Hallo zusammen,
für das WAN/LAN Redesign im Haushalt eines guten Freundes habe ich mir überlegt die (W)LAN Struktur aus einer Hand zu bauen. Dieses beinhaltet auch den Router, der für den WAN Zugang und somit für das NAT zuständig ist.
Als Internetanbieter wird, wie vermutet, Unitymedia verwendet. Der gewählte Tarif ist: Internet PREMIUM 120 & Power Upload.
Mit dem Power Upload, so die Auskunft der Hotline, wird Dual-Stack genutzt und man bekommt eine öffentliche IPv4 und einen öffentlichen IPv6 Präfix (vermutlich /56).
Da ich weder die ConnectBox noch eine Fritz!Box zwischen Kabelanschluss und dem eigentlichen NAT-Router haben wollte und doppeltes NAT vermeiden möchte, bleibt eigentlich nur ein Modem bzw. Bridge. Die frei verfügbare Auswahl an Geräten, Ihr kennt das, ist nicht vorhanden und da die Fritz!Box wohl auch im Bridge-Modus sich eine IP zieht, nicht zu handhaben.
Ergo fiel die Wahl auf ein Modem, was man, zumindest beim Großhändler, in Deutschland bestellen kann: Das Arris TM3402B.
Ich kann das Gerät aktuell noch nicht testen. Aber lt. dem Hersteller ist DOCSIS 3.0 und 3.1 unterstützt.
Ohne jetzt tieferes Know-How zu haben: Ich habe auch gelesen, dass es Zertifikate gibt, die vom Modem an die CMTS geschickt werden.
Kann ich davon ausgehen, dass das Modem hier passend für den deutschen Markt ausgestattet ist.
Oder anders: Gibt es einen Grund, warum das Modem nicht an einem UM Anschluss funktionieren kann?
Und: Unter Angabe der CMAC und SN melde ich das Modem bei UM an. Welchen Router ich dahinter benutze, der die DHCP Anfrage schickt, ist egal für UM, oder?
Danke für Eure Rückmeldungen.