Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung

Diskutiere Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung im Netzausbau und Digitalisierung Forum im Bereich Rund um Internet; Keine Ahnung, was du mit "TAPs" meinst, aber die Verstärkung ist bei den kleineren Verstärkern konstant und wird über die Dämpfung im Eingang...
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #101
Ich würde vermuten, dass das nur den Hausverstärker betreffen würde. Die Rückweg-Regelschleife zwischen CMTS und Router wird schon dafür sorgen, dass der Rückweg-Pegel bereits am HÜP korrekt ist. Die Verstärkung im Hausverstärker muss aber definitiv erhöht werden, damit der Router weiter abgeregelt wird.

Nachtrag ... wobei ich eigentlich gedacht habe, dass die Verstärkungen im Hausverstärker konstant sind, und die TAPs einen Teil davon wieder wegdämpfen
Keine Ahnung, was du mit "TAPs" meinst, aber die Verstärkung ist bei den kleineren Verstärkern konstant und wird über die Dämpfung im Eingang eingestellt, bei den größeren Verstärkern ist sie umstellbar und es gibt auf beiden Seiten Dämpfungspads.
Und wenn die Dämpfung auf der Ausgangsseite (zu) klein ist um auf einen niedrigen Sendepegel am MTA zu kommen, erhöht das natürlich das Grundrauschen. Nicht bei einem Verstärker wirklich messbar, aber in der Summe, z.B. in Verstärkerkaskaden in Linienanlagen.

Die Rückwegs-Regelschleife weiß überhaupt nicht, wie der Rückweg-Pegel am HüP oder auch sonst irgendwo ist. Die weiß nur, was am Node ankommt und wie viel dort ankommen soll und regel den MTA-Sendepegel entsprechend nach.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #102
Wenn man nur zwischen Router und Hausverstärker, und/oder im Hausverstärker Änderungen vornimmt, und der Rest der Rückweg-Strecke bis zum CMTS bleibt gleich, SOLLTE schon zwischen Hausverstärker und HÜP zu Vorher kein Pegelunterschied mehr vorhanden sein, sobald die Änderung ausgeregelt ist ...
Wenn 2 dB mehr Rückwegpegel aus dem Hausverstärker herauskommen, pflanzt sich das bis zum CMTS fort, und von dort kommt dann die Anweisung an den Router, um 2 dB abzuregeln, und schon ist der Rückwegpegel zwischen Hausverstärker und HÜP wieder identisch zum vorhergehenden Pegel... Rauschen im Hausverstärker könnte aber schlimmer werden, da nicht mehr so hoch ausgesteuert, und mehr Quantisierungsrauschen aus dem Router.
Deshalb sollte man da sicherlich nicht übertreiben, was das Ausreizen der Grenzen angeht ...
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #103
Was noch dazu kommt ist, dass die Verstärkung im Rückweg des Verstärkers immer geringer ist, als im Hinweg. Den größten Hausverstärker den ich kenne, ist der HVO-40P mit 40dB im Hin- und 32dB im Rückweg. Da idealer Weise ein TX von 45dB am ÜP anliegt und man fast immer von einer Inhouse Dämpfung von 30dB ausgehen sollte, ist die maximale Verstärkung im Rückweg in Bezug auf den Verstärker ausgereizt. Hinzu kommt noch, das man nicht immer ein Sternnetz hat, sondern auch viele Bäume in Betrieb sind. Hier ist es generell schon schwierig, alle TX-Werte in einem Bereich zwischen 40-50dB zu bekommen.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #104
fast immer von einer Inhouse Dämpfung von 30dB ausgehen sollte,

Ist bei mir nicht der Fall. Einfamilienhaus und nur eine Leitung vom Hausverteiler zur MMD an der Fritzbox ..

