Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung

Diskutiere Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung im Netzausbau und Digitalisierung Forum im Bereich Rund um Internet; Die Trainsimworld Installation ist 465GB, andere Spiele liegen gerne bei 100GB. Daher wenn man was spielen will hat man nicht seine komplett Steam...
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #126
Ich persönlich brauche eher immer weniger, weil mir alles was online ist immer mehr zuwider wird, aber das ist mein Problem.
Die Trainsimworld Installation ist 465GB, andere Spiele liegen gerne bei 100GB. Daher wenn man was spielen will hat man nicht seine komplett Steam Bibliothek lokal liegen sondern muss spiele erst runter laden und da die Zeit die man zum Spielen hat immer weniger wird ist jede Minute die man länger warten verschwendet. Ich hätte daher für mich alleine bereits bedarf an 10 Gbit/s.
Wenn man dann noch backups verwalten will wären 10Gbit/s auch sehr praktisch. Ich würde zum Beispiel gerne mal das Layout von meinem Backup Server ändern, dafür müsste ich dann allerdings 150TB irgendwo kurzzeitig zwischen Parken. Mit den 50 Mbit/s upload wäre das ~ 1 Jahr lang 24/7 uploaden. Mit 10 Gbit/s kann man das in 1,5 Tagen in die Cloud verschlüsselt laden, ein paar mehr Platten in den Server bauen und das array neu initialisieren und dann das ganze wieder runterladen. Daher ich habe zig Anwendungen für 10 Gbit/s nur gibt es niemanden der mir das als Privatperson anbietet und als Familie wären sogar 25 Gbit/s wie es Fiber7 in der Schweiz anbietet durchaus wünschenswert und nutzbar.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #127
Die Belegung bis 865 MHz wie sie aktuell läuft, funktioniert schon nur durch Tricks, bis 1GHz bekommt man das wahrscheinlich schon nicht flächendeckend hin, bis 1,2 GHz erst recht nicht.
Sind das die Coax-Kabel in der Erde, die die höheren Frequenzen nicht mehr übertragen können, oder sind das die Komponenten, die die Kabel miteinander verbinden? Die Kabel im Boden können nicht wirklich ersetzt werden, aber die Komponenten könnte ich mir vorstellen, die wären doch durchaus mit überschaubarem Aufwand zusammen mit dem sowieso durchgeführten Ausbau flächendeckend zu tauschen. Die müssen ja für die Wartung ohnehin zugreifbar sein, da sie für Defekte anfälliger als die Kabel selbst sind. Oder nicht? Ich habe den Eindruck, dass da der Wille fehlt und nicht die Fähigkeit. Also Wille=Kosten: die Kosten, die ein Upgrade benötigt, wären höher als der Profit, den man mit upgegradetem Netz machen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #128
Sind das die Coax-Kabel in der Erde, die die höheren Frequenzen nicht mehr übertragen können, oder sind das die Komponenten, die die Kabel miteinander verbinden? Die Kabel im Boden können nicht wirklich ersetzt werden, aber die Komponenten könnte ich mir vorstellen, die wären doch durchaus mit überschaubarem Aufwand zusammen mit dem sowieso durchgeführten Ausbau flächendeckend zu tauschen. Die müssen ja für die Wartung ohnehin zugreifbar sein, da sie für Defekte anfälliger als die Kabel selbst sind. Oder nicht? Ich habe den Eindruck, dass da der Wille fehlt und nicht die Fähigkeit. Also Wille=Kosten: die Kosten, die ein Upgrade benötigt, wären höher als der Profit, den man mit upgegradetem Netz machen würde.
Es ist eine Mischung. Und hängt auch mit der Streckenlänge zusammen.
Die Dämpfung pro 100 Meter steigt mit steigender Frequenz. Die notwendigen höheren Verstärkungen führen aber zu mehr Rauschen im Signal. Nach einigen Verstärkerstufen ist dann das Signal so schlecht, dass es nicht mehr Decodiert werden kann.
Wenn die Glasfaser aber erst 100 Meter vom Anschluss in Koax übergeht, ist das besser lösbar.

