNS" anlegen. Jeder "Dynamic DNS"-Eintrag entspricht einem Server in unserem Heimnetz. Wichtig beim Anlegen oder Ändern der Einträge ist, daß wir unter "Type" "AAAA" auswählen, also eine IPv6-Namensauflösung. Type A wäre eine IPv4-Namensauflösung.

Angenommen, wir wollen unseren Receiver im Wohnzimmer mit einer IPv6-Namensauflösung versorgen, dann tragen wir z.B. ein ...
FreeDNS.jpg

Ich trage übrigens gerne falsche IP-Adressen ein, damit ich später nachprüfen kann, daß die Aktualisierung auch geklappt hat :)

Nun müssen wir einen geeigneten DynDNS-Updater, z.B. inadyn-mt, auf dem Server installieren und einrichten. Theoretisch kann der natürlich auch überall sonst statt auf dem Server laufen, aber dann muß er trotzdem in der Lage sein, die IP des Servers herauszufinden, was etwas haariger wird.

Ich umschiffe mal die Konfiguration von inadyn-mt (Weil ich mich selber noch nicht damit beschäftigt habe), sondern stelle meine Lösung für Windows vor. Da inadyn-mt nicht als 64-Bit-Version für Windows existiert, dies aber für den Betrieb unter 64 Bit Windows nötig wäre und ich zu faul war, den Compiler anzuwerfen, habe ich eine andere Lösung gebastelt. Die ist fernab von perfekt, versieht aber ihren Dienst:


Den FreeDNS-Updater kann man einfach entpacken und das entstandene Verzeichnis "QuD FreeDNS Updater" an einen geeigneten Ort schieben, z.B. nach C:\Programme bzw. "C:\Program Files (x86)".
Geht man nun in dieses Verzeichnis, findet man ein Unterverzeichnis "bin" (In dem einige Dienstprogramme aus der *ix-Welt liegen, die unter Windows standardmäßig nicht zur Verfügung stehen) und vier "Batch-" oder "Stapel-"Dateien, also simple Scripts für die Windows-Kommandozeile.
Bevor wir das Tool nutzen können, muß eine dieser Dateien angepaßt werden, die "Config.Cmd" (Schlecht konfigurierte Systeme zeigen nur "Config" an).
Ein Rechtsklick auf die Config.Cmd und Auswahl von "Bearbeiten" öffnet die Datei im Notepad bzw. dem eingestellten Editor und wir sehen folgendes Bild:
Code:
@ECHO OFF
REM ======== Bitte in diesem Block die notwendigen Aenderungen eintragen ==============
SET FREEDNSURL=http://freedns.afraid.org/dynamic/update.php?BLAHLABERSUELZ=
SET IPv6HOST=mein.host.com
REM ============== Ab hier sind keine Aenderungen mehr erforderlich ===================

Mein Script benötigt hier einmal die "Direct URL", die zum Updaten der URL nötig ist. Diese finden wir in der Verwaltung unserer DynDNS-Dienste auf afraid.org. Dort steht für jeden Eintrag eine Zeile ähnlich dieser:
wohnzimmer.mooo.com Direct URL | Wget Script | Curl Script | Edit Record 2001:db8:ff00:xxx:xxx:1...
Klickt man mit Rechts auf "Direct URL" und dann "Adresse des Links kopieren" bzw. "Link-Adresse kopieren", hat man die richtige Update-URL für diesen Host in der Zwischenablage. Diesen einfach hinter
SET FREEDNSURL=
in der Config.Cmd einfügen und dabei den vorhandenen Beispieleintrag ersetzen. Die eingefügte Adresse muß der Beispiel-URL relativ ähnlich sehen, nämlich mit "http://freedns.afraid.org/dynamic/update.php?" beginnen und mit einer kryptischen Zahlen-/Buchstabenkombination, gefolgt von einem Gleichheitszeichen enden.

Hinter
SET IPv6HOST=
tragen wir den von uns gewählten Hostname ein, also im Beispiel z.B. wohnzimmer.mooo.com.

Die fertige Datei sollte dann in etwa so aussehen:
Code:
@ECHO OFF
REM ======== Bitte in diesem Block die notwendigen Aenderungen eintragen ==============
SET FREEDNSURL=http://freedns.afraid.org/dynamic/update.php?VVSqWEI2MzFVWKVBQUR4a2NASUFBQUTkOjknNzIwNTI=
SET IPv6HOST=wohnzimmer.mooo.com
REM ============== Ab hier sind keine Aenderungen mehr erforderlich ===================

Diese können wir nun speichern.

