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Unitymedia Routerzwang bleibt

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  • Routerzwang bleibt Beitrag #77
+1
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #78
Ganz unabhängig davon beherrschen mittlerweile die meisten Kauf-Router IPv6 und DS-Lite. Falls die gesetzliche Bestimmung es verbieten würde, ein IPv6-fähiges Gerät vorzuschreiben, was ich nicht glaube, gibt es dann halt für den Rest eine Carrier-Grade-NAT-Lösung ohne IPv6.

Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben - weder bei Unity Media, noch anderswo. Die wenigen freien IPv4-Präfixe werden von der RIPE nur noch unter der Bedingung vergeben, dass der entsprechende Provider eine funktionierende IPv6-Infrastruktur betreibt. So sind die Provider über kurz oder lang gezwungen, auf IPv6 umzusteigen. Mittlerweile laufen in Deutschland bereits etwa 14% aller Verbindungen über IPv6. Deutschland ist damit gut dabei, aber am weitesten fortgeschritten ist Belgien mit etwa 35%.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #79
Da muss meiner Meinung nach gar nix explizit vorgeschrieben oder verboten werden. Kann das Kundengerät kein IPv6 mit AFTR, hat er halt Pech gehabt. Du kannst ja auch nicht mit nem alten 64k-Analog-Modem kommen und dich beim DSL-Provider beschweren, dass keine VDSL100-Verbindung zu Stande kommt.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #80
  • Routerzwang bleibt Beitrag #82
Den normalen IPv4-Zugang wird es in voraussichtlich 5 Jahren garnicht mehr geben
Hat man das nicht schon vor 10 Jahre gesagt ?
Du musst nicht alles glauben, was die Leute ohne Beweiskraft einfach so draufplappern...
Naja, man kann aber wohl gefahrlos sagen, dass die Anzahl der privaten Internetzugänge ohne eigene IPv4-Adresse in den nächsten Jahren deutlich nach oben gehen wird.
Vermutlich kann man irgendwann v4-Adressen gegen Gebühr dazubuchen (bei UM geht das ja auch, die nennen das halt "Businessanschluss" :D )

Jörg
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #83
Die Frage ist ja eigentlich, ob und wann es Anschlüsse geben wird, die von Haus aus kein IPv4 mehr kriegen werden.

Das sehe ich so nicht. Die Anbieter werden die Anschlüsse zwar als Dual Stack schalten, aber solange der Vorrat reicht eben auch mit IPv4 ausstatten (Und sei es mit IPv4-lite).
Es gibt nämlich Regionen auf der Erde (Afrika), die haben vorerst noch genug IPv4-Adressen übrig und werden noch länger für die Migration zu IPv6 benötigen.

Obwohl das Kind längst in den Brunnen gefallen ist wird es also wohl trotzdem zu dem langsamen phase-out kommen, wie er auch geplant war, nur eben für viel früher.

DS-lite und insbesondere NAT64/DNS64 waren als Mechanismen eher für das Ende des Phase-Out bestimmt, also um den nur noch selten benötigten IPv4-Support in einem hauptsächlich auf IPv6 laufenden Internet zur Verfügung zu stellen.
Die gesamte Zeit von 1998 bis ca. 2011 wurde für den sanften Übergang praktisch verschenkt.

Für die 10-Jahres-Frist aus der Schätzung würde ich also sagen:
War sie als Frist bis zur Erschöpfung der IPv4-Adressvorräte gedacht, dann ist die Vorhersage ja zwischen 2010 und 2011 auch eingetreten, nur noch AfriNIC kann IPv4-Adressen ohne Notfallplan ausgeben.
APNIC, ARIN, LACNIC und RIPE verwalten nur noch ihren letzten /8er Block.