In einem volldigitalen Koaxnetz hätte man aber gewisse Möglichkeiten, das Rauschen in den Verstärkern zu eliminieren.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #129
Es sind tatsächlich mehr die Bauteile in der Straße daran beteiligt, aber die Kabel natürlich auch.
Die Bauteile alle zu tauschen ist aber nicht ansatzweise realistisch. Das sind zu viele. Es liegt fast vor jedem zweiten Haus ein Abzweiger...
Die man natürlich auch nahezu alle nur per Tiefbau tauschen kann.
Dass man aktuell das Netz über 450 MHz bis 850 nutzen kann, ohne dass dafür die alten Bauteile (die bis 450 MHz oder auch einfach "gar nicht" spezifiziert sind) getauscht hat, geht auch schon nur mit dem Trick, dass man die Pre-Emphase ab 450 MHz aufwärts deutlich steiler steigen lässt und deshalb auf der höchsten Frequenz der höchste Ausgangspegel rausgeht.
Das gleich die (undefiniert) höheren Dämpfungen der Bauteile und Kabel über 450 MHz aus, was mal ganz gut, bei langen Linien aber auch schon nicht mehr so richtig klappt und am Anfang der Linien für sehr verzerrte Frequenzgänge sorgt, die man dann in der NE4 korrigieren muss. Das ist das gleiche Prinzip wie beim Plattenspieler oder UKW-Radio, wo auch das Signal mit einer Pre-Emphase aufgezeichnet wird, dort macht man das aber nicht um den Frequenzgang zu verbessern, sondern um das Rauschen im Hochtonbereich zu verringern.
Würde man jetzt versuchen, den Kabel-Frequenzbereich noch weiter nach oben zu erweitern, muss man mit noch höheren Dämpfungen rechnen und müsste das Signal noch mehr "Vorverzerren", und irgendwann geht das einfach nicht mehr, weil die Dämpfung zu hoch wird...
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #130
Dtag ftth ist zwar auch shared und zeitschlitzverfahren. Aber die verfügbare Bandbreite vor allem im upstream ein Vielfaches höher und das Segment mit (glaub Telekom macht 32:1?) wesentlich niedriger als bei docsis wo es heute noch hunderte Modems in einem Segment gibt.
In meinem DOCSIS Upstream-Segment sind auch nur noch 32 Kunden unterwegs, also das "Fiber Deep" Versprechen von "GPON like segment sizes" ist hier tatsächlich erfüllt.

Ein Abzweigertausch wäre hier übrigens auch relativ leicht zu bewerkstelligen: Vor jedem Grundstück ein Erdschacht, wo der drin ist. Vor ein paar Jahren wurde das vor dem Haus des Nachbarn auch gemacht. Leider war das während der Pandemie, was mir ein ausführlicheres Gespräch mit den Installateuren verwehrte.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #131
Und DOCSIS reagiert sehr empfindlich auf Aufbaufehler der Anschlüsse.
Und die werden leider sowohl von Kunden als auch von Technikern reichlich.
Glasfaser aber auch. Es gab ja schon ein Beispiel "grenzwertiger" Anschlüsse hier im Forum. Dass das noch selten ist, dürfte eher dem Umstand geschuldet sein, dass die Glasfasernetze noch recht neu sind. Als die Kabelnetze neu waren, haben die sicher auch noch super funktioniert.

Also die Empfindlichkeit jahrzehntealter Koaxnetze, die für die jetzigen Anwendungsfälle gar nicht gebaut wurden, mit der von gerade für den aktuellen Anwendungsfall gebauten Glasfasernetzen zu vergleichen, gibt ein ziemlich verzerrtes Bild.

In ein paar Jahrzehnten flucht man wahrscheinlich auch über die Anfälligkeit der dann uralten GPON-Netze an denen dann sicher auch schon fleißig herumgebastelt wurde, und die mit der dann aktuellen Technik ständig Probleme machen...
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #132
Mich nerven die Upload Überlastungen die immer schlimmer werden.
Hat mit der Harmonics Mmstellung angefangen.

Lade gerade mit 6-10mbit hoch und habe dabei eine Latenz von 300-500ms auf der Leitung....

