Der Modem-Modus der ConnectBox ist eine Tunnellösung (GRE) für IPv4-Pakete durch das IPv6-Netz, ...
... weswegen man logischerweise am "anderen Ende" einen VPN-Server benötigt, wenn das wirklich stimmt!
Dummerweise wird der Bridge-Modus (absichtlich?) von den UM Servern blockiert ...
Wohr willst du wissen, dass dieser Modus blockiert wird?
Ohne einen VPN-Server, kann man noch nicht einmal ausprobieren, ob der Modus funktioniert.
und damit können dann keine anderen Geräte dahinter angeschlossen werden
Jetzt wird's ja noch konfuser:
Wenn du nur IPv4 routen können willst, kannst du selbstverständlich hinter einer ConnectBox, einem TC7200 oder sonst irgend einem Router einen anderen NAT-Router anschließen.
Wenn du IPv6 routen können willst, würde der oben beschiebene "Bridge-Modus" dir rein gar nichts bringen, da dieser Modus schließlich lediglich IPv4-Pakete und keine IPv6-Pakete routet.
Unitymedia setzt es technisch einfach nicht um, dass die Geräte im Modem- bzw. Bridge-Modus laufen können
Wenn du damit meinst, dass die geliehenen Geräte nicht im Modem-Modus laufen können:
Seit August kann man einen eigenen Router verwenden. Wenn die Router-Hersteller keine Geräte liefern, die die entsprechenden Features haben, ist das das Problem der Hersteller und nicht das Problem des Providers.
Wenn du damit meinst, dass Unitymedia bereits auf Server-Seite irgendwas "falsch" macht: Unitymedia setzt 1:1 das um, was im DS-Lite-Standard drinsteht. Was im DS-Lite-Standard drinsteht, funktioniert, und was im DS-Lite-Standard nicht drinsteht, funktioniert nicht.
Technisch möglich wäre das sowohl mit IPv4 als auch IPv6, sofern der nachgeschaltete Router die technischen Voraussetzungen für DS-Lite erfüllt ...
Das wäre ganz eindeutig ein Problem auf Routerseite und nicht auf Providerseite - die Hersteller der Router sind also schuld!