Als Vorwarnzeit und Frist für die Umrüstung des Internets ist sie nicht eingetreten:
Die Telekom nimmt IPv6 in Geiselhaft um Kunden AllIP anzudrehen, Unitymedia selber verweigert den Geschäftskunden Dual-Stack obwohl sie andererseits den Privatkunden DS-lite schalten, usw. usf.
Das ist allerdings nichts worüber man nach der Devise "Ich habe es doch gleich gesagt" triumphieren kann, denn der Sachzwang der diese Umstellung dringend nötig gemacht hätte ist ja durch die Unterlassung nicht entfallen.
Bei flächendeckendem Dual-Stack hätten wir diese leidigen DS-lite-Probleme und die damit zusammenhängende Diskussion nicht.

Es ist ein bißchen so, als ob man bei der Einführung des Kats zwar die Bestimmungen für die Erstzulassung eines PKW so verschärft hätte, daß nur solche mit Kat eine erhalten (Hat man übrigens auch ...), aber die Tankstellen immer noch nur bleihaltigen Sprit verkaufen würden.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #84
Naja, man kann aber wohl gefahrlos sagen, dass die Anzahl der privaten Internetzugänge ohne eigene IPv4-Adresse in den nächsten Jahren deutlich nach oben gehen wird.
Vermutlich kann man irgendwann v4-Adressen gegen Gebühr dazubuchen (bei UM geht das ja auch, die nennen das halt "Businessanschluss" :D )Jörg

Hey, durchaus möglich, wenn du unbedingt eine Ipv4 brauchst, dann halt gegen ein Entgelt, aber nicht mehr als 5 €, alles andere wäre Abzocke.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #86
Eine schöne publizistische Ohrfeige ...

Lückenhafte Kenntnisse

Außerdem behauptet UnityMedia, dass frei vom Nutzer gewählte Router zur "Beeinträchtigung eines ganzen Clusters mit mehreren hundert Teilnehmern führen" könnten. In der Folge seien "garantierte Bandbreiten, Sicherheitsfeatures und weitere Services nicht mehr im gewohnten Umfang" zu leisten.

Dieser Einwand hält nicht einmal einer oberflächlichen Überprüfung stand
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #87
Ich kann mir diese Aussagen nur mit dem heutigen Datum erklären. :kratz:
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #88
Ersetze Router gg. Modem und dann macht das technisch durchaus Sinn.
Es gäbe in der Tat Möglichkeiten die Modem Software derart zu manipulieren dass andere Netzteilnehmer dies zu spüren bekommen könnten.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #89
Das kriegt man aber auch mit einer von UM gelieferten und aktivierten 6360 problemlos hin, wenn man weiß, wie.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #90
Ersetze Router gg. Modem und dann macht das technisch durchaus Sinn.
Es gäbe in der Tat Möglichkeiten die Modem Software derart zu manipulieren dass andere Netzteilnehmer dies zu spüren bekommen könnten.

Es geht ja bei diesem Gesetzgebungsverfahren darum, dass der Provider den Zwangsrouter nicht mehr als Übergabepunkt definieren darf und nicht darum, dass ein Übergabepunkt komplett entfällt, sodass sich der Kunde in einer Art DOCSIS-LAN mit anderen Teilnehmern befindet. Für den Kabel-Fall müsste entweder der Übergabepunkt schlichtweg anders definiert werden oder technische Richtlinien für zugelassene Modems geschaffen werden.

Eine Variante wäre es, für Kabel-Internet einen Wandler in der Art eines NTBAs für ISDN als Übergabepunkt zu definieren. Die andere Variante wäre es, dass man zertifizierte, kabeltaugliche Geräte seiner Wahl nutzen kann, wobei dann aber die Bundesnetzagentur zertifizieren müsste und nicht der Provider.

Manipulationsmöglichkeiten gibt es übrigens auch trotz Routerzwang. Man könnte ja auch ein beliebiges nicht freigeschaltetes und Unity Media unbekanntes Modem an die Multimedia-Dose anschließen und damit andere Nutzer stören. Ggf. versuchen, sich durch MAC-Adressen-Manipulation einen Zugang zu erschleichen etc.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #91
Pssssst
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #92
Trotz allem sollten die Herren da mal klar Tacheles reden und diverse Dinge richtig beim Namen nennen.
Es gibt schon einen gewaltigen Unterschied zwischen Router und Modem. Wenn sie dies einmal erkennen könnte man durchaus das Modem als Übergabepunkt behalten. Derzeit wollen sie es ja dahingehend ändern, das die Dose in der Wand der Übergabepunkt wäre.