Es wird "besser"
Code:
Ping wird ausgeführt für 1.0.0.1 mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 1.0.0.1: Bytes=32 Zeit=235ms TTL=58
Antwort von 1.0.0.1: Bytes=32 Zeit=196ms TTL=58
Antwort von 1.0.0.1: Bytes=32 Zeit=234ms TTL=58
Antwort von 1.0.0.1: Bytes=32 Zeit=186ms TTL=58

🤡
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #133
In meinem DOCSIS Upstream-Segment sind auch nur noch 32 Kunden unterwegs, also das "Fiber Deep" Versprechen von "GPON like segment sizes" ist hier tatsächlich erfüllt
So werden wohl die aller wenigsten Netze aussehen.
Unser 3000seelen Dorf ist ein einziges Segment.
Mich nerven die Upload Überlastungen die immer schlimmer werden
Kann dem nur zustimmen. Ich hab keine Ahnung was Vodafone da macht. Ob sie die Segmente gnadenlos mit mehr Kunden zu ballern, oder ob neue Wartungsvorgaben mehr Spielraum lassen. Unitymedia hat glaub maximal qam-32 im upstream zugelassen. Vodafone hat das mittlerweile auf qpsk runter geschraubt.

Vor einer Woche gab's hier einen mehrstündigen Ausfall. Danach lief einer der upstreams auf qpsk tagelang. Erst nachdem ich Samstag mich beim Support beschwert hatte, kümmerte man sich drum. Jetzt läuft er allerdings auch nur mit qam-16.

Seit die Engländer das Ruder übernommen haben, ist halt alles nochmal miserabler geworden. Wird höchste Zeit diese docsis-qual zu verlassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #134
So werden wohl die aller wenigsten Netze aussehen.
Unser 3000seelen Dorf ist ein einziges Segment.
Woher willst du wissen, ob nun dein oder mein Segment "repräsentativer" ist für das gesamte Netz von Vodafone?
Kann dem nur zustimmen. Ich hab keine Ahnung was Vodafone da macht. Ob sie die Segmente gnadenlos mit mehr Kunden zu ballern,
Wo sollen die zusätzlichen Kunden denn herkommen? Netto gibt es ja keinen nennenswerten Kundenzuwächse. Oder meinst du, die Kündigungen andernorts werden in deinem Dorf aufgefangen?
Seit die Engländer das Ruder übernommen haben, ist halt alles nochmal miserabler geworden. Wird höchste Zeit diese docsis-qual zu verlassen.
DOCSIS war bei mir nie so eine Qual wie die gerade eingeführte "Netzbremse". Mit einst 1170 Kunden im überlasteten Segment kamen immerhin noch ein paar Mbit/s durch die Leitung. Mit der Netzbremse wird die Datenrate vorsätzlich auf kbit/s reduziert. Und das betrifft dann auch die DSL- und Glasfaser-Anschlüsse von Vodafone.

Also nicht zu sehr auf nur DOCSIS fixieren, denn sonst könnte man beim Anbieter- oder Mediumwechsel eine böse Überraschung erleben.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #135
> die gerade eingeführte "Netzbremse".

Hast Du schon irgendwelche Änderungen im Routing festgestellt? Bei mit sind die Routes immer noch unverändert.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #136
Hast Du schon irgendwelche Änderungen im Routing festgestellt? Bei mit sind die Routes immer noch unverändert.
Berlin scheint da "Pilotgebiet" zu sein, denn im "roten" Forum hat sich noch jemand aus Berlin gemeldet, der das gleiche beobachtet wie ich:

In den Abendstunden lahmen bestimmte Webseiten/Services extrem, wie gesagt im kbit/s-Bereich, u.a.:

CNN
vodafone.de (!)
speedtest.vodafone.de (nur die Webseite, der Speedtest selbst läuft ja am lokalen Netzknoten)
Nintendo (auch Spieledownloads)
Steam (auch Spieledownloads)

