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Unitymedia Routerzwang bleibt

Diskutiere Routerzwang bleibt im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Seh ich genauso, das Modem kann gerne UM stellen. Die Argumente dafür kann ich auch durchaus nachvollziehen. Jörg
  • Routerzwang bleibt Beitrag #201
Seh ich genauso, das Modem kann gerne UM stellen. Die Argumente dafür kann ich auch durchaus nachvollziehen.

Jörg
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #202
Ja, wenn es wirklich ein reines Modem wäre, wäre mir das grundsätzlich auch ziemlich egal.

Aber das Ding darf keinesfalls irgendwelche anderen Funktionen, als die Herstellung der Internetverbindung und Weiterleitung derselben an mein nachgeschaltetes Gerät haben, sofern ich das wünsche.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #203
Richtig. Ein Modem eben ;)

Jörg
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #204
Wobei ich NULL Probleme hätte, wenn das Endgerät ein Modem/Bridgemode wäre.
Wir wollen doch nur eigene Router und die SIPs da unterbringen, wo wir es wollen.
Noe. Wenn schon denn schon.
UM kann gerne sein eigenes Gerätepaket anbieten und 90 % der Kunden werden es auch nehmen und auch keine Probleme damit haben.
Und wenn sie ein bisschen flexibler wären und verschiedene Lösungen unabhängig von Telefon-Komfort/Business usw. anbieten würden, wären sie wahrscheinlich in der Lage, diese Rate auf 99 % zu heben. Einmalige Zahlungen bei unterschiedlicher Wertigkeit der angebotenen Hardware werden ja auch bei anderen Providern praktiziert und von den Kunden genutzt.

Dem Kunden sollte aber ansonsten freigestellt sein, welche den Normen entsprechende Geräte er gerne hätte.
Dazu gehört auch berechtigterweise der Wunsch Kombigeräte wie die Fritzboxen zu nutzen.
Nicht jeder will mehrere Kästen herumstehen haben, deren Steckernetzteile unnötigerweise auch noch mehr Strom verbrauchen.
Eine Lösung nach dem Motto: "Wir geben Dir unseren Kombi-Modem/Router, wenn Du den nicht willst, musst Du halt mit unserem Modem vorlieb nehmen und 2 Kästen betreiben." wäre eine halbherzige Umsetzung.

Problematisch ist natürlich der zukünftige Umgang mit dem Kunden, wenn der eine Störung meldet, wenn mann leichtfertig seitens UM das Argument in den Raum werfen würde: "Sie verwenden ja von uns nicht getestete Geräte".
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #205
LEtzteres machen die doch eh ständig, oder?
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #207
Problematisch ist natürlich der zukünftige Umgang mit dem Kunden, wenn der eine Störung meldet, wenn mann leichtfertig seitens UM das Argument in den Raum werfen würde: "Sie verwenden ja von uns nicht getestete Geräte".

Ist doch eh die erste Standardantwort, es liegt an ihren Geräten.
Was hatte ich ende letzten Jahres Diskussionen mit denen, das es nicht an meinen Geräten liegt, das nur die hälfte durchkam. Hat fast drei Monate und drei Modemwechsel gedauert, bis mal ein ordentlicher Techniker gegen ein taugliches Modem tauschte und plötzlich 100 statt nur 50 Mbit ankamen.

Mir würde auch schon reichen, wenn sie eine breitere Palette zur freien Wahl anbieten würden.
Angefangen beim reinen Modem, gerne jedoch auch eine Auswahl an Routern und nicht nur diese ollen Fritten für 5€ extra.
Sehe da schon einen Kampf in einem Jahr auf mich zukommen, beim Upgrade zu klären, das die mir mein 3212 lassen sollen und nicht über den blöden Horizon Mist laufen lassen sollen. :sauer:
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #209
Im Übrigen waren auch die ersten Kabel von UM, Kabel-D usw mal Staatlich ;) Kabel-TV wurde auch noch von der Post als Staatsunternehmen begonnen.
... und wurde dann gegen gutes Geld an die Kabelfirmen verkauft.
Warum also sollten die anders behandelt werden als die Telekom?
Grundgesetz - Gleichheitsgrundsatz?
Verkauft != überlassen. Darum.
Jörg

Das stimmt so einfach nicht.
Denn der Staat hat seinen Besitz (Post/Telekom) ebenfalls verkauft, als er die Unternehmen an die Börse brachte.
Und die Schulden, welche die Telekom auf Grund des Aufbau Ost zu schultern hatte, wurden gleich mitverkauft.
Aber eben auch das Telefonnetz wurde verkauft.

So gesehen unterscheidet sich die Situation überhaupt nicht.
Der Unterschied besteht darin, dass die Bundesnetzagentur den Markt regulieren soll/muss, wo eine marktbeherrschende Stellung vorliegt.

Es wäre also durchaus möglich, dass die Kabelbetreiber ebenfalls gezwungen werden, die Netze anderen Teilnehmern gegenüber zu öffnen.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #210
Das stimmt so einfach nicht.
Denn der Staat hat seinen Besitz (Post/Telekom) ebenfalls verkauft, als er die Unternehmen an die Börse brachte.
Und die Schulden, welche die Telekom auf Grund des Aufbau Ost zu schultern hatte, wurden gleich mitverkauft.
Aber eben auch das Telefonnetz wurde verkauft.
Dann machen wir es eben etwas vollständiger: Als die Telekom verkauft wurde (=an die Börse gegangen ist) waren die Bedingungen zur Nutzung des bestehenden Netzes durch Mitbewerber ("Regulierung") bereits geklärt und für jeden potentiellen Käufer u.a. im Börsenprospekt ersichtlich. Natürlich haben die Kleinanleger den nicht gelesen, aber das ist deren Problem - denn die Möglichkeit dazu hatten sie ja.