MMD 12 dB
auf dem Hausverteiler noch mal ein Abzweiger für ein nicht vorhandenes Antennenkabelnetz (stattdessen Abschlusswiderstand am Stammausgang mit 1,6 dB Dämpfung) mit 8,5 dB
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #105
Wenn 2 dB mehr Rückwegpegel aus dem Hausverstärker herauskommen, pflanzt sich das bis zum CMTS fort, und von dort kommt dann die Anweisung an den Router, um 2 dB abzuregeln, und schon ist der Rückwegpegel zwischen Hausverstärker und HÜP wieder identisch zum vorhergehenden Pegel... Rauschen im Hausverstärker könnte aber schlimmer werden, da nicht mehr so hoch ausgesteuert, und mehr Quantisierungsrauschen aus dem Router.
Genau das sage ich ja, die Regelschleife weiß überhaupt nicht was dazwischen ist, und nicht mal was vor oder hinter dem Verstärker und auch nicht ob da überhaupt ein Verstärker ist. Die Frage ist nur, was juckt dich überhaupt der Sendepegel am HüP?
Ich sprach davon, dass durch einen generell (zu)niedrigen Sendepegel am MTA / der MMD die Verstärker "volle Kanne" laufen müssten, weil sie im Eingang wenig / gar nicht bedämpft sind und so (viel) mehr Grundrauschen im Netz entsteht. Nicht nur Rauschen aus dem MTA, sondern auch jedes sonstige Rauschen, dass aus den Hausnetzen "empfangen" und verstärkt wird.
Und ich rede da noch nicht mal von Ingress durch Kabellecks, sondern selbst, wenn alles korrekt und "dicht" ist.

Bevor es weiter zerredet wird:
Die Pegelfenster hat sich niemand willkürlich ausgedacht, sondern das hat alles seinen Sinn.
Und noch mal: Es ist egal, ob ich in dem Pegelfenster am oberen Ende oder am unteren Ende (und ehrlich gesagt sogar auch noch 1-2 dB drüber und drunter) bin, es ist nichts "besser" oder "schlechter". Genau darum gibt es das Sollfenster.
Und ein "Fenster" statt einem festen Pegel ist es, weil man es immer noch mit einem Koaxnetz, zu tun hat, und die Dämpfungen halt auch in der NE3 und auch in der NE4 nicht symmetrisch sind, auch wenn man sich alle Mühe gibt, das möglichst zu erreichen.
 
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  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #106
Zwischen dem HÜP und der Fritzbox gibt es nur noch ein doppeltes galvanische Trennglied, einen Erdungsblock und ein langes Antennenkabel mir beidseitig F-Steckern.
Kaum Chancen für Leckstellen.

Ich habe das Experiment "Hausverstärker ausschalten, und direkt mit dem HÜP" verbinden heute Nacht beendet (Wartungsfenster, wenn die Familie schläft).
Jetzt ist der Verstärker, MMD usw wieder in der Strecke ...
Nicht korrigierbare Fehler gibt es nicht mehr, MER usw sind etwa gleich zu vorher.
Packet Loss gibt es auch fast nicht mehr ...

Nur die Upstream-Modulation springt immer noch wild herum.
Vielleicht liegt das an der Abriss-Baustelle nebenan. Dort ist der Keller, in dem auch der HÜP ist derzeit mit Bauschutt verfüllt, weil der Bagger dann besser das Grundstück befahren kann ...

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  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #107
Nachtrag zu meinem Post von Vorgestern: Seit heute Nacht ca 5:00 gibt es wieder nicht korrigierbare Fehler im Downstream 114 und 130 MHz, sowie im unteren OFDM Band.
Nicht so stark, wie ohne Verstärker, aber deutlich vorhanden. Gibt auch wieder vermehrt Packet Loss

1762941446807.png

Nebenan ist man noch immer mit dem Abriss des Hauses beschäftigt. Alles ohne Wasser, derzeit zerhackt der Bagger die Betondecke Brocken, um den Armierungsstahl zu extrahieren.

Permanente Vibrationen im ganzen Haus.

Ich denke aber nicht, dass um 2:00 Einwirkungen vom Abriss eintreten...
 
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  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #108
Heute ist der Packet Loss (nur im Upload, Download ist sauber) auf 0,7% angestiegen...
64 von 9360 ...
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #109
Eben haben hier zwei Vodafone Leute geklingelt und erzählten uns was von der Vodafone Frequenzanpassung und wollten eine Unterschrift haben weil der Vertrag irgendwie umbenannt wird.

Als ich fragte wozu die da ne Unterschrift bräuchten und wieso sich der Name ändern würde meinten sie, Vodafone hatte nun hier einen eigenen Verteilerkasten, wo vorher noch ein alter gestanden hätte wo noch von Unitymedia etc gewesen sei.
Ich fragte dann ob die ne neue Technik in Betrieb nehmen würden meinten sie, die wäre im Grunde schon in Betrieb und im Laufe der nächsten Stunden würde sich der Anschluss aktualisieren (meist nachts).

Ehrlich gesagt raffe ich gerade nicht was die da nun genau gemacht haben und von uns wollen. Morgen 14 Uhr kommen sie nochmal wenn der Vertragsinhaber da ist.