Ob das nun Kalkül ist, die eigene Webseite auszubremsen, um ein Gegenargument gegen den Vorwurf der Verletzung der Netzneutralität parat zu haben? Denn die Webseiten der direkten Konkurrenten laden mit voller Geschwindigkeit. Hat immerhin den Vorteil, dass man als Kunde auch ganz schnell weg kann, wenn man von der Netzbremse die Nase voll hat.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #137
Woher willst du wissen, ob nun dein oder mein Segment "repräsentativer" ist für das gesamte Netz von Vodafone?
Bauchgefühl. Würde darauf wetten dass es mehr große als kleine Segmente gibt.
Wo sollen die zusätzlichen Kunden denn herkommen? Netto gibt es ja keinen nennenswerten Kundenzuwächse.
Woher sollte sonst die stetige Verschlechterung des Uploads kommen? Es sei denn die Leute kamen die letzten Jahre auf die Idee mehr hochzuladen. Gut, mit dem COVID Gedöns würden Video falls en Vogue, evtl hat sich da einiges getan.
DOCSIS war bei mir nie so eine Qual wie die gerade eingeführte "Netzbremse". Mit einst 1170 Kunden im überlasteten Segment kamen immerhin noch ein paar Mbit/s durch die Leitung
Hier ist es auch einzig allein der upstream der streikt. Die 980mbit kommen im Grunde zu jeder Tageszeit an.
Also nicht zu sehr auf nur DOCSIS fixieren, denn sonst könnte man beim Anbieter- oder Mediumwechsel eine böse Überraschung erleben.
Die tkom wird hier ftth legen. Seit Vodafone sich aus dem öffentlichen peering zurück gezogen hat, gibt es keinen Grund mehr bei Vodafone zu bleiben.
In den Abendstunden lahmen bestimmte Webseiten/Services extrem, wie gesagt im kbit/s-Bereich, u.a.:
Hab ich auch bemerkt. Die lahmende Vodafone Seite kann ich bestätigen. Das Bannerfoto der Speedtest Seite hat mal mehrere Sekunden gebraucht sich aufzubauen. Hat an gute alte Modemzeiten erinnert, als Bilder sich noch Stück für Stück aufgebaut haben.

Füge der Liste noch x.com hinzu. Abends ist die Anbindung zu deren contentinfrastruktur twimg.com mega langsam.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #138
Hab ich auch bemerkt. Die lahmende Vodafone Seite kann ich bestätigen. Das Bannerfoto der Speedtest Seite hat mal mehrere Sekunden gebraucht sich aufzubauen. Hat an gute alte Modemzeiten erinnert, als Bilder sich noch Stück für Stück aufgebaut haben.

Füge der Liste noch x.com hinzu. Abends ist die Anbindung zu deren contentinfrastruktur twimg.com mega langsam.

Hat sich denn etwas am Traceroute geändert?
Aktuell ist das Ergebnis aber wenig Hilfreich. Viele Hops halten sich bedeckt ...

Alt, vom 8.Nov
martin@martin-D2836-S1:~/gitea/Internetanschluss$ traceroute heise.de
traceroute to heise.de (193.99.144.80), 30 hops max, 60 byte packets
1 _gateway (192.168.2.1) 0.719 ms 0.802 ms 0.831 ms
2 .........um44.pools.vodafone-ip.de (.........) 15.466 ms 15.501 ms 15.479 ms
3 ..............um21.pools.vodafone-ip.de (.........) 15.459 ms 15.439 ms 15.419 ms
4 145.253.52.46 (145.253.52.46) 24.083 ms 24.133 ms 145.253.52.44 (145.253.52.44) 24.146 ms
5 145.254.1.154 (145.254.1.154) 27.159 ms 27.138 ms 25.559 ms
6 te2-2.c301.f.de.plusline.net (82.98.102.1) 25.464 ms 82.98.102.79 (82.98.102.79) 25.677 ms te2-2.c301.f.de.plusline.net (82.98.102.1) 23.943 ms
7 82.98.103.3 (82.98.103.3) 25.516 ms 20.436 ms 22.086 ms
8 * * *

Gerade geschaut, immer noch prinzipiell der gleiche Pfad, Hop 6 ist der Plusline-Node


Dazu das hier ...

martin@martin-D2836-S1:~/gitea/Internetanschluss$ nslookup twimg.com 8.8.8.8
Server: 8.8.8.8
Address: 8.8.8.8#53

Non-authoritative answer:
*** Can't find twimg.com: No answer
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #139
Glasfaser aber auch. Es gab ja schon ein Beispiel "grenzwertiger" Anschlüsse hier im Forum. Dass das noch selten ist, dürfte eher dem Umstand geschuldet sein, dass die Glasfasernetze noch recht neu sind. Als die Kabelnetze neu waren, haben die sicher auch noch super funktioniert.
Bei Glasfaser kann man was die Hausanschlüsse betrifft nicht mal ansatzweise so viel falsch machen wie bei DOCSIS.