Manipulationen und somit Störungen sind immer Möglich. Das diese nicht legal sind ist ja mal Irrelevant.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #93
Bleibt die Tatsache, dass viele Billigrouter auch 2015 noch nicht mit IPv6 + DSLite klarkommen. Allein das wird zu einem deutlichen Anstieg des Supportaufwandes führen...

Jörg
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #94
Welcher Supportaufwand für selbst gekaufte Router? Selbst gekauft kein Support oder Kostenpflichtig.
Wer keine Ahnung von der Materie hat kann je weiterhin freiwillig die komplette Hardware von UM nehmen mit Support. Nur sollten nicht alle dazu gezwungen werden.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #95
Bleibt die Tatsache, dass viele Billigrouter auch 2015 noch nicht mit IPv6 + DSLite klarkommen. Allein das wird zu einem deutlichen Anstieg des Supportaufwandes führen...
Warum? Diese Geräte gehören wirklich nicht zum Support des Providers.
Wir hatten erst im Spätjahr einen Ähnlichen Fall mit den 200Mbit-Verträgen via 3208/3212, als viele feststellen mussten, dass ihre vorhandenen Router die Speed einfach nicht packen.
Auch das ging den UM-Support zurecht nix an.
Es wäre allerdings seitens UM angebracht, doch endlich mal schon im Vorfeld IPv6/DS-Lite beim Namen zu nennen. Das aber unabhängig von der Zwangsrouter-Geschichte.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #96
Wer keine Ahnung von der Materie hat kann je weiterhin freiwillig die komplette Hardware von UM nehmen mit Support
Zu Modemzeiten, die ja noch gar nicht so lange Geschichte sind, wurden gerne DLink-Produkte mit verhökert. Selbst da war der Support sehr klein geschrieben.
Die Speed kommt am Modem an und das Telefon geht, also gut ist. Alles andere geht uns nichts an.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #97
nun ja, die wurden nicht verhöker sondern verschenkt ;)
Zumindest war das in meinem Fall so.
Meine damit auch die Heutige Zeit wo man die Wahl zwischen Modem und Komplettlösung wie Horizon oder TC haben sollte, statt diesem beschissenen Zwang deren Router nehmen zu müssen.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #98
Trotz allem sollten die Herren da mal klar Tacheles reden und diverse Dinge richtig beim Namen nennen.
Es gibt schon einen gewaltigen Unterschied zwischen Router und Modem. Wenn sie dies einmal erkennen könnte man durchaus das Modem als Übergabepunkt behalten. Derzeit wollen sie es ja dahingehend ändern, das die Dose in der Wand der Übergabepunkt wäre..

Wie gesagt ist der NTBA beim ISDN auch ein Übergangspunkt - in Form einer Dose an der Wand mit Technik drin, die von der Telekom kommt. Eine standardisierte Komponente, die u.A. verhindert, dass hier eigene Technik das Netz stören könnte, aber den Benutzer nicht einschränkt. So etwas in der Art wäre auch für das Kabel-Internet denkbar, sodass der Unity Media Techniker eine Art Modem installiert, das lediglich eine DOCSIS-LAN-Brücke darstellt. Für Bestandskunden wäre das kleinste Übel, auf Wunsch die ganzen Router in den Bridge-Modus umzukonfigurieren, was ja prinzipiell auch alle von Unity Media ausgelieferten Geräte unterstützen, aber künstlich verhindert wird.

Bleibt die Tatsache, dass viele Billigrouter auch 2015 noch nicht mit IPv6 + DSLite klarkommen. Allein das wird zu einem deutlichen Anstieg des Supportaufwandes führen...