Im Gegensatz dazu wurden die Kabelnetze ohne solche Auflagen an ihre neuen Besitzer veräußert. Nachträglich kann man diese Auflagen nun wohl nicht mehr durchsetzen, denn sie würden den Wert des Netzes selbstverständlich mindern, das käme also einer teilweisen Enteigung gleich, und für die gibt es in Deutschland - zurecht - sehr hohe Hürden.

Jörg
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #211
  • Routerzwang bleibt Beitrag #212
... und zwar ziemlich sicher direkt beim Verkauf der Netze, denn auch Belgien ist ein Rechtsstaat :)

Jörg
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #213
Klar, der Verkauf war in den 90ern und die Regulierung begann 2011 und wurde 2013 abgeschlossen.

Das Firmen gezwungen werden zugunsten der Öffentlichkeit anderen Zugang zu ihrem Netz zu geben ist keine Enteignung, denn sie verdienen auch daran. Schließlich müssen sie es nicht unendgeldlich machen.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #215
Ist hier auch kein Problem. Ab k69 ist noch alles frei. :mussweg:
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #216
Technisch unsinnig. Gerichtliche Entscheidung würde m.E. hier deutlich anders aussehen als i Belgien. Aber steht ja eh nicht an.

Jörg
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #217
Die Regulierungsbestimmungen beschreiben sehr genau, ab wann die Regulierung greifen wird.
Da gibt es wenig Überraschendes drin zu lesen.

Und so kann sich die Situation durchaus auch noch für die Kabelanbieter ändern.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #218
Nachtrag: Spätestens wenn das Kabel zum IP-only-Medium geworden ist, gibt es auch technisch und wirtschaftlich keinerlei Hürden mehr, das Netz für andere Teilnehmer zu öffnen.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #219
Nachtrag: Spätestens wenn das Kabel zum IP-only-Medium geworden ist, gibt es auch technisch und wirtschaftlich keinerlei Hürden mehr, das Netz für andere Teilnehmer zu öffnen.
Davon ist es noch sehr sehr weit entfernt.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #220
Nachtrag: Spätestens wenn das Kabel zum IP-only-Medium geworden ist, gibt es auch technisch und wirtschaftlich keinerlei Hürden mehr, das Netz für andere Teilnehmer zu öffnen.
Ob wir das noch erleben?
Schau dir einfach mal den Protest an, als man anfing, Analog zu reduzieren.
Solange Kabel ein gesetzlich geschütztes Medium ist, Informationen via TV zu übertragen, wird sich daran nichts ändern.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #221
Re: AW: Routerzwang bleibt

<r><QUOTE author="mulder77"><s>
</s>Nachtrag: Spätestens wenn das Kabel zum IP-only-Medium geworden ist, gibt es auch technisch und wirtschaftlich keinerlei Hürden mehr, das Netz für andere Teilnehmer zu öffnen.<e>
</e></QUOTE>
Womit sämtliche DVB-C-Receiver (im TV und extern) spontan zu Schrott würden. Angesichts der Tatsache dass ich keinen Fernseher kenne, der "out of the box" IP-multicast-basiertes TV empfangen kann sehe ich das nicht vor 2030 - wenn dann überhaupt noch jemand TV haben will... <br/>
<br/>
Jörg</r>
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #222
Ich sage ja nicht, dass Kabel schon in absehbarer Zeit zum IP-only-Medium wird.
Es kann dann z.B. durchaus sein, dass ein Router die IPTV-Streams empfängt und dann per DVB-C einspeist, um Altgeräte solange zu unterstützen, bis eine andere Empfangstechnik etabliert ist. Also ähnlich zu dem, was die analogen und S0-Anschlüsse bei VoIP-Routern leisten.

Wenn man aber sieht, wie viel Bandbreite auf dem gesamten Kabel möglich ist und die Teilnehmer immer kleiner aufgesplittet werden, kann es irgendwann effizienter sein, den Rundfunk per IPTV einzuspeisen und das gesamte Kabel für IP-Kommunkation zu nutzen. Anstatt stets alle Kanäle mit DVB-C-Streams rauszuhauen.

Technik beiseite: Eine Regulierung auch der Kabelnetze ist möglich und wurde zum Teil ja auch gemacht. Der Markt ändert sich fortlaufend und darauf wird die Bundesnetzagentur reagieren.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #223
Technik beiseite: Eine Regulierung auch der Kabelnetze ist möglich und wurde zum Teil ja auch gemacht. Der Markt ändert sich fortlaufend und darauf wird die Bundesnetzagentur reagieren.


Bürger,

die Ausführungen gehen nicht tief genug, und sind konterrevolutionär.

Auch die Bundesnetzagentur ist nur ein Bestandteil des Marktes... der Markt ändert sich. Fortlaufend, wie festgestellt worden ist. Der Markt könnte auch auf die Bundesnetzagentur reagieren und die Bürokratie des Staates zum Teufel jagen. Das ist Revolution.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #224
  • Routerzwang bleibt Beitrag #225
Thema:

Routerzwang bleibt

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