Ein Doppelklick auf "UpdateIPv6.Cmd" bzw. "UpdateIPv6" sollte nun das Update durchführen und unseren FreeDNS mit der richtigen IP für unseren Rechner versorgen.

Wenn die Ausgabe so aussieht:
Code:
Die IPv6 dieses Rechner ist 2001:db8:ff00:42d:211:15ff:fe15:dfcd
die alte Adresse lautete 2001:db8:00:4:22:13ff:fe15:dfbe
Aktualisiere FreeDNS:
Updated 1 host(s) wohnzimmer.mooo.com to 2001:db8:ff00:42d:211:15ff:fe15:dfcd in 10.557 seconds
Beliebige Taste zum Beenden druecken ...
lief alles glatt (Wobei die Update-Zeit in der Regel kürzer ausfallen wird :) ).

Damit wir nicht jedes Mal, wenn sich die IP ändert, dieses Script von Hand aufrufen müssen, können wir nun auf "AddTask.Cmd" bzw. "AddTask" klicken. Damit wird eine "Geplante Aufgabe" für das Script angelegt, welche das Script alle 20 Minuten aufruft und im Falle eines IP-Wechsels ein Update anstößt.
"DeleteTask.Cmd" löscht diese Aufgabe entsprechend wieder.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #3
Workaround: IPv4-only-Server, die nur TCP nutzen
  • Das Problem
    Auf dem Zielrechner läuft ein Server ohne IPv6-Unterstützung. Der Server benötigt zum Betrieb lediglich einen oder mehrere TCP-Ports
  • Die Lösung
    Dies ist das am einfachsten zu lösende Problem, sofern der Zielrechner mindestens Windows XP oder ein Linux nutzt:
    Eine einfache Port-Weiterleitung vom durch den Server nicht genutzten IPv6-Port auf seinen IPv4-Port behebt das Problem i.d.R.
  • Anwendung
    1. Auf einem Windows-Zielrechner öffnet man eine Kommandozeile (Start -> Programme -> Eingabeaufforderung (ggf. unter "Zubehör")) oder Start -> Ausführen -> cmd.exe
    2. Auf dieser Kommandozeile gibt man folgenden Befehl ein:
      Code:
      netsh interface portproxy add v6tov4 4899

      Dabei ist 4899 der Port unseres IPv4-only-Servers (In diesem Fall: Remote Administrator). Die vorgenannte Zeile ist bei mehreren verwendeten Ports für diese entsprechend zu wiederholen.

      Sofern nur der Server IPv6-untauglich ist, der Client aber IPv6 kann (z.B. bei einem speziellen Web-Server), war's das schon. Ab sofort ist dieser Server auch über die IPv6-Adresse (und den verwendeten Port) ansprechbar. Dieser Befehl macht nichts anderes, als den Server zwangsweise auch mit den IPv6-Schnittstellen zu verbinden, was der Programmierer alleine nicht hingekriegt hat.

      Dieser Schritt ist für jeden Serverdienst bzw. jeden seiner Ports nur ein einziges Mal nötig. Über den so angelegten Proxy können sich beliebig viele (Bzw.: ausreichend viele) Clients mit unserem Server verbinden.
    3. Kann auch der Client kein IPv6, dann müssen wir noch einen zweiten kleinen Trick nutzen. Wir öffnen auf dem Client ebenfalls eine Kommandozeile und geben ein:
      Code:
      netsh interface portproxy add v4tov6 listenport=4898 connectport=4899 connectaddress=2001:db8:f0d2:813d:4116:ec44:c134:fd10

      Wobei 2001:db8:f0d2:813d:4116:ec44:c134:fd10 durch die IPv6 des Zielrechners ersetzt werden muß. Es geht natürlich auch ein - zu einer IPv6 auflösbarer! - Hostname, wie wir ihn per DynDNS-definieren können, also z.B. meinpc2.heimnetz.org, also
      Code:
      netsh interface portproxy add v4tov6 listenport=4898 connectport=4899 connectaddress=meinpc2.heimnetz.org
    4. Zugriff auf den Server mit dem nicht IPv6-tauglichen Client
      Da wir im IPv4-Client das IPv6-Ziel nicht direkt eintragen können (IPv6-IPs wird er nicht dulden und Hostnamen nicht auf ihre IPv6-IPs auflösen, sondern nur auf IPv4s), tragen wir stattdessen 127.0.0.1:4898 ein, also den Port Proxy, den wir im vorherigen Schritt auf dem Client angelegt haben.
      Dieser zweite Proxy aus unserem Beispiel leitet dann jeden Zugriff an [2001:db8:f0d2:813d:4116:ec44:c134:fd10]:4899 durch, wo unser erster Proxy den Zugriff wieder auf IPv4 weiterleitet.