Wisst ihr was über dieses Geschehen?
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #110
Drückerkolonne,Vorsicht vor denen direkt die Polizei Benachrichtigen das die Morgen wiederkommen und direkt Einkassieren
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #111
Drückerkolonne,Vorsicht vor denen direkt die Polizei Benachrichtigen das die Morgen wiederkommen und direkt Einkassieren
Alles klar. Dann sind die diesmal wohl besser informiert um irgendwas aufzuschwatzen, wenn sie jetzt schon von der Frequenzanpassung faseln und nächtlichen Systemumstellungen
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #112
Servus,

ich weiß nicht, ob ich mit meinem „Anliegen“ hier richtig bin, aber hier (Hessen) war am 18.11.2025 diese besagte Frequenzänderung bzw. -umstellung und am Abend hat meine Fritzbox auf einmal mehrfach die Verbindung verloren.

Davor hatte ich im Downstream 32 Kanäle. Zwei im 3.1-Bereich mit der ID 31/32 und 30 im 3.0-Bereich mit der ID 1–30.

Jetzt fehlen im 3,0-Bereich 6 Kanäle, es werden nur noch 24 von ehemals 30 angezeigt und die Frequenzen der ersten beiden im 3,0-Bereich sind sehr merkwürdig.

Hier mal als Bilder:



Als ich von Vodafone hierzu Informationen wollte, schickte man mir einfach einen Techniker, der mir auch nicht helfen konnte, und als ich nochmal freundlich via Mail gefragt hatte, war ich auch nicht schlauer.

Könnte mir das hier bitte wer erklären, so dass ein Dummbatz wie ich das auch versteht?

Danke schonmal …
 

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  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #113
das ist schon richtig so. Status.png
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #114
Im Gegenzug zu den verlorenen DOCSIS 3.0 Kanälen ist das untere DOCSIS 3.1 Band breiter geworden.

Wenn der Rückweg von 85 auf 208 MHz aufgeweitet wird, muss das aber geändert werden.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #115
Hm, auf die Frequenzbreite vom 3.1 habe ich gar nicht geschaut, mich haben lediglich die 114.000 und 130.000 irritiert und dass die IDs der Fritte von 1–24 gehen und dann die 3.1-Kanäle bei 33/34 beginnen.

Was mir aber gerade auffällt, ist, dass die Pegel im 3.1-Bereich anders sind. Hatte davor 38/39. Kein Plan, wie relevant bzw. richtig die Pegel bei mir sind.

Mich hat inzwischen jemand von der Vodafone-Technik angerufen und meinte, es wäre eine Vorbereitung auf neue Bandbreiten, die Anfang 2026 kommen sollen. Es wurde etwas von bis zu 3 Gbit im Downstream gesagt, aber zum Upstream wollte man sich nicht äußern.


Hier mal mein Upstream:

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  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #116
Mich hat inzwischen jemand von der Vodafone-Technik angerufen und meinte, es wäre eine Vorbereitung auf neue Bandbreiten, die Anfang 2026 kommen sollen. Es wurde etwas von bis zu 3 Gbit im Downstream gesagt, aber zum Upstream wollte man sich nicht äußern.
Eher nicht. Diese Konfiguration gibt max. 4,3Gbit/s Downstream-Kapazität her, da könnte man nur einen Kunden im Segment gleichzeitig mit 3Gbit/s versorgen.

Zudem fehlt es auch an einem Endgerät, welches 3Gbit/s hergibt. Der gerade eingeführte Ultra Hub 7 hat einen 2,5Gbit/s LAN-Port.

Also ein 2Gbit/s-Tarif wäre denkbar, und gibt es auch schon in ersten Testgebieten.

Upstream wird schwieriger, denn das braucht einen Techniktausch für High-Split, der zudem noch dem Downstream Kapazität abzwackt. Dann müsste man schon richtig aufrüsten und den Downstream auf 1,2GHz ausbauen. Damit könnte man dem Ultra Hub 7 - trotz der abgezwackten Kapazität - immer noch knapp 7Gbit/s Downstream-Kapazität bereitstellen, damit wäre dann ein 2Gbit/s Tarif gut darstellbar. Im Upstream kommt man bestenfalls auf eine Kapazität um 1Gbit/s. Je nachdem, wie viel Reserve man für schlechte Upstream-Verhältnisse lassen will, würde ich dann einen Upstream-Tarif zwischen 200 und 500 Mbit/s erwarten.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #117
Das ist alles schöne Theorie, bei der aber vergessen wird, dass wir es immer noch mit dem alten Post-Kabelfernsehnetz zu tun haben, dass noch nicht mal bis 450 MHz gedacht und ausgelegt war, und wo bereits der jetzt genutzte UHF-Bereich bereits nur mit Tricks überhaupt halbwegs vernünftig übertragen werden kann ;).
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #118
ich denke aus, dass es bestenfalls 2Gbit/s geben wird, unabhängig der Technik schon aus marktwirtschaftlicher Sicht: mit 2gbit/s wäre man doppelt so schnell wie die Konkurrenz und wer sich noch an die Einführung von 1Gbit erinnern kann: hoffnungslose Netzüberlastung deutschlandweit (nicht überall, in unserer Kleinstadt z.B. gar kein Problem, wobei ich zu der Zeit nur 300Mbit/s hatte). Aber alleine um nachlegen zu können wenn es sinnvoll wird, die Konkurrenz ebenfalls 2Gbit/s oder mehr erreicht, wird man sich die 3G sicherlich noch aufheben, als diese jetzt verpuffen zu lassen.