- Es gibt keinen Hausanschlussverstärker, der falsch dimensioniert werden kann, falsch gepegelt werden kann, oder einfach auch nur kaputt gehen kann.
- Man kann keine Bauteile zusammen schalten, die nicht zusammen geschaltet werden dürfen (Stichwort z.B. Stichdosen im Baumende, Eingänge/ Ausgänge vertauschen, Verteilungen falsch aufbauen u.ä.).
- Es gibt keine Ingressproblematik wie beim Kabelnetz durch Schirmungsfehler / Aufbaufehler
- es gibt keine NE3-Störungen, bei denen das Signal nicht ganz weg ist, sondern wo noch irgendwie ein verformtes Spektrum durchkommt (bei DOCSIS ist das dagegen ganz oft)
- es gibt keine 100 verschiedenen Kabeltypen mit 100 verschiedenen Steckertypen, von denen dann oft die falschen verwendet werden.
- man hat es nicht so wie bei DOCSIS, dass man eine Menge falsch machen kann und es trotzdem erst mal scheinbar doch funktioniert
- man kann keine Stecker fehlerhaft oder falsch montieren (Warum? weil man beim Spleißen von GF zwingend mit dem Spleißgerät die Dämpfung der Verbindung sofort misst)
- es gibt bei GF quasi keine Bauteile / Geräte am Hausanschluss, an denen der Kunde selber rum murksen kann
- Es gibt keine Baumstrukturen in Häusern, wo der Nachbar oder ein Fehler beim Nachbarn den Rest des Gebäudes lahmlegen kann
- Es gibt keine Baumstruktur in der Straße, sprich es kann nicht wie beim Kabel ein defekter Abzweiger eine ganze Straße lahmlegen.

- und noch viel mehr, was ich hier gerade vergessen habe.

Bei Glasfaser dagegen wird als Hausanschluss einfach nur dein "HüP" gesetzt, dort das Kabel angespleißt (je nach Betreiber geht es ab da schon in Stecktechnik weiter oder es wird halt noch so ein "GFTA" angespleißt und der ONT angesteckt und kurz geprüft. Dann noch im POP deine Leitung gepatched, evtl noch im "DP" zusammn gespleißt und das wars.
Da kann der Installationstechniker nicht viel falsch machen, und wenn doch, dann merkt er das sofort.
An alles "höhere" an Technik, wo man evtl. mal Laser einmessen muss oder so dürften die "Techniker" der Installationsfirmen im GF Bereich sowieso nicht dran.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #140
Hat sich denn etwas am Traceroute geändert?
Aktuell ist das Ergebnis aber wenig Hilfreich. Viele Hops halten sich bedeckt ...
vodafones eigene seite (inkl. speedtest seite) wird über deren cable&wireless netzwerk über Telia aufgerufen.
der speedtest server selber ist kurz angebunden.

speedtest server
Code:
| No response from host - 100 | 4 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
|ip-081-210-144-156.um21.pools.vodafone-ip.de - 0 | 38 | 38 | 6 | 11 | 28 | 7 |
| de-fra04d-rc1-ae-48-0.aorta.net - 0 | 38 | 38 | 10 | 16 | 35 | 19 |
| 84.116.190.94 - 0 | 38 | 38 | 10 | 14 | 32 | 11 |
| 145.253.48.221 - 0 | 38 | 38 | 9 | 17 | 43 | 17 |
| speedtest-05.speedtest.vodafone-ip.de - 0 | 38 | 38 | 9 | 14 | 31 | 17 |
webseite
Code:
| No response from host - 100 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
|ip-081-210-144-156.um21.pools.vodafone-ip.de - 0 | 5 | 5 | 7 | 9 | 14 | 14 |
| de-fra04d-rc1-ae-48-0.aorta.net - 0 | 5 | 5 | 12 | 15 | 18 | 18 |
| 84.116.190.94 - 0 | 5 | 5 | 10 | 12 | 17 | 17 |
| ae32-100-pcr1.fnt.cw.net - 0 | 5 | 5 | 11 | 17 | 28 | 17 |
| telia-gw.fnt.cw.net - 0 | 5 | 5 | 11 | 20 | 36 | 36 |
| ffm-bb2-link.ip.twelve99.net - 0 | 5 | 5 | 11 | 12 | 18 | 18 |
| ffm-b14-link.ip.twelve99.net - 0 | 5 | 5 | 13 | 15 | 19 | 19 |
| imperva-ic-377658.ip.twelve99-cust.net - 0 | 5 | 5 | 11 | 12 | 17 | 17 |
| 45.60.74.63 - 0 | 5 | 5 | 10 | 12 | 17 | 17 |
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #141
Bei Glasfaser kann man was die Hausanschlüsse betrifft nicht mal ansatzweise so viel falsch machen wie bei DOCSIS.
Ich bin nicht mal ansatzweise ein Glasfaserspezialist, aber mir fallen da einige Fehlerquellen bei der Glasfaser ein, die man so bei Kupferkabel nicht hat:

- Es gibt unzählige unterschiedliche Steckertypen, bei denen man auch unterschiedliche zusammenstecken kann, was gemeinerweise sogar funktionieren kann, aber mit sehr schlechter optischer Übertragung
- Wenn da irgendwo Staub reinkommt, wird die Übertragung ebenfalls verschlechtert
- Wenn man ein Glasfaserkabel zu stark biegt, entstehen Mikrorisse, welche die optische Übertragung DAUERHAFT beeinträchtigen
- Bei Kupfernetzen kann man Fehler selbst lokal eingrenzen, indem man abschnittsweise das Signal prüft (z.B. bei Koaxnetzen am HAV-Ausgang oder am HÜP). Bei zusammengespleißten Glasfasernetzen hat man praktisch keine Möglichkeit, selbst Fehler zu lokalisieren geschweige denn zu beheben
- Die ausgereiften Diagnosemöglichkeiten von DSL und DOCSIS (SNR- und Spektrumanzeige) hat man bei Glasfasermodems m.W. derzeit auch noch nicht

Solange die Glasfaser gut läuft, ist das alles kein Problem - aber das gilt für DSL und DOCSIS ja auch. Aber wehe, wenn die Glasfaser mal Probleme macht. Das wird derzeit nur dadurch mitigiert, dass man eine so "anspruchslose" Technik auf der Faser fährt wie einst ISDN auf der Telefonstrippe. Damit hatte man ja auch selten Probleme.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #142
Ganz ehrlich: Warum setzt man wohl bei Glasfaserfirmen Leute ein, die noch viel, viel weniger können (müssen) als die schlechtesten Kabelnetztechniker?
Eben weil man so wenig falsch machen kann.
Es macht nur deswegen auch Leuten wie mir keinen Spaß, weil es so langweilig und einfach ist. Deswegen bin ich in dem Bereich nie lange freiwillig unterwegs gewesen. Das ist für mich so ähnlich wie der Unterschied Verbrenner und E-Auto. Da gibt es auch ganz viele KFZ-Meachniker, die das E-Auto zwar grundsätzlich besser finden, aber sich arbeitstechnisch nicht damit anfreunden können, weil sie halt Jahrzehnte lang was (tlw. sehr) anderes gemacht haben.
- Es gibt unzählige unterschiedliche Steckertypen, bei denen man auch unterschiedliche zusammenstecken kann, was gemeinerweise sogar funktionieren kann, aber mit sehr schlechter optischer Übertragung
Es werden aber praktisch im Grunde nur zwei Typen wirklich anbieterseitig verwendet, und diese beiden kann man nicht falsch stecken. Für private / industrielle Anwednungen gibt es sehr viele verschiedene Steckertypen, das stimmt.
- Wenn man ein Glasfaserkabel zu stark biegt, entstehen Mikrorisse, welche die optische Übertragung DAUERHAFT beeinträchtigen
- Bei Kupfernetzen kann man Fehler selbst lokal eingrenzen, indem man abschnittsweise das Signal prüft (z.B. bei Koaxnetzen am HAV-Ausgang oder am HÜP). Bei zusammengespleißten Glasfasernetzen hat man praktisch keine Möglichkeit, selbst Fehler zu lokalisieren geschweige denn zu beheben
Du kannst bei Glasfaser natürlich auch Fehler eingrenzen, tlw. sogar ähnlich wie im Koaxnetz per TDR.
Braucht man aber meistens nicht, fast alle Fehler durch mechanische Beschädigung sind bereits einfach per angeschlossenem Laser im sichtbaren Spektrum mit dem bloßen Auge (ggf Raum abdunkeln) einfach zu sehen.
- Die ausgereiften Diagnosemöglichkeiten von DSL und DOCSIS (SNR- und Spektrumanzeige) hat man bei Glasfasermodems m.W. derzeit auch noch nicht
Gerade das beides sind nun nicht gerade die "ausgereiftesten" Diagnosemöglichkeiten (und alleine auch nicht aussagekräftig), im Tagesgeschäft von uns werden ganz andere Messungen eingesetzt...
Manche Kunden (wie auch hier im Forum) stehen halt da drauf, da alles Mögliche in das wenige was sich auslesen lässt herein zu interpretieren, aber in den wenigstens Fällen liegen sie mit ihren Vermutungen richtig) Aber man braucht das auch bei Glasfaser überhaupt nicht.