      Diesen Befehl brauchen wir
      • auf jedem einzelnen Client
        und
      • für jeden einzelnen Serverdienst bzw. jeden seiner Ports
      Wenn wir also zusätzlich zu meinpc2.heimnetz.org auf einen zweiten Server zugreifen wollen, der die Adresse meinpc3.heimnetz.org hat, dann müssen wir auf dem Client zusätzlich noch die Zeile
      Code:
      netsh interface portproxy add v4tov6 listenport=4897 connectport=4899 connectaddress=meinpc3.heimnetz.org
      eingeben, damit wir uns auf dem Client über die Adresse 127.0.0.1:4897 mit meinpc3.heimnetz.org:4899 verbinden können.

      Bitte beachten: Für jede dieser Weiterleitungen auf dem Client muß ich einen zusätzlichen, anderen Port verbraten (Hier: 4898 und 4897)!

Für Linux-Systeme (Enigma2-Receiver sind bspw. auch Linux-Systeme) gibt es HAproxy, das denselben Zweck erfüllt wie unsere "netsh interface portproxy ..."-Befehle.

Varianten des vorherigen Lösungsansatzes

Nach den Schritten 3 & 4 aus der vorherigen Anleitung, kann man auch von jedem anderen Rechner aus eine Verbindung zum Server aufbauen, wenn der Client-Rechner aus unserem Beispiel
  • über IPv4 erreichbar ist
  • auf diesem bzw. dessen Router ggf. eine entsprechende Port-Weiterleitung zu diesem "Client-Proxy" eingerichtet ist

Dabei wird der Client aus Schritt 3 & 4 zu einer Art Relais. Der Rechner, der nun als Client auf den Server zugreifen soll, greift einfach auf das vorgenannte Relais zu, als sei es der Server selber.
Ist unser ehemaliger Client aus den Schritten 3 & 4 z.B. über den dyndns-Namen "relais.foo.org" erreichbar, dann können wir auf dem jetzigen Client über das Relais auf den Server zugreifen, indem wir in der Client-Software als Server "relais.foo.org:4898" für den ersten oder "relais.foo.org:4897" für den zweiten Server eintragen.

Wichtig: Bei dieser Methode wird die maximale Upstream-Geschwindigkeit des Relais zur maximalen Download-Geschwindigkeit des tatsächlich angesprochenen Servers, da ja alles vom Relais erst empfangen, dann aber weitergesendet werden muß.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #4
Gibt es irgendjemanden, der diesen Workshop liest und dem er etwas gebracht hat?

Es ist nämlich relativ viel Aufwand, den Kram zu schreiben und für die Tonne mache ich das nur ungern.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #5
Es gab schon mindestens einen, der im Forum auf den Workshop verwiesen hat und den offensichtlich (zumindest teilweise) gelesen hatte. :)
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #6
@SpaceRat

ja, ich !
Auch wenn es nur "vorbeugend" ist, da ich als Altkunde ohne nötige Vertragsänderung wohl noch länger mit IPv4 auskommen werde.

Auf jeden Fall vielen Dank für den Workshop !

VG,
Lodin
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #7
Ich lese auch mit! Bin zwar IPv4ler, finde es dennoch HÖCHST interessant!

Bitte weitermachen! :super:
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #8
Das sollte Pflichtlektüre bei UMKBW, zumindest im KSC, bei Sykes, SNT, Tectum und wie sie alle heissen sein oder werden.

Meine Hochachtung :super:
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #9
Es gab schon mindestens einen, der im Forum auf den Workshop verwiesen hat und den offensichtlich (zumindest teilweise) gelesen hatte. :)
So ist es :)
Ich fange gerade erst an, mich in die IPv6 Thematik einzuarbeiten und finde deine Artikel sehr gut. Vielen Dank :super:
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #10
Gibt es irgendjemanden, der diesen Workshop liest und dem er etwas gebracht hat?

Es ist nämlich relativ viel Aufwand, den Kram zu schreiben und für die Tonne mache ich das nur ungern.

Gelesen und wahnsinnig darüber gefreut!

Für mich persönlich nicht sehr viel neues, aber die bisher verständlichste und klarste Darstellung der Zusammenhänge.