Wo ich selber hier im Thread rum gejammert habe, dass mit der Umstellung der ZDF-Sender auf 450Mhz sowie 474MHz, das war kein schaubares Bild, eigentlich nur ein großes Artefakt, welches alle 3-4 Sekunden gewechselt hat, ist mir 2-3 Tage nach der ZDF-SD Abschaltung aufgefallen, dass das Bild deutlich besser geworden ist. Immer noch nichts zum wirklich gucken, aber ganz deutlich besser. Heute erneut mal reingeguckt und Bild ist auf beiden Frequenzen wieder gut, keine Störungen. Auf 450Mhz hat man noch Tonstörungen so ein leichtes Kratzen, damit ist es noch gut verständlich, aber natürlich unschön, 474MHz ist fehlerfrei. Bei mir habe ich rein gar nichts geändert, ich nutze KabelTV eigentlich nicht, ist nur als Backup vorhanden, idR auch nicht angeschlossen. Per se muss ich sagen, dass mein Receiver übliche Empfangswerte gezeigt hat (99% Stärke, auch wenn 72% Qualität am unteren Ende liegen, andere Frequenzen damit aber klar kommen) und es trotz miesem Bild nicht einen BER-Fehler laut technischen Informationen gab.

Von daher kann ich allen die das gleiche Problem haben vielleicht ein wenig Hoffnung machen, bei mir zu Hause ist gar nichts geändert worden (abgesehen vom ZDF 450 und 474 sowie dem WDR 458MHz waren die anderen freien Sender in Ordnung.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #120
Das ist alles schöne Theorie, bei der aber vergessen wird, dass wir es immer noch mit dem alten Post-Kabelfernsehnetz zu tun haben, dass noch nicht mal bis 450 MHz gedacht und ausgelegt war, und wo bereits der jetzt genutzte UHF-Bereich bereits nur mit Tricks überhaupt halbwegs vernünftig übertragen werden kann ;).
Haben wir nicht. Von der einstigen 2-3km Koaxstrecke vom HVT bis zu mir sind jetzt nur noch 175m Koaxstrecke vom Fibernode an der Straßenecke zu mir übrig. Da ist also ein Großteil des alten Netzes raus, und inzwischen vielleicht auch komplett stillgelegt (in den letzten Wochen wurde dem Fibernode noch ein Stromanschluss verpasst).
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #121
Nochmal kurz zu meinen Pegelwerten? Sind die okay? Gerade im 3.1 ist der eine um ganze 5 gefallen auf 36.