Gut, das wird wahrscheinlich auch wieder zerredet, aber das Glasfaser (viel) anspruchsloser ist als DOCSIS, habe ich nun breit genug erklärt. Wer's nicht glauben will, der soll es halt lassen.
Habe beides schon von "Anbieterseite" aus zur Genüge kennen lernen dürfen.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #143
- Es gibt unzählige unterschiedliche Steckertypen, bei denen man auch unterschiedliche zusammenstecken kann, was gemeinerweise sogar funktionieren kann, aber mit sehr schlechter optischer Übertragung
- Wenn da irgendwo Staub reinkommt, wird die Übertragung ebenfalls verschlechtert
- Wenn man ein Glasfaserkabel zu stark biegt, entstehen Mikrorisse, welche die optische Übertragung DAUERHAFT beeinträchtigen
- Die ausgereiften Diagnosemöglichkeiten von DSL und DOCSIS (SNR- und Spektrumanzeige) hat man bei Glasfasermodems m.W. derzeit auch noch nicht
also falsche Stecker kann bestenfalls bei Farbenblinden zum Problem werden, üblich sind bei der Telekom die LC/APC-Stecker in grün, alternativ passen da auch die LC/UPC Stecker rein, aber die sind halt blau, muss man also schon einen an der Murmel haben.
Das man halbwegs sauber arbeiten muss versteht sich auch irgendwie von selbst, da ist aber gerade so ein Koax-Kabel was zu stark geknickt wird deutlich problematischer.
In der GF-Fritzbox sind verschiedene Werte ablesbar, ich denke am wesentlichsten Dämpfung und Sendeleistung (wo ich mit -13,6dBm und 2,6dBmrecht genau in der Mitte der möglichen Range liege, denke ich ist in Ordnung).
Der Techniker hat schon Möglichkeiten die Leitung zu testen, also das macht er beim Einrichten ja auch. Also gibt da schon "Messgeräte" für.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #144
Gut, das wird wahrscheinlich auch wieder zerredet, aber das Glasfaser (viel) anspruchsloser ist als DOCSIS,
Siehst du den Fehler? Du vergleichst ein Übertragungsmedium mit einer Übertragungstechnik.

Als man einst Koaxnetze für 450MHz Kabelfernsehen aufgebaut hat, war das auch nicht sonderlich spannend. Die Einschränkungen von Bambuskabeln haben keinen gekratzt. Aber inzwischen will man auf diesen Kabeln eine Technik fahren, die noch nicht mal erfunden war, als sie verlegt wurden.

Entsprechend wird man die Aufbaufehler heutiger Glasfasernetze auch erst dann bemerken, wenn man eine Technik darauf fahren will, für deren Eignung sie beim Aufbau nicht getestet wurden. Wer weiß, vielleicht fliegen schon mit 25GPON erste Fehler auf.

Ich würde auch nicht ausschließen, dass man in einigen Jahren flucht, was für einen Schei* man in den 2020ern da mit den PONs aufgebaut hat. So wie man heute eben über ungeeignete Telefonkabel oder Koaxkabel flucht. Oder schon lange über Bleirohre als Trinkwasserleitungen. Die fand man sicher auch total super, als man sie verlegt hat...
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #145
Siehst du den Fehler? Du vergleichst ein Übertragungsmedium mit einer Übertragungstechnik.
Da gibt es keinen Fehler. Ich kann auch genau so gut vom Kabelnetz statt DOCSIS schreiben.
Das ändert ja an der eigentlichen Tatsache nichts.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #146
Da gibt es keinen Fehler. Ich kann auch genau so gut vom Kabelnetz statt DOCSIS schreiben.
Das ändert ja an der eigentlichen Tatsache nichts.
Doch, natürlich. Ein reines Fernsehkabelnetz, welches nur DVB-C überträgt, ist deutlich anspruchsloser als ein Kabelnetz, auf dem DOCSIS funktionieren soll.

Entsprechend ist ein Glasfasernetz mit GPON kaum gefordert und anspruchslos. Aber mit 25GPON, 50GPON oder gar DWDM kann das schon anders aussehen. Und dann beginnt da das gleiche Herumgefrickel, wie wir es von den Kupfernetzen kennen. Die Geschichte wird sich wiederholen.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #147
Wir haben aber nun mal kein reines Fernsehkabelnetz mehr und reden hier doch gerade von Internetanschlüssen!

