- Bridge/Modem Modus für Connect Box scheint zu kommen Beitrag #26
Benqer
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Gibt es schon was neues zu dem Update ?
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Endgeräte, die ausschließlich IPv4 können, gelten gemäß IETF seit 2014 als nicht Internet-fähig. Solche Gerätschaften kann man also problemlos reklamieren und zurückgeben, sollte man sie neu verkauft bekommen. Legacy-Support ist immer optional und IPv4 ist ein Legacy-Protokoll.Spätestens dann, wenn der erste Kunde einen IPv4-only-Router (von denen es angeblich immer noch viele nagelneu zu kaufen gibt) an das Kabelmodem (bzw. ConnectBox im Modem-Modus) anschließt, kommen die bösen Anrufe bei der Hotline, weil es keine Internet-Verbindung gibt.
Einen Grund zur Beschwerde gibt es nicht, denn IPv6-only ist laut IETF ein funktionierender Internetzugang. Wer mehr braucht (z. B. IPv4-NAT), muß sich einen passenden Router kaufen.Und selbst wenn der Router Dual-Stack beherrscht (aber kein B4-Element hat), säße der Kunde IPv6-only da und würde sich ebenfalls bei der Hotline beschweren...
Jo, scheint alles Schall und Rauch zu seinIst das genau so ein Gerücht wie die neuen Tarife?
Naja, den Puma Bug löst das aber noch nicht. :traurig:Bridge-Modus für CB kommt definitiv.
Allerdings noch kein (auf den Tag bestimmbares) Release-Datum bekannt.
Naja, den Puma Bug löst das aber noch nicht. :traurig:Bridge-Modus für CB kommt definitiv.
Allerdings noch kein (auf den Tag bestimmbares) Release-Datum bekannt.
Bridge-Modus für CB kommt definitiv.
Allerdings noch kein (auf den Tag bestimmbares) Release-Datum bekannt.
Das Problem ist, dass die Kunden sich den Router kaufen und anschließen werden - und dann einfach feststellen, dass nichts funktioniert.Einen Grund zur Beschwerde gibt es nicht, denn ...
Das würde mich interessieren. Hast du die Nummer des RFCs?Endgeräte, die ausschließlich IPv4 können, gelten gemäß IETF seit 2014 als nicht Internet-fähig.
Wenn auf der Verpackung draufsteht, dass das Gerät mit den aktuellen technischen Normen kompatibel ist: JaSolche Gerätschaften kann man also problemlos reklamieren und zurückgeben, sollte man sie neu verkauft bekommen.
Sie können sich auch ein Telefon mit Wählscheibe kaufen und feststellen, daß es im Mobilfunknetz nicht funktioniert. Pech gehabt - auch das war 1983 noch zeitgemäße Telekommunikationstechnik. Etwa so alt ist IPv4 auch.Das Problem ist, dass die Kunden sich den Router kaufen und anschließen werden - und dann einfach feststellen, dass nichts funktioniert.
Das muß ein ISP aushalten können oder aus dem B2C-Geschäft aussteigen.Und die Arbeitszeit der Hotline-Mitarbeiter kostet nun mal Geld - egal, ob der Anruf gerechtfertigt ist oder nicht. Und dieses Geld muss der Provider bezahlen, da er es sich wohl (wegen seinem guten Ruf) nicht leisten kann, die Kunden zur Kasse zu bitten.
Da steht nichts von irgendwelchen Microchips oder Firmware-Anteilen, sondern:Ich kenne nur RFC 6540 (April 2012), aber was da drinsteht, lässt sich sehr weit auslegen: Je nach dem, wie man den Text interpretiert, muss ein Gerät nur dann zwingend IPv6 können, wenn alle Microchips, die verbaut sind, erst nach April 2012 entworfen wurden und auch keine Firmware-Anteile dabei sind, die vor April 2012 geschrieben wurden.
Ein neu auf den Markt gebrachtes Endgerät (Router, Smartphone, IoT) ist eine neue IP-Implementierung gemäß dieser Definition. Wo sich der Hersteller sein Gerümpel für sein neues Produkt zusammengesammelt hat, spielt dafür keine Rolle. Der Standard verlangt außerdem klar und deutlich, daß alte bereits im Feld befindliche ältere Implementierungen mit IPv6 nachgerüstet werden sollten (auch das ist natürlich nirgendwo erfolgt).New IP implementations MUST support IPv6.