Ich hatte sogar schon mal überlegt einen "Kommentar-Thread" dazu anzulegen um zu vermeiden dass dieser Thread mit
Fragen und Kommentaren ( so wie dieser hier ;-) ) zugemüllt wird.

Mach bitte weiter.

Die Moderatoren/Administratoren könnten ja vielleicht dafür sorgen, dass Du in Ruhe schreiben kannst und die
Artikel dann auch ohne Platzhalter aufeinander folgen.

-NoGi
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #11
Danke für diesen super Workshop. :super:
Habe jetzt seit 3 Wochen UM und keinen schimmer von ipv6. Dank deinem workshop hab ich jetzt wenigstens eine grobe Ahnung was ich zu tun habe.
Jetzt muss ich das nur noch irgendwie mit meinem NAS(DS412+) hinbekommen. Das ist das nächste mysterium :D

Gruß
Worstcase
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #12
ich hab den workshop auch gelesen und mich sehr darüber gefreut
ich hab wochenlang stunk gemacht bei unitymedia um IPv4 zu bekommen, keine Chance

jetzt bin ich Businesskunde zum testen, was natürlich teurer ist
also wenn du evtl einen Rat für mein Problem hast dann würde ich doch wieder auf den günstigeren privatkundentarif umsteigen auch wenns nur IPv6 mit DS-Lite ist :D

http://www.unitymediakabelbwforum.de/viewtopic.php?p=257594#p257594
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #13
Gibt es irgendjemanden, der diesen Workshop liest und dem er etwas gebracht hat?
Gelesen und wahnsinnig darüber gefreut!
Das hört man gerne.
Für mich persönlich nicht sehr viel neues,
Ich hatte auch nicht erwartet, daß es für alle neu wäre :)
aber die bisher verständlichste und klarste Darstellung der Zusammenhänge.
Das war die Top-Priorität. IPv4 hat wahrscheinlich auch nicht jeder wirklich ganz verstanden, aber irgendwie hat halt doch (fast) jeder ein gewisses Grundverständnis davon, das für den Hausgebrauch ausreicht. Mir war es wichtig,
a.) Deutlich zu machen, wo sich eigentlich nichts geändert hat, aber ggf. anders wirkt, weil die IPv6-Unterstützung krankt
b.) Wo Unterschiede liegen und wo diese sogar nützlich sind oder wo man eben umdenken muß
Ich hatte sogar schon mal überlegt einen "Kommentar-Thread" dazu anzulegen um zu vermeiden dass dieser Thread mit
Fragen und Kommentaren ( so wie dieser hier ;-) ) zugemüllt wird.
Wäre gar nicht verkehrt.

Im Moment wäre es mir aber wichtiger, die Beiträge dauerhaft editieren/ergänzen zu können.

Moses hatte mir zwar angeboten, veränderte Beiträge per PN anzunehmen, aber irgendwie kann ich mich damit nicht so anfreunden.
Ich habe den Cisco Packet Tracer mißbraucht, um ein paar schematische Darstellungen zu machen, mit denen ich ein paar vorhandene Punkte als auch neue Punkte aufpeppen wollte, das macht ohne vernünftige Vorschau keinen Spaß.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #14
Ich hab das mit dem Post editieren schon ein paar mal vorgebracht... leider gab es bis jetzt keine Lösung und die Administration will auch für alle User keine unbegrenzten Editierrechte mehr einnehmen (es gab da ein paar sehr unschöne Zwischenfälle). Eine zusätzliche Gruppe hat irgendwie nicht funktioniert ... weiß nicht mehr, warum. :(
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #15
Ich hab das mit dem Post editieren schon ein paar mal vorgebracht... leider gab es bis jetzt keine Lösung und die Administration will auch für alle User keine unbegrenzten Editierrechte mehr einnehmen (es gab da ein paar sehr unschöne Zwischenfälle). Eine zusätzliche Gruppe hat irgendwie nicht funktioniert ... weiß nicht mehr, warum. :(

Macht SpaceRat doch einfach zum "Moderator auf Zeit" :zwinker:
Dann kann (muss :D ) er in dieser Zeit den Workshop fertigstellen.

-NoGi
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #16
Ich finde den Anfang des Workshops als Information und Einstieg für den Einsteiger sehr gut, habe allerdings bei dem Schlüsselwort "Witz!Box" aufgehört zu lesen. So eine Verballhornung->Abwertung des gemeinten Produkts gehört meiner Ansicht nach nicht in einen sachlich ausgewogenen und seriös gemeinten Text hinein und wertet den ganzen Text ab. Wenn du der Meinung bist, das Produkt sei schlecht, dann erwähne es im Text nicht.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #17
Hallo SpaceRat.