Die Geschichte wiederholt sich nicht, weil die ganzen von mir genannten Fehlerquellen bei GF nicht existieren. Dass es neue / andere Probleme geben wird streite ich nicht ab, aber nahezu alles das, worauf DOCSIS (und übrigens auch DVB-C, weil das im Grunde das gleiche ist) so zickig reagiert fällt schon mal raus.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #148
Ähm, das erklärste mir jetzt aber mal... Ich hab jetzt hier mein Koax, dem ist es egal was darüber übertragen wird, analoges Pal, DVB-C, T, S, Docsis... Alles was darüber läuft, ist gleichermaßen von Störeinflüssen betroffen, die einen merken es, die anderen nicht.

Glasfaser hat ganz andere Probleme, und auf die kann sich der Nutzer bereits heute freuen.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #149
Glasfaser hat ganz andere Probleme, und auf die kann sich der Nutzer bereits heute freuen.
nein, das ist dem Koax überhaupt nicht egal. Analog braucht viel mehr Bandbreite = erhöht die Gefahr von Störungen erheblich (je mehr "Daten", je mehr Potenzial für eine darin auftretende Störungen). Bei analog fallen Störungen vielleicht nicht so auf, weil diese sich besser verstecken in der Datenmenge. War zwar letztes Jahrtausend, aber man kann sich auch bei Satempfang und mit guter Hardware schon an die kleinen Bildstörungen erinnern, meist in Form von ganz kleinen schwarzen Fischchen (auf der 70er Röhre). Denn eine analoge Störung ist einfach unabänderlich vorhanden im Signalfluss und ändert sich nicht mehr, eine Störung wird immer eine Störung bleiben.
Ein digitales Signal hat aufgrund seiner hohen Menge an Fehlerkorrektur-Daten im Signal, eine deutlich geringere Störanfälligkeit. Einen perfekten Digitalstream, BER-Rate = 0 Fehler, lässt sich viel einfacher erzeugen als bei einem analogen Signal, denn beim digitalen Signal wird über die Fehlerkorrektur eine Störung aktiv behoben.
Von daher nehme ich an, dass die lapidar dahingestellte Aussage über Glasfaserprobleme, selbstverständlich ohne auch nur ansatzweise konkret zu werden, die gleiche Aussagequalität hat.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #150
In meinem DOCSIS Upstream-Segment sind auch nur noch 32 Kunden unterwegs, also das "Fiber Deep" Versprechen von "GPON like segment sizes" ist hier tatsächlich erfüllt.

@robert_s Wie ermittelst Du die Anzahl der Nutzer in Deinem Kabelsegment?
Falls über das Linux-Tool, was einen DVB-C USB-Stick verwendet, wäre ich interessiert, wo man das bekommen kann.
 
Thema:

Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung

Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung - Ähnliche Themen

Umstellung auf Giga tv: Seit der Umstellung auf Giga TV, Fernsehen nur noch ab und zu möglich. Horizon nach Tagen, in denen ich glücklicherweise ins Menü kam, auf...
Unitymedia Vodafone: Neue internationale TV-Pakete nicht über DVB-C empfangbar: Vodafone strukturiert seine internationalen TV-Pakete um und bringt mehr Sender in HD – dafür wird allerdings von DVB-C auf Internet-Übertragung...
Unitymedia Zukünftige Netzharmonisierung bringt auch eine Senderumbelegung mit sich: Bei Vodafone steht die sogenannte Netzharmonisierung auf dem Programm. Vodafone schluckte damals nicht nur Kabel Deutschland, sondern auch...
Unitymedia

GigaTV Cable Box 2

Unitymedia GigaTV Cable Box 2: Die GigaTV Cable Box 2 kommt Neues bei Vodafone und deren TV-Angebot GigaTV. Ab dem 10. März erhalten Neukunden im Tarif „GigaTV inklusive...
Unitymedia Vodafone stellt 730.000 Anschlüsse auf 1 GBit/s um & Aussicht auf noch höhere Geschwindigkeiten ab 2021: Vodafone stellt 730.000 Anschlüsse auf 1 GBit/s um Nach dem Abschluss des Ausbaus im Vodafone-Netz wird jetzt der Rest im früheren...
Oben