Ja iss doch keine Problem.
Dann geb ich eben alle IPv6 durch und regel den Rest dahinter mit nem Cisco Router.
Dafür müßte das Drecknikotzlor DK7200 wahlweise Prefix Delegation und/oder den Bridge Mode beherrschen.
Wenn das geht iss ja ok. Mehr will ich doch gar nicht. Bishher ist es aber so am UM Router Schluss ist mit IPv6.
In Ermangelung von Prefix Delegation und/oder Bridge Mode im DK7200 wird das auch so bleiben.
Die Fritz!Box 6360 beherrscht die port- und geräteweise Freigabe für IPv6, hinter der Fritz!Box 63x0 selber kann man also problemlos IPv6-Server betreiben.
Außerdem kann sie Prefix Delegation, wobei sie derzeit allerdings einen Fehler hat und das delegierte Präfix in ihrer Firewall nicht freigibt, es kann also nicht für Server genutzt werden.
Daher meine Frage wie die weiter durch kommen.
Wahlweise mit der Option "Telefon Komfort" und der damit verbundenen Fritz!Box 6360, die beherrscht die notwendigen IPv6-Einzelfreigaben, so daß man einen Server gezielt freigeben kann, ohne das gesamte Netzwerk ins Internet zu öffnen.
Oder über einen Business-Vertrag, dort gibt's IPv4 mit der Option auf IPv6 über eine Tunnelanbindung ...
Die dritte Option wäre ein auf OpenWRT basierender Router, da OpenWRT eine nicht normkonforme Art des Adressbezuges unterstützt:
Ein OpenWRT-Router kann das vom vorgeschalteten Router 'advertised prefix' mitnutzen und die advertisements an nachgeschaltete Clients (nicht Router!) weiterleiten (DHCPv6/SLAAC relay).
Damit ist der OpenWRT-Router dann zwar bezogen auf IPv6 kein echter Router mehr (Da er in diesem Modus keine Netze trennt, was Router nun einmal tun, sondern sie zu einem verbindet), aber vermutlich immerhin noch eine Hardware-IPv6-Firewall, was für die meisten Anwendungszwecke reichen sollte.
Man könnte dann nämlich die IPv6-Firewall des DK7200 doch sicher abschalten, solange alle Clients erst hinter dem OpenWRT-Router und seiner Firewall angeschlossen sind statt direkt am DK7200.
Weil das DK7200 tatsächlich so schrottig ist. Es hat keine einzige positive Seite.
Is doch ne rein Technische Frage.
Und es ist eine rein technische Antwort/Feststellung, daß das DK7200 zur Annahmestelle für Elektronikschrott gebracht gehört.
Nich alle Finden IPv6 zum kotzen.
Ich finde IPv6 sogar super, deshalb habe ich auch schon seit Jahren eine Tunnelanbindung dafür.
Sogar das DS-lite kann man UM/KBW verzeihen, handelt es sich doch um ein notwendiges Übel.
Was man UM/KBW nicht verzeihen kann ist:
- kein Dual Stack für Bestandskunden, die haben weiterhin IPv4-only
Während die einen Kunden genötigt sind, sich mit IPv6 zu befassen, weil sie nur so von außen erreichbar sind, wird es den anderen Kunden komplett vorenthalten, was mit ein Grund für die Probleme bei der Benutzung von IPv6 ist. - kein Dual Stack für Geschäftskunden, die haben weiterhin IPv4-only
s.o. - Rotz-Zwangshardware wie das DK7200 mit noch besch1ssenerer Krüppelfirmware.
Das DK7200 unterstützt keine anständigen IPv6-Freigaben, man muß entweder das gesamte Heimnetz ungeschützt lassen (inakzeptabel) oder es komplett dichtmachen, kann also gar nichts praktikabel nach außen öffnen.
Wenn das DK7200 es also nicht kann, kann ich es als Provider eigentlich auch nicht herausgeben. Die früher bei KabelBW verwendete Fritz!Box 6340 würde das Problem beseitigen, wird aber nicht mehr ausgegeben.
Zudem könnte das DK7200 prinzipiell durchaus im Bridge-Modus laufen, so daß der Kunde einen DS-lite-fähigen eigenen Router wie eine aktuelle Fritz!Box, neuere Asus-Modelle, Ciscos, OpenWRT- und DD-WRT-Router, etc. pp. vollwertig verwenden könnte, aber UM/KBW weigert sich, den Bridge-Modus zu aktivieren. - Neu-Inverkehrbringen von IPv4-only-Hardware
Während sich die einen Kunden mit DS-lite in Verbindung mit Schrottroutern rumärgern, kriegen die anderen (Horizon-Besitzer) auf der Mistkiste IPv4-only.
Das sorgt einmal für das selbe Problem wie bei den Bestands- und Geschäftskunden (Verstärkung der Probleme von DS-lite-Kunden durch Geräte, die gar kein IPv6 können), zum anderen verknappt es die IPv4-Adressen noch zusätzlich.
Sinnvoller wäre es, UM/KBW hätte Dual Stack und DS-lite mit ins Pflichtenheft für die Horrorkotz-Box aufgenommen, so daß auch Horrorkotz-Kunden DS-lite kriegen könnten.
Wenn man jetzt genug IPv4-Adressen hat um die Horrorkotz-Kisten in den Markt zu pressen, hätte man so auch genug IPv4-Adressen, um gezielt den Kunden vollwertigen Dual Stack zur Verfügung stellen zu können, die IPv4 begründet benötigen.