Da mein Node hier mit über 400 Leuten eh überlastet ist, hab ich in Stoßzeiten bereits jetzt starke Upload-Einbrüche auf unter 10 Mbit, was mich tierisch nervt. Es ist zwar ein Nodesplit vorgemerkt und auch an die Stadt hier gemeldet, aber nicht terminiert und ich muss dennoch den vollen Preis bezahlen, obwohl man nicht mal die minimale Uploadbandbreite liefern kann, zum Großteil des Tages. Nur nachts bessert sich das auf ± 20 Mbit.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #122
Haben wir nicht. Von der einstigen 2-3km Koaxstrecke vom HVT bis zu mir sind jetzt nur noch 175m Koaxstrecke vom Fibernode an der Straßenecke zu mir übrig.
Was auch nichts bringt solange da nach wie vor Kupfer im mix ist. Hier könnte die Leitung 30m sein, wäre trotzdem gestört.
Daher hoffen wir alle mal das der DOCSIS mumpiz möglichst Schnell eingemottet wird, ist schon 20 Jahre überfällig.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #123
ich denke aus, dass es bestenfalls 2Gbit/s geben wird, unabhängig der Technik schon aus marktwirtschaftlicher Sicht: mit 2gbit/s wäre man doppelt so schnell wie die Konkurrenz.
oder 8 Gbit/s im Downstream und 9,95 Gbit/s im upstream langsamer, je nachdem wie man es sieht.
2 Gbit/s wenn es dann mit 2,5 Gbit/s überprovisioniert wird wäre schon nice. Im Upstream muss langsam aber echt mal was kommen, die 50 Mbit/s sind echt jämmerlich und stinken selbst gegen Mobilfunk ab.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #124
Haben wir nicht. Von der einstigen 2-3km Koaxstrecke vom HVT bis zu mir sind jetzt nur noch 175m Koaxstrecke vom Fibernode an der Straßenecke zu mir übrig. Da ist also ein Großteil des alten Netzes raus, und inzwischen vielleicht auch komplett stillgelegt (in den letzten Wochen wurde dem Fibernode noch ein Stromanschluss verpasst).
Das ist schön, dass das bei EINEM Anschluss so ist.
Aber das ist trotzdem das "alte" Post-Kabelfernsehnetz, auch wenn es mit neuen Bauteilen auf den letzten Metern aufgebaut ist. Und die überwiegende Anzahl der Anschlüsse hängt auch noch wirklich am alten Postnetz.
Und ein Node kann auch wiederum aus einem weiter vorne liegenden Koaxnetz gespeist werden bei VF ...

Die Belegung bis 865 MHz wie sie aktuell läuft, funktioniert schon nur durch Tricks, bis 1GHz bekommt man das wahrscheinlich schon nicht flächendeckend hin, bis 1,2 GHz erst recht nicht.
Ich kann auf einem Tonband auch keine Signale mit 100 MHz aufzeichnen, auch wenn ich die mit einer noch so großen Vorverzerrung aufnehme...

DOCSIS ist zwar im Gegensatz zu DSL eher keine "Krücke", aber eben auch nur ein "Behelf", um das Kabelfernsehnetz als Datennetz zu verwenden ( Genau so wie DSL ein Behelf ist, das Telefonnetz als Datennetz zu verwenden.
Nur unbegrenzt geht das mit beidem nun mal nicht. Wobei ich mich auch langsam frage, wozu die Menschen immer mehr Bandbreite brauchen.
Ich persönlich brauche eher immer weniger, weil mir alles was online ist immer mehr zuwider wird, aber das ist mein Problem.

Und DOCSIS reagiert sehr empfindlich auf Aufbaufehler der Anschlüsse.
Und die werden leider sowohl von Kunden als auch von Technikern reichlich.
 
  • Deutschlandweite TV Frequenz-Umstellung Beitrag #125
Wobei ich mich auch langsam frage, wozu die Menschen immer mehr Bandbreite brauchen.
Ich kann da jetzt nur für mich persönlich sprechen. Mir geht es gar nicht mal um immer höher und weiter, mir geht es um Stabilität und ein geschmeidig funktionierendes Netz.
Docsis war anfangs sehr cool als es zur alternative von DSL wurde, da die tkom nicht überall ausgebaut hatte.
Das Problem welches ich mittlerweile mit docsis habe sind die zunehmenden Störungen und immernoch maßlose Überbuchung. Die 50mbit die wir im upstream gebucht haben sehe ich praktisch so gut wie gar nicht mehr. Mit dem einher geht ein übler jittert auf der Leitung was abendliches zocken zum Krampf werden lässt. Ich hatte früher Mal einen konstanten 14ms Ping, den habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Abends jittert der nun irgendwo zwischen 18 und 30ms rum. Das mag bei Strategiespielen egal sein, nicht aber bei shootern.
Die 1gbit kommen immer an, aber der upstream is halt einfach ne totale Krücke und dank zeitschlitzverfahren unbrauchbar zum zocken sobald zu viel Last drauf ist.

Kurz um: Vodafone docsis wurde über die Jahre immer schlechter, obwohl man meinen sollte das mit dem Fortschritt der Technik es besser werden sollte.

Die tkom hat sich nun hier zu Wort gemeldet, unser Dorf bekommt ftth. Ich werde alles daran setzen wechseln zu können. Der letzte große Pluspunkt für VF mit seinem peering ist ja nun auch Geschichte.

Dtag ftth ist zwar auch shared und zeitschlitzverfahren. Aber die verfügbare Bandbreite vor allem im upstream ein Vielfaches höher und das Segment mit (glaub Telekom macht 32:1?) wesentlich niedriger als bei docsis wo es heute noch hunderte Modems in einem Segment gibt.
 
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