Kein Plan, ich weiß nicht, ob das im Zusammenhang steht.
Update:
Wenn ich die hosts Datei wie empfohlen bearbeite, geht kein ping an gmx raus und die Website funktioniert auch nicht.
Wenn ich die Datei nicht bearbeite, geht der ping und die Website, aber nicht das Versende einer Mail mit 3MB Anhang (weder Website, noch Thunderbird).
Damit das Ändern der hosts-Datei von Erfolg gekrönt ist, darf das eigene Netzwerk nicht kaputtgebastelt sein.
2015 noch den IPv6-Support kaputtzumachen
ist kaputtbasteln.
Es gibt da eine schöne 6-spurige Autobahn namens IPv6 und wenn man auf der zu GMX fährt, dann kommt man auch an, die hosts-Datei sorgt in diesem Fall dafür, daß es bei GMX auch eine Abfahrt gibt, obwohl GMX keine vorgesehen hat.
Wer lieber den matschigen und rumpeligen Feldweg IPv4 benutzt, braucht sich über Achsbruch und 'ne dreckige Karre nicht zu wundern.
Mittelfristig gibt es für die ganzen Probleme eben nur eine Lösung und die heißt IPv6, nicht IPv4.
Ja, Unitymedia ist derzeit eigentlich noch in der Pflicht, die AFTR-Gateways auch für größere Datenmengen und Kundenzahlen auszulegen.
Betreiber wie GMX, Maxdome, Netflix, usw. usf. sind aber mindestens genauso in der Pflicht, ihre gammelige Infrastruktur langsam mal auf 'nen aktuellen Stand zu bringen, denn genauso wie Unitymedia die Kapazitäten der AFTR-Gateways verdoppeln könnte, können die Betreiber der bandbreitenhungrigen Seiten den von den AFTRs zu bewältigenden Datenschwall auch halbieren ...
Es brauchen nur genug Unitymedia-Kunden ihre Maxdome-, Netflix und Co.-Abos mit der Begründung "Leider ist eine vernünftige Benutzung Ihrer Dienste nicht möglich, da sie aktuelle Internetstandards nicht unterstützen." zu kündigen und es findet ein Umdenken statt.
Solange immer nur derjenige, der am wenigsten für die Misere kann und auch am wenigsten dagegen tun kann, beackert wird, wird das Problem immer wieder auftreten.