Woher weiss denn die CMTS wieviel Dämpfung zwischen Verstärker und Modem ist damit nicht zu viel Power Level angefragt wird
und der Verstärker ins übersteuern geht?
Das CMTS weiß überhaupt nicht, WO eine Dämpfung ist. Das funktioniert im Grunde einfach wie eine AGC. Ein übersteuerter Einzel-Hausverstärker kommt im realen Leben nie vor. Die Verstärker übersteuern bei angegebenem Maximalpegel außerdem noch nicht. Zumal da die Kanallast viel kleiner ist als im Vorweg.
Was passiert nun wenn die CMTS dem Modem sagt es solle bitte mit mehr als 105dbuv senden?
Es macht das einfach.
Damit der Verstärker nicht übersteuert bräuchte man 12db Dämpfung zwischen Modem und Verstärker für einen Sendenpegel von 105dbuv.
Wie kommst du immer darauf, dass der Verstärker
sofort übersteuert?
Auch wenn es nur ein Beispiel ist, das sind völlig unrealistische Werte.12 dB Hausdämpfung ist kein realistischer Wert. 20 dB (eigentlich auch noch etwas zu klein) bis etwa 36 dB sind realistische Werte.
Die Verstärkung des Verstärkers sollte so ausgewählt werden, dass der Wert ungefähr der Hausdämpfung entspricht.
Allein schon deswegen schafft man es nicht so leicht, einen Verstärker im Rückweg zu übersteuern.
Davon ab: Der maximale Rückwegausgangspegel eines Verstärkers, wird der überhaupt irgendwo angegeben (keine Ahnung, ich lese mir keine Datenblätter von Verstärkern durch, ich meine mich irgendwie an 120 dBµV als typischen Wert zu erinnern?! )? Das ist ein Wert, den man in der Praxis absolut nicht braucht, und messen kann man ihn auch nicht. Höchstens abschätzen / ausrechnen, aber wozu?
Mal angenommen, wir haben eine realistischen Aufbau mit 28 dB Hausdämpfung. MTA bekommt den "Befehl", mit 105 dBV zu senden, damit die 9dB (wieß ich aktuell nicht, ob es wirklich 9 sind) am CMTS ankommen. Heißt, am Verstärkereingang kommen 77 dBµV an. Da kommen die 23 dB Verstärkung drauf, dann sind wir bei 100 dBµV. Also weit unter Maximalpegel wenn wior 116dBµV als Maximalpegel annehmen.
Das CMTS kann ja nur einen höheren Sendepegel anfordern, sofern sich die Dämpfung irgendwo auf der Strecke vergrößert, aufgrund des Aufbaus des Netzes.
Sollte jetzt aus irgendeinem Grund die Dämpfung auf der NE3-Seite größer werden (was sie von selbst nicht tut), sagen wir 10 dB, dann muss das MTA mit genau 10 dB mehr senden.
Das wäre ein Sendepegel von 115dBµV, mehr schaffen die MTAs sowieso nicht, ab da setzen sie spätestens aus.
Der Verstärkerausgansgpegel wäre selbst dann nur 110dBµV, immer noch relativ weit unter dem angenommenen Maxiumalpegel von 116dBµV (der vielleicht aber sogar noch höher liegt).
Sprich: Darüber braucht man sich bei realistischen Anlagen keine Gedanken machen, es passiert einfach nicht.
Zumal die Hausdämfung meistens noch durch den Eingangsdämpfer im Verstärkereingang noch weiter vergößert wird, den in den seltensten Fällen muss der auf 0 stehen, das ergibt sich einfach durch die NE3-Pegel.
Edit:
Winkelstecker würde ich gar nicht nehmen. Irgendwie sind alle nicht wirklich gut, selbst die inzwischen von VF zugelassenen (früher bei UM waren die mal generell nicht zulässig) gehen sehr oft und leicht kaputt.