Einen klasse Workshop haste da neidergeschrieben. Leider verstehe ich einige Sachen nicht, was wahrscheinlich auch garnicht so schlimm ist.
Ich habe jedenfalls folgendes Problem.
Nach meinem Upgrade bei UM auf 50Mbit und der damit verbundenen, verfluchten FritzBox6320 V2 kann ich meine DYN-Adresse nicht mehr verwenden. Da steht dann halt immer "Temporär deaktiviert" oder sowas. Ich muss diese Adresse aber nutzen können. Allein schon wegen meinem Receiver.
Wenn ich meine 7270 v3 mit freetz dahintehänge, kanns auch nicht klappen, da die dyn ja in dem ersten Gerät eingetragen werden muss. Oder sehe ich das falsch? Was mache ich denn nun?

Vielen Dank vorab.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #18
Einen klasse Workshop haste da neidergeschrieben.
Danke.
Leider verstehe ich einige Sachen nicht, was wahrscheinlich auch garnicht so schlimm ist.
Doch, ist schlimm. Was verstehst Du denn nicht? Evtl. kann ich ja versuchen, es anders/besser zu (be)schreiben.
Nach meinem Upgrade bei UM auf 50Mbit und der damit verbundenen, verfluchten FritzBox6320 V2 kann ich meine DYN-Adresse nicht mehr verwenden. Da steht dann halt immer "Temporär deaktiviert" oder sowas. Ich muss diese Adresse aber nutzen können.
Es geht aber nicht ...
Du hast keine öffentlich erreichbare IPv4 mehr, daher nutzt Dir auch so ein DynDNS-Dienst für IPv4 nichts.
Was Du hast nennt sich CGN ...

Am besten vergleichbar ist das mit dieser Situation:
Angenommen Du teilst Dir (AGB-widrig) mit Deinem Nachbarn den Internet-Zugang, dann muß ja immer noch irgendwo die Zugangshardware stehen. Diejenige der zwei Parteien, die den Router hat, ist der Carrier. Derjenige, der "nur mit dranhängt" kriegt nun eben keine eigene IPv4 mehr, sondern nur eine Adresse aus dem lokalen Netz 192.168.x.y des ersten Routers. Wenn der Mitbenutzer nun irgendeinen Port von außen erreichbar machen will, kann er das nicht mehr aus eigener Kraft, sondern es muß im Router des Nachbarn mit dem eigentlichen Zugang konfiguriert werden.
Bei DSlite ist es ganz genau so, nur daß der Zugang schon bei Unitymedia in dieser Form auf mehrere Haushalte aufgeteilt wird und dementsprechend Unitymedia statt des Nachbarn die Portfreigaben für diese Kunden bei sich einrichten müßte (Was sie aber ganz sicher nicht tun werden).
Allein schon wegen meinem Receiver.
Was denn für ein Receiver?
Wenn ich meine 7270 v3 mit freetz dahintehänge, kanns auch nicht klappen, da die dyn ja in dem ersten Gerät eingetragen werden muss. Oder sehe ich das falsch?
Das siehst Du falsch, es ändert aber auch nichts am Ergebnis: Deine IPv4-Adresse ist für Zugriffe von außen wertlos.
Was mache ich denn nun?
Weiß ich nicht. Entweder mit IPv6 weitermachen oder aber eine Behelfslösung nutzen, bei der Du wieder an IPv4 kommst.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #19
HI,
Hier ein Feedback,damit deine Arbeit gewürdigt wird.
Bin noch nicht schlüssig ob ich nach unitymedia wechsle wegen der ipv6 Problematik hab da den Topfield mit e2 bin mir da nicht sicher ob ich den Zugriff übers Netz hin bekomme.
Desweitern ist ja kein VPN möglich.
Also vielen dank für deinen Workshop ,lese mich im Moment noch durch verschiedene Foren und bin froh für verständliche Anleitungen oder Informationen wie diese hier.

Gruß Bibatop
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #20
hab da den Topfield mit e2 bin mir da nicht sicher ob ich den Zugriff übers Netz hin bekomme.
Den Topfield 77x0 HD PVR? :)

Als Zweitreceiver habe ich den auch. Nachdem das AAF-Image nicht mehr weiterentwickelt wird, habe ich auf das HDMU-Image umgestellt.
Das HDMU-Image ist für IPv6 derzeit nicht geeignet, es sind aber nur zwei Änderungen in der Konfiguration nötig ...