Genau das Wort "IP implementation" ist aber dasjenige Wort, auf das es ankommt:Ein neu auf den Markt gebrachtes Endgerät (Router, Smartphone, IoT) ist eine neue IP-Implementierung gemäß dieser Definition.New IP implementations MUST support IPv6.
Richtig. Allerdings steht da leider kein Datum, an dem aus dem "SHOULD" (in Großbuchstaben, um auf RFC 2119 zu verweisen) ein "MUST" wird.Der Standard verlangt außerdem klar und deutlich, daß alte bereits im Feld befindliche ältere Implementierungen mit IPv6 nachgerüstet werden sollten (auch das ist natürlich nirgendwo erfolgt).
Das Problem ist nur: Wo genau steht das?Eine IP-Implementierung IST ein Gerät, wie es an Endkunden verkauft wird.
Für den Endkunden und die Zulassungsstelle wird ein neues Fahrzeug immer als ganzes zugelassen. Auch mit nicht komplett neu entwickelter Software. Und wenn die Abgasvorschriften nicht eingehalten werden, kann man sich beim Neuwagen auch nicht auf den Bestandsschutz berufen. weil Code aus dem Vorgängermodell übernommen wurde. :brüll:Ich arbeite in der Automobilsoftwareindustrie und dort ist es tatsächlich so, dass etwas meist nicht mehr als "new implementation" angesehen wird, wenn auch nur wenige Zeilen Code aus älterem Code übernommen werden.
Erstens gibt es in Deutschland kein Gesetz, das vorschreibt, dass sich Hersteller von Geräten an IETF-RFCs halten müssen.Und wenn die Abgasvorschriften nicht eingehalten werden, ...
Deutschland hat bei der Entwicklung und Fortschreibung des Internets keine wirklich relevante Rolle gespielt und tut das auch weiterhin nicht.Erstens gibt es in Deutschland kein Gesetz, das vorschreibt, dass sich Hersteller von Geräten an IETF-RFCs halten müssen.
Es genügt, wenn sich darüber alle Beteiligten bei der IETF einig sind. Wenn man es nämlich so wie du auslegt, hätte man sich jegliche Vorschläge sparen können, weil es dann nie mehr neue Implementierungen existieren könnten. Damit hätte man dann auch IPv6 gar nicht erst einführen können.Erstens ist da der Begriff "new implementation", von dem nicht klar ist, was damit gemeint ist.
In einem globalen Netz, das auf freiwilliger Kooperation mit finanziellen Anreizen beruht, kann es nur "Best Practices" geben. Wenn zwei autonome Systeme beschließen, weiterhin ausschließlich IPv4 auszutauschen, ist die IETF nicht dazu da, um das zu verhindern.Zweitens steht da auch noch "the best practices" und nicht "requirements".
Es geht darum, ob ein KNB einen Bridge-Modus anbieten darf, wenn er wie UM reine IPv6-Internetzugänge verkauft. Einige vertreten die Ansicht, dafür müsse er natives IPv4 anbieten.Was hat das Ganze eigentlich mit dem Thema zu tun?
Was hat das Ganze eigentlich mit dem Thema zu tun?
Das hier ist auch lustig, hier betreibt jemand eineBridge-Modus für CB kommt definitiv.
Allerdings noch kein (auf den Tag bestimmbares) Release-Datum bekannt.
Dann schau doch mal auf Ebay, die ConnectBoxen, die dort verkauft werden, stammen alle von UM :winken:Außer von einem AndreasNRW wird aber von niemand behauptet, dass das Gerät von UM kommt.
Genauso könnte es von einem unserer Nachbarn rund um den Bodensee oder irgendwoanderst her kommen.
Hast Du die Hotline auch mal danach gefragt, ob in dem FW Update auch ein Patch für den Puma Bug enthalten ist :kratz:Ich habe gerade eben bzgl. diesem Thema mit UM Hotline telefoniert und mir wurde gesagt das zumindest in Baden-Württemberg am 29.März ein Firmwareupdate verteilt werden soll und die CB anschließend im Bridge-Modus betrieben werden kann. Mal schauen ob das nächste Woche wirklich so kommt ...