Für den Support von gekaufter Hardware ist der Netzbetreiber nicht zuständig. Dafür ist der Hersteller zuständig. So ist das auch bei den vielen DSL-Anbietern: Support gibt es für die Hardware nur dann, wenn man OEM-Produkte vom Netzbetreiber genommen hat, die ja auch die Kabelanbieter nach wie vor anbieten können, aber nicht zwingend genommen werden müssen.
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #99
Bleibt die Tatsache, dass viele Billigrouter auch 2015 noch nicht mit IPv6 + DSLite klarkommen. Allein das wird zu einem deutlichen Anstieg des Supportaufwandes führen...
Das liegt aber dann allein im Verantwortungsbereich des Kunden.

War übrigens schon immer so:
- Analoge Telefone laufen ohne weiteres nicht am ISDN-Anschluß
- ISDN-Telefone laufen ohne weiteres nicht am analogen Anschluß
- Verbleiter Otto-Kraftstoff zerstört Katalysatoren
- ADSL1-Router laufen nicht am ADSL2-Anschluß
- ADSL-Router laufen nicht am VDSL-Anschluß
- Allohol macht Birne hohl
- Fast Food macht fett

Wir müssen endlich mal wieder weg von diesem Gefängnis Vollkasko-Mentalität.

Wenn man sich dieses Forum so durchliest dann merkt man, daß sich die Provider Kunden heranziehen die denselben Supportaufwand nur anders hervorrufen.
Da wird dann bei der Hotline angerufen wenn einem der Router nicht mehr gefällt und für selbstverständlich genommen, daß einem der Provider einen neuen schenkt.
Ich muß wohl auch mal bei Audi anrufen, mein Tank ist leer ...

Die Provider sollten mal überlegen, daß es in ihrem eigenen Interesse liegt, nur möglichst rudimentäre Anschlüsse bereitzustellen und es dem Kunden zu überlassen, was er daraus macht!
Es dauert nämlich nicht mehr lange, dann rufen die Kunden auch an, wenn ihnen ihr Tablet zu klein, der PC zu langsam, ... geworden sind ...
... und wenn der Provider sich erdreistet, dem Kunden Hardware aufzuzwingen, die eigentlich ganz klar zum Heimnetz des Kunden und damit seinem Verantwortungsbereich angehört, dann sogar irgendwie mit Recht.

Übrigens:
AVM ist zwar bei den Gegnern eines Routerzwangs dabei, aber eigentlich ist der Routerzwang zu einem guten Stück auch einfach nur die Kehrseite der Medaille, daß 1&1 jedem Kunden eine Fritz!Box mehr oder minder schenkt.
Die Kunden haben es dankend angenommen und damit letztlich alle Provider in Zugzwang gebracht. Zwischenzeitlich gab es ja auch bei der Telekom die Router zum Anschluß dazu, bis sich die Telekom wieder an die alte Unsitte der Mietgeräte erinnert hat.

Ich wäre gerne bereit, auf das Abgreifen eines Routers zu verzichten, wenn das der Preis für einen vollwertigen Anschluß wäre. Aber wie man an o.g. Klientel sieht, die für 25 EUR/mtl. erwartet daß ihnen der Provider auch PC, Tablet und SmartTV hinstellt, gibt es durchaus auch "die anderen Kunden".
 
  • Routerzwang bleibt Beitrag #100
Nicht zu vergessen: Das mitgelieferte Windows zu einem Computer wird wie eine feste Komponente empfunden. Hat der Nutzer das Betriebssystem geschossen, empfindet er, dass ein Computer kaputt ist und ist der Meinung, sein PC hätte einen Garantiefall. Kümmert sich der Lieferant nicht (mehr) drum, dass die Software wieder in Ordnung ist, ist das für Viele der Zeitpunkt, wann sie über einen neuen PC nachdenken.

Manche Kunden brauchen die Marktpraxis, dass man sich möglichst ein Gerät samt Software mieten kann, bei dem der Internet-Zugang schon im Mietpreis mit drin ist und am besten der Touchscreen als Netzabdeckungspunkt definiert ist. Aber es kann eben nicht sein, dass alle User zwangsläufig so behandelt werden, als könnte man ihnen kein Stück Mündigkeit und Verantwortung zumuten.
 
Thema:

Routerzwang bleibt

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