Siehe zu diesem Thema auch

Um es ganz kurz zusammen zu fassen:
Der Topfield würde - mit einem entsprechenden Image - mit IPv6 laufen. Daran, daß HDMU ein geeignetes Image baut, arbeite ich gerade. Aber es wäre natürlich toll, wenn Du Dich in dieser Hinsicht auch mal im HDMU-Forum äußern könntest, damit die Devs merken, daß wirklich ein Bedarf da ist.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #21
Bei DSlite ist es ganz genau so, nur daß der Zugang schon bei Unitymedia in dieser Form auf mehrere Haushalte aufgeteilt wird und dementsprechend Unitymedia statt des Nachbarn die Portfreigaben für diese Kunden bei sich einrichten müßte (Was sie aber ganz sicher nicht tun werden).

Wobei ich da nicht ganz verstehe, warum man nicht jedem Kunden einfach einen Port aufmacht... ich mein, mehr als 60.000 Kunden werden die wohl nicht auf einen NAT-Router bzw. eine IP schalten, oder? *grübel* Wahrscheinlich weil man dann die lokalen IPv4 Adressen fest vergeben müsste?
Aber machbar wär's und würde für alle, die nur irgendeine Weboberfläche nach außen haben wollen völlig ausreichen. Kann man ja direkt auf Port 80 weiterleiten...
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #23
Was denn für ein Receiver?
Hab ne DM800SE, die ich nun von außen nicht mehr erreichen kann.
Der Teil ist behebbar.
Die OpenPLi-Images können IPv6 (Einer der Entwickler nutzt sogar selber komplett IPv6) und auch die offiziellen .
Meine XBOX kann mit dem IPv6 auch nichts anfangen.
Bei der weiß ich es nicht.
Weiß ich nicht. Entweder mit IPv6 weitermachen oder aber eine Behelfslösung nutzen, bei der Du wieder an IPv4 kommst.
Wie sehe denn eine Behelfslösung aus?
Nun, entweder einen kostenpflichtigen Tunnelanbieter buchen, bei dem man eine IPv4 bekommt (Portunity z.B.), da ist man aber mit mindestens 4,20 EUR/mtl. dabei. Diese Lösung erfordert aber auch einiges an Aufwand. Erstens braucht man ein Gerät (Router o.ä.) oder einen Rechner, der den Tunnel aufbaut, also auch laufen muß, während man den Tunnel braucht. Zweitens muß man sich um die Firewall für diesen Tunnel dann komplett selber kümmern, weil der Router das nicht mehr macht.
Oder aber, mit dem Internetzugang zu einem Anbieter wechseln, der noch IPv4 nutzt, das ist aber meist mit Mehrkosten und/oder Geschwindigkeitsverlusten verbunden ... Bei mir hieße das z.B. DSL mit real 15 MBit/s down und < 1 Mbit/s up statt 100 MBit/s up und 5 MBit/s down.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #24
Wobei ich da nicht ganz verstehe, warum man nicht jedem Kunden einfach einen Port aufmacht... ich mein, mehr als 60.000 Kunden werden die wohl nicht auf einen NAT-Router bzw. eine IP schalten, oder? *grübel*
Theoretisch machbar wäre es.
Wahrscheinlich weil man dann die lokalen IPv4 Adressen fest vergeben müsste?
Aber machbar wär's und würde für alle, die nur irgendeine Weboberfläche nach außen haben wollen völlig ausreichen. Kann man ja direkt auf Port 80 weiterleiten...
Wobei man ja trotzdem an den Kunden kommunizieren müßte, welchen Port man jetzt für ihn aufgemacht hat. Außerdem kommst Du mir nur einem Port nicht weit. Ich hätte z.B. mindestens zwei Receiver, einen FTP-Server und einen Port für die Fernwartung zu öffnen.
Aber genau dieses Problem soll ja PCP irgendwann lösen, also die Portweiterleitung im CGN.
 
  • Kleiner IPv6-Workshop Beitrag #25
Aber genau dieses Problem soll ja PCP irgendwann lösen, also die Portweiterleitung im CGN.

Bis die Router-Hersteller das implementiert haben und die Provider die Firmware ausgerollt haben,
hat sich wahrscheinlich IPv6 längst durchgetzt.

-NoGi
 
Thema:

Kleiner IPv6-Workshop

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