Ich denke nicht dass das funktioniert, wenn Vodafone nicht signifikant an IHREN Peering-Punkten Bandbreite hinzubaut. Wenn der Verkehr, der bisher über das Aorta-Netz geroutet (und letztendlich gepeert) wird dann die Peering-Punkte von Vodafone zusätzlich belastet, wird es dort ohne Kapazitätsausbau eng werden... hinzu kommt, dass Vodafone ziemlich werbeaufwändig ihre alte DSL-Kundschaft im Unitymedia-Einzugsbereich animiert, von DSL auf Kabel umzuschwenken ...
Ich hoffe, dass man da bereits Prognosen gerechnet hat, und die Kapazitäten der Vodafone-Peering-Punkte vorauseilend bereits entsprechend ausbaut. Ich befürchte aber, dass man gar nichts macht, und erstmal schaut, wie es nach der Aorta-Abtrennung läuft, ohne dass man "unnötig" Geld in die Hand nimmt ...
Ich erwarte, dass es für einige Wochen oder Monate nach der Aorta-Abtrennung sehr zäh laufen wird, weil wir als Versuchskaninchen herhalten müssen, was die Größe des peering-Kapazitätsausbaus angeht ...
Möglicherweise sind aber inzwischen auch ausreichende Peering-Kapazitäten vorhanden: Da man versucht immer die preiswertesten Pfade zum Ziel zu suchen, muss man eben darauf eingerichtet sein, Verkehr wahlfrei routen zu können - da dürfen Kapazitätsfragen nur eine untergeordnete Rolle spielen ...